Historische Wahrheiten made in Hollywood

Daß der „Vergangenheitsbewältigung“ made in Hollywood mit größter Vorsicht zu begegnen ist, zeigte folgender Fall des Jahres 1993
Der weltweit bejubelte US-amerikanische Film „Liberators“ über die Befreiung der Konzentrationslager Dachau und Buchenwalt 1845 ist eine Aneinanderreihung zeitgeschichtlicher Fälschungen. Das war das Ergebnis der fünfmonatigen Untersuchung durch ein Prüfungsgremium unter Leitung der jüdischen Dokumentarfilmers Morton Silberstein.

Die jüdische Regisseurin Nina Rosenblum und ihr schwarzer Kollege William Miles hatten auf Erinnerungen eines US- Offiziers zurückgegriffen, der Angehöriger des 761. Bataillons im Zweiten Weltkrieg war. Diese Einheit bestand ausschließlich aus Schwarzamerikanern. Kern der Memoiren sind Anklagen gegen Ausbeutung und Unterdrückung der Schwarzen in der US-Gesellschaft im allgemeinen und in der US-Army insbesondere. Das aber erschien den Produzenten von „Liberators“ als zu wenig dramatisch. Weshalb sie nicht die Vorwürfe die US-Gesellschaft in den Vordergrund rückten, sondern Anklagen gegen die Deutschen. Als besonderen Clou präsentierte man die „Befreiung der KZ Dachau und Buchenwald durch das 761. Bataillon. Deshalb auch der Titel „Liberators“ (Befreier)

Der Film wurde von der US-Fernsehstation Channel 12 im November 1992 gesendet. Er kam im Appollo-Theater von New York-Harlem zur Uraufführung im Lichtspielhaus. Zugegen war das schwarze Stadtoberhaupt Dinkins. Der Streifen über die Befreiung jüdischer KZler durch Schwarze sollte der „Versöhnung“ von Juden und Schwarzen in New York dienen. Zwischen ihnen war es zuvor zu bürgerkriegsähnlichen Krawallen gekommen, nachdem die Wagenkolonne eines prominenten Rabbiners ein schwarzes Kind überfahren hatte und die Sanitär zwar dem nur leichtverletzten Kfz-Lenker, nicht aber dem im Sterben liegenden Negerjungen geholfen hatten.

„Liberators“ wurden sogar für einem „Oscar“ nominiert. Und deutsche Fernsehanstalten waren begierig, den Streifen für die bundesrepublikanische Mattscheibe anzukaufen.

Do0ch wurden Stimmen der Kritik laut: Schwarze Veteranenverbände protestierten gegen die Verfälschung der Vorlage. Und einstige jüdische Army-Angehörige, die für sich die Befreiung von Dachau und Buchenwald reklamieren, sahen sich um ihren Ruhm gebracht. Die Untersuchungskommission von Silverstein fand unter anderem heraus:

– Das 761. US-Bataillon lag am Tag der Befreiung Buchenwalds 50 bis 55 Meilen südwestlich des KZ.

– Als die Befreiungsstunde für das KZ Dachau schlug, stand das 761. Bataillon etwas 70 Meilen entfernt

– Manche der im Film auftretenden Zeugen leiden an schlechtem Gedächtnis

– Auch einige andere historische Ungenauigkeiten, die allerdings nichts mit der Befreiung von Buchenwald und Dachau zu tun haben, wurden in dem Film gefunden

Harry Chancey, Vizepräsident von Channel 13 kündigte an, man werde bei Dokumentarfilmen künftig von den Produzenten verlangen, „daß sie Beweise für ihre Behauptungen erbringen, ehe sie von unserer Fernsehstation finanziert werden“. Reichlich spät diese Konsequenz nach vielen Jahren der Produktion und Ausstrahlung „zeitgeschichtlicher Dokumentationen“ ähnlicher Qualität wie „Liberators“. Aufschlußreich für den Umgang mit der Zeitgeschichte ist noch folgender Hinweis im jüdischen „Aufbau“: Die Aussage des Films „Liberators“ hat 1992 auch Ringang in dem vom Hewish Museum herausgebrachten Katalog gefunden. In der Chronologie für das Jahr 1945 heißt es: „Afroamerikanische Truppen gehörten zu den ersten, die die Konzentrationslager Buchenwald und Dachau befreiten“. Und in der Bilddokumentation des Jewish Museum sei ein kaum beweiskräftiges Foto, angeblich von einem Schwarzen aufgenommen, veröffentlicht worden, das Soldaten und Gebeine vor einer Baracke, „vermutlich in Buchenwald“ zeigen. „Aufbau“: „Der Hintergrund ist so dunkel, daß auch Weiße wie Schwarze aussehen würden“

Aus dem Buch „Verheimliche Dokumente“ ISBN 3-924 309-26-4 Band 2, Seite 133 – 134

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Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
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