Die totale Ausplünderung des Deutschen Reiches

Für 30 Milliarden Euro deutsche Patente geraubt!

Erst vor kurzem stand es wiedermal in der Zeitung: Die USA halten die meisten Patente der Welt, gefolgt von Deutschland auf dem zweiten Platz. So reichten beispielsweise von allen in der Welt eingereichten Patenten des Jahres 2004  die USA 2004 27,3% Patentanmeldungen ein , gefolgt von „Europameister“ Deutschland mit 19,5%…

Nur muß man wissen, daß der technologische Sprung der USA nicht von allein kam, sondern auf den geraubten Patenten des Deutschen Reiches basiert! Das geschah schon nach dem Ersten Weltkrieg , aber  in weit größerem Ausmaß nach dem Zweiten Weltkrieg.


Gottlieb Daimler (1834-1900) und Karl Benz (1844-1929) erfanden 1878-1887 den modernen Benzinmotor.
Andere Deutsche übernahmen im 19. Jahrhundert die Führung in der Chemie und schufen die erste Kontaktlinse (in den 1880er Jahren), Röntgenstrahlen (Wilhelm Röntgen 1895), die Quantum Physik (entdeckt im Jahre 1900 von Max Planck (1858-1947), Aspirin (Acetylsalicylsäure) und nicht zuletzt 1913 das Saccharin.
In den vorhergehenden Jahrhunderten erhielten die Deutschen keine Anerkennung für die Erfindung des Hörnchens, oder „Kipferl“, wie die Deutschen es nennen, um in Wien den Sieg über die Türken im Jahre 1683 zu feiern; man beachte das türkische religiöse Symbol, den Halbmond, den Crescent (eine Backware, die dann von den Franzosen als „croissant“ übernommen wurde).
Gleichermaßen wurde ihnen die Anerkennung versagt für die erste Quiche, die im Lothringer und Rheinländischen Dialekt („Kiisch“) „Überbleibsel von Speisen, zu einem Kuchen gebacken“ bedeutet.

Abgesehen von Backwaren offenbaren die Tatsachen, daß sich die schöpferischste Zeit der Weltgeschichte in Deutschland zwischen 1932 und 1945 ereignete, und daß ein großer Teil von Amerikas Führungsposition in der Wissenschaft auf das tonnenweise Plündern deutscher Patente sowohl nach dem Ersten und in weit größerem Ausmaß nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen ist.

Und weil Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg so verheert war, gab es seither eine stetige Abwanderung junger deutscher Spitzenwissenschaftler nach Massachusetts und Kalifornien in die Computerwissenschaft und Genetik und nach Metro Los Angeles, Houston und Cape Canaveral in die Raumfahrtindustrie. Wie ein deutscher Wissenschaftler bemerkte: „Seit dem Krieg hatten wir nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten, um Grundlagenforschung auf längere Zeit zu machen. Diese Art von ernsthaftem Geld haben nur die Amerikaner. In Deutschland und auch in Japan machen wir angewandte und neutrale Forschung zur unmittelbaren Anwendung. Aber das Geld und die Positionen, um an der Spitze zu stehen, gibt es nur in Amerika, also wir müssen dorthin gehen.“

Ein verblüffendes Eingeständnis, wie die deutsche Erfindungsgabe nach dem Krieg ausgeplündert wurde, erschien in einem Artikel von C. Lester Walker im Oktober 1946 in der Zeitschrift Harper’s. Unter dem Titel „Secrets by the Thousands“ präsentiert er ein paar Schwierigkeiten für die Bernt Engelmanns(jüdischer Schriftsteller), die unterstellen, daß die deutsche Wissenschaft in der Zeitspanne von 1932-45 „nichts ohne die Juden“ gewesen wäre.

In der Tat deutet der Artikel allen Ernstes an, daß Reichskanzler Adolf Hitler aus seiner Sicht recht hatte, den Krieg bis zum letzten Atemzug zu verlängern. Laut dem stellvertretenden kommandierenden General der Army Air Forces Intelligence, Air Technical Service Command (Aufklärung der Armeeluftstreitkäfte, Kommando des lufttechnischen Dienstes), in einer Rede vor der American Society of Aeronautical Engineers: „Die Deutschen waren dabei, Raketenüberraschungen für die ganze Welt im allgemeinen und England im besonderen vorzubereiten, die den Verlauf des Krieges, glaube ich, verändert haben würden, wenn die Invasion auch nur die kurze Zeit von einem halben Jahr später stattgefunden hätte.“


Hermann Oberth, rechts neben der Rakete

Heute zum Beispiel ist Hermann Oberth außerhalb von verwandten wissenschaftlichen Kreisen buchstäblich vergessen, obwohl er Deutschland (und damit der Welt) im Raumflug den Weg bahnte. 1930 führte er schon in Berlin seinen Raketenmotor vor.
Wernher von Braun war einer seiner eifrigsten Schüler. Er wurde im Zweiten Weltkrieg in Deutschland zur Zentralfigur in der Entwicklung der ballistischen Geschosse in Peenemünde, vor Usedom in der Ostsee. Während der früheren Jahre des Dritten Reiches war die Raketentechnologie in Kummersdorf konzentriert. Hitler besuchte diesen Ort im September 1933 und das veranlasste ihn, den Wissenschaftlern größere Gelder zur Verfügung zu stellen, als sie erhofft hatten.

  Die deutsche „V2-Rakete, mit der sie London bombardierten, war nur ein Spielzeug verglichen mit dem, was im Deutschen Reich noch vorbereitet wurde. Es waren 138 Arten ferngesteuerter Geschosse in verschiedenen Stadien der Produktion oder der Entwicklung, indem man jede Art von Fernsteuerung oder Zünder benutzte: Radio, Radar, Drahtsteuerung, Gleichstromimpulse, Akustik, Infrarotlicht, Lichtstrahlen und Magnetismus.
Und zu alledem waren die deutsche Wissenschaft Jahre voraus in Strahlantrieb sowohl bei Unter- als auch Überschallgeschwindigkeit – sogar ein „Düsenhubschrauber“ wurde gebaut, dessen winzige Düsen die Enden der Rotorblätter mit unglaublicher Geschwindigkeit antrieben.

Gerade als der Krieg zu Ende ging und Präsident Franklin Roosevelt die beiden Generale George Patton und Dwight David Eisenhower anwies, sich aus eroberten Gebieten zurückzuziehen und „Uncle Joe“ (Josef Stalin) Berlin und Osteuropa zu überlassen, machte Großdeutschland seine riesige A-4 Rakete für die Produktion fertig. 14 Meter lang, wog sie 10.872 kg und konnte 370 km zurücklegen – 96 km über der Erde bei einer Höchstgeschwindigkeit von 5.430 km pro Stunde. Ihr Geheimnis war ein Raketenmotor, der mit flüssigem Stickstoff und Alkohol lief. Sie wurde entweder durch Radar gesteuert oder durch eine Selbststeuerung per Kreiselkompass. Da sie mit (vielfacher) Überschallgeschwindigkeit flog, konnte sie nicht gehört werden bevor sie einschlug.


die in der Entwicklung befundene A9

Eine weitere Rakete in der Entwicklung war die A-9, mit 13.137 kg noch größer und mit Flügeln ausgerüstet. Sie hatte eine Reichweite von 4.828 km. Sie wurde in Peenemünde hergestellt und raste mit der unglaublichen Geschwindigkeit von 9.445 Stundenkilometern in den Himmel.

Die meisten Amerikaner wissen heute von den deutschen Raketen des Zweiten Weltkrieges. Einige wenige wissen sogar, daß zusätzlich zu dem Automotor die Deutschen auch den Düsenmotor erfanden und die Autobahn vervollkommneten (die drei wichtigsten Erfindungen, die Amerika verbinden).


Wright-Patterson Field, Air Service Command Headquarters

So gut wie niemand weiß jedoch, daß auf dem Wright-Patterson Field in Ohio, in der Kongressbibliothek in Washington und im Department of Commerce in Washington nach dem Krieg eine „Goldmine“ von 1.500 Tonnen deutscher Patente und Forschungsberichten mit wildem Eifer ausgebeutet wurde. Ein sich daran weidender Bürokrat in Washington nannte sie „die größte Einzelquelle dieser Art von Material in der Welt, die erste systematische Ausbeutung der geistigen Schaffenskraft eines ganzen Landes.“

Die Entstehungsgeschichte des Vorhabens, die deutschen Geheimnisse an sich zu reißen, begann 1944 als, von der deutschen Technologie in allem, von Raketen und Düsenflugzeugen bis zu Tigerpanzern in Staunen versetzt, ein Joint Objectives Ausschuß eingerichtet wurde, um deutsche Erfindungen zu rauben und sie so schnell wie möglich noch im Krieg gegen Japan einzusetzen. 

