Deutschland und die Judenfrage

von Dr. Friedrich Karl Wiehe

Herausgegeben im Auftrage des Instituts zum Studium der Judenfrage, Berlin

Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

Die Judenfrage – ein zweitausendjähriges Problem

Die Judenfrage in Deutschland vor 1933

1. Bevolkerungszahlen und soziale Struktur der deutschen Juden. . . .

2. Die Juden im deutschen Wirtschaftsleben . . . . . . .

3. Die Juden und die Korruption. . . . . . . . . . . . . .. . .

4. Die Juden in der deutschen Politik. . . . . . . . . . . . .

5. Die Juden in der deutschen Presse. . . . . . . . . . . . .

6. Die Juden in der deutschen Kultur.. . . . . . . .. . . .

7. Der Anteil der Juden an der Unsittlichkeit. .

8. Der Anteil der Juden an der Kriminalität. . . . . . .

SchluB:

Die Juden – ein asoziales Element. – Was soll mit den Juden geschehen?

Ich war ein Jude, bevor ich Amerikaner war. Ich bin durch mein ganzes Leben hindurch, 64 Jahre, Amerikaner gewesen. Ich war aber Jude seit 4000 Jahren.“

(Rabbi Wise in einer Rede in Cleveland im Juni 1938.)

Seit dem Tage, an dem die nationalsozialistische Partei die Regierung in Deutschland übernahm und damit begann, das jüdische Problem im Reiche zu losen, hat sich die Weltöffentlichkeit in steigendem Masse mit der Judenfrage beschäftigt. Dabei ist das deutsche Verhalten häufig mit der Behauptung beanstandet und verurteilt worden, der Antisemitismus sei eine ausschließlich deutsche Angelegenheit, sozusagen eine Erfindung der Nationalsozialisten, die der übrigen Welt unbekannt und unverständlich sei Diese ausländischen Kritiker werden heute zugeben muβen, dass die Judenfrage keineswegs mehr auf Deutschland beschränkt ist, daβ sie vielmehr eine brennende Sorge der Staatsmänner vieler Länder bildet und bereits zu ausgesprochen judengegnerischen Maßnahmen geführt hat. Wieweit dieser Vorgang eine Folge des deutschen Beispiels ist, soll hier zunächst noch unerörtert bleiben. Tatsache ist jedenfalls, das die Judenfrage gegenwärtig in voller Schärfe akut geworden ist. Kaum ein Land kann sich der Notwendigkeit entziehen, zur Losung dieser Frage in irgendeiner Weise beizutragen.

„Wenn man sich also mit der deutschen Haltung gegenüber dem jüdischen Problem beschäftigt, behandelt man zugleich ein wichtiges Thema der heutigen internationalen Politik und ist daher verpflichtet, diese Frage im vollen Ausmaß ihrer Bedeutung gründlich zu untersuchen.

Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die Judenfrage in den letztvergangenen Jahren entstanden, ja, daβ sie auch nur eine

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Angelegenheit unseres modernen Zeitalters sei. Sie ist keine Erfindung des Nationalsozialismus, auch kein Geschöpf der rassisch-antisemitischen Geistesströmung, die Ende des vorigen Jahrhunderts anhub. Wenn dem Nationalsozialismus eine Originalität auf diesem Gebiete zugesprochen werden soll, so kann es allein die sein, dass er als erster die logischen Folgerungen aus einer historischen Tatsache gezogen hat. Dem deutschen Verhalten liegen immerhin zwei Jahrtausende abendländischer Geschichtserfahrung zugrunde, eine Erfahrung, die für Deutschland speziell in den letzten Jahrzehnten zu schwerstem politischem Unglück geworden ist.

Denn die Judenfrage ist in der Tat rund zwei Jahrtausende alt. Streng genommen ist sie sogar noch älter – so alt wie die Geschichte der Juden selbst. Man kann überall dort von ihr sprechen, wo das in aller Welt zerstreute Judentum als völkisch-rassische Minderheit mit einem bodenständigen Wirtsvolk zusammengetroffen ist.

Diese historische, durch alle Zeiträume zu verfolgende Tatsache wird vom Judentum selbst zugegeben. Das „Jüdische Lexikon“, das Standardwerk der deutschen Juden (es ist wohlgemerkt vor der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus entstanden!), bezeugt die geschichtliche Ewigkeit der Judenfrage mit folgenden Worten (Bd. III, Spalte 421): „Die Judenfrage ist so alt wie dieses Zusammenleben des eigenartigen und schon in der Geschichte sich von allen anderen Völkern abhebenden jüdischen Volkes mit den anderen Völkern.‘

Man kann es geradezu ein einmaliges und im tiefsten Grunde wohl nicht erklärbares historisches Phänomen nennen, dass das Judentum eigentlich niemals seine endgültige Heimat und dauerhaften Raum für die Entfaltung politischen und völkischen Eigenlebens gefunden hat; dass es aber andrerseits auch in keinem der zallosen Gastländer, die den zerstreuten Kindern Israels vorübergehend Raum gewährten, aufgesogen worden ist.

Dieses seltsame jüdische Schicksal verläuft dabei in groβen Wellenlinien. Es gab Zeiten, in denen die Judenfrage erloschen schien, weil die fremden Gδste sich scheinbar vollkommen eingefügt und ihre Spur verwischt hatten. In diesen goldenen

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Tagen der jüdischen Geschichte schien es keine Judenfrage mehr zu geben. Dann aber brach sie mit aller Gewalt wieder auf. Der trügerische Schein von Frieden und Glück verschwand, und nach den Jahren der Ruhe musste Ahasver wieder zum Wanderstabe greifen.

Die ersten Judenaustreibungen begegnen uns bereits in der Geschichte des ältesten Palästinas. Um 700 v. Chr. zwangen der assyrische König Sarrukin und nach ihm 586 v. Chr. König Nebukadnezar von Babylon die Juden zum Verlassen des Landes. Mit den Verfolgungen in Alexandrien und der Zerstörung Jerusalems (70 n. Chr.) durch die Römer begann bereits ein Zeitalter der Judenfrage, ähnlich wie das heutige. Die Epoche der Kreuzzuge, die Judenaustreibungen aus England unter Edward I. (1290) und aus Spanien (1492) sind weitere Etappen der ewigen jüdischen Wanderschaft. Jedes Jahrhundert der Geschichte kennt Judenaustreibungen. Jeder Staat des Abendlandes hat sich durch Pogrome der Juden zu erwehren versucht.

Es ist aus der Geschichte zu belegen, dass die bodenständigen Völker in allen diesen Zeiten die Juden als Fremdlinge, als Andersartige angesehen haben, die sich von ihnen keineswegs allein durch die Religion unterschieden. Nur unter den besonderen Bedingungen des Fremdenrechtes wurde ihnen Gastfreiheit gewährt. Es ist dabei interessant zu beobachten, dass dort, wo die Staatsgewalt schwach und geldbedürftig war, die Beschränkungen der Juden am ehesten gelockert und durch Sonderprivi1egien durchbrochen wurden. So ist z. B. die besonders hohe Zahl der Juden in Osteuropa, das als Sammelbecken des modernen Judentums anzusehen ist, zum guten Teil aus der jahrhundertelangen politischen Schwäche des ehemaligen Königreiches Polen zu erklären.

Mit dem Beginn der sogenannten Neuzeit indessen schien eine Periode des endgültigen Friedens für das ruhelose Judentum einzutreten. Es was die Zeit der Aufklärung, des Fortschrittglaubens und der Menschenrechte, die die Judenfrage nach ihren Idealen lösen zu können glaubte. Für diese Epoche waren die Juden nur noch die Angehörigen einer Religion, die die gleichberechtigt neben den anderen Religionen geduldet werden müsse. Sie waren nun auf einmal nicht mehr die Fremden, Andersartigen. Alle Unterschiede zwischen ihnen

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und der bodenständigen Bevölkerung der Gaststaaten waren, wenn auch zunächst nur dem Grundsatz nach, seit der Französischen Revolution von 1789 fortgefallen. Sie wurden im fortsehreitenden Prozess der Gesetzgebung und der gesellschaftlichen Ordnung auch praktisch beseitigt.

Das 19. Jahrhundert stand ganz im Zeichen dieser Emanzipation und Assimilation des Judentums. Jene Zeit glaubte die Judenfrage allen Ernstes am besten dadurch zu lösen, dass sie möglichst wenig von ihr sprach und alle bestehenden Schranken niederriβ. Das Judentum vor allem der westeuropäischen Länder war von dem ungestümen Drange beseelt, in den Gastvölkern aufzugehen. Glaubensübertritte und Mischehen waren die bevorzugten Mittel, mit denen die Juden sich, nach einem Wort des jüdischen Dichters Heinrich Heine, das „Entreebillett zur europäischen Kultur“ erwarben und damit zugleich die Anwartschaft auf die maβgebenden Stellen im politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben. Viele dieser Assimilationsjuden haben den ehrlichen Willen gehabt, ihr Judentum gleich einer zu eng gewordenen Haut abzustreifen und in die Haut des Gastvolkes zu schlüpfen, ohne dass ihre Herkunft noch zu erkennen sei.

Den Höhepunkt dieses Assimilationszeitalters bilden die letzten drei Jahrzehnte. Israel war König geworden überall. Dass diese Epoche nun aber zu Ende ist, kann keinem Zweifel unterliegen. Die klarsten Köpfe des Judentums haben bereits vor Jahrzehnten erkannt, dass die Gegenströmung mit unwiderstehlicher Gewalt alsbald einsetzen müsse. Schon vor vierzig Jahren hat ein führender deutscher Jude, Dr. Walther Rathenau, in seiner Schrift „Höre, Israel“ die tiefe Fragwürdigkeit jener Assimilation gekennzeichnet. Er sagt dort von seinen Rassegenossen, die gerade eben im Begriff waren, bis in die letzten entscheidenden Positionen des gesamten öffentlichen Lebens ihrer Wirtsstaaten vorzudringen: „Sie ahnen nicht, dass nur ein Zeitalter, das alle natürlichen Gewalten gefesselt hält, sie vor dem zu beschützen vermag, was ihre Väter erlitten haben.“

Daβ das Judentum insgesamt nicht auf die zahlreichen warnenden Stimmen in seinen eigenen Reihen gehφrt hat, ist einer von den vielfachen Beweisen dafür, dass die Kinder Israels im

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Laufe der Jahrtausende aus ihrem eigenen Schicksal niemals etwas haben lernen wollen und zu allen Zeiten stets in die gleichen Fehler und Irrtümer verfallen sind. Es ist typisch, dass selbst ein so überlegener Kopf wie Walther Rathenau die Folgerungen aus seiner eigenen, eben dargelegten Erkenntnis nicht gezogen hat.

Nur ein verhältnismäβig kleiner Teil der Judenheit hat, ebenfalls bereits vor mehreren Jahrzehnten, aus dem Taumel der Assimilation zu nόchterner Besinnung zurückgefunden

.und dem mit historischer Notwendigkeit zu erwartenden Gegenschlag durch einen Ausweg zu entgehen versucht. Wir meinen die Bewegung des Zionismus.

Ihr Begründer, Theodor Herzl, gab unter dem Eindruck des Dreyfus-Prozesses und des in Frankreich lebhaft erwachenden Antisemitismus im Jahre 1896 mit dem Buch „Der Judenstaat“ seinen Rassegenossen die Parole: „Zurück nach Palästina“. Seine Worte und sein Plan, den er mit Energie und hohem persönlichem Idealismus in die Tat umzusetzen bemüht war, bildeten zu seiner Zeit, auf dem Höhepunkt der Assimilationsepoche, ein unerhörtes Unterfangen. Der Widerhall, den Herzls Parole bei seinen eigenen Rassegenossen fand, war deshalb eigentlich auch nur stark bei den Massen der Ostjuden, in den gewaltigen Judenreservoiren Polens, Litauens und. Rumäniens. An der Emanzipation und Assimilation hatten diese aschkenasischen Juden keinen Anteil. Ihre wirtschaftliche und soziale Lage war zumeist schlecht, und auch ihre politische Situation lieβ sie den Ruf nach eigenem Staat und eigenem Land mit Freuden aufnehmen.

Dieser Teil der Judenheit war indessen trotz seiner zahlenmäβigen Überlegenheit für die Verwirklichung des Herzlschen Planes im Grunde zunächst von geringer Bedeutung. Er war nicht in der Lage, den erhobenen Forderungen wirtschaftliches und politisches Gewicht zu geben. Hierfür kam nur das Judentum Westeuropas und Nordamerikas in Frage. Aber gerade diese Juden wollten den Ernst der Worte Herzls nicht verstehen. Verblendet durch den Glanz eines scheinbar goldenen Zeitalters verlachten sie zunächst den Zionismus und bekämpften ihn nach Kräften. Auch in den folgenden Jahr

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zehnten haben sie sich überwiegend mit der finanziellen Unterstützung des Palästina-Projektes begnügt und an praktischen Zionisten nur verhältnismäβig kleine Gruppen gestellt.

Dagegen fand der Plan Herzls, dem Judentum eine „Heimstätte“ zu geben, schon früh ein lebhaftes Interesse bei einem der westeuropäischen Gaststaaten. Durch seinen Kolonialminister Joseph Chamberlain lieβ England bereits 1903 dem in Basel tagenden Zionistenkongress das Projekt einer groβen jόdischen Siedlung in Britisch-Uganda überreichen. Die Verwirklichung scheiterte allerdings an der doktrinären Haltung der Zionisten, die auf einer Siedlung gerade in Palästina beharrten.

England hat also mit seinem Projekt das Bestehen einer Judenfrage und die akute Notwendigkeit ihrer Lösung ausdrücklich schon zu einer Zeit anerkannt, als in Deutschland noch der ungetrübte Glaube an die Segnungen der jüdischen Assimilation herrschten.

Im Jahre 1917 wurde dem Zionismus dann von England in der sogenannten Balfour-Deklaration die Zusage gegeben, die Bestrebungen nach Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Palästina „mit den gröβten Anstrengungen“ zu unterstόtzen. Bald nach dem Ende des Weltkrieges begann die Verwirklichung dieser Zusage. Heute freilich, nachdem die Judenfrage in aller Welt lebendig geworden ist und der Antisemitismus einen Staat nach dem anderen erfasst, bekennen sich auch in den westeuropäischen Ländern und in Nordamerika groβe Teile des Judentums zum Zionismus. Aber schon jetzt, nach nicht mehr als rund 20 Jahren, kommt man nicht umhin festzustellen, dass das palästinensische Experiment und damit der ganze Plan Herzls undurchführbar und im Grunde bereits gescheitert ist.

Wir sehen dabei von einer Erörterung der blutigen Auseinandersetzungen ab, die gegenwärtig in Palästina stattfinden. Sie sind nicht die ersten Ihrer Art; seit der Besiedlung Palästinas durch die Juden ist dieses Land politisch niemals zur Ruhe gekommen. Die grundsätzlichen Einwendungen, die in dem Experiment des Zionismus eine Utopie erkennen lassen, bleiben bestehen, auch wenn die gegenwärtigen Schwierig

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keiten in Palästina behoben werden. Kurz umrissen sind dies folgende Erkenntnisse:

  1. Das Judentum im Mandatslande Palästina ist politisch völlig abhängig    von der Mandatarmacht. Es ist angewiesen auf die Gunst dieses Staates, auf    einen Faktor also, der dem Wechsel der weltpolitischen Gegebenheiten    unterworfen ist.

2.Bisher ist es dem Zionismus nur gelungen, etwa 400000 Juden in Palästina  anzusiedeln. Ihnen stehen 900000 Araber gegenüber, die das Land seit über  einem Jahrtausend bewohnen. Sie bestreiten den jüdischen Anspruch auf Palästina  und machen ein stärkeres Recht geltend. Auf ihrer Seite stehen 32 Millionen  Araber in Vorderasien und Ägypten. Was auch immer zur Abgrenzung der Rechte  beider Parteien gefunden werden möge – es ist nicht anzunehmen, dass bei  dieser Lage in Palästina ein jüdischer Staat von irgendwie nennenswertem  Umfange gebildet werden kann.

3.Das Judentum hat Palästina bereits vor 2000 Jahren verlassen. Es strömt  aus aller Herren Länder zusammen, ohne mit dem Boden, auf dem es seinen Staat  gründen will, noch in irgendeiner Beziehung zu stehen.

4.Das Volk, das diesen Staat gründen will, hat keinerlei gemeinsame Kultur  mehr. In den Jahrtausenden seiner Wanderschaft hat es – abgesehen von dem  gemeinsamen Bande der Religion, das aber ebenfalls schon von Hunderttausenden  von Assimilationsjuden abgeworfen wurde – jede kulturelle Eigenständigkeit  verloren, dafür aber fremde Elemente heterogenster Art aufgenommen. Ja, es  hat nicht einmal mehr eine gemeinsame Sprache. Nur wenige können  noch Hebräisch, und auch Jiddisch spricht fast nur das Ostjudentum.

5. Die völlig widersinnige, ungesunde soziale Struktur der Juden, ihre  Verstädterung, ihr Mangel an handarbeitenden und landbauenden Schichten mag  nur beiläufig erwähnt werden, um die utopischen Bedingungen zu beleuchten,  unter denen in Palästina ein Staat gegründet werden soll.

Niemand wird bei Würdigung dieser Tatsachen ernsthaft bestreiten wollen, dass das Palästinaprojekt eine Utopie ist. Die Judenheit insgesamt, oder auch nur ein irgendwie ins Gewicht fallender Teil der über 16 Millionen Glaubensjuden auf der Welt, kann hier niemals eine Heimstatt finden. Herzls

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Ausweg vor dem drohenden Antisemitismus ist für das Judentum praktisch ungangbar geblieben. Die Judenfrage ist durch seinen Plan nicht gelöst worden.

So ist die Assimilationsepoche nach einer Dauer von rund 150 Jahren zu Ende gegangen, ohne dass es den Juden gelungen wäre, der mit historischer Gesetzmäβigkeit zu erwartenden Gegenströmung rechtzeitig zu entgehen.

Diese Gegenströmung, der Antisemitismus – daran kann wirklich kein Zweifel mehr bestehen – zieht in breiten Wogen über die ganze Well. Ein Blick in die Weltpresse zeigt jeden Tag aufs neue, dass die verantwortlichen Lenker fast aller Staaten in mehr oder minder starkem Masse gezwungen sind, sich mit dieser Erscheinung auseinanderzusetzen. Den ausländischen Kritikern, die da behaupten, der Antisemitismus sei eine rein deutsche Angelegenheit, kann ein bekanntes Wort des englischen Zionistenführers Dr. Chaim Weizmann entgegengehalten werden, der in polemischer Zuspitzung erklärte, die Welt zerfalle in zwei Gruppen von Ländern: in die, welche die Juden vertreiben wollten, und in die anderen, welche die Juden nicht aufzunehmen wünschten.

Von der ersten Gruppe von Ländern nennen wir – um nur einige Beispiele zu geben – neben Deutschland selbst zunächst Italien. Mit umfassenden gesetzlichen Maβnahmen ist es darangegangen, die inländischen Juden aus dem öffentlichen Leben auszuschalten und seine ausländischen Juden auszuweisen. Da ist ferner Polen mit mehr als 3 Millionen Juden, die über 10 Prozent des Staatsvolkes ausmachen; dort wurde schon vor mehr als Jahresfrist regierungsamtlich erklärt, dass die polnische Judenfrage nur durch Emigration gelöst werden könnte; bestimmte Berufsgruppen sind den Juden bereits völlig verschlossen. In Ungarn erlieβ schon die Regierung Daranyi ein Judengesetz, das nun von Imredy fortgefόhrt wird und die jüdische Beteiligung am wirtschaftlichen und kulturellen Leben auf eine bestimmte niedrige Prozentzahl beschränkt. In Rumænien mit seinen etwa 1,5 Millionen Juden ist die antisemitische Strömung mit dem Sturz der Regierung Goga keineswegs erloschen; dafür zeugen die umfangreichen Maβnahmen zur Entziehung der Staatsbürgerschaft bei allen

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den Juden, die nach dem Ende des Weltkrieges in Rumänien eingewandert sind. Die gegenwärtige Ausschaltung der antisemitischen Partei Codreanus darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Antisemitismus in Rumänien eine Macht ist, die das Land über kurz oder lang beherrschend erfassen wird.

Dies alles sind Länder, in denen es bereits zu ausgesprochen judengegnerischen Maβnahmen der Regierungen gekommen ist. Es wόrde zu weit führen, alle jene Staaten aufzuzählen, in denen zwar solche Maβnahmen noch nicht zu verzeichnen sind, in denen aber – wie in der Tschecho-Slowakei, in Holland, Frankreich und auch England – antisemitische Strömungen und Organisationen in ständig steigendem Maβe Einfluβ auf die φffentliche Meinung erlangen.

Zu der zweiten Gruppe gehören solche Staaten, in die sieh der Strom der jüdischen Einwanderung ergoss, als die Assimilationsepoche beendet war und der Antisemitismus in immer stärkerem Maβe um sieh griff. Es handelt sich dabei vorwiegend um überseeische Gebiete, besonders um die südamerikanischen Staaten und die Südafrikanische Union.

Diese Staaten hatten sich zunähst dem jüdischen Zuzug bereitwilligst geöffnet und boten den Emigranten in weitem Umfange Raum für die Begründung neuer Existenzen. Indessen – diese gastfreundlichen Länder haben ihr Verhalten inzwischen längst bereut. Ihre groβzügigen Einwanderungsbestimmungen haben allmählich immer höher und stärker werdenden Schranken Platz gemacht, und praktisch gibt es heute kaum noch einen Staat, der dem emigrierenden Judentum Lebensraum von nennenswertem Umfange zu bieten bereit wäre.

Das zeigte deutlich die Konferenz von Evian, die sich im Sommer 1938 mit dem jüdischen Wanderungsproblem befasste, aber zu keinem Ergebnis kam, da keiner der zahlreichen Staaten, die dort vertreten waren, sich praktisch bereit erklären wollte, emigrierte Juden aufzunehmen.

Es hat sich nämlich inzwischen deutlich erwiesen, dass das vor dem Antisemitismus flüchtende Judentum in seine neuen Heimstätten den Bazillus der Judengegnerschaft selbst mit

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bringt. Es ist dies die jahrtausendalte, aus der Geschichte hundertfältig zu belegende Tatsache, daβ der Antisemitismus dem Juden unlφsbar anhaftet. Er selber bringt ihn mit, wohin auch immer er auf Ahasvers ruheloser Wanderschaft gelangt, er selber ist sein Träger und sein bester Propagandist. Und so sehen wir heute gerade in den jüdischen Einwanderungsländern, die noch vor kurzem keinen Antisemitismus kannten, überall starke judenfeindliche Strömungen erwachen, an denen die Regierungen nicht mehr vorbeigehen können. .

Wer sich, fern von gegenwartspolitischen Bezogenheiten, mit wissenschaftlichem Ernst und geschichtlicher Verantwortung an das in seiner Weise einzigartige Problem der Judenfrage begibt, kann also die Meinung nicht mehr vertreten, Deutschland allein kenne den Antisemitismus, ja, sei sogar sein Erfinder.

