Einigkeit und Recht und Freiheit – wo sind sie geblieben?

Kolumne von Hans Püschel

Sag mir, wo sind sie! Nun – fangen wir von hinten an wie es denn heute üblich ist, nicht nur bei der Nationalhymne. Also die Freiheit – wo ist sie geblieben? Na klar – zum Teil beim Bundespräsidenten und allen denen, die ihn gewählt haben. Ihm ist dieser Teil der Freiheit – die persönliche – wichtig und er hatte sie auch schon immer. Genau wie die Kanzlerin. Erkauft durch den eigenen Verkauf an die jeweiligen Machthaber? Also ist es wie immer: Die Mächtigen, Reichen und hilfswilligen Angepaßten (Hiwis) haben alle Freiheiten und schwärmen natürlich von ihr, halten sie hoch in Ehren – für sich. Dem Rest des Volkes fehlen entweder schlicht die Mittel für die schönen Freiheiten oder die Zeit dafür, weil die Inhaber der Freiheit sie so knapp halten – natürlich nur wegen Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand, daß sie vor lauter Malochenmüssen nicht zum Hochschauen und Freiheitgenießen, allenfalls knapp zum Luftholen kommen.Ein Teil der persönlichen Freiheiten – zum Beispiel die der Meinung, genauer gesagt der falschen – ist allerdings auch den Mächtigen versagt, wie der Vorgänger des Bundespräses lernen mußte. Den Anderen natürlich erst recht! Wer das nicht einsieht, wird verwarnt und bei Widerborstigkeit vor’s ‘freie’ Gericht gezerrt, eingesperrt, mindestens jedoch zum Aussätzigen gemacht. Ganz einfach:

Wo früher ein aufgenähter gelber Stern notwendig war, reicht heute ein imaginäres Schild: Rechter.

„Und der Arme muß verzagen…“ – wird’s uns doch so schön in der komischen Oper vorgesungen. Nun, für den Betroffenen ist’s nicht so komisch. Er ist automatisch mit allen Übeln der Menschheit behaftet und aller Freiheiten und Rechte beraubt. Da sind sich die Inhaber der Freiheit und ihre Hiwis einig. Und der dritte Teil der Freiheit, die des Landes, Volkes oder Parlamentes? Nun, die ist längst bei den Banken wie Rothschild, Rockefeller und Goldmann-Sachs bzw. deren verlängertem Arm – der EU in Brüssel – abgegeben. Einige Leute, selbst ehemals Verantwortliche, zicken zwar deshalb noch ‘rum, werden aber sicher vom Verfassungsgericht in die richtigen, freiheitlichen, einzusehenden Notwendigkeiten eingewiesen. Daran sehen wir gleich, was mit der zweiten Kategorie unsrer Hymne geschehen ist:

Was ist vom deutschen Recht geblieben?

Wenn’s gut geht – Formalismus. Ansonsten ist nur noch durchsetzungsfähig, was sich in dem ersten oben genannten kleinen Rahmen bewegt, also dem der Mächtigen, Reichen und Hiwis, und dem von den Banken vorgegebenen. Wer mehr will, geht Wasser oder besser Tränen saufen. Weil eben nicht nur ausschließlich die Politiker Karriere machen, die auf dem Banken-Leitstrahl sitzen (also die notwendigen atlantischen Brücken absolviert haben), sondern auch wieder nur die Richter und Staatsanwälte, die den Leitstrahl-Politikern genehm sind.

Und so schließt sich der Kreis der Macht zur Diktatur der o.g. Banken!

Kleiner Mann, was nun? Bliebe nur noch die erste Kategorie der Hymne – die Einigkeit? Steht sie mit Bedacht an erster Stelle? Sicher. Sie war immer die Basis ungeahnter deutscher Stärke über alle Zeitläufte der Geschichte hinweg. Und deshalb wird auch von allen auf dem Leitstrahl Sitzenden versucht, gestattet und gefördert, Zwietracht zu säen im Volke. Die Gemeinschaft zu vernichten zwischen Ost und West, Arm und Reich, Mann und Frau, Kindern und Eltern, durch Individualisierung und alles überflutende Einwanderung. Ob nun durch Abwertung von Solidarität (bspw. „Fonds Deutsche Einheit“), Ersatz von unternehmerischer Verantwortung durch Global-Kapitalismus, Feminismus, Genderisierung und dergleichen a s o z i a l e Strategien. Ist der

Hauptfehler: Der Verzicht auf die beiden ersten Strophen unsrer Hymne?

Schließlich stehen sie wohl auch nicht umsonst in dieser Reihenfolge. Wir zäumen das Pferd vom Schwanz her auf und erleben, daß der Ausritt nicht gut geht. Er kann nicht gut gehn! Genauso wie ein Mensch oder auch die Familie ohne Selbstachtung und Stolz zum Degenerieren verurteilt, zumindest nicht zur freien Entfaltung seiner Möglichkeiten fähig ist, genausowenig kann dies ein Volk. Und Deutschland, bzw. der Rest, der von ihm übrig ist, versucht dies mit immer schlechterem Erfolg. Die Leitstrahl-Politiker tun so, als ob sie unangenehm überrascht wären über die Folgen und versuchen, sich bis zur eigenen Pensionierung durchzuwurschteln, für sich selbst noch etwas vom rapide kleiner werdenden Kuchen abzubekommen. Aber auf keinen Fall an die Wurzeln des Übels gehen oder nur rühren, noch weniger, sie zu benennen! Unsre Allerweltsbeliebigkeit macht auch uns selbst beliebig und zur reinen Verfügungsmasse. Wenn nicht – wie es bei allen anderen Völkern dieser Welt natürlicherweise Sitte ist, nämlich daß sie ihr eigenes über jedes andere stellen –

uns auch endlich wieder Deutschland über alles geht,

wird sowohl Deutschland nicht überleben als auch mit ihm Europa nicht. Es ging noch nie – Europa ohne Deutschland – weder in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Der erste Schritt in die Freiheit und das Überleben wäre das Singen aller drei wunderschönen Strophen, die uns Hoffmann von Fallersleben ins Stammbuch geschrieben hat. Der nahende erste Mai wäre eine gute Gelegenheit dazu…

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Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
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