Sogar noch bevor die deutschen Grenzen erreicht wurden, begannen die faszinierenden Entdeckungen, einschließlich einer, mit der jeder Amerikaner vertraut ist: das Tonband. Der Artikel in Harper’s vom Jahre 1946 zeigt den Direktor der Abteilung des technisch-industriellen Nachrichtendienstes in fast komischer Aufregung, wo er  ein braunes, papierähnliches Band von einer Spule zog. Es war 6,5 Millimeter breit, mit einer matten Seite und einer glänzenden Seite. „Das ist Magnetophonband,“ sagte er begeistert. „Es ist aus Kunststoff, auf einer Seite mit Eisenoxyd metallisiert. In Deutschland ersetzte das Aufnahmen mit dem Phonographen. Das Radioprogramm eines Tages kann auf einer Spule magnetisiert werden. Dann kann man es entmagnetisieren, es löschen, und ein neues Programm jederzeit wieder aufnehmen. Keine Nadel, kein Geräusch oder Abnutzung. Ein Einstundenband kostet 50 Cent.“

Fritz Pfleumer, der Erfinder des Tonbandes

In seinem Buch A Short History of Recording and Its Effects Upon Music zeigt Michael Chanan auf, daß bereits in den späten 1920ern, ein Fritz Pfleumer ein Tonband aus Kunststoff entwickelt hatte. Es wurde von der BASF im Jahre 1934 industriell hergestellt und in Umlauf gebracht. Die Idee gründete sich auf den Filmstreifen und wurde ursprünglich für Diktierzwecke in Büros angewendet. In England wurde von dem großen Radiogenie Guglielmo Marconi ein Projekt gegründet, um den gleichen Zweck erreichen. Am Tag der Invasion spielten die Amerikaner laute Kampfgeräusche von Tonbändern an verschiedenen Örtlichkeiten ab, um die deutschen Verteidiger zu verwirren….

Aber der große Sprung vorwärts kam, als ein A.M. Poniatoff, der der Präsident der kleinen Firma Ampex in Kalifornien war (ein Handelsname, den die ältere Generation noch kennt) und damals eine U.S. Armeeuniform trug, dabei half, Ende 1944 das deutschbesetzte Radio Luxemburg zu erobern. Poniatoff erkannte augenblicklich die Goldmine an Gewinnen und Qualität, die das Magnetophon bot und veranlasste die 3M Company, eiligst das neue Band in die amerikanische Produktion einzuführen, und es riß die Unterhaltungsindustrie von Los Angeles mit sich.

Sein größter Durchbruch kam 1947, als Bing Crosby es zum erstenmal benutzte, um seine Unterhaltungssendungen aufzunehmen. Der Jazzsänger zog nicht nur den Klang der Magnetophon-Aufnahmen vor, sondern investierte auch stark in Ampex. Später wurden die Filmtonaufnahmen ebenfalls auf Tonband aufgenommen. Damit verbesserte sich ebenso die Leistungsfähigkeit des Mischpults und Dubbing und die ärgerliche Panne wurde vermieden, wenn eine erfolgreich fertiggestellte Filmszene noch einmal aufgenommen werden mußte, wenn Tonfehler auftraten. Ampex führte später, im Jahre 1956, die ersten Videoaufnahmegeräte ein, die heute nur noch eine Erinnerung sind… 

Die Liste ist endlos: synthetischer Glimmer, der die amerikanische Produktion von Kaltwalzstahl um 1.000 Prozent erhöhte; „die Geheimnisse für 50.000 Farben, von denen viele beständiger und besser sind als unsere; Farben, die wir nie herstellen konnten“; Milch-, Butter- und Brotkonservierung ohne Chemikalien; und Kühlung und Klimaanlagen für deutsche U-Boote, die so wirkungsvoll waren, daß ihre Unterseeboote vom Atlantik zum Pazifik fahren konnten, dort zwei Monate lang kämpfen und dann nach Deutschland zurückkehren konnten, ohne Frischwasser für die Besatzung aufnehmen zu müssen. Dann gab es da auch noch den Schleudersitz, das Infrarotfernrohr für Gewehre, und den Negativ-Ionen-Luftreiniger, den viele Amerikaner benutzen, weil er ein Frischegefühl in die Luft bringt und den Blutdruck, Allergie- und Asthmasymptome reduziert.

Zusätzlich zu dem offiziellen Ausrauben Deutschlands ,was heute auch als „Befreiung“ verkauft wird, gab es auch die persönliche Beraubungs-Tour, eines Robert Maxwell einem Finanzier extraordinaire und zu seiner Zeit der am meisten gehaßte Mann in Großbritannien.


R.Maxwell erschoß im Krieg deutsche Bürgermeister, die sich mit weißer Flagge ergeben wollten

Der große Beitrag dieses orthodoxen jüdischen Bürgers, als Jan Hoch in der damaligen Tschechoslowakei geboren, war, daß er ein wissenschaftliches Verlagsimperium gründete, Pergamon Press genannt, das gänzlich auf deutscher Forschung gründete, die er mit stillschweigender Duldung des britischen Nachrichtendienstes plünderte. Maxwell dominierte schließlich die britische Sensations-Presse und raubte die Pensionsversicherung von 90 Millionen Pfund seiner eigenen Angestellten aus.
Er verschwand 1991 endlich auf geheimnisvolle Weise, nackt, durch einen Sturz von seiner Yacht, nur eine Woche nachdem er sich dem Mossad widersetzt hatte – der ihm möglicherweise sein Geschäft erst ermöglicht hatte. Es ist interessant, daß sein Mitverschwörer in den Vereinigten Staaten, Robert Rubin, früher bei Goldman Sachs, ein Secretary of the Treasury (USA-Finanzminister) war.

Wenn er gerade nicht dabei war, einen nur mit einer weißen Flagge bewaffneten, sich ergebenden deutschen Bürgermeister zu erschießen ,wie er sich in einem Interview mit Der Spiegel rühmte , oder britische Offiziere bestach, die seine heroischen Kriegsaufzeichnungen für ihn erfanden ,für die er von Montgomery persönlich mit einer Medaille ausgezeichnet wurde , war Maxwell/Hoch  in der britischen Besatzungszone von Berlin im Jahre 1946 mit der vollen Unterstützung des britischen Nachrichtendienstes damit beschäftigt, die Witwe Springers zu zwingen, die riesigen Forschungsergebnisse im Springer-Verlag für Wissenschaft für Pfennige pro Mark Wert herauszugeben.

Zu guter Letzt, nachdem Maxwell 94 Millionen Dollar aus den Pensionsfonds von 5.000 Angestellten der Mirror Group geraubt hatte, mußten seine U.S. Finanziere von Goldman Sachs eine geschätzte Summe von 250 Millionen Dollar berappen, um ihre Ansprüche zu befriedigen – worauf Maxwells Leiche von einem erstaunten Spanier aus dem Meer gefischt wurde, um mit allen Ehren in Israel bestattet und hoffentlich vergessen zu werden. Weit davon entfernt, durch ein Beispiel zu beweisen, daß die Deutschen nichts ohne jüdische wissenschaftliche Hilfe waren, zeigt sein Leben eher, daß ein Jude Billionär werden konnte, indem er deutsche Ideen ausnutzte.

Auch die Atombombenfrage muß hier gestellt werden, die europäische Juden für Amerika produzierten und deutsche Wissenschaftler nicht rechtzeitig für Deutschland zur Verfügung stellten. In seinem maßgeblichen Werk Verschwörung und Verrat um Hitler  geht General Otto Ernst Remer im Detail darauf ein, wie Hitlergegner in der wissenschaftlichen Gemeinde ihren eigenen Werner Carl Heisenberg (geb. 1901) in das Schlüsselprogramm der Uranentwicklung am Kaiser Wilhelm Institut (jetzt ersetzt durch das Max Planck Institut für Physik) manövrierten. Seine klare Aufgabe, die stolz nach dem Zweiten Weltkrieg  verkündet wurde, war, das deutsche Atombombenprojekt durch bürokratische Mittel zu verzögern, bis die Alliierten den Krieg gewonnen hätten. Wie Heisenberg zum Beispiel sein gescheitertes Neutronenexperiment als Erfolg darstellte und die zweite erfolgreichere Forschungsgruppe Diebner/Gerlach  ausbremste sollte hinreichend bekannt sein.Auch bat der Munitionsminister Albert Speer, Heisenberg und seinen Mitverschwörer von Weizsäcker (Bruder des späteren deutschen Bundespräsidenten), zu nennen, was immer sie an Geld oder Materialien benötigten, nachdem sie behaupteten, durch Mangel aufgehalten worden zu sein. Von Weizsäckers Antwort „40.000 Reichsmark“ ließ Speer vor Verblüffung erstarren und später zugeben, daß er selbst geplant hatte, 100 Millionen Mark für den Anfang vorzuschlagen.Wie weit man mit einer bereiten großzügigen Förderung ab 1941 gekommen wäre, kann sich jeder selbst ausmalen…
Werner Heisenberg mangelte es am Willen die deutsche Atombombe so schnell wie möglich herzustellen… Heisenberg und seine Lobbygruppe ezählten in einem  Spiegel Interview, „Wir versuchten niemals Atombomben herzustellen und wir sind froh, nicht dafür verantwortlich zu sein, welche gemacht zu haben“, er gab ebenso zu, die neuesten Informationen über die deutsche Forschung an der Spaltung des Urans an den halbjüdischen dänischen Wissenschaftler Niels Bohr weitergegeben zu haben, der prompt alles an die USA weiter gab. In den sogenannten „Nils Bohr Gesprächen“ mit Heisenberg gab der Deutsche aber auch seine nationalsozialistische Einstellung kund und wünschte sich keine deutsche Niederlage… Heisenberg gab 1942 sogar vor einer schockierten Luftwaffenaudienz nach dem verheerenden Bombenangriff der Engländer mit 1.000 Bombern auf die Hafenstädte Kiel und Lübeck zu, daß Deutschland eine Bombe herstellen könne aus Material „von der Größe eines Ananas“ (begleitet von entsprechenden Gesten), um eine ganze Stadt auszulöschen, aber dann fing er sich und sagte, daß dies natürlich wirtschaftlich unmöglich sei… In Kriegsgefangenschaft errechnete er innerhalb einer Woche die Kritische Masse einer Atombombe, als er von den atomaren Vernichtungsschägen der Amerikaner gegen Japan erfuhr…