Eine solche objektive Betrachtung widerlegt aber zugleich auch die Ansicht, der man ebenfalls mitunter begegnet, daß die wachsende Ausbreitung des Antisemitismus eine aus schlieβliche Folge des deutschen Beispiels sei. Gewissermaßen ein Fieber, das die ganze Welt ergreift. Demgegenüber muβ man fragen: Kann wirklich jemand ernsthaft glauben, es sei mφglich, eine ganze Welt mit einer Ideologie zu erfassen, für die nicht überall genügend starke Kräfte bereits vorhanden sind, die nur noch auf den äußeren Anstoß warten?

Es ist im Grunde wohl gar nicht einmal verwunderlich, daß das deutsche Vorgehen in der Judenfrage einen solchen Widerhall in der Welt erfahren hat. Deutschland erleidet damit das Geschick aller derjenigen, die den Mut und die Selbstverantwortung aufbringen, als erste eine die Grundlagen ihrer Zeit verändernde Überzeugung zu verfechten. Alle großen menschlichen Erkenntnisse sind nur unter Kampf und Opfern ,durchgesetzt worden. Jeder, der gegen ein überlebtes Dogma aufstand, lud das Odium des Revolutionärs, des verhaβten Neuerers auf sich. Nicht anders ist es einst den Vorkämpfern der Französischen Revolution gegangen, die mit den großen Parolen des Liberalismus die überlebten Dogmen des absolu

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tistischen Zeitalters niederrangen. Sie hatten die einheitliche Front des ganzen übrigen Europas gegen sich.

Wenn man die deutsche Stellung in der Judenfrage richtig verstehen will, muß man sie einordnen in den größeren Rahmen jener allgemeinen Erkenntnis, ,die der Nationalsozialismus seiner Neuordnung des gesamten deutschen Lebens zugrunde gelegt hat: in den Rahmen der völkisch-rassischen Geschichtsbetrachtung. Sie besagt, daß die Rassen und die aus ihnen hervorgegangenen geschichtlichen Völker in ihrer Differenzierung und Mannigfaltigkeit ein Element der göttlichen Weltordnung sind. Jedem Volke ist damit von der Vorsehung die Aufgabe gestellt worden, seine besondere Eigenart frei und voll zu entfalten. Es verstößt aber gegen die Schöpfungsordnung und muβ untergehen, wenn es sein Geschick durch Kräfte gestalten läßt, die seiner Art fremd sind. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, wie diese fremdartigen Kräfte an sich zu bewerten sind. Sie mögen gut oder schlecht sein, wichtig allein ist die Tatsache, daß sie der Eigenart des jeweils von ihnen betroffenen Volkes fremd sind.

In der Geschichte der Staaten ist der Untergang des römischen Weltreiches das überzeugendste Beispiel für die Gültigkeit dieses historischen Gesetzes. Die einzigartige Schöpfung des römischen Volkes mußte in sich zerfallen, weil der Kern des alten Römertums, das dieses gewaltige Reich geschaffen hatte, auf allen Lebensgebieten mehr und mehr von fremden Kräften überdeckt wurde: Die Elemente fremder Kulturen beherrschten das geistige Leben Roms; sein soziales und wirtschaftliches Leben wurde von fremdstämmigen, besonders orientalischen Arbeitskräften Überflutet, und die römische Staatsgewalt repräsentierte sich schließlich Überwiegend in einem von Germanen gebildeten Heerwesen.

Auch die kleinste Zelle eines jeden Volkes, die Familie, wird von diesem Gesetz beherrscht. Gerade die von der germanischen Rasse abstammenden Völker haben ein starkes und sicheres Familienbewußtsein, d. h. sie wissen, daß in jeder Familie durch Generationen hindurch eine aus bestimmten vererbten Eigenschaften gebildete Tradition, eine typische Art der Lebensführung vorherrscht, die das Schicksal dieser Familie in der Geschlechterfolge gestaltet. Dort, wo dieses Familienbewußtsein lebendig ist, wird sorgsam darüber gewacht, daß kein fremder Blutseinschlag die traditionelle Art der Lebensführung, die geistige Haltung der Familie stört; die durch Heirat in den Kreis der Familie tretenden neuen Glieder müssen „zu ihr passen“. Zahlreiche der großen, in der Geschichte berühmt gewordenen Familien haben dieses Bestreben gewahrt, zum Teil sogar bis zur Inzucht übersteigert.

Von dieser völkisch-rassischen Geschichtsbetrachtung ausgehend, hat Deutschland nun als erstes Land mit unerbittlicher Folgerichtigkeit die Lehren aus der zweitausendjährigen Geschichte der Judenfrage gezogen.

Betrachtet man diese Folgerungen näher, so ergehen sich zugleich die Gründe dafür, weshalb der eine der bei den theoretisch möglichen Wege, die Judenfrage zu lösen – die Assimilation – zum Scheitern verurteilt war. Es zeigt sich, weshalb es niemals gelingen k an n, die Juden durch Eingliederung aufzusaugen, und weshalb der Antisemitismus mit gesetzmäßiger Notwendigkeit immer wieder erwachen muß.

Man, kann diese Ergebnisse folgendermaßen zusammenfassen:

1. Die .Judenfrage ist keine Religionsfrage – sie ist ausschließlich eine Rassenfrage. Das Judentum ist, in seiner rassischen Zusammensetzung aus ganz überwiegend orientalischen und vorderasiatischen Elementen, fremdartig, keinem der bestehenden europäischen Völker verwandt. Es ist dabei von besonderer Wichtigkeit festzustellen, daß für das deutsche Verhalten diese Tatsache des Fremdseins allein schon entscheidend ist. Ein Urteil über Wert oder Unwert der rassischen Eigenart des Judentums soll damit noch nicht abgegeben werden.

Auch das Emanzipationszeitalter mit seiner Einordnung der Juden in das gesamte völkische Leben und mit seinen in die Millionen gehenden Übertritten zum christlichen Glauben hat diese rassisch bedingte Fremdheit nicht zu beseitigen vermocht. .

Dafür gibt es gerade von jüdischer Seite zahlreiche Zeugnisse. Dr. Walther Rathenau spricht in seiner bereits erwähnten Schrift „Höre, Israel“ davon: „Inmitten deutschen Lebens ein abgesondert fremdartiger Menschenstamm . . Auf märkischem Sand eine asiatische Horde.“ Und der bekannte jüdische

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Schriftsteller Jakob Klatzkin erklärt noch deutlicher in seiner Schrift „Krisis und Entscheidung im Judentum“ (1921) folgendes: „Wir sind allerorten der Landesnation gegenüber Volksfremde und wollen unbeugsam in unserer Eigenart verharren.“ Beide Zeugnisse stammen aus einer Zeit, da die Emanzipation der deutschen Juden auf ihrem Höhepunkt stand!

2. Das Judentum befindet sich seit 2000 Jahren auf ständiger Wanderschaft. Seine Heimat ist die Welt. Auf Grund seines geschichtlichen Schicksals kann und wird es niemals nationale Bindungen kennen; auf Grund seiner völlig abnormen sozialen Struktur, in der vor allem der Bauern- und der Handwerkerstand Überhaupt nicht vertreten sind, hat es keine Verbindung zum Boden seines Gastlandes und zu den breiten staatstragenden Schichten des Volkes.

.3. Rassische Veranlagung und geschichtliches Schicksal drängen die Juden zu ganz bestimmten Berufskategorien, zu solchen nämlich, deren Wirkungsbereich ihrer Natur nach über die nationalen Grenzen hinausreicht. Auf diese Weise haben sie sich im Zeitalter der Emanzipation mehr und mehr der Führung der öffentlichen Meinung, der Börse und des Kapitalmarktes, der händlerischen Berufe, bestimmter kultureller Funktionen und schließlich der Politik bemächtigt. Diese Schlüsselpositionen beherrschten sie zum Schluß monopolartig und drückten auf diese Weise dem gesamten öffentlichen Leben den Stempel ihrer fremden Eigenart auf.

4. Gerade die Zeit der Emanzipation und Assimilation, die die Judenfrage durch Niederreißen aller trennenden Schranken zu lösen glaubte, hat die Juden aus den Ghettos des östlichen Europas in Bewegung gebracht und in die freiheitlich gesinnten Staaten des Westens und Nordamerikas gelockt. So wanderten z. B. zwischen 1890 und 1900 etwa 200000 Juden nach England, und die Regierung war gezwungen, eine Kommission mit Vorschlägen zur Begrenzung dieses Stromes zu beauftragen. In die Vereinigten Staaten, die heute mehr als ein Viertel des Weltjudentums beherbergen, ergoss sich zwischen 1912 und 1935 die Masse von 1,5 Millionen Juden. Diese bedeutende Wanderungsbewegung gab der Judenfrage zu einem guten Teil jene brennende Aktualität, die sie heute

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angenommen hat, weil sie die erhoffte und geglaubte Aufsaugung des Judentums illusorisch machte und die jüdische Überfremdung der Staaten rapid beschleunigte.

Dieser Zustand fast völliger jüdischer Überfremdung war in Deutschland eingetreten, ehe der Nationalsozialismus die Regierung übernahm. Eine fremde Rasse, wurzellos und ohne innere Beziehung zum Staat, hatte von Deutschland Besitz ergriffen. Fremder Geist war in alle Adern des deutschen Lebens geflossen und hatte den gesamten Organismus in seinem Gepräge völlig verändert. Der Nationalsozialismus sah sich also vor die Aufgabe gestellt, das zu einer Bedrohung der deutschen Existenz gewordene jüdische Problem auf irgendeine Weise zu lösen.

Objektive ausländische Beobachter hatten auf die Notwendigkeit einer durchgreifenden Lösung der deutschen Judenfrage schon seit langem hingewiesen und ihre Berechtigung unumwunden anerkannt. Im Dezember 1910 schrieb z. ß. der Kritiker der „Times“ bei seiner Besprechung des Buches von Houston Stuart Chamberlain „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ Über die Judenfrage in Deutschland: Fast alles sei in die Hand des Juden gekommen, nicht nur die Geschäfte, auch die Presse, das Theater, der Film usw., insbesondere gerade das, was auf das Gemüt des Deutschen wirke. Es könne nicht angenommen werden, daß der Deutsche sich das auf die Dauer bieten lassen werde. Eines Tages müsse es eine Auseinandersetzung geben.

Nachdem der Weg einer Lösung der Judenfrage durch Aufsaugung des Judentums, durch seine völlige Einordnung in das staatliche und völkische Leben fehlgeschlagen war, weil sich die Juden als nicht assimilierbar erwiesen hatten, konnte der Nationalsozialismus nur noch den zweiten der beiden denkbaren Wege zur Lösung des jüdischen Problems gehen: den Weg der radikalen Ausscheidung.

An diesem Punkte nun hat die ausländische Kritik vor allem eingesetzt. Auch diejenigen ausländischen Beurteiler, die von der geschichtlichen Gegebenheit der Judenfrage überzeugt sind und die Zwangsläufigkeit des Antisemitismus zugestehen, erklären immer wieder, die deutschen Methoden, die Juden

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.frage zu lösen“ seien in ihrer unerbittlichen Konsequenz unmenschlich und barbarisch.

Dieser Vorwurf ist – sowohl psychologisch als auch konkret-politisch – von weittragendem Einfluß auf das Verhältnis der Kulturwelt zu Deutschland. Es ist deshalb notwendig, sich mit Ihm eingehend auseinanderzusetzen.

Es ist unbestreitbar .- und soll ausdrücklich auch hier in keiner Weise bestritten werden -, daß die deutsche Judenpolitik zahlreiche Härten und – am Einzelfall gemessen auch Ungerechtigkeiten zur Folge hat. Es soll auch keineswegs abgeleugnet werden, daß viele von denjenigen Juden, die durch die deutschen Maßnahmen betroffen wurden, ehrlich geglaubt hatten, restlos zu Deutschen geworden zu sein. Als Beamte, Künstler oder Wirtschaftler, und auch als Soldaten im Weltkriege, hatten sie dem Staate nach bestem Vermögen zu dienen gemeint.

Will man aber verstehen, weshalb Deutschland in so umfassender Weise, mit solch durchgreifenden Methoden die Judenfrage löste, so muß man von einer Betrachtung des einzelnen Falles absehen und sich vergegenwärtigen, daß keine gesetzgeberische Maßnahme, kein Akt der Politik denkbar ist, ohne daß in mehr oder minder zahlreichen Einzelfällen Härten und Unbilligkeiten entstehen. Es ist hierbei nicht anders als bei der chirurgischen Operation. Auch der Arzt ist gezwungen, wenn er einen Krankheitsherd beseitigen will, neben dem faulen Fleisch gesunde Teile herauszuschneiden. Nur so kann er den betroffenen Organismus retten und heilen.

Das deutsche Verhalten in der Judenfrage ist aber weiter nur ganz zu verstehen, wenn man sich vor Augen hält, daß der unaufhaltsame jüdische Einstrom in das gesamte öffentliche Leben für Deutschland – wie oben schon angedeutet – gerade in den letztvergangenen Jahrzehnten zu schwerstem nationalem Unglück geworden war. Die Zeit des Weltkrieges mit seinem für Deutschland unglücklichen Ausgang, die nachfolgende Epoche des Zusammenbruchs jeder politischen und wirtschaftlichen Ordnung, des völligen Verfalls im kulturellen Leben, der Unterhöhlung aller sittlichen und moralischen Wertbegriffe, der ungeheuerlichsten Arbeitslosigkeit mit ihrer Verarmung und Verelendung auf allen Lebensgebieten – diese Zeit tiefster deutscher Erniedrigung, sie

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fällt ausgerechnet zusammen mit der letzten Vollendung jüdischer Emanzipation, mit dem Gipfelpunkt jüdischer Macht in Deutschland – ganz so, wie es jener Kritiker der „Times“ bereits 1910 prophezeit hatte.

Diese wechselseitige Bedingtheit von allgemeiner Not und jüdischer Machtvollendung hat bereits vor mehr als einem Menschenalter einer der ehrlichsten Geister des Judentums, Theodor Herzl, auf eine Formel gebracht, die deshalb von ganz besonderer Bedeutung ist, weil sie keineswegs auf Deutschland allein beschränkt ist, sondern Allgemeingültigkeit für die gesamte Judenfrage haben soll. In seinen „Zionistischen Schriften“ (Band I, S. 238/39) charakterisiert Herzl die Rolle des Judentums in bitterer Selbsterkenntnis folgendermaßen:

„Da sind ein paar Leute, deren Finanzfäden die ganze Welt umspannen. Da sind ein paar Leute, qui font la pluie et le beau temps in den wichtigsten Lebensbedingungen der Völker. Aber jede Erfindung frommt nur ihnen, durch jede Not wächst ihreMacht. Und wofür gebrauchen sie diese Macht? Haben sie sich in den Dienst irgendeiner sittlichen Idee gestellt, ja, stehen sie auch nur bei ihrem Volke, dem es so bitterlich schlecht geht? . . . Man kann ohne sie nicht Krieg führen und nicht Frieden schließen. Sie haben den Kredit der Staaten und die Unternehmungen der Einzelnen in ihren gierigen Händen. Die neue Erfindung muß gedemütigt vor ihren Türen betteln, und mit anmaßender Überlegenheit urteilen sie über die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen ab.“

Nichts ist besser geeignet, Deutschland von dem Vorwurf zu reinigen, es handele gegen die Gebote der Humanität, als eine ausführliche Nachweisung darüber, in welch ungeheurem Umfang Theodor Herzls bittere Worte für Deutschland zu leidvoller Wirklichkeit geworden waren, welche unheilvollen Erfahrungen Deutschland zwangen, seine Judenfrage durch radikale Ausscheidung jedes jüdischen Einflusses für alle Zeiten zu lösen.

Es soll daher versucht werden, in einem Querschnitt die Rolle und Bedeutung des deutschen Judentums auf dem Gipfel des Emanzipationszeitalters aufzuzeigen, d. h; also zu jenem Zeitpunkt, an dem der Nationalsozialismus die Regierung in Deutschland übernahm.

1. Bevölkerungszahlen und soziale Struktur der deutschen Juden

Dabei ist es zunächst notwendig, sich ein Bild von der zahlenmäßigen Bedeutung der deutschen Juden in jener Zeit zu machen, von ihrer regionalen Verteilung innerhalb des Reichsgebietes und von ihrer sozialen Struktur.

Nach den Ergebnissen der Volkszählung von 1925, der letzten, bevor die Nationalsozialisten die Regierung Übernahmen, gab es in Deutschland bei einer Gesamtbevölkerung von 62,5 Millionen 546 379 Angehörige des jüdischen Glaubens. Das sind etwas weniger als 1 Prozent der Bevölkerung.

Es ist bei dieser Zahl zu beachten, daß die Statistik nur die Glaubensjuden erfaßte, nicht dagegen die Rassejuden, d. h. diejenigen, die durch Übertritt zu einem christlichen Bekenntnis oder durch Dissidenz ihren mosaischen Glauben abgelegt hatten. Eine zahlenmäßige Erfassung des Rassejudentums gab es Überhaupt nicht; bei den statistischen Erhebungen auf allen Lebensgebieten kannte man bisher in bezug auf die Juden nur das Kriterium des Glaubens. Erst jetzt ist man in Deutschland darangegangen, sich ein Bild von der blutsmäßigen Durchdringung des deutschen Volkes durch das jüdische Element zu machen. Diese Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen; sie müssen in mühseliger Kleinarbeit zusammengetragen werden. Demgemäß sind auch noch alle nachfolgenden statistischen Angaben auf dem Faktor des Glaubensjuden aufgebaut.

Immerhin verfügen wir über einige verläßliche Untersuchungen der Juden selbst. Es sind dies vor allem die Arbeiten von Heinrich Silbergleit „Die Bevölkerungsverhältnisse der Juden im Deutschen Reich“ (Berlin 1930) und von Dr. Alfred Marcus „Die wirtschaftliche Krise des deutschen Juden“ (Berlin 1931). Indem wir uns bei den nachfolgenden statistischen Angaben zum guten Teil auf diese Studien stützen, entgehen wir zugleich dem Verdacht, daß unsere Darstellung einseitig im judengegnerischen Sinne gefärbt sei.

Wir hatten eben gesehen, daß die Gesamtprozentzahl der deutschen Glaubensjuden 1925 etwas unter 1 Prozent betrug,

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genauer gesagt 0,90 Prozent. Hierbei war aber die regionale Verteilung innerhalb des Reichsgebietes keineswegs gleichmäßig. Während nämlich die vorwiegend ländlichen Gebiete, wie etwa Mecklenburg, Oldenburg, Thüringen oder Anhalt, nur einen verhältnismäßig schwachen jüdischen Bevölkerungsanteil aufwiesen (0,16 bis 0,32 Prozent), konzentrierte sich das Judentum in starkem Maße in den städtischen und großstädtischen Bezirken, so vor allem in Preußen, Hamburg oder Hessen (1,05 bis 1,72 Prozent). Für das größte Land des Deutschen Reiches, für Preußen, ergab die Volkszählung, daß fast 73 Prozent der gesamten Juden in den Großstädten mit über 100000 Einwohnern zusammengeballt saßen, während die entsprechende Verhältniszahl bei der nichtjüdischen Bevölkerung nur rund 30 Prozent ausmachte.

Ein Vergleich mit den Ergebnissen der Volkszählungen seit 1871 zeigt, daß sich der Status der jüdischen Bevölkerung in den ländlichen Gebieten Deutschlands in fortlaufendem Entwicklungsprozeß vermindert hatte, während alle vorwiegend städtischen Bezirke eine ständige Zunahme erfuhren.

Es handelt sich hier um eine in ihrer Art phänomenale Binnenwanderung der deutschen Juden in den letzten 50 Jahren, um einen Prozeß der Verstädterung, dessen Hauptursache in der gerade seit jener Zeit – also etwa seit dem für Deutschland glücklich beendeten deutsch-französischen Kriege ,- rapid wachsenden jüdischen Emanzipation zu finden ist.

Eines der Hauptziele dieser jüdischen Binnenwanderung war die Reichshauptstadt Berlin, wo sich die Zahl der Juden zwischen 1871 und 1910 bereits verdreifacht hatte (36000 zu 90 000). In dieser Millionenstadt, in der das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben des Reiches seinen Zentralpunkt fand, hatte das deutsche Judentum sein Hauptquartier aufgeschlagen. Hier entfaltete es am freiesten seine wahre Natur, alle seiner fremden Rasse entspringenden Eigenheiten.

Die Volkszählung von 1925 ergab für Berlin bei rund 4 Millionen Einwohnern einen jüdischen Anteil von rund 172 500 Personen oder 4,25 Prozent – eine Verhältnisziffer also, die den Anteil der Juden an der deutschen Gesamtbevölkerung um mehr als das Vierfache Überstieg. Damit beherbergte Berlin aber auch zugleich, als Hauptstadt des größten deutschen

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Landes Preußen, von den rund 400000 preußischen Juden ’42 Prozent!

Von diesen 172 500 Berliner Juden hatten Übrigens nicht weniger als 25 Prozent eine ausländische Staatsangehörigkeit. Diese Feststellung beleuchtet deutlich die von nationalen Bindungen unberührte Wurzellosigkeit des Judentums. Von den 400000 Juden in Preußen hatten ebenfalls fast ein Viertel oder 18,5 Prozent eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit.

Um die wahre Bedeutung der aufgeführten Ziffern ganz zu verstehen, muß man berücksichtigen, daß das Judentum in den Großstädten eine solche zahlenmäßige Bedeutung erlangen konnte, obwohl es gerade dort in seiner Bevölkerungsbewegung einer Anzahl von Verminderungsfaktoren unterworfen war.

Diese vermochte es nur dadurch auszugleichen, daß es – besonders während und nach Beendigung des Weltkrieges ständigen Züzug aus dem Osten erhielt. Die ostjüdische Einwanderung ist es ja auch gewesen, die durch ihren Zufluß von kulturell niedrigstehenden, wirtschaftlich hungrigen und moralisch skrupellosen Elementen der deutschen Judenfrage ihre ganz besondere Verschärfung eintrug.

Unter den Verminderungsfaktoren des Judentums ist einmal die im Vergleich zur Übrigen Bevölkerung geringe Fruchtbarkeit der jüdischen Ehen zu nennen; ferner die bis in die letzte Zeit anhaltende, ja wachsende Neigung zum Austritt aus der mosaischen Religionsgemeinschaft und endlich die steigende Tendenz zur Eheschließung mit Nichtjuden.

Einen Begriff von dieser Durchsetzung des deutschen Volkes infolge von Mischehen vermittelt die Feststellung, daß in der Zeit zwischen 1923 und 1932 durchschnittlich von je drei jüdischen Männern in Berlin, die eine Ehe eingingen, nur zwei eine Jüdin heirateten, jeder dritte dagegen eine Nichtjüdin. Bei den

jüdischen Frauen war die entsprechende Verhältniszahl nur unwesentlich geringer. Im Jahre 1926 entfielen in Berlin sogar auf 100 rein jüdische Eheschließungen 64 Mischehen, d. h. auf drei jüdische Ehen kamen zwei Mischehen. In Deutschland allgemein hatte man zur gleichen Zeit bei 100 rein jüdischen Eheschließungen Über 50 Mischehen zu verzeichnen, d. h. zwei rein jüdischen Ehen stand immer eine Mischehe gegenüber.

