Angst vor der Wahrheit?

Das Präsidium des Bundes der Vertriebenen hatte im Januar die Nominierung von Frau Steinbach für einen der drei Sitze im Beirat der Stiftung »Zentrum gegen Vertreibungen« bestätigt. Seither läuft die polnische Regierung Amok und mischt sich massiv in innerdeutsche Angelegenheiten ein.

Mit dem massiven Angriff und Eingriff in die Abläufe eines anderen Staates wollen die Polen wohl von ihrer eigenen Verantwortung ablenken.

Ausgerechnet Polen, das bereits seit 1919 bzw. 1921 eine aggressive Außenpolitik betrieb und zum Beispiel 1918 Posen mit Waffengewalt besetzte.

Ausgerechnet Polen, das versuchte, Westpreußen zu erobern.

Ausgerechnet Polen, das 1919 Ostgalizien und Ostlitauen überfiel.

Ausgerechnet Polen, das 1920 in die Ukraine und in das tschechische Olsa-Gebiet einfiel.

Ausgerechnet Polen, das 1938 sechs slowakische Grenzkreise besetzte.

Ausgerechnet Polen, das die deutsche Minderheit seit 1921 mißhandelte.

Ausgerechnet Polen, das nach dem Zweiten Weltkrieg Konzentrationslager für Deutsche einrichtete, in denen Tausende umkamen!

Die jahrzehntelange Mißhandlung der deutschen Minderheit wurde sogar vom Ausland bestätigt. So schrieb der britische Botschafter Sir Nevile Henderson am 16.8.1939 an seine Regierung: »Wenn ein Waffenstillstand bewahrt werden soll – und dies ist die letzte Hoffnung –, dann muß die Mißhandlung der deutschen Minderheit in Polen beendet werden.«

Aber die Polen gingen nicht nur gegen die Deutschen vor. Auch andere Minderheiten wurden angegriffen. Der Manchester Guardian berichtete bereits am 17.1.1930: »Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.« Und am 24.12.1931: »Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa.«

Will Polen von der Verantwortung ablenken?

Die deutschen Vertreibungsverluste betrugen nach Ermittlung des Statistischen Bundesamtes 2,3 Millionen Menschen. Sie setzen sich aus Opfern der Zivilbevölkerung zusammen, die vorwiegend durch Greueltaten sowjetischer Truppen und auch Mißhandlungen von Polen und Tschechen ums Leben kamen und solchen, die auf der Flucht starben.

Hinzu kommen noch die Ermordeten beim Einmarsch der sowjetischen Truppen in Ost- und Mitteldeutschland und Österreich sowie die Deutschen, die in den Todes- und Konzentrationslagern der sowjetischen Besatzungsmacht nach dem Kriege zu Tode gequält worden sind. Ihre Zahl beträgt ca. 680.000.

Vom Unrecht der Vertreibung sind ca. 15 Millionen Deutsche betroffen worden.

Die Gesamtzahl der Toten aus den Vertreibungsgebieten Ostdeutschlands, dem Sudetenland, aus Südosteuropa und der Sowjetunion beträgt 3,21 Millionen. Ausgehend von einer deutschen Gesamtbevölkerung in den Vertreibungsgebieten von ca. 17,9 Millionen ist fast jeder fünfte ums Leben gekommen.

Die deutschen Heimatvertriebenen haben aber nicht nur hohe Verluste an Menschen zu beklagen. Die willkürliche Verschiebung der deutschen Ostgrenze an die Oder und Neiße bedeutet einen Gebietsverlust des Gebietes des Deutschen Reiches von 114.296 km². Berücksichtigt man noch Danzig, so hat das deutsche Volk einen Territoriumsverlust von 116.262 km². zu beklagen, das ihm ohne Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes gegen bestehendes Völkerrecht geraubt worden ist.

Wenn es nach dem Willen der polnischen Regierung geht, sollen wohl alle diese Fakten aus der Geschichtsschreibung verschwinden.

Und unsere Politiker protestieren noch nicht einmal dagegen! Im Gegenteil tun sie das, was sie seit über 60 Jahren tun: sie senken den Kopf und beugen sich der polnischen Anmaßung und Maßlosigkeit. So wird in Berlin kein Zentrum gegen Vertreibungen, sondern eine Gedenkstätte neudeutscher Schande entstehen.

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Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
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