Noch am 7.5.1945, am Tag des parafierten Waffenstillstands war das Unterseeboot U-234 nach Japan unterwegs mit 12 Zylindern, die Mikrofilmmaterial von Deutschlands fortgeschrittentster Waffentechnik enthielten, einschließlich fortgeschrittener Atomforschung. In der Tat war Deutschland in der Lage, eine Atombombe herzustellen. Am 17. Mai befahl Admiral Dönitz dem Kapitän des U-Bootes, sich der amerikanischen Marine zu ergeben, ohne die ultrageheime Ladung zu vernichten…
Eine der interessantesten Behauptungen General Remers ist, daß gerade als die Amerikaner in den letzten Tagen sich beeilten, deutsche Erfindungen gegen die Japaner zu verwenden, Hitler auf ausdrückliche Bitte von Kaiser Hirohito ein mit Geheimnissen vollgepacktes U-Boot nach Japan sandte. Welche Erfindungen von den Amerikanern gegen Japan eingesetzt wurden waren die deutschen atomaren Zünder, aus eigenen Atomtests mit unterkritischer Masse. Amerika besaß zu dieser Zeit nichts, was die eigene Atombombe hätte zünden können!


General Otto Remer

In Verschwörung und Verrat um Hitler erwähnt Remer zuerst wie der Propagandaminister Joseph Goebbels nach Stalingrad für seine Botschaft „Haltet durch, die Wunderwaffen kommen“ kritisiert wurde. Ironischerweise, während viele dieser Waffen zu spät kamen, um Deutschland vor seinem Schicksal der Besetzung, der Enthauptung seiner Regierung und der Zerstückelung zu retten, berichtet Remer, daß ein Besatzungsmitglied von U-234 ihm folgendes sandte:


amerikanische und deutsche Offiziere im Turm der U 234 nach dessen Kapitulation

„Im Frühjahr 1945 wurde ich zum Dienst auf U-234 befohlen. Das Unterseeboot war ein besonders entwickelter Minenleger vom Typ XB von 1.760 Tonnen, 4.200 PS und einer Besatzung von 52 Mann. Der Kommandant war Kapitanleutnant Johann Heinrich Fehler.
Am 23. März 1945 lief das Boot aufgetaucht von Kiel in Richtung Südnorwegen aus. Am 15. April 1945 tauchte es bei Süd Kristiansand, um zwischen Island und den Faröer Inseln zu passieren. Das Ziel war Japan.
Unsere Befehle waren, Luftwaffengeneral Kessler als Luftwaffenattaché mit seinem Stab und Technikern nach Tokio zu bringen. Der Kaiser hatte uns gebeten, Japans Luftverteidigung zu verbessern mit den Waffen, die in Deutschland entwickelt wurden.
Ebenso an Bord waren zu diesem Zweck außer dem General zwei Luftwaffenoffiziere, ein Marine-Luftabwehrspezialist, ein Unterwasser-Zerstörungsspezialist, ein Niederfrequenz-Spezialist vom Stabe von Professor Küpfmüller, wie auch zwei Messerschmitt-Ingenieure (Spezialisten für die Herstellung von Me-262s) und zwei japanische Fregattenkapitäne. Einer von ihnen war Kapitän Tomonaga, der mit uns in seiner Kapazität als Spezialist für Ein-Mann-Torpedos  zusammenarbeitete, als wir unsere eigenen kleinen Kampfboote entwickelt hatten.
Unsere Ladung bestand aus 12 Stahlzylindern von der Art, die zum Aufbewahren von Minen bestimmt ist, und die umfassendes Mikrofilmmaterial über die letzten Entwicklungen von deutschen Offensiv- und Defensiv-Waffen enthielten, besonders in Raketen und Raketenabwehr-Kriegsführung, wie auch unsere Forschungsergebnisse auf den Gebieten der Hoch- und Niederfrequenztechnologie, und schließlich einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von Atomenergie und atomarer Kriegsführung.
Nachdem wir die Straße von Island passiert hatten und 28 Tage bei einer durchschnittlichen Tiefe von 80 Metern gefahren waren, erreichte uns in der Nacht vom 12. zum 13. Mai,15 während wir auf Schnorcheltiefe fuhren, eine Botschaft,in der Großadmiral Dönitz uns befahl, zu kapitulieren. Zu dieser Zeit befanden wir uns in der Mitte des Atlantik, südöstlich der Küste von Neufundland.
Der Befehl an unseren Kapitän war in einem sehr persönlichen Ton abgefasst und wies ihn an, das Boot zu übergeben, ohne seine wertvolle Ladung zu vernichten. Nach einer zwölfstündigen Debatte und Überlegungen entschied Kapitän Fehler in Übereinstimmung mit General Kessler, und nachdem er die zwei japanischen Fregattenkapitäne informiert hatte, daß er den Befehl von Dönitz ausführen und auftauchen würde, um zu kapitulieren. Die zwei japanischen Offiziere nahmen sich ihr Leben, bevor das Boot auftauchte.
Acht Stunden später wurde U-234 als Kriegsbeute vom amerikanischen Zerstörer Sutton aufgebracht und zur U.S. Marinebasis bei Portland, Maine geleitet.
Die amerikanischen Offiziere und Beamten, die uns danach verhörten, waren augenscheinlich entsetzt über den Inhalt unseres Bootes. Sie kritisierten uns, weil wir vermeintlich keine Ahnung gehabt hatten, wie wertvoll unsere Ladung war. Ende Juli 1945 erklärte der befehlshabende Offizier des Untersuchungsausschusses mir gegenüber, daß die Beweise auf Mikrofilm und die Aussagen unserer Ingenieure erwiesen hätten, daß wir den Vereinigten Staaten in entscheidenden technischen Entwicklungen um „100 Jahre“ voraus waren.

Ein Foto aus dem Jahre 1950 einer erbeuteten deutschen A-4/V-2 Rakete, die für den Start im U.S. guided missile program fertiggemacht wird. Nur zwei Jahre nach den Raub, also 1947 ,von etwa 50 Tonnen deutscher Luftfahrt- und Physik-Dokumente durch die Vereinigten Staaten (einschließlich weit fortgeschrittener Arbeiten an Raumfahrzeugen) sich ein angeblicher UFO-Zwischenfall nahe Roswell, Neumexiko ereignete…
Das wirft die quälende Frage auf, woher diese ständigen „UFO“-Sichtungen kommen, die ein paar kurze Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg – und der Erbeutung der deutschen Hochtechnologie – begannen. Rein von Logik war dieser Zwischenfall nichts anderes, als ein gescheiterter Test mit einer erbeuteten deutschen Flugscheibe.
Die gleiche Regierung also, die die Vertuschung des Berichts der Warren-Komission zumutete, war ängstlich darauf bedacht, die Öffentlichkeit über alle diese „unbestätigten“ Sichtungen im Dunkeln zu halten.

Amerikanische Forscher sind seither fasziniert (besonders Skeptiker der Regierung, die die Area 51 bei Gromm Lake, nördlich von Las Vegas überwachen), von den Projekten an denen die Deutschen arbeiteten: Raumfahrzeuge, die aus neuen, aber leichten Matreialien bestanden, die 180-Grad-Wendungen machten, ohne die Getränke zu verschütten und im allgemeinen die Gesetze der Schwerkraft ignorierten, möglicherweise durch die Anwendung von Kreiselkompassen innerhalb von Kreiselkompassen.

Eine der interessantesten Informationsquellen war Tom Mahoods Netzseite http://www.sky.net/~wings/groom.htm  die Fotographien von der Area 51 zeigt, einschließlich der sehr scharfen orangenen Grenzschilder, Bilder und Informationen über Besichtigungsflugdienst des Passagierdienstes „Janet“, wie auch Fotos, die den MII-60-„Pave Hawk“-Allwetterhubschrauber zeigen, der die Area 51 patrouilliert und Information über die geheime Sicherheits-Dienst EG&G Corporation in Las Vegas, und sogar einen Informationsbrief über Groom Lake von dem Sänger Glen Campbell. Was ging da vor sich?

Es ist bekannt, daß die deutsche SS in den späten 1930er Jahren  Expeditionen nach Tibet sandte, das Tibet nach allgemeiner Annahme ein Land der Wille-über-Materie-Wunder ist. Der Zweck war sowohl Beweise zu sammeln über die Indo-Europäischen Ursprünge im Himalaja und die geheimen Techniken, die dort benutzt wurden, möglicherweise einschließlich des Antischwerkraft-Schwebens. Was dies alles mit Europa, dem alten Amerika und Ägypten verbindet, ist die Entdeckung von blonden Mumien oder nordischen Überresten in oder nahe vielen Stätten von architektonischen Wundern.