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„Es ist selbstverständlich, daß die völlig einseitige regionale Verteilung der deutschen Juden mit ihrer planmäßigen Abwanderung aus den ländlichen Bezirken und ihrer Zusammenballung in den Großstädten sowohl für das Judentum selbst als auch für das öffentliche Leben Deutschlands ungesund und verhängnisvoll war.

An solcher krankhaften Einseitigkeit litt aber auch die beruflichc Struktur. Auch hier ergibt die Statistik, daß das Judentum ein Baum ohne .Wurzeln war, ohne eine gesunde Verankerung im sozialen Leben. Diese abnorme soziale Gliederung bestand darin, daß die Juden auf eine fast ausschließliche Weise den Handel und daneben die Berufe der Industrie und des Verkehrs bevorzugten, wohingegen die Handarbeit in der Landwirtschaft, im Handwerk oder auf anderen Gebieten fast ängstlich gemieden wurde. .

Man kann diese Feststellung an den Ergebnissen der Berufszählungen nachprüfen, die 1925 in den verschiedenen Ländern des Reiches stattfanden. Diese Zählungen ergaben z. B. für die Länder Preußen, Württemberg und Hessen bezüglich der prozentualen Verteilung der berufstätigen Juden innerhalb der verschiedenen Berufsgruppen folgendes Bild:

Berufsgruppe

Preußen

Württemberg

Hessen

Handel und Verkehr

58,8%

64,6%

69%

Industrie

25,8%

24,6%

22%

Landwirtschaft

1,7%

1,8%

4%

Es wird nun häufig behauptet, die Juden seien durch Druck von außen, durch ihre politische und soziale Stellung, durch Ghetto und Boykott aus den handarbeitenden Berufen verdrängt und in die händlerische Betätigung hineingezwungen worden. Demgegenüber muß festgestellt werden, daß die deutschen Juden überall dort, wo sie in ländlichen Gebieten stark verbreitet waren, z. B. in der ehemaligen Provinz Posen und in Hessen-Nassau, durchaus die Möglichkeit hatten, sich als Bauern oder Handwerker zu betätigen. Irgendwelche Beschränkungen oder Hindernisse gab es nicht. Trotzdem haben sie es vorgezogen, als Händler mit Vieh, Getreide oder Kunstdünger,

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vor allem aber mit Geld, einen mühelosen und reichlichen Gewinn zu erzielen.

Der bekannte jüdische Wirtschaftstheoretiker Felix A. Theilhaber bezeugt in seiner Untersuchung Über die Gründe des Zersetzungsprozesses in seinem eigenen Volke („Der Untergang der deutschen Juden“, Berlin 1921) selbst die Tatsache, daß die sogenannte Urproduktion der jüdischen Natur nicht entspricht. Er gibt zu, daß vor allem die rassische Veranlagung den Juden in die sogenannten vermittelnden Berufe drängt, da sie ihm wirtschaftliche Erfolge und materielle Sicherheit am ehesten zu garantieren scheinen. Theilhaber kommt zu folgenden interessanten Schlüssen:

„Die Landwirtschaft hat bei den deutschen Juden keinen goldenen Boden. .. Eigenart, Überlieferung und ökonomische Voraussetzungen lassen sie gewisse Berufe bevorzugen. .. Und so ist es ein Selbstverständliches, daß sich in der deutschen Judenheit wieder gewisse Domänen und Typen (des jüdischen Konfektionärs, des Agenten, des Anwalts und des Arztes) herausbilden. Die jüdische Note und Eigenart läßt sich auch in anderen Berufen nachweisen (Warenhäusern, Pelzhandel, Tabaksgeschäften, selbst in der Presse). Eines der jüdischen Merkmale ist der Zug des Individualismus, die Sucht, sich selbständig zu machen, sowie der Drang, eine materiell möglichst günstige Lage zu erreichen.“

Unter den von dem jüdischen Autor genannten geistigen Berufen waren es in der Tat vor allem der des Arztes und des Rechtsanwalts, die den Juden anzogen, weil gerade sic beträchtliche materielle Möglichkeiten boten. Der jüdische Einfluß in diesen Erwerbszweigen war deshalb besonders groß, ja, nahm schließlich einen zum Teil dominierenden Charakter an.

Von den insgesamt rund 50000 deutschen Ärzten stellten 1932 die Juden allein 6488, also 13 Prozent. Das heißt, sie nahmen zehnmal soviel Stellen ein, als ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung entsprochen hätte. (Sehr aufschlußreich ist hierbei übrigens die Tatsache, daß sich innerhalb des ärztlichen Berufes ganz besonders stark als Fachärzte für Geschlechtskrankheiten vertreten waren.)

In der Reichshauptstadt Berlin war der jüdische Anteil an der Ärzteschaft noch weit höher, hier betrug er 42 Prozent, bei

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den Krankenkassenärzten sogar 52 Prozent. Von den leitenden Ärzten der zahlreichen großen Berliner Krankenhäuser waren 45 Prozent jüdischer Herkunft.

Auch die Ziffern über das jüdische Eindringen in die Berufe des Rechtsanwalts und Notars zeigen ein abnormes Mißverhältnis, wenn man den Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung berücksichtigt. Von den im Jahre 1933 im Lande Preußen zugelassenen 11 795 Rechtsanwälten waren 3350 oder etwa :30 Prozent Juden; von den 6236 Notaren waren 2051 oder 33 Prozent Juden. Wiederum lagen die Anteilziffern in der Reichshauptstadt Berlin noch weit höher: hier betrugen sie sogar 48 bzw. 56 Prozent.

Dazu muß weiter berücksichtigt werden, daß auch in der Verwaltung und Rechtsprechung viele gerade der leitenden Stellen mit ungetauften oder getauften Juden besetzt waren. Hinsichtlich der Lehrstühle an den Universitäten ergibt sich das gleiche Bild. Das beweist folgende Statistik von drei führenden deutschen Universitäten aus dem Jahre 1931. (Neben der juristischen und der medizinischen Fakultät ist auch die philosophische berücksichtigt worden, da sie die gleiche Erscheinung abnormer jüdischer Durchdringung aufweist:)

Fakultät

Berlin

Breslau

Frankfurt a. M.

Jura

Von 44 Dozenten

Von 23 Dozenten

Jüdische Dozenten

15 .Juden = 34%

6 .Juden = 26%

33%

Medizin

Von 265 Dozenten

Von 101 Dozenten

Jüdische Dozenten

118 Juden = 43%

43 Juden = 43%

28%

Philosophie

Von 268 Dozenten

Von 107 Dozenten

Jüdische Dozenten

85 Juden = 31 %

26 Juden = 25%

32%

Zwei der wichtigsten Teilgebiete des staatlichen Lebens, die Rechtspflege und die Gesundheitspflege, standen damit also vor der ernsten Gefahr, in die Hand des Judentums Überzugehen.

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2. Die Juden im deutschen Wirtschaftsleben

Noch weitaus bedeutender war dagegen die jüdische überfremdung des deutschen Wirtschaftslebens. Entsprechend den oben dargelegten Intentionen war auf diesem Gebiet der Handel die eigentliche Domäne des Judentums. Seine „große“ Epoche war – das muß vorausgeschickt werden – die Zeit der Inflation in Deutschland (1919 bis 1923). Damals kam man weniger mit produktiver, angespannter Arbeit als mit spekulativem Instinkt und. händlerischer Findigkeit vorwärts. So schossen denn in jenen Jahren jüdische Konzerne gleich Pilzen aus der Erde. Es soll nur an die bekannten Namen Jakob Michael, Richard Kahn und Jacob Schapiro erinnert werden oder an die korrupten Unternehmungen der österreichischen Spekulanten Siegfried Basel und Castiglioni, die auch außerhalb Deutschlands eine traurige Berühmtheit erlangten. Alle diese Gründungen brachen, nachdem sie dem deutschen Volksvermögen ungeheuerliche Summen gekostet hatten, zusammen, als nach Beendigung der Inflationszeit ein Stadium solider Arbeit eingeleitet wurde.

Der bereits erwähnte jüdische Statistiker Dr. Alfred Marcus hat in seiner Untersuchung über „Die wirtschaftliche Krise des deutschen Juden“ im Jahre 1931 den jüdischen Anteil an den einzelnen Sparten des deutschen Handels genau untersucht. Er kommt dabei u. a. zu folgenden erstaunlichen Resultaten:

Im Jahre 1930 waren von insgesamt 603 Firmen des Metallhandels 346 oder 57,3 Prozent in jüdischer Hand; im Altmetallhandel von 514 Firmen 211 oder 41 Prozent; im Getreidehandel von 6809 Firmen 1543 oder 22,7 Prozent; im Textil-Großhandel von 9984 Firmen 3938 oder 39,4 Prozent; in der Damenkonfektion sogar von 133 Großhandlungen 81 oder 60,9 Prozent. In der besonderen Sparte des Kunst- und Buchhandels, der ja auch von erheblicher kultureller Bedeutung ist, waren zahlreiche der wichtigsten Finnen jüdischer Natur. Genannt seien nur S. Fischer, Cassirer, Flechtheim, Ullstein und Springer.

Wichtiger noch ist eine Betrachtung des Geldhandels, d. h. des Bankwesens. Hier waren fast alle maßgebenden Positionen in den Händen von Nichtariern. Im einzelnen waren hier jüdisch bzw. halbjüdisch:

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In der „Deutschen Bank und ‚Discontogesellschaft“ (1929) die beiden Vorsitzenden des Aufsichtsrates und vier von den zwölf Mitgliedern des Vorstandes; in der „Darmstädter lind Nationalbank“ der Vorsitzende des Aufsichtsrates und zwei seiner Stellvertreter, ferner drei von den fünf persönlich haftenden Gesellschaftern; in der „Dresdner Bank“ (1928) der‘ Vorsitzende des Aufsichtsrates und sein Stellvertreter, ferner drei von den sieben Vorstandsmitgliedern; in der „Berliner Handelsgesellschaft“ schließlich sämtliche drei Geschäftsinhaber.

Auch die großen Privatbanken waren fast ausschließlich jüdische Domänen. Erinnert sei hier nur an die bekannten Firmen Arnhold, Behrens, Warburg, Bleichröder; Mendelssohn, Goldschmidt-Rothschild, Dreyfuß, Bondi und Maron, Aufhäuser, Oppenheim, Levy, Speyer-Ellissen, Heimann, Stern.

Ausgehend von diesen Schlüsselpositionen des Finanzkapitals verzweigte sich der jüdische Einfluß auf dem Wege über das Aufsichtsratswesen bis in alle Gliederungen der deutschen Industrie. Das im Jahre 1930 – also lange bevor die Nationalsozialisten die Regierung übernahmen – erschienene „Adressbuch der Direktoren und Aufsichtsräte“ beweist, wie wahrhaft erschreckend der Einfluß dieses jüdischen oder von Juden geleiteten Finanzkapitals auf die deutsche Wirtschaft gewesen ist.

An erster Stelle steht dort der jüdische Bankier Jakob Goldschmidt mit 115 Aufsichtsratsposten, an zweiter Stelle der ebenfalls jüdische Bankmann Louis Hagen mit 62 Mandaten. An dritter Stelle finden wir einen nicht jüdischen Rechtsanwalt, aber dann folgen nacheinander wiederum vier jüdische Bankiers mit zusammen 166 Aufsichtsratssitzen. Auch in der weiteren Folge sind Juden fast durchweg führend.

Diese fürwahr ungeheure und ungesunde Häufung von Aufsichtsratsmandaten in der Hand einer kleinen Schicht von jüdischen Geldhändlern war mit einer gewissenhaften Erfüllung der mit diesem Amt verbundenen Pflichten in keiner Weise vereinbar, sie bot anderseits aber die reiche Möglichkeit zu mühelosem Gewinn von außerordentlichem Umfang. Sie ist einer der wichtigsten Faktoren gewesen, die zur Diskreditierung . des politischen und wirtschaftlichen Systems jener Jahre führten, und eine der Ursachen für die Ausbreitung des Antisemitismus gerade in den breiten Massen Deutschlands.

Denn die Beherrschung der deutschen Industrie durch das System der jüdischen Aufsichtsräte ging ja Hand in Hand mit dem Einbruch des Judentums in die unmittelbare Führung der industriellen Produktion. Bei einem so umfangreichen, differenzierten und weitverzweigten Gebiet können naturgemäß nur einzelne Beispiele gegeben werden, ohne damit die wahre Ausbreitung der Juden auch nur annähernd zu erschöpfen.

In der Elektroindustrie soll z. B. die wichtige AEG. (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft) genannt werden; sie war eine Gründung des Juden Emil Rathenau und unterstand nach dem Weltkriege zwei Juden. In der Metallindustrie beherrschte z. B. die Frankfurter Metallbank unter Leitung des Juden Merton fast den gesamten Metallmarkt. Die in der Glühlampenindustrie führenden Osram-Werke unterstanden dem Juden Meinhardt. Die größten deutschen Gummiwerke, Continental in Hannover und Calmon in Hamburg, waren jüdische Gründungen oder hatten jüdische Leitung. In der Lederindustrie dominierten die jüdischen Firmen Adler und Oppenheim, Salamander und Conrad Tack A.-G. Der Eisenmarkt wurde durch den Juden Ottmar Strauß kontrolliert. In der Kaliindustrie war der Einfluß des Juden Hugo Herzfeld bedeutend. Im Sektor der Schwerindustrie war Paul Silverberg der Beherrscher der rheinischen Braunkohlenindustrie, und die Brüder Petschek hatten die gleiche Funktion im mitteldeutschen Braunkohlenrevier.

Auch in den wirtschaftlichen Organisationen und den amtlichen Organen des Wirtschaftslebens war der Anteil der Juden abnorm groβ. So vor allem in den Industrie- und Handelskammern. In dem grφßten deutschen Institut dieser Art, in der Berliner Industrie- und Handelskammer, waren – um nur ein Beispiel zu geben – im Jahre 1931 von 98 Mitgliedern 50 jüdisch oder halbjüdisch, von den 1300 Mitgliedern ihrer Fachausschüsse 400, von den durch die Kammer eingesetzten 209 Handelsrichtern 131; die Leitung der Kammer hatten ein Präsident und fünf Vizepräsidenten inne, davon waren der Präsident selbst und drei seiner Vertreter Nichtarier.

Noch schlimmer lagen die Dinge an den Börsen: Auch hier soll als Beispiel die Börse der Reichshauptstadt herangezogen werden, die naturgemäß die wichtigste ihrer Art war. In Berlin

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waren von den 36 Angehörigen des Vorstandes der Wertpapierbörse 25 Juden; bei der Produktenbörse von 16 Vorstandsmitgliedern 12 Juden; bei der Metallbörse von 12 Vorstandsmitgliedern 10 Juden; im Ausschuß für Terminhandel von 18 Mitgliedern 15 Juden; im Zulassungsausschuß von 23 Mitgliedern 18 Juden. Von den 70 Vorstandsmitgliedern der Gesamtbörse stellten die Juden .15. Auch die Börsenbesucher waren ganz Überwiegend jüdisch; so wurden z. B. im Jahre 1930 unter den 1474 selbständigen Besuchern der Wertpapierbörse rund 1200 Juden ermittelt, an der Produktenbörse unter 578 Besuchern rund 520 Juden und an der Metallbörse unter 89 sogar 80 Juden!

Es ist klar, daß sich auch die amtliche Notenbank des Deutschen Reiches, die Reichsbank, dieser fast monopolartigen Stellung des Judentums im Kapitalhandel und in allen wichtigen Positionen des Wirtschaftslebens auf die Dauer nicht widersetzen konnte. So kam es, daß bereits in der Zeit zwischen 1925 und 1929 von den sechs deutschen Mitgliedern des Generalrates der Reichsbank nicht weniger als vier Juden oder Halbjuden waren. Von den Angehörigen des Zentralausschusses waren sogar alle drei nichtarisch, ebenso zwei ihrer Vertreter.

Es ist jetzt noch notwendig, die vorstehende, vorwiegend quantitative .Wertung des jüdischen Anteils am deutschen Wirtschaftsleben nach der qualitativen Seite hin in etwa zu ergänzen. Hierzu muß folgendes berücksichtigt werden:

Bei der bereits oben erwähnten Berufszählung in den verschiedenen deutschen Ländern vom Jahre 1925 wurde ermittelt, daß sich in dem größten Lande des Reiches, in Preußen, unter insgesamt rund 3 Millionen Berufstätigen, die eine selbständige oder leitende Position innehatten, rund 92000 Glaubensjuden befanden. Das bedeutet, daß sich 48 Prozent aller Überhaupt berufstätigen Juden in leitender Stellung befanden, während die entsprechende Verhältniszahl bei der Übrigen Bevölkerung nur 16 Prozent ausmachte.

Hält man dem gegenüber den Anteil der Juden an der Gruppe der unselbständigen Handarbeiter, so zeigt sich die ganze abnorme soziale Struktur des Judentums in krassem Lichte: Während 1925 in Preußen rund 8,9 Millionen Arbeiter insgesamt gezählt wurden (d. h. 46,9 Prozent aller Berufstätigen

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Überhaupt), betrug der Anteil der Juden nur 16000 (d. h. 8,4 Prozent aller jüdischen Berufstätigen). Der Prozentsatz des Judentums, der in den leitenden Stellungen dreimal so hoch war wie der der Gesamtbevölkerung, sank also bei den handarbeitenden Berufen auf ein Sechstel des Anteils der Übrigen Bevölkerung und war, absolut gerechnet, fast bei Null angekommen.

Bei solcher ergänzenden qualitativen Wertung ergibt sich noch eindeutiger, daß sich vor dem Regierungsantritt der Nationalsozialisten das gesamte wirtschaftliche Leben Deutschlands in einem Stadium beängstigender Überfremdung durch das Judentum befand, und zwar gerade in seinen maßgebenden, leitenden Positionen.

Es kann nicht wundernehmen, daß die starke Beherrschung der deutschen Wirtschaft sich auch in einem besonders hohen Einkommen des jüdischen Bevölkerungsteils ausdrückte. Exakte Angaben lassen sich hierüber freilich nur sehr schwer machen. Wir wollen uns daher darauf beschränken, den schon mehrfach genannten jüdischen Statistiker Dr. Alfred Marcus als Zeugen anzuführen. Dieser schätzt das durchschnittliche jüdische Einkommen für das Jahr 1930 auf das 3,2 fache des durchschnittlichen Einkommens der Übrigen Bevölkerung!

Um noch einmal das Ergebnis der obigen Darlegungen zusammenzufassen, soll festgehalten werden, daß die Juden sich in absolut einseitiger Weise auf die Berufe des Handels, und zwar sowohl des Waren- als auch des Kapitalhandels, geworfen hatten und hier in die Schlüsselpositionen vorgerückt waren. Die Landwirtschaft sowohl wie die Übrigen handarbeitenden Berufe wurden von ihnen dagegen fast ängstlich gemieden. Dazu kam ferner noch die unnormale Konzentration der Juden in den Großstädten, und zwar vor allem in der Millionenstadt Berlin.

Es bedarf keines besonderen Scharfsinnes, um zu erkennen, daß eine derartig abnorme soziale und regionale Struktur zu schweren Spannungen, ja zu ernsten Störungen im öffentlichen Leben führen mußte. Und zwar mußte dies auch dann geschehen, wenn sich das .Judentum in der Ausübung der von ihm usurpierten Funktionen mit einer klügeren Zurückhaltung und

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einer verständnisvolleren Anpassung an die Wünsche und den Geist seines Wirtsstaates betätigt hätte, als es dies in Wirklichkeit getan hat. Zu einer Explosion aber mußten eines Tages diese Spannungen führen, wenn das Judentum, verblendet durch den Glanz seines Glücks, jede Beschränkung fahren ließ und seinen fremd rassigen Geist hemmungslos entfaltete. Nirgends ist die Hemmungslosigkeit des Judentums deutlicher zutage getreten als in der Ära der wirtschaftlichen und politischen Korruption, die Deutschland in den Jahren nach dem Weltkriege beherrschte.

3. Die Juden und die Korruption

Man kann direkt von einer Korruptions-Epidemiesprechen, die in jenen Jahren das öffentliche Leben ergriffen hatte. Sie war keineswegs auf Deutschland allein beschränkt. In Europa und Amerika wurden fast alle Staaten davon betroffen. überall in diesen Korruptionsfällen spielten Juden die führende Rolle: Mag es sich dabei um die Fälle Hanau, 0ustric und Stavisky in Frankreich, um Insull in den Vereinigten Staaten oder um Bosel, Berliner und Castiglioni im ehemaligen Österreich handeln.

Es ist im Grunde nicht verwunderlich, daß gerade die Jahre nach den großen Erschütterungen des Weltkrieges die Krankheitserscheinung gehäufter Korruptionsfälle aufwiesen. Es ist aber andrerseits für das Wesen des Juden überaus typisch, daß gerade er es war, der sich zum Träger und Nutznießer dieses Zersetzungsprozesses machte.

Es ist verständlich, daß Deutschland als der Verlierer des Weltkrieges in besonders hohem Maße von dem Bazillus der Korruption ergriffen wurde. In den schweren Notzeiten, die Deutschland nach dem Diktat von Versailles durchzumachen hatte, lernte es darum aber auch wie kein anderes Land das Judentum als den Ausbeuter und Nutznießer seines nationalen Unglücks kennen.

Die Liste der jüdischen Profitjäger, die sich in jenen furchtbaren Elendsjahren über die zusammenbrechende deutsche

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Wirtschaft stürzten und ihren völligen Verfall hervorriefen, reicht dabei von den spekulativen Gründertypen und Inflationsgewinnlern über alle Spielarten korrupter Glücksritter bis zu den rein kriminellen Betrügern größten Stils. Kaum irgendwo anders hat sich die jüdische Natur mit ihrem ausgeprägten Eigennutz, ihrer Skrupellosigkeit und ihrem Drang zu raschem Geldverdienen so hemmungslos entfaltet wie in der deutschen Wirtschaft jener Jahre.

Schon die Kriegsgesellschaften, die während des Weltkrieges die Bewirtschaftung der deutschen Rohstoffe, ihre Einfuhr und Verwaltung zu versehen hatten, waren mehr und mehr in die Hand von Juden geraten. Die größte von ihnen, die Zentral-Einkaufs-Gesellschaft, wurde z. B. von einem Juden geleitet; in der besonders wichtigen Kriegs-Metall-A.-G. saßen unter 14 Aufsichtsratsmitgliedern 12 Juden. Zu einem öffentlichen

Skandal über die Art der Geschäftsführung dieser Juden ist es. nur deshalb nicht gekommen, weil die politische und militärische Entwicklung des Krieges Deutschland allzu schwere Sorgen auflud.

