Kindesmißbrauch: Starker Anstieg der Mißbrauchsfälle in der katholischen Kirche


Einem Bericht des Spiegel Online zufolge wurden in den letzten beiden Amtsjahren des Papst Benedikt XVI rund 400 Priester aufgrund Kindesmißbrauchs des Amtes enthoben. Dies so der Spiegel sei ein extremer Anstieg zu den Vorjahren. Es dürfte aber noch eine weitaus höhere Dunkelziffer geben
kindesmissbrauch-kirche
Die Zahlen wurden im Rahmen einer Uno-Anhörung des Erzbischof Silvano Tomasi zu Mißbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Genf publik. Nach Spiegel-Angaben wurden die Zahlen vom Vatikan zunächst dementiert, kurz darauf aber bestätigt.

Dazu bleiben einem nur wenige Dinge zu sagen und unsere Gedanken sind bei all den vielen bekannten und unbekannten Opfern.

Es stellt sich die Frage, mit welcher Berechtigung die katholische Kirche diese Verbrechen an Kindern meist nur intern unter den heiligen Stuhl kehrt. Ein wenig erinnert dies an mafiöse Strukturen….

Quelle: Spiegel Online
Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/vatikan

Kindesmißbrauch

Der Kirchenstift im Kinderpo. Das machen die schon immer so.

ergänzend:
UN-Bericht zu Kindesmissbrauch
Vatikan bedauert Einmischung in katholische Lehre…. Das ist die katholische Lehre !!!! Der Vatikan verweigere Auskunft über das genaue Ausmaß von sexuellem Missbrauch, erkenne das Ausmaß der Verbrechen nicht an und ergreife nicht die erforderlichen Maßnahmen, um solche Fälle zu verhindern. Stattdessen führten Richtlinien und Vorgaben dazu, dass der Missbrauch weitergehe und Täter straflos blieben.
Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat dem Vatikan die Verletzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen vorgeworfen. Zur Begründung sagte die Ausschussvorsitzende Kirsten Sandberg in Genf, der Vatikan tue nicht genug, um Kindesmissbrauch zu unterbinden. Der Vatikan wies die Vorwürfe zurück.

Der Heilige Stuhl bedauere, dass der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in einem Bericht versucht habe, „sich in Lehren der Katholischen Kirche zur Würde des Menschen und zur Ausübung religiöser Freiheit einzumischen“, hieß es in einer Erklärung. Der Vatikan bekräftigte gleichzeitig seine Verpflichtung, die Rechte von Kindern im Einklang mit der UN-Kinderrechtskonvention zu verteidigen und zu schützen.

Sandberg hatte zuvor die Frage bejaht, ob der vorgelegte Ausschussbericht über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche bedeute, dass der Vatikan gegen die Kinderrechtskonvention verstoße. „Meine einfache Antwort ist: Ja, es gibt eine Verletzung der Konvention, denn sie haben nicht alles getan, was sie hätten tun müssen“, sagte sie. Details über das Ausmaß von Kindesmissbrauch würden in der katholischen Kirche unter Verschluss gehalten.

Der UN-Ausschuss fordert den Vatikan in dem Bericht auf, sofort alle wegen Kindesmissbrauchs bekannten und verdächtigten Geistlichen ihrer Ämter zu entheben und der Justiz zu übergeben. In dem Bericht heißt es, die Römisch-Katholische Kirche unternehme trotz entsprechender Zusagen nach wie vor nicht genug gegen sexuellen Missbrauch von Kindern durch Geistliche und Kirchenmitarbeiter, unter anderem in Schulen.

„Zutiefst beunruhigend“

Es sei „zutiefst beunruhigend“, dass dem Heiligen Stuhl unterstellte Mitglieder der Katholischen Kirche in den Missbrauch zehntausender Kinder weltweit verwickelt seien. Der Ausschuss sei tief besorgt, dass der Heilige Stuhl das „Ausmaß der begangenen Verbrechen nicht anerkannt“ und nicht die erforderlichen Maßnahmen ergriffen habe, um sich mit Missbrauchsfällen zu befassen und Kinder zu schützen.

Stattdessen habe der Vatikan eine Politik und Praktiken verfolgt, die dazu führten, dass die Missbrauchsfälle andauerten und die Täter straflos ausgingen.

In dem Bericht prangert der UN-Ausschuss an, dass pädophile Geistliche nach Aufdecken ihrer Taten von einer Gemeinde in eine andere versetzt würden – sei es in ein und demselben Land, sei es in ein anderes Land. Dies habe vielen Priestern ermöglicht, weiter in Kontakt mit Kindern zu bleiben und diese sexuell zu missbrauchen.

Für den Bericht hatte der Ausschuss im vergangenen Monat die Haltung des Vatikans zu Kinderrechtsfragen und die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 überprüft. Dem Ausschuss gehören 18 unabhängige Menschenrechtsexperten aus verschiedenen Ländern an. Als Unterzeichnerstaat der Konvention hatte sich der Vatikan in Genf einer Anhörung des Ausschusses für die Rechte des Kindes gestellt.

Sexualkundeunterricht an katholischen Schulen gefordert

Dabei fragten die Ausschussmitglieder bei der Delegation aus Vatikanstadt etwa nach, warum Missetäter nicht bei den zuständigen Landesbehörden angezeigt und was für Strafen den Schuldigen auferlegt worden seien. Gefragt wurde auch, welche Entschädigung Opfer bekommen hätten. Die Experten fordern verbindliche Regeln im Kirchenrecht, die Kinder künftig besser vor Missbrauch in katholischen Institutionen weltweit schützen sollen.

Benedikt XVI. und sein Nachfolger, der amtierende Papst Franziskus, hatten eine „Null-Toleranz“-Politik gegenüber Kinderschändern angekündigt. Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes überprüft die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention. In diesem Rahmen hatte sich der Vatikan erstmals öffentlich und ausführlich zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geäußert.

In dem Bericht kritisierten die UN-Experten neben der fehlenden Aufarbeitung bei Missbrauchsskandalen auch die Einstellung der Kirche zu Homosexualität, Verhütung und Abtreibung. Zudem forderten sie die Einführung von Sexualkundeunterricht an katholischen Schulen. Die Empfehlungen des UN-Ausschusses sind nicht bindend und es gibt auch keine Möglichkeit, ihre Umsetzung zu erzwingen.

Seit dem Bestehen der Kirche wie wir sie kennen brachte diese mehr Unheil über die Menschheit als jede andere Organisation. Pfarrer und Kirchenmitarbeiter sind unter anderem beteiligt an Drogenschmuggel, Erschleichung von Geldern, Veruntreuung, Mord, Vergewaltigung, Körperverletzung und sexuellem Missbrauch in tausenden von Fällen.

Jede andere Organisation würde verboten werden doch niemand gebietet der Kirche Einhalt und schützt somit die Opfer.

Ist es an der Zeit die Kirche zu verbieten?

Sie gehören allesamt an die Laterne.

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Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
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2 Antworten zu Kindesmißbrauch: Starker Anstieg der Mißbrauchsfälle in der katholischen Kirche

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Der letzte Ritt? Mitnichten, weil da die Saat gelegt ist für neues Unbill, siehe Reserven der Schläfer-Banden, Beispiel MfS und Merkel! Wir kriegen das erst nach Generationen freien Leben herraus! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Pingback: Staatlich verordnete Maßnahmen zur Zwangsgenderisierung | Germanenherz

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