Wie jeder Leser der drei Artikel in der September/Oktober-Ausgabe der TBR von 1998, oder jemand, der die ausgezeichneten Programme über Ägypten am History Channel sah, bezeugen kann, vollbrachten sowohl die Menschen, die im alten Ägypten lebten, als auch die Herrscher von Macchu Picchu buchstäblich der Schwerkraft trotzende Kunststücke beim Bau ihrer Pyramiden ,Festungen und Tempel.

Man kann leider nur darüber spekulieren, welche Geheimnisse die Deutschen während des Dritten Reiches wieder aufleben ließen oder neu entdeckt haben und die nun von der gegenwärtigen Regierung in Washington genutzt werden. Von Ausgrabungen von blonden Mumien in Ägypten und in Südamerika durch Thor Heyerdahl, wie auch aus den Angaben des mexikanischen Kaisers Montezuma (der die Spanier als ihre „weißen Götter“der Sage willkommen „zurück“ hieß), ist es wohl bekannt, daß eine Art von uralten weißen Wissenschaftlern oder fortschrittlichen Physikern an den Ursprüngen dieser Kulturen beteiligt waren. Sogar die Chinesen geben die Existenz von rothaarigen, blauäugigen Stämmen zu, die dauernd in das alte China einfielen ,wovon Bildmaterial in einer Ausgabe von National Geographic präsentiert wurde. Von dem großen Gelehrten Konfuzius selbst (ca. 551-479 v. Chr.), aus der adeligen K’ung-Familie, wird gesagt, daß er für einen Chinesen ein Mann von ungewöhnlich hochgewachsener Gestalt war, und Dschingis Khan (1167-1227 n. Chr.), der mongolische Eroberer, hatte gar rotes Haar und grüne Augen…

Die US Regierung ist jedenfalls weiter willens  darauf hinzudeuten, daß „Außerirdische“ aus dem Weltall hinter all dieser Hochtechnologie stecken. Gott bewahre die westlichen Spinner, daß es sich herausstellen sollte, daß die alten Indo-Europäer diese Dinge bereits vor tausenden von Jahren vollbrachten – und noch viel weniger die Deutschen, die im Dritten Reich alles wieder erforschten!

Fundstück in „Motorrad News“ (7/2007) zu einer Tour-Empfehlung „Straße der Hohenzollern“
über die Schwäbische Alb (= zu finden etwa zwischen Stuttgart und dem Bodensee):

Zitat:

[…]

Versteckt unterm Römer-Turm im Tal der Eyach: Haigerloch mit atomgetesteten Bierkeller

[…]

Das Felsenstädtchen Haigerloch versteckt sich wenige Kilometer weiter etwas schüchtern in einer grünen Senke des Eyach-Tales.
Dabei hat es wahrscheinlich viel zu bieten – denn wer hat schon einen atomar genutzten Bierkeller?

Das beschauliche Städtchen Haigerloch war von 1944 bis 1945 am Ende des Zweiten Weltkriegs
Standort für den letzten deutschen Großversuch zur Kernspaltung.

Unter Leitung des Nobelpreisträgers Prof. Werner Heisenberg arbeiteten Prof. Carl Friedrich von Weizsäcker und Prof. Karl Wirtz im eigens dafür
zu einem Höhlen-Forschungslabor umgebauten Bier-Gewölbe-Keller des Haigerlocher Schwanen-Wirts an der Entwicklung eines Kernreaktors.

Jener berüchtigte Bierkeller unterhalb der Kirche – ursprünglich entstanden um 1900 als Material-Stollen für den Bau der Hohenzollernschen Eisenbahn – ist heute Museum und zeigt unter anderem eine originalgetreue Rekonstruktion des Reaktors, verschiedene Schautafeln und Modelle sowie ein Nachbau des Experimentiertisches von Otto Hahn. Das Ganze natürlich vollkommen strahlungsfrei.

Heinz E. Studt

[Nachtrag: Administrator Schwabe:]

[img]http://www.haigerloch.de/ceasy/modules/core/resources/main.php5?id=123&width=444&height=478[/img]

Stadt Haigerloch: Das „Atomkeller“-Museum * Klick * u.a. Infos
und In des Teufels Atomkeller * Klick *bei HEISE.de

„Operation Büroklammer“Laut dem U.S. Zone Report vom Oktober 1945 wurden bis zum September 1945 66.500 prominente Nationalsozialisten in der amerikanischen Zone verhaftet. Bis zum Ende jenes Jahres wurden in der britischen Zone weitere 70.000 prominente Nationalsozialisten verhaftet. Zusätzlich wurden zwischen Mai 1945 und September 1946 156.000 Personen in der britischen Zone aus dem öffentlichen Dienst „entlassen“ und 86.000 Anträge von anderen Personen wurden abgelehnt, die versuchten, in einem der den Einschränkungen unterliegenden Berufen Arbeit zu finden. Was das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen betrifft, so sollte beachtet werden, daß mehr deutsche Soldaten in sowjetischer Gefangenschaft starben oder ermordet wurden als an der westlichen Front in der Zeit von der Invasion bis zur Kapitulation am 7. Mai 1945 fielen oder verwundet wurden. Hunderttausende deutscher Soldaten und Zivilisten erlitten das gleiche Schicksal in Jugoslawien, der Tschechoslowakei und Polen. Und in der französischen Zone wurden 40.000 deutsche Kriegsgefangene gezwungen, der Französischen Fremdenlegion beizutreten. Ironischerweise sahen sich diese Veteranen einem kommunistisch ausgerichteten Gegner gegenüber, da die meisten nach Französisch-Indochina (Vietnam) geschickt wurden, um gegen die aufständischen Vietminh zu kämpfen, die die Region von der französischen Kolonialherrschaft zu befreien suchten.
in die USA verbrachte deutsche Luftfahrtexperten (wie Adolf Busemann ,Karl Doetsch ,Dietrich Küchemann)

Bereits 1944 lief die „Operation Büroklammer“ der westlichen Alliierten, die nach den Spangen benannt war, die die deutschen Wissenschaftler an ihren Karteikarten benutzten. Die, die daran teilnahmen, jagten „lebende Wissenschaft“ und waren auch hinter deutschen Patenten und Herstellungsgeheimnissen her. Sie waren schließlich erfolgreich, beides zu stehlen. Laut einer Verlautbarung des U.S. Verteidigungsministeriums im Februar 1950, wurden 24.000 deutsche Wissenschaftler und Ingenieure „genau befragt“ und 523 von ihnen wurden „in die U.S.A. verbracht“. Von diesen wurden 362 „ersucht“, sich um die amerikanische Staatsbürgerschaft zu bewerben.
Wie der Direktor der Operation Büroklammer sagte, „ersparten“ diese deutschen Wissenschaftler „bereits bis zum Mai 1949“ mindestens eine Milliarde US-Dollars Rüstungskosten und mindestens 10 Jahre an Entwicklungszeit.
Obwohl die Amerikaner die Urheber der intellektuellen Ausraubung Deutschlands waren, wurde das von allen Siegern praktiziert – dem Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion.


120 deutsche Raketenforscher in Fort Bliss( 1950)

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, standen die Fachleute der Franzosen, der Sowjets und der Engländer genauso in den Startlöchern wie das Office of Technical Services in Washington (OTS). Das Londoner Büro der British Intelligence Objectives Subcommittee sagte stolz: „Die Herstellungsgeheimnisse, die wir den Deutschen wegnehmen, sind ein größerer Schlag als der Verlust Ostpreußens“. Sogar der Ministerpräsident von Australien, Joseph B. Chifley, gab in einer Radioansprache im September 1949 zu, daß „der Raub von 6.000 deutschen Industrieunterlagen und 46 deutschen Wissenschaftlern, die Australien zur Verfügung gestellt wurden“, einen Wert darstellten, der nicht in Geld ausgedrückt werden kann und nun die australische Industrie in die Lage versetzte, eine hervorragende Rolle in der Weltwirtschaft zu spielen.

Diese Beute war so groß, daß man sehr bald nicht mehr in der Lage war, die Dokumente zu zählen; sie wurden durch das Gewicht des Papiers gemessen. Das U.S. Air Research and Development Command beim Wright-Patterson Air Force Base in Ohio erhielt auf diese Weise „zweifelsohne die größte Sammlung von erbeuteten geheimen Verfahrensweisen in der ganzen Welt“, und diese wog 1.554 Tonnen.

  Ein Sachbearbeiter des OTS bezeichnete dieses Büro, dessen Aufgabe es war, den technologisch-wissenschaftlichen Fortschritt Deutschlands zu verteilen, als „die erste Organisation in der Welt mit dem Zweck, die Erfindungskraft eines ganzen Volkes auszubluten“. Es verteilte mehr als 3.000 Tonnen von Dokumenten, die in Deutschland beschlagnahmt wurden.