Mit der Beendigung des Krieges schlug dann die große Stunde der jüdischen Korruption. Die Liquidierung der Rüstungsfabriken, die Auflösung der Heeresbestände bot die Möglichkeit zu ungeheuren Gewinnen – eine Gelegenheit, die gerade von jüdischen Unternehmern in stärkstem Maße ausgenutzt wurde. So schloß z. B. der Jude Richard Kahn mit den „Deutschen Werken“, dem größten staatseigenen Rüstungsunternehmen, einen Vertrag, der ihm die Millionenwerte dieser riesigen Werke zum – Alteisenpreis überantwortete! Richard Kahn war nicht der einzige Jude, der aus dem Zusammenbruch Deutschlands ungeheuren Profit zog. Der jüdische Wirtschaftsschriftsteller Felix Pinner hat in seinem Buch „Deutsche Wirtschaftsführer“ (Berlin 1924) die Dutzende dieser jüdischen Zusammenbruchsgewinnler folgendermaßen charakterisiert:

„Viele . . . haben als Heereslieferanten angefangen, wobei in manchen Fällen schwer zu entscheiden ist, ob der Wunsch, an Kriegsmateriallieferungen zu verdienen, oder der Wunsch, vom Heeresdienst befreit zu werden, Hauptmotiv oder Nebenmotiv ihrer Anfänge gewesen ist. Für manche kam auch erst die

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große Stunde, als die Heeresbestände aufgelöst wurden, und andere wieder legten die ‚Wurzeln zu ihrem Reichtum in der eigentlichen „regulären“ Geldentwertungswirtschaft der Nachkriegszeit. “

In dieser Geldentwertungswirtschaft, also in den Jahren der Inflation zwischen 1919 und 1923, feierte das korrupte Spekulantentum besondere Triumphe. Gerade Juden waren es, die sich damals, als sich die wirtschaftliche Betätigung vorwiegend an den Börsen abspielte, auf Grund bedenklichster, ja rein betrügerischer Effektentransaktionen Riesenkonzerne aufbauten. Es waren dies Unternehmungen, die, auf tönernen Füßen stehend, zunächst außerordentliche Gewinne abwarfen, aber nach kurzer Zeit als unhaltbar zusammenbrachen. Die bekanntesten Namen dieser Gründertypen waren die der Juden Jakob Michael, Richard Kahn und der ostjüdischen Brüder Ciprut. Von diesem Bruderpaar sagt übrigens selbst der jüdische Schriftsteller Pinner in seinem eben erwähnten Buche: „Ihre Signatur ist: finanzielles Glücksrittertum, stammend aus den südöstlichen Gefilden Rumäniens oder Persiens und angezogen von dem Verwesungsgeruch der deutschen Valuta.“

Alle diese Fälle waren aber noch nicht die eigentlich entscheidenden Ursachen, die die Judenfrage in Deutschland für das gesamte Volk zu einem brennenden Problem machten. Sie spielten sich ab in einer Zeit, in der ohnehin alle Bande wirtschaftlicher und politischer Ordnung gelockert waren, sie gingen noch zum Teil unter in dem allgemeinen Wirrwarr der ersten Nachkriegsjahre und wurden von der Volksstimmung vielfach mit den Maßstäben gemessen, die an die überhaupt unnormalen Geschehnisse dieser Zeit gelegt wurden. Nichts aber hat dem deutschen Volke so sehr die Augen über das wahre Wesen des Judentums geöffnet und seinen Antisemitismus heller entflammt als die eigentlichen großen Korruptionsfälle, die nunmehr rein krimineller Natur waren und durch ihre Verquickung von geschäftlichen und politischen Interessen zu öffentlichen Skandalen wurden.

Gemeint sind die Fälle der Brüder Sklarz, der Brüder Barmat, der Brüder Sklarek, der Brüder Rotter, ferner die Skandale um Michael Holzmann und Ludwig Katzenellenbogen.

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Alle diese Korruptionsjuden waren übrigens, mit einziger Ausnahme Katzenellenbogens, Ostjüden, die erst im und nach dem Weltkriege nach Deutschland eingewandert waren.

Der erste dieser großen Korruptionsfälle war der der fünf Brüder Sklarz. Es gelang ihnen, durch Ausnutzung guter Beziehungen zu maßgebenden Persönlichkeiten der Sozialdemokratischen Partei, alsbald nach dem Ende des Krieges ein Monopol für die Materialbelieferung derjenigen Truppenverbände zu erlangen, die mit der Wiederherstellung der inneren Ordnung beauftragt waren. Sie erwarben sich hierbei in kürzester Zeit ein Millionenvermögen. Mit allerlei dunklen Geschäften wußten sie dies in der Folgezeit noch weiter dadurch zu vergrößern, daß sie führende Männer des Staates in mehr oder minder verschleierter Form bestachen. Diesen Methoden halten sie es auch zu verdanken, daß der gerichtliche Prozeß, der ihnen schließlich gemacht wurde, nur wenig Licht in die Hintergründe ihrer Machenschaften brachte und nach endlosen Verschleppungsmanövern im Jahre 1926 zur Verurteilung nur des einen der Brüder führte.

Mit den Brüdern Sklarz stand einer der gewissenlosesten Kriegsschieber, der russische Jude Parvus-Helphand, in engster Beziehung. Durch sein an Kriegslieferungen verdientes MiIlionenvermögen hatte er sich hervorragende Beziehungen zur damals herrschenden Sozialdemokratie geschaffen und stand als Drahtzieher im Hintergrunde vieler Korruptionsskandale, ohne daß man es wagte, gegen ihn, der sich so viele Männer der Regierung verpflichtet hatte, gerichtlich vorzugehen.

In größerem Stile noch als die Brüder Sklarz gingen die drei Brüder Barmat vor. Sie stammten aus Kiew und betätigten sich zunächst während des Krieges als Lebensmittelhändler in Holland. Durch Vermittlung des jüdischen Politikers Heilmann, der Brüder Sklarz und des Parvus-Helphand erhielten sie die Einreisegenehmigung für Deutschland. Durch raffinierte Ausnutzung menschlicher Schwächen, durch kleine und große Gefälligkeiten, die sich bis zu regelrechten Bestechungen ausdehnten, gewannen sie sich einflußreiche Freunde unter maßgebenden Männern der Regierung. Auf diese Weise waren

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sie bereits nach kurzer Zeit Besitzer von zehn Banken und einergroßen Anzahl industrieller Unternehmungen. Auf Grundfalscher Bilanzen erschlichen sie sich dann einen Kredit von 38 Millionen Mark, der zum Teil von der Preußischen Staatsbank, zum Teil vom Postministerium des Reiches gewährt wurde. Als der aufgeblähte Barmat-Konzern dann zusammenbrach, betrugen seine Schulden die Summe von 70 Millionen Goldmark, von denen die Hälfte durch kleine Sparer gedeckt werden mußte.

Das gerichtliche Verfahren gegen die Brüder Barmat endete mit ganz geringen Freiheitsstrafen. Jedoch wurde der damalige Reichskanzler, der Sozialdemokrat Bauer, derartig belastet, daß er sein Amt niederlegen musste

. Julius Barmat übrigens hat sich nach dem Zusammenbruch seiner deutschen Unternehmungen wiederum ins Ausland begeben. In seiner neuen Heimat wandte er die bereits in Deutschland erprobten Methoden erfolgreich an: Durch Bestechung von einflußreichen Politikern erschlich er sich Kredite und schädigte dabei die Belgische Nationalbank um den Betrag von 34 Millionen Goldfranken. Um sich der Verurteilung zu entziehen, verübte er schließlich .1937 Selbstmord.

Weniger erfolgreich als ihre Vorgänger, aber immerhin nochbemerkenswert genug, gingen die Juden Iwan Baruch, Alexander Kutisker und Michael Holzmann vor. Das Opfer ihrer betrügerischen Manipulationen war die bereits von den Barmats betrogene Preußische Staatsbank, die durch erschlichene Kredite um 14 Millionen Goldmark geschädigt wurde. .Den weitaus größten Skandal indessen riefen die drei Brüder Sklarek hervor. Mit seiner weitgehenden Verfilzung von Politik, Geschäft und Bestechung kann dieser Fall wohl seinesgleichen suchen. Der Leidtragende dieses großangelegten Betruges war die Hauptstadt des Deutschen Reiches, Berlin. Mit einem raffinierten System von Gefälligkeiten, Geschenken und Zuwendungen aller Art hatten sich die geschäftstüchtigen Brüder Sklarek die uneingeschränkte Unterstützung der in den verschiedenen Amtsstellen Berlins herrschenden Männer – es waren zumeist Sozialdemokraten und Kommu

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nisten – regelrecht erkauft. Auf diese Weise erhielten sie ein absolutes Monopol für die gesamten Kleiderlieferungen der Millionenstadt Berlin, ob es sich dabei nun um die Ausstattung der Polizei, der Verkehrsunternehmungen, der Unterstützungsempfänger oder der Straßenreiniger handelte. Alle städtischen Beamten, die den Sklareks zur Erlangung dieses Monopols irgendwie wichtig erschienen, wurden von ihnen bestochen. Sogar der Oberbürgermeister! Auf solche Weise war es möglich, daß die Stadtbank, das Finanzinstitut der Reichshauptstadt, den Sklareks laufend fingierte Rechnungen über tatsächlich nicht erfolgte Kleiderlieferungen in ganz beträchtlichem Umfange anstandslos bezahlte. Als schließlich die Firma Sklarek ihre Zahlungen einstellte, hatte die Stadtbank einen Verlust von 12,5 Millionen Mark zu beklagen; der Verbleib von anderen Werten in Höhe von etwa 10 Millionen Mark konnte nicht mehr aufgeklärt werden.

Der Prozeß gegen die Brüder Sklarek im Jahre 1932 dauerte neun Monate und endete entsprechend der allgemeinen Empörung des Volkes mit wesentlich strengeren Strafen als die Prozesse in den früheren Fällen. Zwei der Brüder (der drille war inzwischen verstorben) wurden zu mehrjährigen Zuchthausstrafen verurteilt.

Weiter muß auch noch der Fall des jüdischen Generaldirektors Katzenellenbogen erwähnt werden. Er war der Leiter des Konzerns Schultheiß-Patzenhofer, einer der größten deutschen Industrieunternehmungen mit einem Aktienkapital von 75 Millionen Mark und einem Vorzugskapital von 15 Millionen Mark. Durch gewissenlose Spekulationen, die auf persönliche Bereicherung zum Schaden des Konzerns hinausliefen, brachte er das Unternehmen an den Rand des Konkurses. Die Aktionäre wurden um den Betrag von rund 30 Millionen Mark geschädigt. Einen Teil der erspekulierten Gewinne hatte Katzenellenbogen zur Unterstützung des bolschewistischen Theaterleiters Erwin Piscator verwandt. Er wurde wegen Veruntreuung und Bilanzverschleierung zu Gefängnis verurteilt.

Der letzte in der langen Reihe der Korruptionsskandale war dann der Fall der Brüder Rotter. In ihrem Konzern hatten diese beiden jüdischen Spekulanten sieben der größten Berliner Theater zusammengefaßt. Um diese Unternehmungen

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gründlicher ausnützen zu können, hatten sie mehrere Gesellschaften gegründet, deren Leitung geschäftsunkundigen, aber, willigen Strohmännern übertragen war. Aus diesen Gesellschaften preßten sie z. B. in einem einzigen Jahre (1932) nach allen Abzügen den Reingewinn von 300.000 Mark heraus, nicht eingerechnet ein monatliches Gehalt von 2.000 Mark, das sich jeder der Brüder selbst bewilligt hatte. Weitere 400.000 Mark flossen ihnen noch auf Grund eines betrügerischen Vertrages aus zwei kulturellen Unternehmungen zu. Während die nichtjüdischen Schauspieler ihrer Theater fast durchweg kümmerliche Gagen erhielten, wurden an die von den Rotters bevorzugten jüdischen Stars phantastische Beträge gezahlt (1.000 bis 2.500 Mark für einen einzigen Abend waren nichts Seltenes), Sie selber führten ein Leben der üppigsten Verschwendung. Und so brach dann eines Tages im Jahre 1932 der Rotterkonzern mit einer Schuldenlast von 3,5 Millionen Mark zusammen. Die Rotters selbst entzogen sich der Verantwortung und flohen nach Liechtenstein, dessen Staatsangehörigkeit sie sich vorsorglich gesichert hatten.

Daß auch Österreich jüdische Korruptionsskandale in reichem Ausmaß kannte, ist schon kurz erwähnt worden. Neben Castiglioni und Bosel sei hier vor allem des jüdischen Großbetrügers Berliner gedacht. Als Generaldirektor der großen Lebensversicherungs – Gesellschaft „Phönix“ mißbrauchte er das Vermögen seines Unternehmens zu politischen Geschäften. Zu allen österreichischen Parteien unterhielt er gute Beziehungen und zahlte für Wahlen und Stellenbesetzungen insgesamt drei Millionen Schilling an Schmiergeldern aus. Die Presse beeinflußte er im Lauf der Jahre mit 170 Millionen Schilling. Die Gewerkschaften sowohl wie die militärische Organisation „Heimwehr“ wurden von ihm erheblich unterstützt, und zwar ebenfalls aus den Mitteln seiner Firma. Auf diese Weise erreichte die Schuldenlast der „Phönix“ schließlich den ungeheuren Betrag von 670 Millionen Schilling. 330.000 Versicherte der Gesellschaft, und zwar fast durchweg Minderbemittelte, mußten diese Korruptionsverluste mit erhöhten Prämien und verringerten Versicherungsleistungen büßen.

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Diese Liste der jüdischen Korruption soll keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sie ist nur auf diejenigen Fälle beschränkt, die in Deutschland, und sogar darüber hinaus, besonderes Aufsehen erregten und die ein besonders großes finanzielles Ausmaß annahmen. Aber schon diese Aufzählung genügt, um den oft von jüdischer Seite erhobenen Einwand zurückzuweisen, die Juden seien an der Korruption keineswegs in größerem Umfange beteiligt gewesen als nicht jüdische Wirtschaftler. Demgegenüber kann festgestellt werden, dass sich in dem gleichen hier behandelten Zeitraum nur zwei große Korruptionsskandale ereigneten, deren Träger Nichtjuden waren (der Fall der Raiffeisen-Bank und der Lahusen-Skandal). Der jüdische Anteil an der Korruption ist also nicht nur prozentual, d. h. gemessen an dem jüdischen Bevölkerungsanteil, sondern auch absolut gesehen völlig dominierend.

Entscheidend ist aber bei einer Bewertung der jüdischen Korruption, daß die gerichtliche Sühne aller dieser Verfehlungen endlos verschleppt bzw. bewußt hintertrieben wurde und wenn überhaupt, dann nur eine zumeist ganz unzulängliche Bestrafung zur Folge hatte. Der Grund für diese Erscheinung war darin zu suchen, daß eine weitgehende Versippung und Interessenverquickung zwischen den jüdischen Betrügern

und maßgebenden Männern in der Regierung und in sonstigen Amtsstellen bestand. Und hier saßen wiederum auf zahlreichen wichtigen Posten Juden.

Es ist auf diesen Zusammenhang schon oben hingewiesen worden. Neben dem bereits genannten jüdischen Abgeordneten der Sozialdemokratie Heilmann, der als Wegbereiter der Barmats wirkte, und dem in ähnlicher Weise tätigen halbjüdischen Staatssekretär Abegg sollen als Beispiele eines solchen korrupten jüdischen Beamtentums der preußische Staatssekretär und Staatskommissar für die öffentliche Ordnung, Dr. Weismann, und der stellvertretende Polizeipräsident der Reichshauptstadt Berlin, Dr. Weiß, genannt werden. Beiden oblag an wichtigen Stellen von Amts wegen die Wahrung von Recht und Ordnung; Dr. Weismann war sogar der höchste Beamte des größten deutschen Landes, Preußen.

Eine besonders dunkle Rolle spielte Dr. Weismann in dem Prozeß gegen die Brüder SkIarz. Sie soll mit dem Hin

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weis darauf charakterisiert werden, daß Weismann dem die Untersuchung gegen diese Betrüger führenden Staatsanwalt Gutjahr als Bestechungssumme drei Millionen Mark anbot, damit er seine Protokolle in einem günstigen Sinne abfasse, und daß er ihn später disziplinarisch bestrafen ließ, weil der pflichtgetreue Beamte diesem Ansinnen keine Folge leistete. Weismann sowohl wie Dr. Weiß betätigten sich in ihrem Privatleben als Glücksspieler von bedeutenden Ausmaßen. Sogar die jüdische Zeitschrift „Weltbühne“ warf Weismann im Jahre 1920 vor, er sei „einer der berüchtigtsten Spieler von Berlin„. Der Polizeipräsident Dr. Weiß wurde 1932 mehrfach bei verbotenen Spielen in anrüchigen Spielklubs überrascht; ihm wurde sogar schon vor dem Regierungsantritt der Nationalsozialisten durch das Berliner Kammergericht bescheinigt, er habe sich strafbarer Handlungen schuldig gemacht und „besitze nicht die moralischen Qualitäten für sein verantwortungsvolles Amt“.

4. Die Juden in der deutschen Politik

Noch im kaiserlichen Deutschland hatten die Juden im politischen Leben keine nennenswerte Rolle gespielt, jedenfalls nicht, soweit es sich um die Besetzung führender Ämter handelte. Zugleich mit dem Ausbruch der Revolution von1918 und der Einführung eines neuen Verfassungssystems änderte sich dieser Zustand aber radikal. Es soll hier nicht untersucht werden, ob etwa die neue Staatsform den im Judentum herrschenden politischen Anschauungen und seiner Veranlagung besonders entsprach. Tatsache ist jedenfalls, daß mit dem November 1918 auf einmal ein regelrechter Ansturm des Judentums auf die leitenden Positionen des Reiches und seiner Länder einsetzte.

Unter den sechs sogenannten „Volksbeauftragten“, die nach dem Zusammenbruch die erste Reichsregierung bildeten, befanden sich zwei Juden (Hugo Haase und Otto Landsberg).In Bayern führte der Jude Kurt Eisner ein chaotisches Regiment als Ministerpräsident; in Preußen Übernahm der Jude Paul Hirsch das gleiche Amt. In der ersten auf parlamen

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tarischer Grundlage gebildeten Reichsregierung (1919) waren fünf Juden vertreten. Zahlreiche der wichtigsten Ämter in .den Reichsministerien waren von Juden besetzt worden. .

Um die Bedeutung dieser Tatsache ermessen zu können, muß man bedenken, daß die jüdische Usurpation der politischen Führung einherging mit dem Beginn einer Epoche politischer Schwäche, die bis zur Selbstaufgabe und schamlosen Unterwürfigkeit nach außen und zur völligen Desorganisation im Innern führte. Auch der Verlust des Weltkriegs, der selbstverständlich in der äußeren Stellung Deutschlands und in seinen innerpolitischen Verhältnissen einen tiefgehenden Wandel hervorrufen mußte, ist hierfür keine genügende Entschuldigung oder Erklärung. Man wird auch im Ausland in der Erinnerung an jenen Zeitabschnitt zugeben, daß eine würdige Haltung die deutsche Position nur hätte verbessern können, daß aber die unterwürfige Selbstpreisgabe der jüdischen Politiker Deutschland nur Verachtung eintrug und sein nationales Unglück verschlimmerte.

Jene jüdischen Politiker waren ja auch keineswegs damit zufrieden, daß in den staatsrechtlichen Verhältnissen Deutschlands ein Wandel von konstitutioneller Monarchie zu parlamentarisch-republikanischer Verfassungsform eingetreten war. Das bezeugt der jüdische Schriftsteller Rudolf Schay in seinem 1929 erschienenen Buche „Juden in der deutschen Politik“. Er sagt dort folgendes:

.“Unter den Kräften, die die Revolution weitertreiben, die sich mit einer freiheitlich-bürgerlichen, einer demokratisch-republikanischen Ordnung nicht zufriedengeben wollten, sondern auf Erfüllung der letzten sozialistischen Forderungen drängten, spielten Juden eine hervorragende Rolle: Rosa Luxemburg, Eisner, Landauer.“

Unter dieser „Erfüllung letzter sozialistischer Forderungen“ war nichts anderes zu verstehen als die Verwirklichung des Kommunistischen Manifestes, dessen Vater der Jude Marx war. Das aber war nur möglich durch eine Preisgabe aller nationalen Ideale und Interessen des deutschen Volkes.

So ist es nicht verwunderlich, daß jüdische Politiker bereits während des Weltkriegs eine führende Rolle in allen jenen Bewegungen spielten, die auf eine Unterhöhlung der poli

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tischen und militärischen Potenz Deutschlands hinausliefen. In welchem Staat unter den Kriegsgegner Deutschland wäre es ungestraft hingenommen worden, daß in den Tagen kritischster Entscheidungen der Leiter des führenden Blattes einerpolitischen Partei solche landesverräterischen Sätze veröffentlichte, wie es der Jude Friedrich Stampfer am 20. Oktober 1918 im sozialdemokratischen „Vorwärts“ tat:

„Deutschland soll – das ist unser fester Wille als Sozialisten – seine Kriegsflagge für immer streichen, ohne sie das letztemal siegreich heimgebracht zu haben.“

Das ist der gleiche Defaitismus, der sich schon zu Beginn des Weltkriegs in den überwiegend unter jüdischer Leitung stehen den pazifistischen Organisationen breitmachte. Hier war führend der Bund „Neues, Vaterland“, der sich später „Deutsche Liga für Menschenrechte“ nannte. Er erhielt sein Gesicht durch den maßgebenden Einfluß der Juden Witting, Grelling, Bernstein, Magnus Hirschfeld,. Heymann, Gumbel, Wulfsohn u. v.a. Auch die pazifistische Jugendbewegung wurde von Juden geleitet: Max Hodann, Jakob Feldner, durch den jüdischen Kommunisten Scholem und die halbjüdischen Söhne Karl Liebknechts.

Es soll hier ausdrücklich kein Wort des Vorwurfs gegen den Pazifismus als solchen erhoben werden. Er ist fraglos eine politische Überzeugung von hohem sittlichem Ernst und ist tatkräftiger Verfechtung wert. Indessen ist er für die politische Führung eines Staates – und ganz besonders dann, wenn sie sich im Stadium der höchsten Anspannung aller nationalen Kräfte befindet – nur solange erträglich, als er sich in jenen Schranken hält, die durch die politischen Interessen des Vaterlandes gesetzt sind. Aber gerade jene ebengenannten Pazifisten sind es gewesen, die in erster Linie für den Zusammenbruch des deutschen Verteidigungswillens, für die Entfremdung zwischen dem Volke und seiner politischen Führung, für den Gegensatz zwischen dem kämpfenden Heere und der Heimat verantwortlich gemacht werden müssen. Niemand hat vor allem den Kriegsgegnern Deutschlands geeigneteres Propagandamaterial in die Hand gegeben als die führenden pazifistischen Juden.

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An erster Stelle ist hier der bereits genannte Dr. Richard Grelling zu erwähnen, ein Name, der in den Ländern der ehemaligen Entente noch heute bekannt sein dürfte. Er hatte sich bereits vor dem Krieg in die Schweiz begeben und schrieb nun von dort aus seine beiden Bücher „J’accuse“ und „Das Verbrechen“, in denen er die angebliche deutsche Schuld am Weltkriege nachzuweisen sich bemühte. Dieses Buch fand ungeheure Verbreitung in den Staaten der Entente und bei den Neutralen als ein angeblich Überzeugendes Selbstbekenntnis über Deutschlands Verantwortlichkeit für alle Schrecken des Krieges. Bereits 1917 hat sogar ein Rassegenosse Grellings, der jüdische Schriftsteller Karl Federn, in einer Gegenschrift das landesverräterische Verhalten Grellings als „ruchlos“ bezeichnet und weiter erklärt, Grelling habe „fast durch weg mit Lügen und Verfälschungen der Tatsachen und Dokumente“ gearbeitet. Grelling hat zu den schweren Vorwürfen, die auch in den späteren Jahren immer wieder gegen ihn erhoben wurden, niemals Stellung genommen. Im Gegenteil, er hat sogar zunächst feige die Urheberschaft an jenen beiden ungeheuerlichen Machwerken abzuleugnen versucht!

Weiter ist der jüdische Journalist Hermann Fernau zu erwähnen, der in den Jahren 1917/1918 von der Schweiz aus Propaganda gegen Deutschland machte. Seine Zeitungsaufsätze boten den deutschen Kriegsgegnern hervorragend geeignetes Material zur Zersetzungspropaganda in den deutschen Schützengräben.

Der Geheimrat Witting, ein Bruder des jüdischen Schriftstellers Maximilian Harden, war verantwortlich dafür, dass die private Denkschrift des früheren deutschen Botschafters in London, des Fürsten Lichnowsky, als Flugschrift („Meine Londoner Mission“) an die Öffentlichkeit gelangte. Sie enthielt rein persönliche Ansichten des Diplomaten, hatte aber durch ihre Publikation für Deutschlands politische Position eine ähnlich verhängnisvolle Bedeutung wie die Bücher Grellings.

An den Vorbereitungen des Umsturzes von 1918, der den endgültigen Zusammenbruch der deutschen Front herbeiführte, hatten Juden ebenfalls führenden Anteil.

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Der sozialdemokratische Abgeordnete Dr. Oscar Cohn war derjenige, der Anfang November 1918 von dem damaligen sowjetrussischen Botschafter Joffe, der übrigens ebenfalls Jude war, vier Millionen Goldrubel zur Vorbereitung der deutschen Revolution entgegennahm. Der jüdische Abgeordnete Hugo Haase war der geistige Leiter der Matrosenrevolte in Kiel, die das Signal zur allgemeinen Revolutionierung Deutschland gab. In der Protestsitzung der Deutschen Nationalversammlung,. vom 12. Mai 1919, in der die gesamte Volksvertretung schlossen gegen die Unterzeichnung der Friedensbedingungen auftrat, war Haase als Führer der Unabhängigen Sozialdemokraten der einzige, der sich für die Unterzeichnung der Bedingungen einsetzte. Übrigens war es auch im Parlament des Landes Preußen ein Jude, der Abgeordnete Kurt Rosenfeld, der am 7. Mai 1919 in einer entsprechenden Protestsitzung dieser Körperschaft sich zum Verfechter der von ganz Deutschland abgelehnten Unterzeichnung machte.

Im Verein mit diesen Saboteuren des Volkswillens und Verrätern der nationalen Interessen wirkten – um nur einige zu nennen – die Juden Georg Bernhard als Leiter der „Vossischen Zeitung“, Friedrich Stampfer und Erich Kuttner im Zentralorgan der Sozialdemokratie, dem „Vorwärts“, Rudolf Hi1ferding in der radikal gerichteten „Freiheit“. Ihrer vereinten Bemühung ist es ganz wesentlich zuzuschreiben, dass Deutschland schließlich doch seinen Nacken unter das Joch von Friedensbedingungen beugte, die die spätere politische Entwicklung als unerfüllbar erwiesen hat, die aber gleichwohl dem militärischen Zusammenbruch auch noch den politischen und wirtschaftlichen hinzufügten‘.

Wir können diese Zusammenstellung jüdischer Defaitisten nicht beschließen, ohne wiederum auf folgendes hinzuweisen: Gewiß hat es auch unter nicht jüdischen Deutschen im und nach dem Krieg Verräter und Saboteure gegeben, die nicht besser waten als jene Juden. Aber der Anteil der Juden an dieser niederträchtigen politischen Betätigung ist nicht nur relativ, sondern auch absolut gesehen unvergleichlich höher, er ist so erschreckend hoch gewesen, daß die wenigen nicht jüdischen Namen völlig verschwinden.

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Sucht man nach einer Erklärung dieser seltsamen Tatsache, so ist sie einzig darin zu finden, daß das Judentum, äußerlich sowohl wie innerlich, völlig wurzellos ist; daß es auf Grund seiner rassischen Veranlagung und seiner historischen Vergangenheit keine Bindungen kennt, die irgend wie mit dem Begriff Vaterland zusammenhängen. Zugleich aber erweist sich an dieser politischen Haltung des Judentums die grenzenlose Undankbarkeit, deren es sich dem deutschen Volke gegenüber schuldig gemacht hat. Denn kaum ein Land hatte die Ansprüche der jüdischen Emanzipation in einem höheren Maße erfüllt, kaum irgendwo anders hatten die Juden in allen Bezirken des öffentlichen Lebens eine so willfährige Aufnahme gefunden wie in Deutschland. Kein anderes Land ist in Zeiten schwerer nationaler Not aber auch so schmählich vom Judentum verraten worden wie Deutschland!

Wie weit dieser Mangel der Juden an vaterländischer Verbundenheit reichte und in welch verletzender. Form die tiefsten nationalen Empfindungen durch Juden beleidigt wurden, soll an zwei besonders markanten Fällen aus der Zeit nach dem Kriege gezeigt werden.

Das eine ist der Skandal um den jüdischen Hochschulprofessor Theodor Lessing. Während der Vorbereitungen zur Wahl des Reichspräsidenten im Jahre 1925 veröffentlichte dieser Mann, der beauftragt war, als Lehrer und Erzieher der deutschen Jugend zu wirken, in der ausländischen und noch dazu Deutschland ungünstig gesinnten Zeitung „Prager Tageblatt“ einen Aufsatz, in dem er gegen die Kandidatur des Feldmarschalls von Hindenburg auftrat. Dieser Artikel strotzte von Verunglimpfungen und Gehässigkeiten. Der greise Marschall wurde dort der „Unmenschlichkeit“ und der „Einfalt“ beschuldigt; er wurde als „führungsloser Wolf“ bezeichnet, und Lessing stellte in Aussicht, daß er sich in seinem neuen Amte als ein „Nero“ erweisen würde!

Um die ganze Niedertracht dieser Worte zu begreifen, muß man sich erinnern, daß der Marschall nach einem Leben voll unerhörter Anstrengungen und Leistungen sich im Alter von 77 Jahren dem Staate nochmals zur Verfügung gestellt hatte, als das parteipolitisch zerrissene Deutschland einen Mann

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brauchte, der alle Kräfte des nationalen Wiederaufbaus zusammenfaßte. Man muß weiter bedenken, daß Hindenburg als der Oberbefehlshaber des gesamten Heeres im Weltkrieg für jeden Deutschen eine ehrfurchtsvoll geliebte Gestalt war, daß sich in ihm die militärischen Leistungen der deutschen Soldaten in fast mythischer Weise verkörperten. Die Schmähung Hindenburgs bedeutete für Deutschland dasselbe; als wenn in England z. B. Nelson oder Kitchener, in Frankreich Marschall Foch oder in den Vereinigten Staaten George Washington in den Schmutz gezogen würden.

Die unerhörte Beschimpfung des großen alten Mannes rief innerhalb der akademischen Jugend und darüber hinaus in weitesten Kreisen Deutschlands einen Entrüstungssturm hervor. Lessing wurde indessen keineswegs zur Verantwortung gezogen, er konnte seine Verunglimpfungen sogar noch fortsetzen. Aber die Wirkung seines empörenden Verhaltens war natürlich eine weitere Verschärfung der antisemitischen Tendenzen im Volke.

Welcher Geist Männer vom Schlage des Juden Lessing beherrschte, sieht man aus seinen „Kriegserinnerungen“; die im Jahre 1929, wiederum im „Prager Tageblatt“, eröffentlicht wurden. Er sagt dort mit einer Offenheit, die ebenso zynisch wie unbegreiflich dumm ist:

„Es gelang mir, mich zu drücken. Durch vier Kriegsjahre mußte ich alle Monate zur Musterung. Die Ausmusterungen wurden immer strenger. Ich verwandte immer neue Listen, um der Front zu entgehen.“ Das also war der Mann, der es wagte, einen Hindenburg lächerlich und verächtlich zu machen!

Der „Fall Gumbel“ ist in seinen Wesenszügen mit dem Skandal um Lessing eng verwandt. Auch der Jude Emil Julius Gumbel war Hochschullehrer, er war Pazifist wie jene übengenannten landesverräterischen Defaitisten. Außerdem verfügte er über enge Beziehungen zur Dritten Internationale und zu Moskau. In einer Reihe von Broschüren machte er sich landesverräterischer Äußerungen schuldig, die ihm sogar in jener ihm politisch günstig gesinnten Zeit ein Gerichtsverfahren eintrugen. So beteiligte er sich an der Herausgabe einer Schrift „Deutschlands geheime Rüstungen“, in der er angebliche Verstöße Deutschlands gegen die Entwaffnungsbestim

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mungen des Versailler Vertrages aufzudecken bemüht war. Diese Schrift wurde durch die jüdisch geleitete pazifistische „Liga für Menschenrechte“ der französischen, englischen und polnischen Regierung Überreicht. Es ist selbstverständlich, dass sie für Deutschland schwerwiegende außenpolitische Folgen hatte. In Reden, die Gumbel 1924 an verschiedenen französischen Universitäten hielt, ging er sogar so weit, die fälschlich behauptete deutsche Schuld am Weltkriege ausdrücklich vor seinen ausländischen Zuhörern anzuerkennen. So kann es nicht wundernehmen, daß dieser Mann für die heldenhaften Leistungen der deutschen Soldaten im Kriege (selbst hatte am Kriege nicht teilgenommen!) kein Verständnis hatte und es wagte, in einer öffentlichen Versammlung im Jahre 1924 zu erklären, die toten deutschen Soldaten seien „auf dem Felde der Unehre gefallen“!

Trotz dieser ungeheuerlichen Beleidigung des deutschen Volkes, die außerordentliche Empörung im ganzen Lande hervorrief, konnte sich Gumbel auf seinem akademischen Lehrstuhl bis 1933 halten. Einflußreiche jüdische Freunde, wie Georg Bernhard und Albert Einstein, traten schützend für ihn ein. Ja – er konnte seine Schmähungen noch weiter fortsetzen und in einer späteren Versammlung in Heidelberg erklären: „Das Kriegerdenkmal des deutschen Soldaten ist für mich… eine einzige große Kohlrübe.“

Wäre es denkbar – so muß man angesichts solcher Gemeinheit fragen -, daß z. B. ein französischer Hochschullehrer in ähnlicher Weise das Grabmal des Unbekannten Soldaten schändete? Oder würde nicht ein nationaler Entrüstungssturm jüdische Lumpen vom Schlage Gumbels oder Lessings einfach hinweggefegt haben? Nichts anderes hat schließlich der Nationalsozialismus getan, als er die Gumbels und Lessings, die Grellings und Bernhards, als er die ganze Gilde der Defaitisten, Landesverräter und Saboteure radikal entfernte und durch einschneidende gesetzliche Maßnahmen der Neuentstehung eines solchen nationalen Krebsschadens ein für allemal entgegenwirkte.

Schon im Falle Gumbel war die Verbindung ersichtlich geworden, die zwischen Leuten seines Schlages und dem Marxis

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mus bestand. Man mag nun im einzelnen zum Marxismus und zu den Parteien seiner parlamentarisch-politischen Verfechter stehen wie man will – man wird, wenn man diesen Zusammenhängen auf- den Grund zu gehen bemüht ist, nicht an der Tatsache vorbeisehen können, daß Judentum und Marxismus aufs engste miteinander verwandt sind.

Daß der Vater des Marxismus, Karl Marx, einer Rabbinerfamilie entstammte, ist bekannt. Daß es sich hierbei nicht etwa um ein reines Spiel des Zufalls gehandelt hat, zeigt die Entwicklung dieser Geistesrichtung. Denn neben Marx stand an der Wiege der neuzeitlichen sozialistischen Arbeiterbewegung ein anderer Jude: Ferdinand Lassalle, Sohn eines jüdischen Seidenhändlers aus Breslau. Sie beide haben ihren geistigen Vater in dem Juden Moses He ß, den das Standardwerk des deutschen Judentums, das „Jüdische Lexikon“, selbst den „Vater des modernen Sozialismus“, den „Kommunistenrabbi“ nennt. Der jüdische Geist hat sich seit diesen Ursprungstagen immer ganz besonders zum marxistischen Sozialismus hingezogen gefühlt, und die Reihe der jüdischen Führer in der marxistischen Arbeiterbewegung hat sich bis in unsere Tage ununterbrochen fortgesetzt.

Man möge in anderen Ländern über diese Zusammenhänge urteilen wie immer man will. Für Deutschlands Stellung zum Marxismus ist die tiefe Wesensverwandtschaft mit dem Judentum jedenfalls politisch entscheidend. Und das um so mehr, als die Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit die für Deutschland verhängnisvolle Bedeutung des jüdisch beeinflußten Marxismus als politischer Machtfaktor nachdrücklich erwiesen hat.

Schon um die Jahrhundertwende waren zwei Juden nacheinander die Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands: Paul Singer und Hugo Haase. In alle Sparten der marxistischen Bewegung, in die parlamentarische, die journalistische, oder literarische Arbeit, drangen seitdem Juden in steigendem Maße ein. Der Ausbau der marxistischen Theorie und Wissenschaft war nahezu jüdisches Monopol. Als Theoretiker sollen nur Eduard Bernstein, Rudolf‘ Hilferding, AdoIf Braun, Jakob Stern und Simon Katzenstein genannt werden. Das wissenschaftliche Zentrum des internationalen Marxismus, die in

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Berlin erscheinende Zeitschrift „Neue Zeit“ begann im Jahre 1883 mit einem Dutzend jüdischer Mitarbeiter; 1905 waren es bereits 40, und 1914 schrieben in ihren Spalten rund 100 Juden aus aller Herren Länder; Nicht, anders war es in den anderen wissenschaftlichen und literarischen Zeitschriften des deutschen Marxismus.

Auch die Tagespresse der marxistischen Parteien lag fast vollständig in der Hand von Juden. Das Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei, „Der Vorwärts“, war eine Gründung des Juden Singer. Im Jahre 1929 bestand nach eine Bekundung des jüdischen Chefredakteurs Friedrich Stampfer seine gesamte zahlenmäßig sehr starke Redaktion, bis auf einen einzigen Mitarbeiter, au Juden. Ähnlich lagen die Verhältnisse z. B. bei der später kommunistischen „Roten Fahne“, deren Herausgeber die Jüdin Rosa Luxemburg und der zweimal mit Jüdinnen verheiratete Karl Liebknecht waren, und bei der extrem marxistischen „Freiheit“, die von- den Juden Rudolf Hilferding und Paul Hertz geleitet wurden. Auch die sozialdemokratischen Pressedienste und die:, Auslandskorrespondenzen waren überwiegend Domänen jüdischer Journalisten.

Der jüdische Anteil an der Reichstagsfraktion der Sozialdemokraten betrug z. B. 1924 (bei einem, wie immer wieder in Erinnerung gerufen werden muß, jüdischen Bevölkerungsanteil von noch nicht 1 Prozent) 22 Prozent, in der kommunistischen Fraktion zur gleichen Zeit 15 Prozent.

Es handelte sich dabei in der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion um folgende jüdischen Abgeordneten (III. Wahlperiode,1924):

Aufhäuser, Dr. Adolf Braun, Bernstein, Eggerstedt, Frölich, Heimann, Dr. Hertz, Dr. Hilferding, Hoch, Jacobshagen, Kirschmann, Landsberg, Dr. Levi, Dr. Löwenstein, Ludwig, Stefan Meier, Dr. Moses, Dr. Rosenfeld, Frau Schiffgehs, FrauToni Sender; Stampfer, Frau Wurm.

In der kommunistischen Fraktion sind zur gleichen Zeitfolgende Namen jüdischer Abgeordneten zu verzeichnen:

Frau Arendsee, Frau Golke (genannt Ruth Fischer), Hoernle, Katz, Koenen, Münzenberg, Rosenbaum, Dr. Rosenberg, Scholem.

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Im Jahre 1932 (VI. Wahlperiode) war das Judentum in den marxistischen Parteien durch folgende Abgeordneten vertreten:

In der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion: Aufhäuser, Dr. Adolf Braun, Eggerstedt, Frölich, Heilmann, Heimann, Heinig, Dr. Hertz, Dr. Hilferding, Kirschmann, Landsberg, Dr. Löwenstein, Dr. Marum, Stefan Meier, Reuter, Schneppenhorst, . Frau Schreiber-Kriegcr, Frau Toni Sender, Friedrich Stampfer, Frau Wurm.

In der kommunistischen Reichstagsfraktion: Gräf, Hoernle, Frau Kessel, Kippenberger, Münzenberg, Frau Sandtner.

Entsprechend dem parlamentarischen System war daher auch der Regierungsapparat im Reiche und in den verschiedenen Ländern von marxistischen Juden durchsetzt. Vor allem die Ministerien des Landes Preußen waren eine Domäne des Judentums. Hier hatten sie die ganze Stufenleiter des Beamtenapparates besetzt, und es war in keinem Ministerium möglich, einen Schritt zu tun, ohne auf einen Juden von maßgebendem Einfluß zu stoßen.

Berücksichtigt man diesen fürwahr ungeheuren Einfluß des Judentums in den marxistischen Organisationen und Parteien, so ist es nicht mehr verwunderlich, daß die politische Haltung der Sozialdemokratie dem Geist ihrer jüdischen Führer entsprach. Es ist derselbe Geist, den wir oben in den Reihen der jüdischen Defaitisten und Landesverräter festgestellt haben.

Das begann während des Weltkrieges bereits am 4. August 1914 damit, daß unter der Führung des Juden Hugo Haase 14 sozialdemokratische Abgeordnete des Reichstages den Versuch machten, die Kriegskredite für die Regierung zu verweigern. Rund zwei Jahre später befanden sich unter den 18 sozialdemokratischen Abgeordneten, die der Reichsregierung endgültig die Mittel zur Verteidigung des Landes verweigerten, neben demselben Hugo Haase fünf weitere Juden.

Die Führung in der Zersetzung des deutschen Wehrwillens lag in den Händen der Jüdin Rosa Luxemburg. Der erste Erfolg dieser Wühlarbeit zeigte sich schon im August 1914 in einer öffentlichen Kundgebung gegen die Politik der Landesverteidigung, die in einer Hamburger sozialdemokratischen Zeitung

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veröffentlicht wurde; diese Erklärung war von drei führenden Juden unterzeichnet.

Nach dem Umsturz vom November 1918 waren fast alle Führer des radikalen, dem Bolschewismus zuneigenden Sozialismus Juden. Sie spielten in den Friedensverhandlungen eine für Deutschland unheilvolle Rolle, deren bereits oben gedacht . worden ist.

In der extremsten Ausprägung des Marxismus, im Kommunismus, war die Führerschaft des Judentums schließlich ganz besonders eindrucksvoll ausgeprägt. Seine Leiter und Propagandisten waren fast durchweg Juden. Der „Spartakus-Bund„, der 1918 als Vorläufer der Kommunistischen Partei gegründet wurde und im Wirrwarr des deutschen Zusammenbruchs zum bewaffneten Aufstand des Proletariats nach dem Vorbilde der Sowjets aufrief, unterstand neben Karl der Führung Rosa Luxemburgs. Als Verbindungsmann Moskaus fungierte der Jude Leo Jogiches (Tyschko). Daß der jüdische Radikalsozialist Oscar Cohn von dem jüdischen Sowjetbotschafter Joffe im November 1918 zehn Millionen Rubel zur Revolutionierung Deutschlands empfangen hatte, ist oben bereits erwähnt worden..

Von deutschen und russischen Juden vorbereitet und durchgeführt, flammte dann in den Monaten nach dem Zusammenbruch der kommunistische Aufstand Überall in Deutschland auf und errichtete ein Regiment des Schreckens. Seinen Gipfelpunkt erreichte er in München. Und wiederum war Leiter und Organisator ein Jude, der Schriftsteller Kurt Eisner, der bereits 1917, als der Kampf an den Fronten noch in vollem Gange war, \ zum Streik und Umsturz aufgerufen hatte. Eisner errichtete in München eine Räterepublik nach bolschewistischem Muster; in seinem „Revolutionstribunal“ saßen fast ausschließlich jüdische Literaten, fünf an der Zahl. Nur wer diese Zeit der jüdischen Blutherrschaft mit ihren Geiselmorden, Plünderungen und Brandschatzungen an dem friedlichen Bürgertum selbst miterlebt hat, kann ganz begreifen, warum sich gerade in München die Keimzelle .des Nationalsozialismus bilden mußte; warum von hier die Bewegung ausging, die dem jüdischen Treiben in Deutschland ein Ende setzte.

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Die Bruderschaft zwischen Judentum und Kommunismus hat auch keineswegs aufgehört, als nach der Niederwerfung der ersten kommunistischen Aufstandsversuche eine gewisse Konsolidierung in Deutschland eintrat. Neben die niemals aussetzende Vorbereitung zur gewaltsamen Bolschewisierung Deutschlands trat nun der sogenannte Kulturbolschewismus der extremen Marxisten, der wiederum vor allem in Juden seine Vorkämpfer hatte.

Aus dem unendlich weiten Gebiete dieser geistigen Zersetzungstätigkeit sollen nur einige markante Beispiele gegeben werden. So machte sich in den Verhandlungen um die Neugestaltung des deutschen Strafrechtswesens der jüdische Radika1sozialist Kurt Rosenfeld zum Wortführer einer Richtung, die nicht nur für eine Straflosigkeit des Landes- und Hochverrats eintrat, sondern auch zahlreiche Unzuchtsvergehen, wie Sodomie und Homosexualität, unbestraft lassen wollte.

Auch bei der Kindererziehung im kommunistischen Geiste standen die Juden an der Spitze. Jüdische Pädagogen, jüdische Leiter der amtlichen Schulverwaltungen gründeten und förderten Experimentierschulen und „Kinderrepubliken“, die auf dem Rätesystem aufgebaut waren. Aus ihnen war jeder Rest von Autorität verbannt, die Geschlechter wurden in ungesunder Gemeinsamkeit erzogen, und die Erörterung sexueller Dinge nahm einen wesentlichen Teil des Unterrichts ein. In diesem Zusammenhang haben der jüdische Leiter des Berliner Schulwesens Kurt und der Berliner jüdische Pädagoge Fritz Karsen Krakauer eine besonders peinliche Berühmtheit erlangt.

Es gehört schließlich noch zur Vervollständigung des dunklen Bildes von der engen Verwandtschaft zwischen Judentum und Kommunismus, daß in der raffiniert aufgehauten und weitverzweigten kommunistischen Terrororganisation, die in den letzten Jahren vor dem Regierungsantritt der Nationalsozialisten Deutschland bis an den Rand des bolschewistischen Abgrundes brachte, Juden in den entscheidenden Positionen saßen.