Um zu erreichen, daß niemand sich erdreisten konnte, diese Räuberei im größten Maßstab als ein Kriegsverbrechen zu bezeichnen, mußte es so eingerichtet werden, daß alle Deutschen jener Zeit ununterbrochen verleumdet und als Kriminelle,Barbaren, „Kriegsverbrecher“, „Militaristen“, „Faschisten“ (mit der propagandistischen Bedeutung des satanischen Bösen) behandelt wurden – so daß keine jener unerwünschten Leute, die möglicherweise solche Ansichten hatten, eine Stelle einnehmen konnten, von der aus sie die Öffentlichkeit erreichen konnten.
Das ist der Grund für die Existenz von alliierten Kontrolloffizieren an den deutschen Universitäten, für die alliierten Verfasser oder Assistenten im Umschreiben der deutschen Geschichtsbücher, und für die möglichst vielen ausländischen Dozenten für Geschichte und politische Wissenschaften an den deutschen Universitäten.

Und während die sicherlich nicht zimperlichen Nationalsozialisten 1.628 Universitätsdozenten in den Ruhestand  mit Pensionen schickten, machten die sogenannten Antifaschisten im Jahre 1945 nicht weniger als 4.289 Professoren und Lehrer zu Opfern. Und diese bekamen überhaupt keine Pensionen. Wie Christ und Welt 1950 errechnete, entfernten die Nationalsozialisten 9,5 Prozent des Universitätspersonals. Die Alliierten entfernten 32,1 Prozent.

Nahezu jeder dritte deutsche Universitätsprofessor in den westlichen Sektoren wurde seines Lehrstuhls oder seiner Forschungsstelle von den Siegern beraubt. Bis 1946 kamen aus den östlichen Territorien und Mitteldeutschland 1.028 Professoren und Lehrer als arbeitslose Flüchtlinge in das Gebiet der späteren Bundesrepublik, und später noch folgten Tausende mehr nach. Aber 1946 hatte die makabere „Entnazifizierung“ gerade erst begonnen, die laut der Kontrollrats-Direktive Nr. 24 vom 1. Januar 1946 die sofortige Entfernung früherer Nationalsozialisten „aus allen Dienststellen und aus zahlreichen Berufen“ vorsah, d.h. in der amerikanischen Besatzungszone allein. Zum Beispiel wurden bis Ende 1946 373.762 Personen als „ungeeignet für jede öffentliche Funktion oder Arbeit in der Wirtschaft, ausgenommen als Arbeiter“ befunden.

Die Alliierte DemontagepolitikDie tschechische Industrie war 1943 um 11 % größer als 1939 vor der deutschen Besetzung.
Während der deutschen Besetzung Belgiens im zweiten Weltkrieg vermehrte sich der Viehbestand Belgiens um 100.000 Stück Großvieh.
Während der Besetzung Frankreichs nahmen die Deutschen dort beträchtliche Investitionen in Industrie und Landwirtschaft vor.
Deutschland aber wurde während der Besetzung durch die Alliierten total ausgeplündert.
Die Nachkriegspolitik [der Alliierten] geht dahin, Deutschland in Ketten und Lumpen zu halten.“

(Economist, London)Das Haager Abkommen über die Sitten und Gebräuche des Landkrieges untersagt ausdrücklich jede Zerstörung und Wegnahme feindlichen Staatseigentums, wenn dies nicht durch die Kriegsnotwendigkeiten gebieterisch verlangt würde. Die Zerstörung und entschädigungslose Wegnahme feindlichen Privateigentums ist durch die Haager Konvention gleichfalls feierlich untersagt.Niemals wurde auf diesem Gebiet das Völkerrecht gründlicher verachtet und verletzt als durch die amerikanischen Prediger und Kreuzritter des Rechts.
Die Ausraubung Deutschlands durch die Demontage deutscher Fabriken erfolgte noch vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation.
Widerstand im Ruhrgebiet, die Wandparole drückt alles aus, wie es um das hungernde Deutschland stand!

Man täuschte das amerikanische Volk überdies und verführte es zu dem falschen Glauben, die Demontage der deutschen Fabriken diene nur der Entwaffnung Deutschlands. In Wahrheit diente sie aber nur zur Befriedigung der Rache der Morgenthau-Leute und beraubte Millionen von Deutschen aller vernünftigen Lebensmöglichkeiten.

Als es um die Zerstückelung Deutschlands ging, bot Churchill den industriellen Osten Deutschlands wie saures Bier den Polen an, als deren Exilregierung in London auf die Pilsudski Grenze von 1921 beharren wollte. Er machte sich dabei über die „wertlosen Pinsker Sümpfe“ lustig, ohne zur Kenntnis zu nehmen, daß in diesen Gebieten tatsächlich fast vier Millionen Polen wohnten, und das land nicht nur aus Sumpf bestand. Churchill ging es dabei hauptsächlich um eine weitere Schwächung Deutschlands, dessen Wirtschaftsmacht zerschlagen wollte und verlautbahrte, „daß die Polen dumm wären, wenn sie da nicht zu griffen…“

Auf der Demontageliste der Westmächte standen nicht nur alle Werke der Kriegsindustrie, die ohne weiteres auf Friedensproduktion hätten umgestellt werden können, sondern auch alle jene Werke, die mit dem Krieg nicht das mindeste zu tun hatten, aber der englischen oder französischen Industrie als Konkurrenzunternehmen lästig waren.

Der durch diese wirtschaftlich unverantwortlichen Demontagen Deutschland zugefügte Schaden an Sachwerten und Investitionskosten ist mit 2000 Millionen Dollar nicht zu hoch geschätzt. Dabei ist in dieser Schätzung der Entgang an Steuern und der ungeheure Schaden durch den Entfall von Arbeitsplätzen nicht berücksichtigt.

Die Interessen der drei westlichen Alliierten an der deutschen Demontage waren verschieden. Den Engländern ging es darum, Deutschlands Wirtschaft so weit zu vernichten, daß Deutschland als wirtschaftlicher Konkurrent auf dem Weltmarkt praktisch für immer ausschied. Den Franzosen ging es darum, Deutschland womöglich für immer so zu schwächen, daß es ihnen niemals wieder gefährlich werden konnte. Den Amerikanern aber ging es darum, den Morgenthauplan wenigstens soweit wie möglich zu verwirklichen und Deutschland so weitgehend wie nur möglich zu vernichten.


Senator Taft, zweiter von links

Senator Taft (Ohio) schrieb am 20. November 1947 (Wanderer, St. Paul, Minnesota):
„Man hat den idiotischen Morgenthauplan zwar offiziell aufgehoben, aber man kann alle Zweifel darüber haben, ob man diesen Unsinn auch wirklich aufgegeben hat. Die Demontagen in Deutschland sind mit keinen vernunftgemäßen militärischen Sicherheitserwägungen mehr zu begründen.“

Der Morgenthauplan sollte Deutschland in eine „Ziegenweide“ verwandeln.
Der Plan, nach dem die Deutschen als sich selbst versorgende Bauern leben sollten, ist ein offenkundiges, nur für Laien getarntes Völkermordprogramm. Die Sowjets nahmen alles deutsche Land östlich der Oder-Neiße-Linie in ihren Besitz. Dieses Land war die Kornkammer Deutschlands. Man raubte dadurch Deutschland nicht nur ein Drittel seines Ackerlandes, sondern trieb überdies die Bewohner dieser Kornkammer in das übersiedelte Westdeutschland, das bereits an Menschen erstickte. In Westdeutschland ist der Hektarertrag der Äcker bereits um 50 % höher als in den USA! Westdeutschland konnte schon früher seine Bevölkerung nicht durch seinen Boden ernähren, noch weniger jetzt, nach dem Zustrom von Millionen deutscher Flüchtlinge aus dem Osten.  

N. H. Collisson, der stellvertretende Chef der ECA-Kommission, gab im Februar 1949 vor dem amerikanischen Kongreß die Erklärung ab, daß Westdeutschland niemals mehr als 50 % seines Lebensmittelbedarfes erzeugen kann, den es zur Ernährung seiner Bevölkerung benötigt. Die andere Hälfte muß eingeführt werden.
Das wieder ist aber nur möglich, wenn Deutschland für die einzuführenden Lebensmittel Industriegüter ausführen kann, um damit die eingeführten Lebensmittel zu bezahlen. Ohne Industrie ist mehr als die Hälfte der Bewohner Deutschlands zum Verhungern verurteilt.

Collisson stellt in seinem Bericht fest, daß Westdeutschland Lebensmittel und Rohstoffe im Wert von mindestens 2800 Millionen Dollar einführen muß;
es muß also mindestens ebensoviel Industriegüter exportieren,  um die Einfuhr der Lebensmittel und Rohstoffe bezahlen zu können.

Die vorgesehenen Demontagen waren so umfangreich und vernichteten die deutsche Industrie so gründlich, daß nicht nur keine Möglichkeit einer Ausfuhr von Industrieartikeln bestand, sondern auch Deutschland selbst jeder Möglichkeit einer Selbstversorgung mit eigenen Industrieartikeln beraubt war.