Hier ist zunächst Hans Kippenberger zu nennen, das Haupt des Terror-, Spionage-, und Zersetzungsapparates der KPD. Ferner Heinz Neumann, der Sohn eines reichen

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Berliner jüdischen Kaufmanns. Er war Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Deutschlands und einer der gefährlichsten Aufwiegler der Massen. Von ihm stammt die berüchtigte Parole „Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft!“, die im Jahre 1932 zu einer ununterbrochenen Kette von kommunistischen Morden an Nationalsozialisten führte. Auch im Auslande hat sich Neumann in solcher ‚Weise betätigt: Er ist der Anstifter des großen kommunistischen Aufstandes in Kanton vom Jahre 1927 und erhielt deswegen in der Weltpresse den Beinamen „Der Massenschlächter von Kanton“.

5. Die Juden in der deutschen Presse

Für den Journalismus und die Organisation des Pressewesens besitzen die Juden von Hause aus zweifellos eine besondere Begabung. Sie haben dementsprechend auch einen erheblichen Anteil an der Begründung der deutschen Zeitungen gehabt. Kaum eine andere Position hat ihnen soviel Macht verliehen wie ihr Einfluß auf das Pressewesen. Es hat sich dabei aber sehr bald erwiesen, daß sie von der Verflichtung zu höchster sittlicher Verantwortung, die mit der Beeinflussung der öffentlichen Meinung verbunden ist, wenig oder gar nichts wissen wollten, sondern in erster Linie von den reichen Möglichkeiten zu materiellen Erfolgen angelockt wurden. .

Betrachtet man die unter dem Einfluß der Juden stehende deutsche Presse der letzten Jahrzehnte, so kommt man zu der Feststellung, daß sie aus materiellen Beweggründen dem Sensationshunger, der Eitelkeit und den niederen Instinkten der Masse diente, daß die Auflagen ihrer Zeitungen hinaufgetrieben wurden, indem sie zugleich die Achtung vor Sitte und Gesetz in bedenklichstem Maße untergruben.

Die beiden größten deutschen Zeitungsverlage waren vor 1933 in jüdischer Hand: die weltbekannten Häuser Ullstein und Mosse. Beide waren jüdische Gründungen, ihre Verlagsleitungen und Redaktionen waren fast ausschließlich mit Juden besetzt.

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Der Verlag Ullstein

Die Auflagenhöhe dieses größten deutschen Zeitungsunternehmens betrug fund 4 Millionen Stück. Es erschienen dort fünf große Tageszeitungen, mehrere Wochenzeitungen und zahlreiche Zeitschriften und Magazine aller Art. Durch den Ullstein-Nachrichtendienst wurde ein großer Teil der Provinz-Presse beeinflußt. Außerdem unterhielt Ullstein auch einen ausgedehnten Buchverlag.

Sämtliche Aktien des Unternehmens gehörten den fünf jüdischem Brüdern Ullstein. Außer ihnen bildeten, neben ein paar Nichtjuden, drei weitere Juden den Vorstand.

Die größte Zeitung des Verlages war die „Berliner Morgenpost„, die überhaupt von allen deutschen Zeitungen die größte Auflagenhöhe hatte (über 600000 Stück). Neben einem jüdischen Hauptschriftleiter hatte sie 1927 zehn Juden als Redaktionsmitglieder. Zur gleichen Zeit befanden sich in der Redaktion der politisch sehr einflußreichen „Vossischen Zeitung“ außer dem bekannten jüdischen Chefredakteur Georg Bernhard, der als Politiker von sich reden gemacht hat, 14 jüdische Journalisten. Ähnlich lagen die Verhältnisse bei den anderen Zeitungen des Verlages.

Der Verlag Mosse

Er war größenmäßig nicht so bedeutend wie Ullstein. Die tägliche Auflagenhöhe betrug 350000 Stück. Der Einfluß des Unternehmens, das sich im Besitz der Familie seines ostjüdischen Gründers Rudolf Mosse (Moses) befand, war aber gleichwohl sehr bedeutend. Denn hier erschien vor 1933 jene Zeitung, die lange Jahre hindurch gerade im Auslande als die Repräsentantin der deutschen öffentlichen Meinung angesehen wurde: das „Berliner Tageblatt„.

Der Hauptschriftleiter dieses Blattes war der Jude Theodor Wolff, der sich ebenfalls auf dem Gebiete der Politik maßgeblich beteiligte. Außer ihm saßen in der Redaktion 17 Juden an den entscheidenden Posten. In fünf wichtigen Hauptstädten des Auslandes wurde das „Berliner Tageblatt“ durch Juden vertreten.

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In einer der anderen politisch einflußreichen Zeitungen des Verlages, im „Acht-Uhr-Abendblatt„, dominierte das Judentum mit dem Chefredakteur und acht Redaktionsmitgliedern ebenfalls.

Gegenüber dieser schon zahlenmäßig bedeutenden Macht der beiden jüdischen Großverlage trat die übrige deutsche Presse erheblich zurück. Weder die wirtschaftlich außerordentlich zersplitterte Provinzpresse noch der einzige nicht jüdische Großkonzern in der Reichshauptstadt, der Verlag August Scherl, hatte der vereinten Zeitungsmacht der beiden jüdischen Hauser einen nennenswerten Einfluß entgegenzusetzen.

Daß die Presse der marxistischen Parteien Überwiegend von Juden geleitet und beeinfIußt wurde, ist oben schon dargelegt worden. Aber auch die amtlichen Pressereferate der Regierung, vor allem im Lande Preußen, waren von ihnen besetzt worden. Die drei wichtigsten Regierungspressestellen dieses größten deutschen Landes wurden z. B. im Jahre 1930 von vier Juden geleitet.

So ist es nur selbstverständlich, daß auch die beruflichen- und wirtschaftlichen Organisationen der deutschen Journalisten ganz unter den Einfluß von Juden gekommen waren. Der größte von ihnen, der „Reichs verband der deutschen Presse“, unterstand bis 1933 mehrere Jahre der Leitung des jüdischen Chefredakteurs der „Vossischen Zeitung“, Georg Bernhard. – Im „Verein Berliner Presse“, der gesellschaftlich führenden und namentlich Unterstützungszwecken dienenden Organisation der hauptstädtischen Journalisten, bestimmte ein seit 1888 ununterbrochen ausschließlich mit Juden besetzter Aufnahmeausschuß, wer der Mitgliedschaft in diesem Verein würdig sei. Die Standesorganisation der frei schaffenden deutschen Schriftsteller schließlich, der „Schutzverband deutscher Schriftsteller“, wurde von einem Vorstand geleitet, der z. B. 1928 und 1929 zu 90 Prozent aus Juden bestand. Sein Vorsitzender war zu dieser Zeit der jüdische Publizist Arnold Zweig, der mit seinem Kriegsroman „Streit um den Sergeanten Grischa“ das deutsche Volk in seiner nationalen Ehre verletzt hatte.

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.“In diesem Zusammenhang ist es notwendig, auf Wirken und Bedeutung derjenigen Juden einzugehen, die vor allen anderen lange Zeit hindurch auch im Auslande als die Repräsentanten. der deutschen politischen Publizistik gegolten haben. Wir meinen Georg Bernhard, Theodor Wolff und Maximilian Harden. Alle drei waren Juden. Alle drei waren Journalisten, die eine glänzende Feder schrieben, die allein schon durch das meisterhaft gehandhabte Wort für die von ihnen vertretenen Ideen zu gewinnen wußten. Aber hinter dem bestrickenden Äußeren verbarg sich der gleiche gefährliche Geist der Negation aller Überlieferten Werte, der Kritik um der Kritik willen, der Geist der Zersetzung und Wurzellosigkeit, den wir als das Kennzeichen des Judentums Überhaupt auf allen Gebieten haben feststellen müssen.

Es ist Überaus bezeichnend, daß Georg Bernhards eigentlicher Beruf der des Bankiers und Börsenmannes gewesen ist. Er gehörte bis kurz vor dem Weltkriege der Sozialdemokratie an, und sein ganzer Lebenslauf zeigt ein merkwürdiges Hin und Herschwanken zwischen zwei so gegensätzlichen Dingen wie dem Börsenjournalismus und der marxistischen Betätigtmg. In dem jüdischen Verlage Ullstein wurde ihm 1913 dann die Leitung der „Vossisehen Zeitung“ Übertragen. In dieser Funktion hat er in zwei Schicksalsstunden der deutschen Nachkriegsgeschichte eine für Deutschland unheilvolle Rolle gespielt:

In den kritischen :Wochen vor der Unterzeichnung des Versailler Diktates, als das deutsche Volk und seine Führer fast einhellig die unerträglich harten und unerfüllbaren Bedingungen ablehnten, gehörte er zu den ganz wenigen Männern von öffentlichem Einfluß, die durch Schrift und Wort jede Regung nationalen Widerstandsgeistes unterdrückten und damit die Aussicht, erträglichere Bedingungen zu erlangen, vernichteten. Man braucht nur die alten Bände der „Vossischen Zeitung“ aus jenen Wochen und Monaten aufzuschlagen, um festzustellen, mit welcher Planmäßigkeit er dabei arbeitete. Selbst die entehrendsten Bestimmungen des Vertrages, wie etwa die Aufbürdung der Kriegsschuld, suchte Cl‘ als Bagatelle hinzustellen. So schrieb er – um nur eine Kostprobe zu geben – am 18. Juni 1919:

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„Am leichtesten wird sich der deutsche Leser der Note noch mit denjenigen Teilen abzufinden vermögen, die Über die Entstehungsgeschichte des Krieges und Über die Schuldfrage handeln… Wenn man die Dinge so betrachtet, darf man das Geschimpfe in der Schuldfrage nicht tragisch nehmen. “

Mit diesen Worten fiel Bernhard der deutschen Regierung in den Rücken, die in diesen Tagen einen dramatischen Kampf gerade um die sogenannten Ehrenpunkte der Friedensbedingungen, also um das Kriegsschuldbekenntnis und um die Auslieferung von deutschen Offizieren, führte. Man wird auch im Auslande dafür Verständnis haben, daß ein solcher Verrat an den nationalen Interessen, ein derartiger Mangel an Stolz und Ehrgefühl dem jüdischen Journalisten Bernhard nicht vergessen worden ist.

Im zweiten Falle handelt es sich bei Georg Bernhard bereits um offensichtlichen kriminellen Landesverrat. In der Zeit der Besetzung des Rheinlandes erhob sich dort eine aus politischen Gründen mit fremdem Gelde geförderte Bewegung, die das Rheinland, auf dessen endliche Rückkehr in den Reichsverband das ganze deutsche Volk ungeduldig wartete, endgültig abzutrennen und selbständig zu machen bemüht war. Mit den Kreisen dieser rheinischen Separatisten nun standen Georg Bernhard und seine „Vossische Zeitung“ in Verbindung. Die Separatisten erhielten von ihnen politischen Rat und geldliche Unterstützung. Im Jahre 1930 hat einer der Mitinhaber des Verlages Ullstein, der Jude Dr. Franz Ullstein, diese Tatsache in der Zeitschrift „Tagebuch“ bekundet. Er hat dort erklärt, daß Georg Bernhards Vertreter in Paris, der Jude Dr. Leo Stahl, dem Separatistenführer Matthes Geld ausgezahlt und daß Bernhard selbst mit Matthes in schriftlicher und mündlicher Verbindung gestanden habe.

Dieser politische Skandal zwang Georg Bernhard endlich; auf seine publizistische Tätigkeit zu verzichten. Er wurde- auch das ist für ihn bezeichnend – nunmehr Leiter eines großen Warenhausverbandes. Seit 1933 betätigt er sich im Auslande als Herausgeber einer deutschfeindlichen Emigrantenzeitung.

In anderer Weise, aber ebenso unliebsam, hat Theodor Wolff, der Leiter des „Berliner Tageblattes“, von sich reden

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gemacht. Während des Krieges ein angeblich überzeugter Monarchist, gab es nach der Änderung der verfassungsrechtlichen Verhältnisse Deutschlands niemandem, der die gestürzten Hohenzollern in üblerer Weise schmähte und verleumdete als Wolff. Mag ihm solcher Opportunismus auch noch verziehen werden können – unentschuldbar war sein öffentliches Verhalten in jener Zeit, als die zunehmende sittliche und moralische Verwilderung in Deutschland die Regierung bewog (1926), durch ein Gesetz die Verbreitung von schmutziger oder sonst wie minderwertiger Literatur zu bekämpfen. Der Sinn des Gesetzes war der, vor allem die Jugend vor verrohenden und sittenwidrigen Einflüssen zu bewahren. Gegen dieses Bestreben trat nun Theodor Wolff öffentlich auf. Er mißbilligte das Gesetz und trat zum Protest aus der von ihm mitbegründeten Demokratischen Partei aus, weil sie das Gesetz befürwortet hatte!

Um die ganze frivole Verantwortungslosigkeit dieses jüdischen Publizisten zu verstehen, muß man wissen, welchen Grad die Überschwemmung des deutschen Buch- und Zeitschriftenmarktes mit schmutzigen, pornographischen Erzeugnissen damals angenommen hatte. Davon wird weiter unten noch zu reden sein.

Einflußreicher noch als Georg Bernhard und Theodor Wolff, wohl der mächtigste Mann der Feder, den Deutschland während eines Menschenalters gehabt hat, war Maximilian Harden, ein Bruder des .obengenannten jüdischen Defaitisten Witting. Mit seiner Zeitschrift „Die Zukunft“ hat er über 20 Jahre hindurch große Politik gemacht. Kaum ein anderer hat aber eine solche Wandelbarkeit des Charakters und der Grundsätze aufgewiesen wie er.

Er betätigte sich zunächst als Sittenrichter des deutschen Kaiserreiches und versetzte mit seinen Veröffentlichungen über Skandalaffären am Hohenzollernhofe dem monarchischen System geistig den Todesstoß. Während des Weltkrieges war er wohl der einzige wirkliche Annexionist in Deutschland, der als Siegespreis ganz Belgien, die französische Kanalküste und das Kongobecken forderte (so in seiner „Zukunft“ vom 17. Oktober 1914). Als sich dann vom Jahre 1916 an das Kriegsglück von Deutschland abwendete, wandelte sich auch Harden. Er

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bekämpfte die deutsche Kriegspolitik und machte sich zum begeisterten Verehrer des Präsidenten Wilson. Im Jahre 1919 endlich fiel er dem nationalen Widerstand gegen die erdrückenden Friedensbedingungen in den Rücken und nannte ihn „erkünstelte Tobsucht und elendes Lügenwerk“. Die Triebfedern eines solchen charakterlosen Handelns waren Eitelkeit und Geltungsbedürfnis. Mit Recht ist Harden von dem Weltbekannten Historiker Friedrich Thimme „der Judas des deutschen Volkes“ genannt worden.

6. Die Juden in der deutschen Kultur

Schon lange Jahre bevor der Nationalsozialismus die Regierung übernahm, ja, schon vor dem Weltkriege, als die eigentliche Hoch-Zeit der jüdischen Emanzipation noch nicht einmalgekommen war, haben besorgte Beobachter darauf hingewiesen, daß das deutsche Kulturleben bereits kaum noch den Beinamen „deutsch“ verdiente, daß es vielmehr zu einer jüdischen Domäne geworden war. Nirgends ist die Krisis der deutschen Kultur deutlicher gekennzeichnet worden, niemand hat das jüdische Problem schärfer umrissen, als der jüdische Kulturschriftsteller Moritz Goldstein in einem Aufsatz, den er bereits 1912 in der angesehensten deutschen Kunstzeitschrift, „Kunstwart“ (Märzheft 1912), veröffentlichte.

Goldstein setzt dort auseinander, wie die Juden mit dem Beginn der Emanzipation stürmisch in das deutsche Kulturleben eindrangen und als gelehrige Schüler sehr rasch ihre Meister zu verdrängen begannen. Das Ergebnis dieses Prozesses faßter folgendermaßen zusammen:

„Auf allen Posten, von denen man sie nicht gewaltsam fernhält, stehen plötzlich Juden; die Aufgaben der Deutschenhaben die Juden zu ihrer eigenen Aufgabe gemacht; immer. mehr gewinnt es den Anschein, als sollte das deutsche Kulturleben in jüdische Hände übergehen. Das aber hatten die Christen, als sie den Parias in ihrer Mitte einen Anteil an der europäischen Kultur gewährten, nicht erwartet und nicht gewollt. Sie begannen sich zu wehren, sie begannen wieder, uns

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fremd zu nennen, sie begannen, uns im Tempel ihrer Kultur als eine Gefahr zu betrachten. Und so stehen wir denn jetzt vor dem Problem: Wir Juden verwalten den geistigen Besitz eines Volkes, das uns die Berechtigung und die Fähigkeit dazu abspricht.“

Eine „ungeheuerliche Tatsache“ nennt Goldstein diese jüdische Verwaltung der deutschen Kultur weiter: Wer die Gebiete des kulturellen Lebens vor 1933 überblickt, muß das Zeugnis Goldsteins bestätigen. überall lag die Führung in Händen von Juden, ob es sich nun um Theater, Literatur, Musik, bildende Kunst, um den Film oder im Laufe der späteren Entwicklung um den Rundfunk handelte.

Auf dem Gebiete des Theaters unterstanden z. B. gerade die für ganz Deutschland tonangebenden Bühnen der Reichshauptstadt Berlin fast alle jüdischer Leitung. Dem entsprach auch das Programm des Spielplans: jüdische Autoren beherrschten ihn.

In der Litteratur wurden die großen Bucherfolge von jüdischen Verlagen und jüdischen Autoren gemacht. Wer sich in jenen Jahren im Auslande mit deutscher Literatur befasst hat, kennt jene Namen gewiß noch: Emil Ludwig, Jakob Wassermann, Arnold Zweig, Lion Feuchtwanger u. v. a. Ihre Auflagen überstiegen zusammengenommen die Auflagenhöhe aller anderen deutschen Schriftsteller insgesamt. Etwa die Hälfte der im Auslande verbreiteten schöngeistigen Literatur Deutschlands stammte in den letzten zehn Jahren nachweislich von Juden.

Auch das Musikleben stand unter dem gleichen jüdischen Vorzeichen. In Berlin sowohl wie im übrigen Reichsgebietwaren die ausschlaggebenden Dirigentenposten ganz dominierend mit Juden besetzt. Der kulturpolitische Einfluß, der hierdurch auf die Gestaltung der Opern- und Konzertspielpläne ausgeübt wurde, war außerordentlieh groß. Der Anteiljüdischer Komponisten steigerte sich in ungeahntem Ausmaß. An die Stelle von Beethoven traten nun Gustav Mahler und Arnold Schönberg. Richard Wagner und Hans Pfitzner wurden durch Franz Schreker verdrängt. Die jüdische Musikkritik in den Zeitungen und das fast ausschließlich jüdische Agenturwesen unterstützten dieses Bestreben nachdrücklich.

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Noch eindeutiger war die Tendenz auf dem Felde der leichten Unterhaltungsmusik, in der Operette, im Tonfilm, in der Schallplattenindustrie und im Rundfunk. Nimmt man schließlich noch den ständig wachsenden jüdischen Einfluß auf die Musikhochschulen, das musikalische Verlagswesen und Schriftturn hinzu, so bemerkt man, daß gerade im Musikleben die jüdische Präponderanz erschreckend hoch war.

Aber auch in der bildenden Kunst war es nicht anders. Jüdischer Kunsthandel und jüdische Kunstliteratur öffneten einer Generation jüdischer Maler und Bildhauer den Weg zum Erfolg, der den übrigen deutschen Künstlern weitgehend versagt blieb. Der Film schließlich und auch der Run d funk waren so ausschließlich von Juden besetzt, daß von einem deutschen Anteil mitunter kaum noch gesprochen werden konnte.

Bezweifelt man vielleicht irgend wo das übergewicht des hier skizzierten jüdischen Einflusses auf die deutsche Kultur, so möge man sich wiederum an das Zeugnis eines so ehrlichen Juden wie Moritz Goldstein halten, der bereits 1912 in seinem obenerwähnten Aufsatz feststellte:

„Niemand bezweifelt im Ernst die Macht, die die Juden in der Presse besitzen. Namentlich die Kritik ist, wenigstens in den Hauptstädten und ihren einflußreichen Zeitungen, geradezu im Begriff, jüdisches Monopol zu werden. Ebenso bekannt ist das Vorherrschen des jüdischen Elementes im Theater; fast sämtliche Berliner Theaterdirektoren sind Juden, ein größer, vielleicht der größte Teil der Schauspieler des gleichen, und daß ohne jüdisches Publikum ein Theater- und. Konzertleben in Deutschland so gut wie unmöglich wäre, wird immer wieder gerühmt und beklagt. . . Wieviele Juden endlich es unter den deutschen Dichtern gibt, weiß so manch ein Hüter deutscher Kunst in seinem Zorn.“

Seit dem Jahre 1912 war die Entwicklung indessen noch rapide vorgeschritten. Das kam zu einem guten Teil daher, daß in der Nachkriegszeit die Juden sogar in die amtliche Verwaltung des deutschen Kulturlebens eindrangen, d. h. in Regierungsstellen, die ihnen noch im Kaiserreich verschlossen waren. So wurde z. B. lange Jahre hindurch das Theaterwesen im Preußischen Kultusministerium durch den jüdischen

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 Rechtsanwalt Seelig und das Musikwesen durch den Juden Leo Kestenberg geleitet. Da außerdem auch die Pressepolitik des preußischen Staates in jüdischer Hand lag, ja, sogar die oberste Leitung der gesamten Verwaltung (Staatssekretär Weismann), kann man sich ein Bild machen, mit welchem Nachdruck die jüdische Usurpation des Kulturlebens von Amts wegen begünstigt und gefördert wurde.

Sicher ist, daß dieses jüdische Übergewicht nicht etwa eine Folge geistiger Überlegenheit und einer stärkeren Begabung mit schöpferischen Kräften gewesen ist. Es ist vielmehr zu einem guten Teil die – oben dargelegte – wirtschaftliche. Machtstellung des Judentums gewesen, die zur Aufrichtung der Vormacht im deutschen Geistesleben geführt hat. Sie war das Instrument zur Durchsetzung geistiger und kultureller Einflüsse.

Wichtiger ist aber noch die Feststellung, daβ der ausgesprochen jόdische Geist, der sich auf allen Gebieten kulturellen Schaffens entfaltete, den Drang nach der Vormachtstellung entscheidend begünstigte. Die Bindungslosigkeit der jüdischen Rasse, ihr ausgesprochener Rationalismus, ihre Skrupellosigkeit und jene Spekulation auf die niederen Instinkte, die wir bereits im jüdischen Journalismus konstatierten, waren die Grundlagen der wirtschaftlichen Erfolge, auf denen sich die geistige Beherrschung dann aufbauen konnte. Die Folge war die Zersetzung und Auflösung des kulturellen Lebens in Deutschland. Es war also nicht so sehr der Umfang der jüdischen überfremdung, der im deutschen Volke Ablehnung und Widerstand hervorrief, der schlieβlich zum schärfsten Antisemitismus führte. Vielmehr war es ,der Geist des Judentums, die Art und Weise, in der es seine kulturelle Macht ausübte und mißbrauchte.

Um das mit genügender Deutlichkeit nachzuweisen, ist es notwendig, einzelne Sparten des deutschen Kulturlebens vor1933 noch ein wenig näher zu betrachten.

Literatur.