Die Alliierte DemontagepolitikDer Londoner Economist führt in seiner Nummer vom 6. Februar 1946 aus, daß Deutschland 1944 allein 44 % seiner Stahlerzeugung (also fast 9½ Millionen Tonnen von 24 Millionen Tonnen) allein für die Herstellung von Friedensbedarfsartikeln wie Nägel, Blechen, Messern, Scheren, Öfen, Röhren, Werkzeugen und Haushaltsgeräten verbrauchte.Ein Wiederaufbau der bombenzerstörten Städte, Bauwerke und Brücken, die Wiederherstellung der Eisenbahnen und ihres rollenden Materials, der Ersatz der von den Russen, Polen, Franzosen usw. geraubten Lokomotiven und Güterwagen war unmöglich. Völlig unmöglich war auch der Bau von zusätzlichen Häusern und Wohnungen für die Millionen von Ostvertriebenen.Fast jede Stadt, ob groß oder klein, lag in Trümmern. Niemand, der die Kriegszerstörungen in Westdeutschland sah, konnte die Schätzung der deutschen Wirtschaft bezweifeln, daß der jährliche Stahlbedarf nur für den Wiederaufbau und allein zur Deckung des Inlandbedarfes mindestens 14 Millionen Tonnen Rohstahl betrage.Trotzdem zerstörte man die deutschen Stahlwerke.
Die Zerstörung der Stahlwerke widersprach auch dem allgemeinen Interesse der Weltwirtschaft …
Collisson erklärte in seiner Aussage vor dem außenpolitischen Senatsausschuß (siehe oben):
„Der kritische Stahlmangel in der Welt von heute erfordert zwingend die größtmögliche Ausnutzung der deutschen Stahlerzeugungskapazität.“

Trotzdem erklärte der Steel-Productions Board (Düsseldorf) noch im August 1948:
„Es ist nicht beabsichtigt, Deutschland eine Stahlproduktionskapazität zu belassen, die es je wieder in den Stand setzen würde,
Stahl und Stahlerzeugnisse in nennenswerten Mengen zu exportieren.“


Die Ausplünderung in den Carl Zeiss Werken nach dem Krieg

F. Utley schrieb 1949:
„Deutschland verfügt, abgesehen von Kohle, praktisch über keine Rohstoffe. Deutschlands „Reichtum“ liegt ausschließlich in der Geschicklichkeit und im Fleiß seiner Bewohner. Solange es ihm verwehrt ist, beides zum eigenen und zum Nutzen Europas zu verwenden, kann es seine Bevölkerung nicht ernähren und erhalten. Gleichzeitig bedarf auch ganz Europa mehr als dringend deutscher Maschinen.
Trotzdem standen allein 94 Eisen- und Stahlwerke auf der Demontageliste, die Deutschland im Oktober 1947 ausgehändigt wurde
und fast 700 modernste und leistungsfähige Industriewerke enthielt.“

Die New York Times schrieben in einem Leitartikel im November 1947 über die amerikanische Demontagepolitik in Deutschland:
„Wir haben die Demontierung von 682 deutschen Fabriken angeordnet, von denen die Hälfte überhaupt keine Kriegsfabriken
waren und der Rest sich leicht auf Friedensproduktion umstellen läßt.“

Umfassend war auch die Liste der Industriezweige, die Deutschland zu betreiben verboten war.
Sie umfaßte nicht nur die gesamte Kriegszwecken dienende Industrie, sondern ging weit darüber hinaus.
Verboten waren: der Schiffsbau, die Herstellung von Aluminium, Magnesium, Kugellagern,
synthetischem Ammoniak, synthetischem Kautschuk, synthetischem Benzin und Öl.

Aber auch von den „erlaubten“ Industrien wurden trotzdem alle jene Betriebe demontiert bzw. ihrer Maschinen beraubt,
die nach Ansicht der Sieger für die Deckung des inneren Marktes, des eigenen deutschen Bedarfs „überzählig“ waren.

Als Ende 1947 der Befehl zur Abwrackung der Krupp-Werke gegeben wurde (die vor dem Kriege 40.000 Arbeiter beschäftigten),
erhoben die deutschen Behörden Vorstellungen wegen der dadurch verursachten Arbeitslosigkeit.

Hiezu erklärte General Bishop geistreich:
„Durch die Abwrackarbeiten werden 8000 deutsche Arbeiter auf Jahre hinaus Beschäftigung und Verdienst finden.“

Trotz heftiger Proteste der in diesen Werken beschäftigten Arbeiter wurden auch Werke demontiert, die ausschließlich Friedenszwecken dienten:
Fabriken für ganz und gar unkriegerische Dinge wie Pfannen, Tee- und Kaffeekannen, Kessel und sonstige Haushaltsgeräte, Spielwaren, Möbel,
optische Instrumente, Krankenhausbedarf,landwirtschaftliche Traktoren usw., usw.

Noch im April 1949 (!) erhielt Frankreich die Genehmigung, einen Teil der großen Stickstoffwerke in Oppeln zu demontieren, die größte
europäische Anlage zur Herstellung von synthetischem Stickstoff mit einer Produktionskapazität von 750 t reinem Stickstoff täglich.

Die Folge dieser Demontage war: Die abgebauten Maschinen hatten nur mehr Schrottwert,
und Deutschland mußte für den Produktionsausfall jährlich für 36 Millionen Dollar Kunstdünger einführen.

Freda Utley schreibt:
„Das Vorgehen der Franzosen in ihrer Zone kann nur mit dem der Russen verglichen werden. Die französische Zone wurde in einem solchen Ausmaß von Lebensmitteln und Maschinen entblößt, daß nur amerikanische Hilfe die dortige Bevölkerung am Leben erhalten hat Die französische Ausplünderung führte zu wirklicher Hungersnot, bis 1948 ECA-Hilfe eintraf. Abgesehen von den 875 Millionen Dollar im Jahr, mit denen die USA die französische Wirtschaft direkt unterstützen, leisten die USA nun auch noch einen Zuschuß von 155 Millionen Dollar für die französische Zone, zum Ausgleich dessen,
was Frankreich in Form von Lebensmitteln, Holz, Industrieerzeugnissen und Maschinen dort herausholt.“

Selbst Seifenwerke wurden demontiert! „Der größte Skandal der ganzen Reparationszerstörung ist die Demontage der deutschen Seifenwerke.
Die schreckliche Folge war, daß der Mangel an Seife zu einem Ansteigen der Säuglingssterblichkeit von 6 auf 18 % führte.
Jede Politik ist gegenüber einem hilflosen Volk verbrecherisch, wenn sie ihre Opfer unter den Kindern sucht.
Wäre es nicht an der Zeit, etwas praktisches Christentum zu üben?
(Aus der Chicago Tribüne)

Über den Eifer der Engländer, durch eine umfassende Demontage die deutsche Konkurrenz gründlich zu vernichten, schreibt Freda Utley:
„Die Demontagesucht der Engländer, angefacht von dem Bestreben, den deutschen Konkurrenten auszuschalten, schien ohne Grenzen zu sein,
ebenso wie die heuchlerischen Vorwände, mit denen die Engländer deutsche Aktiva an sich brachten, um ihr eigenes Dollardefizit zu verringern.

Da gibt es z. B. den Fall der ‚Diana-Spielwaren-Fabrik‘ in der französischen Zone, die Luftgewehre herstellt.
Die Engländer veranlaßten die Franzosen, diese Fabrik als ‚Rüstungsbetrieb‘ zu erklären, um die Maschinen für sich zu bekommen.
Als ich Deutschland im Dezember 1948 verließ, lernte ich im Zug nach Ostende einen englischen Spielwarenfabrikanten kennen, der gerade aus Nürnberg kam.
Er zeigte mir Muster von Spielzeugautos mit drei Gängen und andere Beispiele deutschen Erfindungsreichtums.
Mit den deutschen Spielwarenfabrikanten könne niemand konkurrieren, meinte er. Dann erzählte er, daß ihm und anderen englischen Industriellen unmittelbar nach dem Kriegsende vom Board of Trade gesagt worden war, sie sollten passende Heeres- oder Marineuniformen bekommen, um als ‚Reparationsbeamte‘ nach Deutschland zu gehen und sich dort alle Maschinen auszusuchen, die sie wünschten oder verwenden zu können glaubten.
Er selbst habe kein Verlangen darnach getragen, sich am Raub des Lebensunterhaltes der Deutschen zu beteiligen. So hatte er das Ange bot abgelehnt.
Er führe auch besser, wenn er deutsche Spielwaren kaufe, statt sie in England anzufertigen.
Die englischen Arbeiter seien nicht so leistungsfähig und weigerten sich, so hart zu arbeiten wie die Deutschen.
Deshalb war es billiger, Spielzeug von den erfindungsreicheren Deutschen zu kaufen,
als deutsche Maschinen wegzunehmen und damit einen Wettbewerb aufzuziehen.“

Aufreizend war auch die Demontage der deutschen Uhrenindustrie, die mit der Rüstungsindustrie nichts zu tun hat.
Die Uhrenindustrie ist hauptsächlich im Schwarzwald (damalige französische Zone) konzentriert.
Die Franzosen begannen sogleich mit der Zerstörung und Wegschaffung der Maschinen nach Frankreich.
Die Engländer waren an der Zerstörung gleichfalls sehr interessiert.

Die englische Zeitschrift British Jeweller an Metal Worker in London veröffentlichte am 1. Juli 1948
einen Bericht über die Jahresversammlung der britischen Uhrenindustrie vom 16. Juni:

„Mr. Barett, der Vorsitzende der Exportgruppe, hat in den vergangenen drei Jahren langwierige Verhandlungen und Besprechungen geführt und erreicht, daß die deutsche Produktion auf 50 % von 1938 reduziert wird. Zu diesem Zweck wird eine Anzahl deutscher Fabriken aufgelassen. Mr. W. Cope hat diese Fabriken und auch verschiedene andere England zur Verfügung gestellte Maschinen inspiziert. … Es wurde festgestellt, daß die deutsche Uhrenindustrie infolge der französischen Reparationsentnahmen nur noch über alte Maschinen verfüge. Trotz dieser Verkrüppelung vermögen die Deutschen infolge ihrer technischen Befähigung noch immer billige Uhren herzustellen. Der britische Verband müsse daher in der Frage der Ausschaltung der deutschen Konkurrenz scharf vorgehen.“

Auch die Textilindustrie wurde entsprechend erledigt.
Sie wurde der modernen Knüpf-, Rundstrick- und Webemaschinen beraubt und damit von jeder Exportmöglichkeit abgeschnitten.

Die Leder-, Holzbearbeitungs- und Bauindustrie wurden ebenfalls ihrer Ausrüstung beraubt. Drei Jahre wurde in Deutschland zerstört und geplündert,
ehe die Amerikaner erkannten, wohin dieser Weg der Zerstörung führen mußte: zur Zerstörung Europas.

Die Illusion vom alles ändernden Marshallplan …Es kam zum sogenannten Marshallplan.
Das Werk der ECA und des ERP (European Rebuild Program = europäisches Wiederaufbau-Programm) wurde ins Leben gerufen.
Der Marshallplan beruht auf der einfachen Erkenntnis, daß ein armes und verzweifeltes Volk die Demokratie verwirft und den Kommunisten folgt.
Um die westliche Welt vor der Tyrannei des Bolschewismus zu bewahren, müsse man die notleidenden Völker diesseits des Eisernen Vorhanges genügend unterstützen, damit sie ihre Wirtschaft wiederaufbauen könnten.Falls man glaubte, daß dieser Plan allein alles besserte, sah man sich getäuscht!
Denn trotz des Inkrafttretens des Marshallplanes wurde die Demontageund Zerstörungspolitik gegen Deutschland fortgesetzt.
Die Morgenthau-Lobby ließen sich ihr Handwerk nicht so leicht legen.
Auch Englands Interesse verlangte die Fortsetzung der Zerstörung der deutschen Konkurrenz, von Frankreichs blinder Vernichtungswut gar nicht zu reden.Den Engländern lag auch nichts daran, daß die Zerstörung der deutschen Industrie auch den Wiederaufbau Europas verhinderte.
Sie hatten vielmehr Interesse daran, etwa den Wiederaufbau der holländischen oder norwegischen Handelsmarine unter deutscher Mithilfe möglichst zu verzögern.„Auch noch lange nach dem Anlaufen des Marshallplanes und während die Deutschen in Berlin unter unerhörten Entbehrungen, Opfern und Gefahren Schulter an Schulter mit uns in der Abwehr der sowjetischen Blockade standen, handelten wir, als bedrohe Deutschland und nicht die UdSSR die Freiheit Europas.
Wir demontierten weiter deutsche Fabriken und erfüllten weiter die verhängnisvollen Abkommen von Jalta und Potsdam, als ob Rußland diese Abkommen niemals gebrochen hätte. Wir taten dies mit geradezu totaler Mißachtung des Marshallplanes.

Große Transporte wertvollster Güter und Maschinen gingen nach wie vor aus der amerikanischen, englischen und französischen Zone nach der UdSSR,
der CSSR, nach Polen, Jugoslawien und anderen bolschewistischen Ländern hinter dem Eisernen Vorhang.
Es handelte sich um Hunderttausende von Tonnen wertvollster Maschinen und technischer Einrichtungen.“ (Utley)

Die Züricher Zeitung Die Tat veröffentlichte am 6. Februar 1949 ein Kommuniqué der englischen Militärregierung,
das — nur für die englische Zone — folgende Teilzahlen angibt:
Insgesamt aus deutschen Werken abgebaute Maschinen und Material 598.000 t

davon geliefert an die UdSSR 163 896 t
an die CSSR 18 618 t
an Jugoslawien 45 135 t
an Albanien 1 789 t

Der Hass der Morgenthau-Lobby gegen Deutschland ging so weit, daß sie zur selben Zeit, als die USA die Welt gegen das bolschewistische Vordringen
zu einigen suchten, die bolschewistischen Länder auf Kosten Deutschlands unterstützten und stärkten.
das Krupp Werk in Essen-Borbeck 1929

Nach der Londoner Times vom 20. Dezember 1948 befand sich zu dieser Zeit das Borbecker Rüstungswerk von Krupp auf dem Weg nach der UdSSR.

Nach 1949 gingen unter Mr. Wilkinsons Ägide Transporte demontierter deutscher Maschinen und Anlagen aus der amerikanischen Zone in die kommunistischen Länder hinter dem Eisernen Vorhang ab. Im Februar 1949 verschickten Mr. Wilkinsons Leute aus der amerikanischen Zone 305 t Maschinen der Firma Martin Beilhac in Rosenheim nach der CSSR und nach Jugoslawien.  Eine horizontale 900-t-Schmiede wurde den tschechischen Kommunisten übergeben.

Über die Sabotage des Marshallplanes durch die Morgenthau-Leute berichtet Freda Utley (1949):
„In Amerika war man im Glauben, daß der Marshallplan den Morgenthauplan abgelöst habe. Das war eine Illusion.
Der Morgenthau-Geist inspiriert die amerikanische Deutschland-Politik nach wie vor.
Die Marshall-Lieferungen bedeuten nur, daß wir uns bemühen, mit unserer rechten Hand den Schaden gutzumachen, den unsere linke anrichtet …

Tragisch ist der endlose Kampf zwischen den Amerikanern, die zur Förderung des Marshallplanes nach Deutschland entsandt wurden,
und den Morgenthau-Lobbiisten der Militärregierung, deren Sinnen und Trachten auf Zerstörung der deutschen Wirtschaft gerichtet war.
Der Konflikt zwischen den beiden Gruppen war noch größer und erbitterter als der Neid zwischen den konkurrierenden Washingtoner Ministerien …

Die Morgenthau-Gruppe führte ihre zerstörende Politik offen und getarnt durch. Die Lage wurde mir gegenüber von einem amerikanischen Beamten treffend in folgenden Worten zusammengefaßt:
‚Wir sind zwischen zwei widerstreitenden politischen Richtungen ein geklemmt und können uns nicht vorwärts bewegen. Die aus Kriegshysterie geborenen und vom Morgenthauplan in Bewegung gesetzten Kräfte der Zerstörung sind immer am Werk, während die konstruktiven Kräfte des Marshallplanes nicht zum Zuge kommen können…. Gegenwärtig ist die alte zerstörende Morgenthau-Politik von der neuen Marshall-Politik nur überdeckt.‘

Die Lager der Zerstörer und der Aufbauer arbeiten erbittert gegeneinander, wobei die Zerstörer das Übergewicht haben … Als ich Ende Oktober [1949] nach Stuttgart kam, hatte ich auf Grund verschiedener Erklärungen General Marshalls und anderer Vertreter des State Department in Washington sowie General Clays und seiner Untergebenen in Deutschland geglaubt, die Demontage in der amerikanischen Zone sei abgeschlossen oder eingestellt. Ich war bestürzt, als ich merkte, daß auch die erwartete Ankunft des Humphrey-Komitees der Marshallplan-Verwaltung [das feststellen sollte, welche Werke der Demontageliste im Interesse Europas besser erhalten blieben] zu einer fieberhaften Ankurbelung und Beschleunigung der Demontagearbeiten führten.
Man wollte die Demontageliste erledigt haben, bevor das Fachkomitee nach Europa kam. England, Frankreich und Amerika wollten das Komitee Paul Hoffmann vor vollendete Tatsachen stellen. Die Morgenthau-Leute erklärten offen, das ERP Programm gehe sie nichts an und die Weisungen der amerikanischen Handels- und Industriebehörde interessierten sie nicht.

Die Berliner Militärregierung wollte unbedingt der Marshallplan-Verwaltung zuvorkommen und demontierte schnell auch dann, wenn es sicher war, daß die demontierten Maschinen nicht benötigt wurden und auf dem Schrott enden würden. So geschah es mit den Kiefer-Werken in Stuttgart, die Klima-, Heiz- und Ventilationsanlagen für Krankenhäuser herstellt. Das Werk ist für Griechenland bestimmt, und die Erklärung der griechischen Mission nach Besichtigung der Werke, daß Griechenland weder den Markt für diese Erzeugnisse noch die Rohstoffe, noch das technische Personal für den Betrieb eines solchen Werkes habe, hinderte die sinnlose Zerstörung des Werkes nicht. Rache muß sein!