Wir hatten oben bereits eine Aufzählung derjenigen jüdischen Buchautoren gegeben, die in jenen Jahren, was die Auflagenhöhe ihrer Werke anlangt, weitaus an der Spitze aller

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deutschen Romanschriftsteller standen. Der Erfolgreichste unter ihnen war unstreitig Emil Ludwig, der von Hause aus eigentlich Cohn hieß. Er war wahrscheinlich überhaupt der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache in dieser Zeit. Die Auflageziffer seiner Bücher überstieg 1930 bereits 2 Millionen Stück; in 25 Sprachen waren seine Romane übersetzt worden. Ludwig ist im Auslande lange Zeit hindurch als der Vertreter der deutschen Gegenwartsliteratur schlechthin betrachtet worden.

Diesen Ruf und die Zugkraft seiner historischen Biographien verdankte er aber keineswegs dem echten Gehalt seines literarischen Schaffens. Er ist vielmehr ein Schulbeispiel dafür, welchen Erfolg man mit einer geschickten und großzügigen Reklame erreichen kann. Denn in all seinen Büchern, die er groβen Persönlichkeiten der gesamten Weltgeschichte widmet, steht hinter gefälligem Stil und gewinnender Leichtigkeit der Darstellung eine unerhörte Banalität des Gehalts, eine oberflächliche Allerweltspsychologie. Der wahre Blick für geschichtliche Größe und für die echten Gründe des historischen Geschehens fehlen dem Autor völlig. Um so mehr aber interessiert Ludwig das Allzu-Menschliche, jenes Gebiet, auf dem auch der Große einmal klein ist. Alle seine Bücher, die er in beängstigender Schnelligkeit auf den Buchmarkt warf – ob es sich nun um so ungeheure Themen wie Napoleon I., Lincoln, Goethe oder gar um Jesus Christus handelte -, lieβen jede individuelle Vertiefung vermissen und trugen alle Merkmale der Schematisierung und der Massenfabrikation.

Nur wenige Beispiele mögen die Rezepte erläutern, nach denen Ludwig seine literarische Konfektionsware fabrizierte: In seiner Studie über Göethe („Genie und Charakter“, Berlin 1924) ist bei der Darstellung des Verhältnisses zwischen Goethe und Schiller nichts von diesen beiden geistigen Welten zu spüren, die sich in ihrer metaphysischen Gegensätzlichkeit zugleich anzogen und abstieβen. Ludwig sieht in der Beziehung der beiden Groβen nichts anderes als die zwischen neidischen, eifersόchtigen Konkurrenten, von denen der eine dem anderen keinen Ruhm und keinen materiellen Erfolg gönnte.

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Zu offener Blasphemie entwickelt sich Ludwig in seinem Werk über das Leben Christi (Berlin 1928). Schon der Titel „Der Menschensohn“ ist eine bewußte Antithese zum christlichen Glaubenssatz von der Gottessohnschaft Christi. In seiner Darstellung entkleidet er dementsprechend das Bild Jesu jedes religiösen Gehalts, und es bleibt ein guter, etwas schwärmerischer Mensch übrig, der von einer ihm von außen aufgezwungenen Sendung hypnotisiert ist. Die Lehren Christi sind – nach Ludwigs Darstellung – ,absolut nichts Neues, sondern religiöse Thesen des Judentums, wie sie schon Philo und andere aufgestellt haben. So sagt er bei den Lehren der Bergpredigt: „Seine Zuhörer wissen nicht, daß vor fünfzig Jahren Hillel, Haupt des Synhedrion, beinahe mit denselben Worten dasselbe lehrte.“

Wem diese Stelle zur Charakterisierung Emil Ludwigs noch nicht genügt, der lasse sich durch folgende Kostproben überzeugen; sie geben ein Bild davon, in welcher blasphemischen Verzerrung Ludwig seinen Lesern das Bild des Erlösers nahezubringen bemüht ist:

„Gern laden ihn auch die Reichen ein, weil er die Schrift gut kennt und sich immer zurückhält; dann sitzt er mit ihnen beim Weine, und es ist ein starker Wein, der auf den Hügeln wächst. Feste und Frauen flieht er nicht und scherzt mit den Gästen . . . Auch ist er heiter und sitzt gern bei der Tafel. . . Wenn die Frauen ihn salben oder ihm träumerisch zuhören, verwirklicht er sich den Liebestraum seines Herzens und verschwendet als Prophet unter viele, was der Bürger mit einer teilt.“

Ja, Ludwig geht sogar noch weiter und wird zum offenen Verhöhner jedes christlichen Gefühls. Nach seiner Meinung kommt dem Verräter Judas das alleinige Verdienst dafür zu, daß Jesus seine Erlösermission erfüllt hat: „Ihn selber wollte Judas samt seinen Feinden zur Entscheidung drängen… Wer den Meister zum Leiden brachte, der allein eröffnete ihm die Bahn zur Herrlichkeit. . . Wenn Gott ein Wunder tat und ließ seinen Sohn am Schlusse siegen, dann war der scheinbar treulose Schüler (Judas!) doppelt gerechtfertigt.“

In diesen Worten enthüllt sich die Ehrfurchtlosigkeit vor allen göttlichen und menschlichen Werten, der grelle Zynis-

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mus, der das ewige Kennzeichen der jüdischen Rasse ist, so schamlos wie kaum irgendwo anders.-

Nächst Emil Ludwig ist unter den Literaturpäpsten des Judentums vor allem Alfred Kerr zu nennen. Als Kritiker des jüdischen „Berliner Tageblatts“ führte er lange Jahre hindurch das unumschränkte Regiment über die Theater der Reichshauptstadt Berlin. Sein Wort entschied über Aufstieg oder Fall der Bühnenleiter und Schauspieler. Er ist aber auch als Schriftsteller vielfach hervorgetreten. Sein Freund und Biograph, der Jude Joseph Chapiro, berichtet von Kerr folgendes überaus bezeichnende Lebensbekenntnis: .

„Meine Lieben, was ist ein Charakter? Oft das Gegenteil, denn Charaktere sind wir – auf Minuten.“ Auch Kerr hat sich, in seinem Buche „Die Welt im Licht“ 11913), mit der Gestalt Christi beschäftigt. Während sich aber Emil Ludwig wenigstens noch den Anschein literarischer Ernsthaftigkeit zu geben bemüht ist, läßt Kere in offener Verhöhnung alle Masken fallen. So bekommt er es fertig, von Christus zu sagen: „Ich höre Christus mauscheln… Oskar Wilde läßt Christus griechisch parlieren. Wird ihm was. Gemauschelt hat er!“(Wobei man wissen muß, daß unter „Mauscheln“ in der deutschen Sprache die aufdringliche Art des galizischen Juden, mit erhobenen Händen heftig gestikulierend zu sprechen, verstanden wird.)

Angesichts solcher Schamlosigkeit nimmt es nicht wunder, daß die lyrischen Gedichte dieses Hüters der deutschen Kultur („Caprichos“, 1921) von pointierten sexuellen Schamlosigkeiten nur so strotzen.

Eine etwas andere, keineswegs aber höher zu schätzende Spielart der den deutschen Buchmarkt vor 1933 beherrschenden Juden war Georg Hermann. In seinem politischen Tagebuch, genannt „Randbemerkungen“ (Berlin 1919), legt er das Glaubensbekenntnis eines gänzlich haltlosen, von keiner Bindung beschwerten Literaten ab: „Als Jude gehöre ich einer zu alten Rasse an, um den Massensuggestionen zu verfallen. Worte wie Volk, Krieg, Staat sind für mich farb- und klanglos.“ Der kosmopolitische, übernational gesinnte Geist der Söhne Ahasvers kommt in folgendem Bekenntnis zum Ausdruck: „Ich könnte mich in der ganzen Welt wohlfühlen, wo ich die

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Sprache spreche, schöne Frauen, Blumen und Kunst, eine gute Bibliothek, ein Schachbrett, kultivierte Umgangsformen zu finden sind, und wo Klima und Landschaft mir verständlich und zuträglich sind.“ Dabei ist Hermann ehrlich genug, das Judentum als den Träger der Vernichtung des Staatsgedankens zu empfinden: „Die Modernität des Juden, die letzte Quelle seines Wertes beruht zu zwei Dritteln im Perhorreszieren des Staatsgedankens.“ Diese im Grunde anarchistische Geisteshaltung hat sich bei Hermann sogar bis zum offenen Bekenntnis persönlicher Feigheit gesteigert: „Lieber fünf Minuten lang feige als ein ganzes Leben lang tot.“

In keinem anderen Schriftsteller des deutschen Judentums hat sich die jüdische Neigung zu chamäleonhafter Wandelbarkeit so deutlich bezeugt wie in Kurt Tucholsky. Dieser außerordentlich produktive und mit einer glänzenden Feder begabte Feuilletonist trat unter nicht weniger als vier Schriftstellernamen auf (neben seinem eigentlichen Namen nannte er sich noch Peter Panter, Kaspar Hauser und Theobald Tiger), die er je nach Bedarf verwendete. In vielen großen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichte er seine Aufsätze, und seine zahlreichen Bücher mit durchweg hohen Auflagen machten ihn zu einem der meistgelesenen deutschen Autoren.

Allein, seine reichen Gaben standen völlig im Dienste einerdestruktiven Kritik. Ihm war nichts heilig, was dem deutschen Volke heilig war, über alle nationalen oder religiösen Werte goß er die ätzende Lauge seines Spottes. Er, der den Weltkrieg nicht als Soldat mitgemacht hatte, erging sich nach dem Zusammenbruch von 1918 in einer monatelangen Beschimpfung der deutschen Armee und besonders des deutschen Offiziers. Gleich seinem Rassegenossen Lessing bewarf er den ehrwürdigen Feldmarschall von Hindenburg mit Schmutz und nannte ihn öffentlich „einen Nationalheld, wie man sie auf Biergläser malt“. Als Mann ohne Vaterlandsgefühl schreckte er auch vor dem offenen Landesverrat nicht zurück; in seinem Buche „Deutschland, Deutschland über alles“ (Beriin1929), das eine einzige Verunglimpfung seines Heimatlandes ist, erklärt er zynisch: „Was diese Richter Landesverrat nennen, berührt uns nicht, was sie als Hochverrat ansehen, ist für uns keine unehrenhafte Handlung.“

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Es paßt zum Gesamtbilde dieses Mannes, der sich zur Charakterlosigkeit mit den Worten bekannte: „Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn es ihm gut geht, und eine, wenn es ihm schlecht geht“, daß er sich auch als ein Pornograph schlimmster Sorte betätigte und an der Seite seines Rassegenossen Theodor Wolff erbittert gegen das oben erwähnte Gesetz zur Bewahrung der Jugendlichen vor Schund und Schmutz ankämpfte.

Theater

 Um die seil dem Kriegsende rapid angestiegene überfremdung des deutschen Theaterlebens durch Juden zu beweisen, braucht man eigentlich nur auf das Buch des einst sehr bekannten jüdischen Schriftstellers Arnold Zweig „Juden auf der deutschen Bühne“ (Berlin 1928) hinzuweisen. Mit einer beispiellosen Offenherzigkeit wird dort geschildert, wie das Judentum in den Funktionen des Finanzmannes, des Theaterdirektors, des Agenten, des Regisseurs, des Schauspielers, Kritikers, Dichters oder Dramaturgen das Bühnenleben völlig erobert hatte. „Sie kommen von irgendwoher mit Geld“, so sagt Zweig von jenen Juden, die – wie der Korruption ist Katzenellenbogen, der russische Jude Kahn oder die ebenfalls ostjüdischen Brüder Rotter – ihr Glück in Theaterkonzernen versuchten und aus dem Kulturinstitut der Bühne ein Geschäft ,machten. Als „Sklavenhändler“ bezeichnet Zweig weiter die jüdischen Agenten, die sich allmählich ein unbestrittenes Monopol in der Vermittlung von Bühnenengagements errungen hatten. Er sagt weiter: „Die internationale Verflechtung des Agententums. . . fällt zusammen mit der internationalen Verflochtenheit der modernen östlichen Judenbewegungen. . . Die Erinnerungen aller Schauspieler sind voll der Demütigungen, die ihnen dieser Sklavenmarkt zufügt. Bei manchen Agenten… führt der Weg in die Öffentlichkeit durch das Bett des Erpressers . . .“

Daß die Leitung fast aller maßgebenden Bühnen des Reiches, insbesondere der Berliner Theater und sogar der Staatsbühnen, in jüdische Hand gelangt war, ist oben schon gesagt worden. Sieben Berliner Theater unterstanden allein den ostjüdischen Brüdern Rotter, von denen sogar. der Jude Arnold Zweig fest

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stellen muß: „Unter diesen Neuankömmlingen wurde das literarische Theater ein nacktes und krasses Geschäftsunternehmen.“ Und der Jude Leopold Jeßner war es; der als Intendant des Staatstheaters aus den klassischen Dramen Shakespeares oder Schillers jene exzentrischen Reißer machte, die über Deutschlands Grenzen hinaus berichtigt wurden. Selbst der jüdische Kritiker Fritz Engel mußte im „Berliner Tageblatt“ Jeβner nach einer „Hamlet“-Auffόhrung im Dezember 1926 vorwerfen: „Er macht ein Konversationsstück… gelegentlich ein Lustspiel, beinahe eine Revue daraus.“

Es ist darum kein Wunder, daß die Stücke, die in jener Zeit die Spielpläne beherrschten, dem Geiste der jüdischen Machthaber des Theaterlebens homogen waren. Ihre durchgängige Grundtendenz war gegen die Werte des staatlichen und gesellschaftlichen Lebens, gegen Obrigkeit und Recht, gegen sittliche und religiöse Normen gerichtet Betrachtet man sich die Theaterzettel aus jenen Jahren, so begegnet einem immer wieder die gleiche Erscheinung: Juden stehen auch hier ganz dominierend an der Spitze.

Zeitlich der erste ist der jüdische Kommunist Ernst Toll er, Mitglied der Räteregierung des Juden Eisner in München 1919. Seine Dramen („Feuer aus den Kesseln“ und „Hinkemann“) sind eine Verherrlichung der Matrosenmeuterei von 1918 und eine unglaubliche Verhöhnung des deutschen Heeres.

Sein Rassegenosse Friedrich Wolf, ein ebenfalls häufig gespielter Bühnenautor, begann auch mit Meutererdramen und begab sich dann auf das Gebiet der moralischen Zersetzung; in seinem viel gespielten Schauspiel „Cyankali“ macht er eine laut tönende Propaganda gegen jenen Paragraphen des deutschen Strafgesetzbuches, der die Abtreibung unter Strafe stellt.

Böswilliger noch als seine Vorgänger, Überhaupt wohl einer der unsympathischsten Autoren unter den jüdischen Bühnenschriftstellern, ist Walter Mehring. Er fing an mit der Fabrikation von Chansons, deren Gemeinheit in den Kabaretts am Berliner Kurfürstendamm von einem überwiegend jüdischen Publikum bejubelt wurde. Sein Drama „Der Kaufmann von Berlin“, das 1929 von dem kommunistischen Theaterleiter Piscator uraufgeführt wurde“ bildet wohl den Höhepunkt jüdi

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schen Machtrausches auf der deutschen Bühne. Mehring karikiert in mitleidloser Verzerrung das Elend der Nachkriegsjahre, auf das sich in hellen Scharen ostjüdische Geschäftemacher stürzten. Der Held seiner Handlung ist ein solcher ostjüdischer Einwanderer, der armselig und ohne Mittel in den Judenstraßen Berlins auftauchte und sich in ganz kurzer Zeit Berlinuntertan machte. Der schamlosen Selbstverständlichkeit, mit der Mehring diesen Vorgang schildert, stellt sich ebenbürtig an die Seite die zynische Verhöhnung ,alles dessen, was dem deutschen Volke heilig ist: Auf dem Höhepunkt des Dramas fegen Straßenkehrer mit einem Haufen Unrat nationale Symbole, Stahlhelme und – sogar den Leichnam eines gefallenen Soldaten in die Gosse. Ein Chor singt dazu den Refrain: „Dreck, weg damit!“

Man könnte diese Liste unschwer um zahllose Beispiele und Namen vermehren. Neben Arnold Zweig und Walter Hasenclever wäre dann z. B. noch Ferdinand Bruckner zu nennen, dessen Dramen die großen Ereignisse einer verderbten Schicht lüsterner Sensationsjäger waren, weil sie (wie z. B. „Verbrecher“ oder „Krankheit der Jugend“) kriminelle und sexuelle Verirrungen zum einzigen Sinn des Lebens machten. Aber die Aufzählung mag genügen, um wiederum die Frage stellen zu können: In welchem Lande, das auf nationale Ehre hält, auf Unversehrtheit der religiösen Gefühle und der sittlichen Gesetze, wäre eine solche tonangebende Clique von Schmierfinken nicht sofort zum Teufel gejagt worden? I Das von jüdischem Geist durchsetzte Deutschland hat sie freilich geduldet, bis der Nationalsozialismus 1933 die Regierung übernahm.

Film

Noch weit stärker als im Theater hatten sich die Juden vor1933 des Films bemächtigt. Das war begreiflich, denn beim Film sind in höherem Maße als irgendwo anders künstlerische und finanzielle Momente miteinander verbunden. Die Gewinne er Filmindustrie stellen den Ertrag andere Kunstunternehmungen in den Schatten. Die Chancen des Gewinns waren s denn auch, die das Judentum zum Eindringen in die nach dem Kriegsende aufblühende deutsche Filmindustrie verlock

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ten. Wie außerordentlich hoch der Anteil der Juden am Filmwesen war, zeigt folgendes Beispiel:

Im Jahre 1931 waren von 67 deutschen Produktionsfilm 41 Firmen, d. h. 61 Prozent, jüdisch; von 28 Verleihfirmen 24, d. h. 86 Prozent. Zur gleichen Zeit. waren von 144 insgesamt gedrehten Filmmanuskripten 119 oder 82 Prozent von Juden verfaßt. Die Spielleitung hierbei lag in 77 Fällen, d. h. 53 Prozent, in jüdischer Hand. Betrachtet man die Namen der Produzenten, der Regisseure und Schauspieler bei den Filmen, die von der Kritik begeistert hochgelobt und zu Kassenschlagern wurden, so findet man an allen Stellen Juden in Überwältigender Mehrzahl. Unter den Produzenten und Verleihern: Preßburger und Rabinowitsch (Cine-Allianz), Heymann, Fallner und Somlò, Levy oder Cohn. Unter den Regisseuren: OswaldOrnstein, Zelnik, Meinert, Neufeld oder Schönfelder. Unter den Schauspielern und Schauspielerinnen: Pallenberg, Siegfried Arno, Fritz Walburg, ,Felix Bressart, Kurt Gerron, Gretc Mosheim, Gitta Alpar, Rosa Valetti u. v. a.

Den Geist dieser jüdischen Filmindustrie kennzeichnen die von ihr auf den Markt gebrachten sogenannten „sozialhygienischen Aufklärungsfilme“, die nach dem Weltkriege Deutschland überschwemmten. Sie sollten angeblich dazu dienen, auf wissenschaftliche Weise die breiten Massen mit der Gefahr sexueller Ausschweifungen bekannt zu machen. Aber unter der wissenschaftlichen Maske spekulierten sie auf die. Lüsternheit und die niedrigen Instinkte des Publikums. Verbrecher, Dirnen und Homosexuelle standen im Mittelpunkt der Handlung. Eine wahllos herausgegriffene Aufstellung von Filmtiteln möge den Geist dieser Filme beleuchten:

„Moral und Sinnlichkeit“, „Das Buch des Lasters“, „Was. kostet Liebe?“, „Sündige Mütter“, „Prostitution“, „Wenn ein Weib den Weg verliert“.

Den anreißerischen Titeln entsprach der Inhalt: Sie wühlten im Schmutz und zeigten mit zynischer Offenheit die gemeinsten Szenen krankhafter Verirrungen. Selbst die in solchen Dingen damals wirklich weitherzige Regierung sah sich 1920 genötigt, mit einem Lichtspielgesetz gegen die schlimmsten Auswüchse. vorzugehen, ohne freilich das Übel ganz beseitigen zu können

Das‘ große Geschäft der späteren Jahre waren daneben vor allem die sogenannten Militärschwänke, d. h. Filme, die in unerträglicher Weise das deutsche Heer und den einzelnen deutschen Soldaten lächerlich und verächtlich zu machen suchten. Auch hier finden wir an der Spitze Juden als Drehbuchverfasser, als Produzenten, Regisseure und Schauspieler. Schließlich muß auch noch daran erinnert werden; daß die bekannten bolschewistischen Propagandafilme, wie „Panzerkreuzer Potemkin“ oder „Sturm Über Asien“, von jüdischen Verleihfirmen und Filmtheaterkonzernen in Deutschland eingeführt wurden..

Revue

 Am krassesten: tritt der Verfall des deutschen Kulturlebens unter jüdischer Vorherrschaft auf dem Gebiete der leichten Unterhaltungskunst zutage. Hier- in den Bezirken der Operette und vor allem der Revue – hatten die Frivolität und die Unmoral solche Formen angenommen, daß z. B. Berlin in jenen Jahren nicht mit Unrecht als die sittenloseste Stadt der Welt galt. Juden sind es gewesen, die jene in Deutschland vor dem Kriege noch unbekannte Kunstform der Revue einführten und sie in einer Weise mißbrauchten, die zu einem guten Teil für die weitgehende Verwilderung der :Moral verantwortlich ist.

Es ist ungemein bezeichnend; daβ sδmtliche Revuedirektoren Berlins- und es gab außerhalb Berlins so gut wie gar keine Revuetheater – ausnahmslos Juden waren! „Ihre Namen werden manchem ausländischen Besucher Berlins aus jenen .Jahren noch in unliebsamer Erinnerung sein: James Klein, Hermann Haller, Rudolf Nelson, die Brüder Rotter und Eric Charell. Ebenso war der gesamte umfangreiche Revue-Apparat der Textdichter, Komponisten, Regisseure und Stars eine fast ausschließlich jüdische Domäne.

In ihren Revuen feierte der hemmungslose Geschlechtstriebwahre Orgien. Die gesamte Lebenswirklichkeit wurde unter dem Aspekt. der sexuellen Gier und ihrer ,Befriedigung betrachtet, Scham und Zucht als Überlebte Vorurteile lächerlich gemacht.

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(Schon die anreiβerischen Titel dieser Revuen, fόr die mit ungeheurem Aufwande Reklame gemacht wurde, sind bezeichnend. Hier eine. kleine Blütenlese:

„Zieh dich aus“ – „Tausend nackte Frauen“ -‚- „Die Sünden der Welt“, „Häuser der Liebe“ – „Streng verboten“ , „Donnerwetter, tausend Frauen“ – „Sündig und süß“.

In der Reklame für die Revue von James Klein „Zieh dich aus“ (1928) wurde z. -B. mit bewußter Spekulation auf die niedrigen Instinkte des Publikums folgender Inhalt angekündigt: „Ein Abend ohne Moral unter Mitwirkung von 60 preisgekrönten Aktmodellen. Die Jagd auf schöne Frauen. Erlebnisse mit einer 15 jährigen (!).“ In den Plakaten zur Revue .“1000 nackte ;Frauen“ hieß es: „Die große Revue der freien Liebe, 40 Bilder über Moral und Unmoral“.

Der Inhalt der also angekündigten Stücke entsprach durchaus den erweckten Vorstellungen. Sämtliche Bühnenvorgänge waren von unüberbietbarer Eindeutigkeit und propagierten die hemmungslose Hingabe an den Trieb.

.

7. Der Anteil der Juden an der Unsittlichkeit

Selbst ein nüchterner und antisemitischen Empfindungen fernstehender Betrachter wird sich des Eindrucks nicht mehr erwehren können, daß bei einer derartig gehäuften Zahl von Beispielen der Laxheit und Frivolität auf eine für das Judentum typische sittliche und moralische Geisteshaltung geschlossen werden muß, die dem Geist der Kulturvölker strikte zuwiderläuft. Immerhin ist der Vorwurf der Minderwertigkeit, der sich aus dieser Feststellung für das Judentum ergibt, so schwerwiegend, daß es noch notwendig erscheint, hierüber eingehendere Betrachtungen anzustellen. Es zeigt sich dann allerdings, was Deutschland angeht, daß überall, wo die Lockerung der herrschenden Sitten planmäßig betrieben, wo die Unsittlichkeit zum Geschäft gemacht wurde, Juden maßgebend beteiligt waten oder sogar an der Spitze standen. Ja, die sogenannte „Sexualwissenschaft“, eine der trübsten Er

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scheinungen der vergangenen Jahrzehnte, ist sogar ausgesprochen eine Erfindung der Juden gewesen und von ihnen allein zu einem blühenden Geschäftszweig ausgebeutet worden. Selbst das authentische „Jüdische Lexikon“ muß eine rassenmäßig bedingte starke Sexualität der Juden zugestehen; es heißt dort vorsichtig: „Die Bibel selbst enthält genügende Hinweise darauf, daß das sinnliche Element im Geschlechtsverkehr gelegentlich stark betont wurde. .. Die Reden der Propheten hallen wider von Klagen und Drohungen über Ehebrüche, von denen nur zu häufig berichtet wird.“ (Band V, S.384.) Diese jüdische Triebhaftigkeit, die durch das Ghetto des Mittelalters gefesselt war, strömte mit der Emanzipation in das öffentliche Leben des Staates. Freie Bahn erhielt sie aber erst völlig, als in Deutschland nach dem Umsturz von 1918 alle Schranken von Polizeiaufsicht und Zensur niedergerissen wurden. Jetzt ergoß sich eine überwiegend von Juden gespeiste Flut unsittlicher Literatur, unsittlicher Filme und Theaterstücke über Deutschland. Film und Theater sind bereits hinlänglich gewürdigt worden. Für das Gebiet der Literatur aber sei erwähnt, daß die Verleger und Verfasser der unmoralischen Literatur, die den Buchmarkt überschwemmte, Juden und immer wieder Juden waren. .

Bei den Hunderttausenden von Bänden, die 1933 beschlagnahmt wurden, begegnen wir immer wieder denselben Namen. Neben Verlagen wie Benjamin Harz, Richard Jacobsthal, Leon Hirsch, M. Jacobsohn oder Jacobsthal & Co. muß hier vor allem der Wiener jüdische „Verlag für Kulturforschung“ genannt werden, dessen Produktion ganze Bibliotheken ausmachte. Die Namen sagen alles: „Sittengeschichte des Lasters“, „Sittengeschichte der Schamlosigkeit“, „Bilderlexikon der Erotik“, „Sittengeschichte des Geheimen und Verbotenen“ usw.

Unter den Verfassern sollen folgende Namen festgehalten werden: Dr. Ludwig Levy-Lenz, Leo Schidrowitz, Dr. Iwan Bloch, Franz Rabinowitsch, Georg Cohen, Dr. Albert Eulenburg, Dr. Magnus Hirschfeld.

Iwan Bloch und Magnus Hirschfeld waren auch die eigentlichen Repräsentanten der als Wissenschaft getarnten Sexualforschung, die in Wirklichkeit nichts weiter als nackte Pornographie und Herabsetzung von Ehe und Familie war.

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Ihre Mitarbeiter waren Felix Abraham und Levy-Lenz; Dagegen wird. man. vergeblich nach einem. irgendwie bekannt gewordenen nicht jüdischen „Sexualwissenschaftler“ suchen! Die. Veröffentlichungen dieser schmierigen Pseudowissenschaftler sprechen ein deutliches Wort über. das; was in Magnus Hirschfelds „Institut für Sexualwissenschaft“ und ähnlichen Unternehmungen behieben wurde: „Sexualkatastrophen“, „Sexualpathologie“, „Liebesmittel“, „Empfängnisverhütung“ (von Magnus Hirschfeld); „Die Perversen“, „Die Prostitution““ „Das Sexualleben unserer Zeit“ (von Iwan Bloch).

Ihrem ungehemmten Treiben war es zuzuschreiben, daß die lärmenden Parolen der freien Liebe, des unbeschränkten Rechtes auf Ausleben aller Triebe, der Straflosigkeit für Homosexualität und Abtreibüng in die Öffentlichkeit hineingetragen wurden. Besonders um die Freiheit der Abtreibung wurde eine lebhafte Kampagne entfesselt, an deren Spitze wiederum das Judentum stand: Dr. Max Hodann, Dr.Lothar Wolf, Dr.Lewy-Lenz; Martha Ruben-Wolf, Felix Halle, Alfons Goldschmidt. Aus dem gleichen. Personenkreise gingen auch zahlreiche Schriften hervor, die für Geburtenbeschränkung und Empfängnisverhütung warben.

Schließlich darf auch nicht der jüdische Stadtarzt der Reichshauptstadt Berlin; Dr. Max Hodann, vergessen werden, der mit seiner „Arbeiter_Sexualzeitung“ das Gift moralischer Zersetzung in die breitesten Massen streute .und sich einen besonders unrühmlichen Namen dadurch erworben hat, daβ er mit schamloser Offenheit für die geschlechtliche Selbstbefriedigung des Mannes und der Frau Propaganda machte.

Der dänische Gesandte im Haag, Scavenius, hatte schon recht, als er vor etwa drei Jahren in einem Rundfunkvortrag erklärte, Deutschland sei in jener Zeit die „Pornographie Zentrale“ der Welt gewesen!

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8. Der Anteil der Juden an der Kriminalität

Der wahre Anteil, den das deutsche Judentum an der Kriminalität im Reiche gehabt hat, läßt sich in seinem vollen Umfange nur schwer nachweisen. Und zwar aus folgenden Gründen: Die seit dem Jahre 1882 im Deutschen Reiche geführte Kriminalstatistik kannte bezüglich der Juden – den Methoden jener Zeit entsprechend – nur das Merkmal der Zugehörigkeit zur israelitischen Religionsgemeinschaft. Jene zahlreichen Juden, die zu einer der christlichen Konfessionen übergetreten oder Dissidenten geworden waren, wurden von ihr nicht gesondert erfaßt. Ein wesentlicher Teil des kriminellen Rassejudentums ist also in andere statistische Kategorien eingegangen. Dazu kommt, daß vom Jahre 1918 an in der Kriminalstatistik, wohl auf Betreiben des Judentums selbst, eine Aufgliederung nach Konfessionen überhaupt fortfiel. Die nachfolgenden Angaben können also keineswegs ein vollständiges Bild vermitteln. Immerhin erlauben sie Rückschlüsse, die auf das Wesen des Judentums bezeichnende Schlaglichter werfen. Unter Berücksichtigung des eben Gesagten ergibt sich aus der amtlichen „Statistik des Deutschen Reiches“, Neue Folge, Band 146, die Feststellung, daß eine Anzahl bestimmter Straftaten von den Juden sehr viel häufiger begangen wurde als von Nichtjuden. Es handelt sich dabei um Durchschnittswerte für den Zeitraum zwischen 1892 und 1901, und es ergibt sich folgende Tabelle:

Delikt Jüdische Täter im Verhältnis zu nichtjüdischen Tätern
Strafbare Eigennutz

14 mal soviel

Wucher

13 mal soviel

Diebstal geistigen Eigentums

11 mal soviel

Betrügerischer Bankrott

9 mal soviel

Konkursverbrechen

6 mal soviel

Hehlerei

5 mal soviel

Hieraus ergibt sich schon eine offensichtliche Neigung der Juden zu Handelsdelikten, zu Vergehen also, die vor allem mit dem Beruf des Händlers im Zusammenhange stehen. Daß

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diese Tatsache durch die hohe Beteiligung der Juden am Handel keineswegs genügend erklärt wird, haben. z. B. die Untersuchungen des Juden Ruppin in seinem Buche „Die Juden der Gegenwart“ ergeben (Berlin 1904), der auf Grund vergleichender Statistiken zu einer weitaus höheren Kriminalitätsziffer bei den Handelsdelikten kommt, als. sie der jüdischen Beteiligung am Handel entsprechen würde. Die gleichen Feststellungen macht der Jude Wassermann in seinem Werk „Beruf, Konfession und Verbrechen“ (München 1907). Er weist nach, daß die Kriminalität der Juden im Jahre 1900 die der Nichtjuden beim einfachen Bankrott um das Siebzehnfache überstieg, beim betrügerischen Bankrott um das Siebenfache, beim Konkursverbrechen um das Sechsfache. Und zwar erhält er diese Zahlen unter ausdrücklicher Berücksichtigung des prozentualen Anteils an den händlerischen Berufen.

Daß sich an dieser Erscheinung auch in der späteren Zeitnichts geändert hat, beweist die „Statistik des Deutschen Reiches“ für den Durchschnitt der Jahre 1910 bis 1914. Sie bringt folgende Tabelle:

Delikt

Jüdische Täter im Verhältnis zu nichtjüdischen Tätern

Gewerbsmäβig Hehlerei

5 mal soviel

Handelsrechtliche Untreue

3 mal soviel

Betrug

2 mal soviel

Diebstahl geistigen Eigentums

8 mal soviel

Wacher

12 mal soviel

Bankrottvergehen

13 mal soviel

Noch weit höher indessen als an diesen Handelsdelikten ist det Anteil der Juden an einer Reihe von Verbrechensarten, die als ganz besonders verwerflich anzusehen sind. Es sind dies vor allem der Rauschgiftschmuggel und die Unzuchtdelikte, daneben aber auch das Falschspiel und der Taschendiebstahl.

Die „Zentrale zur Bekämpfung von Rauschgiftvergeben“ hat festgestellt, dass im Jahre 1931 von 272 internationalen Rauschgifthändlern 69 (25 prozent) Juden waren. Im Jahre 1932 war das Verhältnis 294 zu 73 (ebenfalls 25 Prozent). 1933 stieg die

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Zahl der Juden sogar auf 30 Prozent. Die Zentralstelle zur Bekämpfung des Falsch- und Glücksspiels zählte 1933 bei 94 Falschspielfällen allein 57 Juden. Bei den 411 Taschendiebstählen des Jahres 1932 wurden 193 jüdische Täter ermittelt. Im gleichen Jahre ergab sich, daß bei den internationalen Taschendiebstahlsbanden unter 163 Verbrechern 134 Juden waren, d. h. 82 Prozent!

Den hohen Anteil der Juden an Unzuchtverbrechen, dessen Hintergründe in dem Kapitel über die jüdische Unsittlichkeit bereits dargelegt wurden, gesteht der bereits erwähnte jüdische Wissenschaftler Ruppin in selbst zu, indem er schreibt: .

„Der Umstand, daß die Juden zumeist in großen Städten wohnen, hat .zur Folge, daß ganz besonders großstädtische Delikte bei ihnen mehr anzutreffen sind, so Kuppelei, Mithilfe bei Unzucht.“

*

Wir haben mit unseren Darlegungen über Rolle und Bedeutung des Judentums vor 1933 angesichts des verfügbaren Raumes nur einen knappen Querschnitt geben können. Es ließe sich unschwer ein dickleibiges Buch darüber schreiben1). Aber dieses Buch würde auf allen Seiten immer wieder zu den gleichen Schlußfolgerungen kommen, die sich schon hier ergeben haben. Unsere gedrängte übersicht wird bereits genügen, den unvoreingenommenen und nüchtern urteilenden Leser davon zu überzeugen, was nachzuweisen unsere Aufgabe war:

Daß das Judentum für Deutschland zu schwerstem nationalem Unglück wurde, und daß sich das oben wiedergegebene Wort Theodor HerzIs: „Durch jede Not wächst ihre Macht“ in wahrhaft erschreckendem Ausmaße verwirklicht hatte.

l)Wer sich eingehender unterrichten will, sei auf das Werk des Instituts zum Studium der Judenfrage .Die Juden in Deutschland“ (München, 7. Aufl. 1938) verwiesen, das mit wissenschaftlicher Gründlichkeit und Objektivität sein umfangreiches Thema behandelt und auch für die vorstehenden Ausführungen wertvolles Material lieferte.

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Die Wechselbeziehung zwischen nationaler Not und jüdischer Machtvollendung ist in Deutschland so deutlich wie kaum irgendwo anders zutage getreten. Vergegenwärtigen wir uns doch, worum es sich bei der deutschen Judenfrage in den letzten Jahrzehnten im tiefsten Grunde handelte:

Von dem gutgläubigen Wunsche beseelt, die urewige Judenfrage durch Emanzipation und Assimilation zu lösen, hatte Deutschland das Judentum willfähriger in sich aufgenommen als viele andere Staaten. Es hatte alle Schranken vor ihm niedergerissen, alle Lebensgebiete frei eröffnet und ihm Führerstellungen selbst in solchen Bezirken zugestanden, die für das staatliche und völkische Leben von grundlegender Bedeutung sind. Das Judentum, das noch nicht 1 Prozent der Bevölkerung bildete, hatte die Schlüsselpositionen der deutschen Wirtschaft eingenommen. Die politische Führung war weitgehend in seine Hände geglitten. Die Presse und das kulturelle Leben unterstanden maßgebendem jüdischem Einfluß. . Das Einkommen der Juden Überstieg das der übrigen Bevölkerung um mehr als das Dreifache. Die Juden hatten wirklich jede Chance erhalten, ihr — gerade von den Besten unter ihnen immer schmerzlich empfundenes – Sonderdasein völlig im deutschen Gesamtleben aufgehen zu lassen.

Aber die Juden haben mit dem gutgläubigen deutschen Partner kein fair play gespielt. Sie haben sich – das ergibt der vorstehende Exkurs eindeutig – in ihrer Gesamtheit gar nicht einordnen wollen, weil die Fremdheit ihrer Rasse ein unübersteigbares Hindernis war. In den Jahren der Not und des Unglücks haben sie Verrat an Deutschland geübt und die gegebenen Chancen für ihre eigenen jüdischen Zwecke und Interessen schamlos ausgebeutet. Defaitismus und Landesverrat, politische Erniedrigung und wirtschaftliche Korruption, moralische Verwilderung und Entwürdigung aller nationalen und religiösen Werte – das waren die Leidensstationen, die Deutschland unter der jüdischen Vorherrschaft zu durchwandern hatte.

Deutschland hat seinen Irrglauben an die Lösbarkeit de Judenfrage durch gastfreie Eingliederung mit jener bitteren Erfahrung bezahlen müssen, die ein Kennzeichen der gesamten Judenfrage ist: mit der grenzenlosen jüdischen Undank

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barkeit. Der grelle Gegensatz, der sich zwischen der ehrlichen Bereitwilligkeit des deutschen Volkes und dem verräterischen Undank der Juden aufgetan halte, ist der tiefste Grund für die unerbittliche Stärke des deutschen Antisemitismus, der im Auslande nicht immer richtig verstanden wird.

Zwei führende Juden haben in aller Öffentlichkeit diese Tatsache als den Grundtenor des jüdischen Problems Überhaupt zugestanden. Der Hamburger Oberrabbiner Dr. Joseph Karlebach hat 1930 in .der jüdischen Zeitschrift „Der Morgen“ (Jahrgang 6,II, S. 129) folgendes Selbstbekenntnis abgelegt: „Jude sein ist die Gegensätzlichkeit zu der natürlichen Einstellung des Menschen.“

Noch deutlicher sagt es der jüdische Schriftsteller Bernard Lazare in seinem Buch „l’Antisemitisme“ (Paris 1934): „Durch welche Tugenden oder durch welche Fehler hat der Jude sich diese universelle Feindseligkeit zugezogen? Weshalb wurde er wechselweise und in gleichem Maße von den Alexandrinern und dem Römern, von den Persern und den Arabern, von den Türken und den christlichen Völkern mißhandelt und gehaßt? Weil der Jude überall, und bis auf unsere Tage; ein unsoziales Geschöpf war.“

Diese jüdischen Selbstbekenntnisse begründen besser, als es unsere eigenen Worte könnten, warum der Nationalsozialismus die Judenfrage für alle Zukunft lösen mußte. Nicht die bloße Tatsache der jüdischen Überfremdung hat in Deutschland den erbitterten Antisemitismus ausgelöst, sondern der Gei s t, in dessen Zeichen diese Fremdherrschaft stand – der Geist asozialer Bindungslosigkeit, dessen Ausdruck die auf Gastfreundschaft und Wohltat mit Verrat und Zerstörung antwortende Undankbarkeit ist.

Dennoch hatte Deutschland 1933 die Lösung der Judenfrage mit Methoden begonnen, die eine ruhige Rückdämmung des jüdischen Einflusses bis auf jenes Maß anstrebten, das der Eigenschaft der Juden als Gastvolk fremder Rasse und ihrem Bevölkerungsanteil von weniger als 1 Prozent entsprach. Berücksichtigt man die Summe von Leid und Unheil; die das Judentum bis 1933 über Deutschland brachte, so ist die Art und Weise, in der diese Rückdämmung vor sich ging, durch eine vorbildliche Disziplin ausgezeichnet. Man vergißt zu

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„leicht, daß die Machtergreifung durch den Nationalsozialismus eine Revolution war. Kaum eine der großen Revolutionen der Geschichte hat in solcher Diszipliniertheit ihre Neuordnung geschaffen.

Durch die Nürnberger Gesetze von 1935 waren die Grundlagen für ein friedliches, geordnetes Zusammenleben zwischen dem deutschen Volke und seinen jüdischen Gästen gegeben worden. Aber die Juden waren nicht bereit, in kluger Selbstbeschränkung der Tatsache Rechnung zu tragen, daß das Zeitalter der Emanzipation in Deutschland unwiederbringlich beendet war. Sie haben auf ihre usurpierten Positionen nicht kampflos verzichten wollen und vom Auslande her einen Krieg gegen Deutschland entfesselt, der an Gefährlichkeit dem Kampf mit den Waffen kaum nachsteht. Durch die konsequente Beeinflussung der öffentlichen Meinung haben sie ein gehässiges Zerrbild des neuen Deutschland in die Welt gesetzt und die internationale Atmosphäre vergiftet. Durch Organisation des Boykotts haben sie versucht, Deutschland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. Ja, sie haben die Veränderung der deutschen Verhältnisse sogar mit den Mordtaten an Wilhelm Gustloff und Ernst vom Rath quittiert.

Durch nichts hätte die internationale Versippung und Interessenverflechtung des Judentums und sein asozialer Geist des Unfriedens besser bewiesen werden können als dadurch, daß es ihm gelang, wegen der deutschen Maßnahmen die ganze Welt zu alarmieren. Denn von weit größeren und in ihren Methoden ungleich härteren Ausscheidungsprozessen der modernen Politik hat die Weltöffentlichkeit in viel geringerem Maß Notiz genommen. Wer hat die Interessen der Millionen Russen wahrgenommen, die von der bolschewistischen Revolution ins Ausland getrieben wurden, verhungerten oder ermordet wurden? Wer hat den Deutsch-Balten geholfen, die nach der Bildung des estnischen und lettischen Nationalstaates rücksichtslos enteignet wurden, zu 80 Prozent auswandern mußten und heute, in der ganzen Welt zerstreut, ein elendes Dasein führen?

Aber wo in der Welt auch nur ein Jude sich getroffen fühlt, da schreit das internationale Judentum so laut und so lange um Hilfe, bis der Friede der Staaten durch diesen Lärm einerkleinen Clique ernstlich bedroht ist.

Deutschland weiß genau, wo der Herd der Unruhe zu finden ist, der die Verständigungsbereitschaft und den Friedenswillen immer wieder sabotiert. Es hat die logischen Konsequenzen gezogen und durch eine verantwortungsbewußte Staatsführung das Judentum jetzt radikal ausgeschieden. Damit hat Deutschland das Seinige getan, um ein Element zu beseitigen, das in der ganzen Welt -“ nach einem Wort des großen liberalen Historikers Theodor Mommsen – das „wirksame Ferment der nationalen Dekomposition“ ist

*

Was soll mit den Juden geschehen? Das ist die Frage, die sich am Ende unserer Darlegungen erhebt.

Es ist selbstverständlich, daß die Auswirkungen der deutschen Judenpolitik nicht auf Deutschland beschränkt bleiben konnten. Die Judengegnerschaft ist überall erwacht, wo der Glaube an die Segnungen der Assimilation durch den geistigen und politischen Umbruch der Gegenwart erschüttert wurde. Und die Scharen der jüdischen Auswanderer tragen die Frage nach dem Wohin der Juden in ihre neuen Gaststaaten, wo zugleich mit den .Juden der Antisemitismus seinen Einzug hält.

Es ist daher selbstverständlich, daß die Judenfrage nur international gelöst werden kann. Das Judentum selbst hat seine Lage klar erkannt. In dem „Jüdischen Nachrichtenblatt“ vom 30. Dezember 1938 heißt es: „Für alle, die sehen wollen, ist es unverkennbar, daß außer den Juden in Deutschland in absehbarer Zeit Siedlungsgebiete auch für Juden anderer europäischer Länder erforderlich sein werden. Wer die Ereignisse würdigt, muß bemerken, wie rasch sich die . Judenfrage in einzelnen europäischen Staaten zuspitzt und wie dringend eine Lösung schon in naher Zeit wird.“

Daß das Palästina-Projekt die Lösung der Judenfrage nicht bedeutet, ist oben bereits gesagt worden. Es gilt vielmehr, ein Gebiet zu finden, dessen Besitzrechte nicht, wie dort, von anderer Seite erbittert bestritten werden. Sondern eines, das auf Grund allgemeinen Übereinkommens ausschließlich

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den Juden frei zur Verfügung steht. Deshalb wird ja gegenwärtig auch in England selbst, also im Mandatsstaate für Palästina, z. B. die Möglichkeit einer jüdischen Siedlung in überseeischen Gebieten erörtert.

Deutschland kann zu diesen internationalen Erörterungen am wenigsten beitragen. Denn Deutschland hat selbst keinerlei Landbesitz zu vergeben.

Die rassische Eigenart und das geschichtliche Schicksal des in der Welt verstreuten Judentums lassen freilich die Aussicht, die Judenfrage durch Gründung eines Judenstaates zu lösen, nicht sonderlich groβ erscheinen. Das ist oben beim Palästinaproblem bereits ausführlich dargelegt worden. Es wird letzten Endes vom Judentum selbst und seiner ungeheuren Kapitalmacht abhängen, ob den vereinten Bemühungen der Staaten Erfolg beschieden ist, und ob Ahasver nach zweitausendjähriger Wanderschaft endlich seinen Frieden findet.

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