Man zerstörte nicht nur völlig zwecklos schnell noch zahlreiche Betriebe, sondern verschleppte auch vorsorglich Maschinen,
um zu verhindern, daß sie von der ECA-Prüfungskommission freigegeben werden könnten.

Überall in der amerikanischen Zone passierte das gleiche: mit den Zaiser-Werken (elektrische Aufzüge und Kräne) in Stuttgart, den Frank-Werken in Birkenau (Hessen), die Glasaugen für Blinde, Meßinstrumente für die Textilindustrie und optische Präzisionsgeräte herstellten, den Gendorf-Werken in Bayern (wichtig für die Kunstfaserindustrie), der Kraftanlage der Norddeutschen Hütte in Bremen usw., usw.

In Hast wurden die Werke demontiert, bevor die ECA-Experten eintreffen konnten, und zum Großteil in die bolschewistischen Länder geschafft.
Die Marshallplan-Verwaltung machte den Deutschen offiziell Zusagen, die von der Militärregierung in Berlin sabotiert wurden.

Unter einer Militärregierung ist es stets schwierig, die Verantwortlichkeit festzulegen, ob Washington oder die Wirtschaftsberater Clays
für die Befehle verantwortlich waren, wenn möglichst viele Maschinen abtransportiert wurden, bevor die ECA eingreifen konnte.
Als die deutsche Verwaltung für die Wirtschaft zu protestieren wagte, wurde ihr von der Militärregierung bei Strafe verboten,
sich direkt mit den ECA-Behörden in Verbindung zu setzen.“

Eine Weisung an die deutschen Behörden vom 22. September 1948, unterzeichnet von Wilkinson (Wirtschaftsberater General Clays) und Sir Cecil Weir
(Wirtschaftsberater der englischen Militärregierung): „Es ist unstatthaft, daß Sie unmittelbar mit der Marshallplan-Verwaltung verkehren.“

Im September 1948 fand zwischen dem Wirtschaftsminister von Niederrhein-Westfalen, Nölting,
und dem Chef der engl. Reparations Koon an der Ruhr, Brigadegeneral Noel, eine Unterredung statt.
Der deutsche Minister teilte dem Briten mit, daß er ein deutsches Ansuchen wegen Änderungen des Demontageplanes an Mr. Hoffmann,
den Chef der ECA, weitergeleitet habe, nachdem alle Vorstellungen bei den Engländern nutzlos waren.

General Noel erklärte aufgebracht:
„Mr. Hoffmann ist nur ein Privatmann. Soweit es sich um britische Angelegenheiten handelt,
wird das englische Außenministerium keine Vorschläge in Erwägung ziehen, die von Privatpersonen vorgelegt werden.“

Mr. Hoffmann, der Chef der Marshallplan-Verwaltung, vermied es auch peinlich, mit den deutschen Industriellen und Arbeiterführern zu konferieren, um nur ja nicht den Unwillen der Militärregierung zu erregen. Bei einem Flugbesuch in Deutschland im November 1948 verbrachte er ganze 20 Minuten mit den Vertretern der deutschen
Wirtschaftsverwaltung, die eigens nach Frankfurt gekommen waren, ihn zu treffen. Das genügte zur Überreichung des gedruckten Berichtes
„Die Auswirkungen der geplanten Demontage auf Deutschlands Wirtschaftslage und ihre Rolle beim europäischen Wiederaufbau“.

Man gab den deutschen Vertretern aber keine Zeit und Gelegenheit, ihr Anliegen im einzelnen mündlich vorzutragen. Hoffmann verbrachte seine Zeit
in Paris und nicht in Deutschland und hatte keine Zeit und keine Lust zum Studium der deutschen Wirtschaftslage, was seine Aufgabe gewesen wäre.

Die Deutschen verstanden zur Not, daß man sie zwang, den von Deutschen besetzt gewesenen Ländern Reparationen zu leisten, obwohl sie,
wie z. B. besonders in Jugoslawien und der CSSR, in Ungarn, Rumänien und Bulgarien, die Wirtschaft dieser Länder nicht geschädigt,
sondern ihr im Gegenteil große Einkünfte verschafft hatten
, und die Industrien dieser Länder durch Neuerrichtung bombengeschützter Betriebe
und durch Ausstattung der bestehenden Betriebe mit den modernsten Maschinen ausgebaut und entwickelt hatten.

Aber sie verstanden nicht, daß man es nicht ihnen überließ, von welchen Betrieben sie die gewünschten Maschinen nehmen wollten.
Die Deutschen beschworen die Amerikaner und Engländer beim Empfang der Demontageliste im Oktober 1947:
„Sie können alle Maschinen haben. Wir bitten Sie nur darum, uns die Entscheidung zu überlassen, von wo die Maschinen herzuholen sind.
Wenn Sie uns dies gestatten, können Unterbrechungen der Produktion und die Auflösung der Wirtschaft vermieden werden.“

Die deutsche Bitte wurde abgelehnt. Es ging nicht um Sachlichkeit. Es ging um die Vernichtung der deutschen Wirtschaft

Demontagepolitik war VernichtungspolitikDas besiegte und besetzte Deutschland verstand auch nicht, daß man Betriebe demontierte,
die sich gar nicht verpflanzen ließen, bei denen es sich also von vornherein nur um Zerstörung handelte.Jeder Fachmann weiß, daß sich Siemens-Martin-Öfen, Glühöfen, auch (mit gewissen Ausnahmen) Hochöfen usw. nicht verpflanzen lassen.
Man kann sie nur zerstören.
Ein „demontiertes“ Hüttenwerk, Eisen- oder Stahlwerk, ergibt einen Reparationswert von höchstens 20—25 % seiner früheren Produktionsmöglichkeit.
Die gewaltige Presse der Dortmunder Union, die größte und leistungsfähigste ganz Europas, die an Ort und Stelle errichtet worden war,
wurde abgerissen, obwohl sie für einen Abtransport zu groß war. Sie mußte an Ort und Stelle zerstört werden!
der Hamburger Schwimmkran 1935
Vier Jahre nach Kriegsende, im März 1949, mußte in Hamburg der größte Schwimmkran der Erde sinnlos zerstört werden.Die Deutschen verstanden auch nicht, daß man z. B. ihr Anbot ablehnte, den Reparationsländern neuhergestellte, bessere Maschinen zu liefern,
an Stelle der alten, die man erst demontieren mußte und die jedenfalls minderwertiger waren als neue Maschinen.

Der vernichtungswilligen Morgenthau-Lobby kam es eben nicht darauf an, die Reparationsländer zu unterstützen
und ihnen zu nützen, als vielmehr die deutsche Industrie zu vernichten.

Man bestand darauf, die vorhandenen Maschinen zu demontieren und die bestehenden Werke zu zerstören, und erlaubte nicht, daß diese
Werke bestehen blieben und an Stelle alter, demontierter Maschinen neue und bessere und wertvollere Maschinen gebaut und geliefert wurden.

Die mit der Dortmunder Union verbundenen Anlagen der Fa. Wagner & Co. mußten ihre Maschinen nach Indien liefern
Die Firma bot an, statt dieser alten Maschinen neue an Indien zu liefern, die man nach den speziellen Angaben und den besonderen Wünschen
der Inder hergestellt hätte. Die Inder hätten es bei weitem vorgezogen, neue, speziell für ihre Bedürfnisse angefertigte Maschinen zu bekommen.
Die Engländer erlaubten es nicht und bestanden auf der Zerstörung der Wagner-Werke.

„Man kann nur annehmen, daß dies deshalb geschah, weil es vom englischen Standpunkt aus besser ist, daß die Inder alte Maschinen erhalten, mit denen sie nichts anfangen können, statt neuer Maschinen, die sie in die Lage versetzt hätten, von der englischen Industrie nicht nur unabhängig zu werden, sondern sie auch noch zu konkurrieren. — So wurde mit der Demontage der Wagner-Werke gleichzeitig die deutsche Konkurrenz vernichtet und das Aufkommen einer neuen leistungsfähigen Konkurrenz verhindert.“ (Freda Utley)

Die Engländer gingen in ihrer Vernichtungswut gegen die deutsche Industrie so weit,
daß sie auch die leeren Werkshallen abreißen ließen
, die sonst wenigstens als Lagerräume hätten dienen können.

In dem schon erwähnten Bericht des Schweizer Nationalrates Peter Dürrenmatt
über seine Studienreise durch Deutschland im Jahre 1948 heißt es (Basler Nachrichten):
„Deutschland erweckt heute den Eindruck eines großen Steinbruches, aus dem man herausholt, was nur herauszuholen ist,
ohne Rücksicht auf die Zukunftsfolgen. Die Frage ist nur, was der Sinn des Sieges über den Nationalsozialismus sein soll. …
Heute herrscht regelloser Raubbau in Deutschland, bei dem jede der vier Besatzungsmächte sich aus Deutschland einfach nimmt, was ihr gut scheint.“


Dorothy Thompson, die amerikanische Publizistin und strenge Kritikerin, schreibt:

„Keine der von den Westmächten nach dem Zusammenbruch Deutschlands ergriffenen Maßnahmen hat einen schlimmeren psychologischen Eindruck hervorgerufen als die Wiederaufnahme der Demontagen vier Jahre nach Kriegsende. Die Kommunisten machen triumphierend das deutsche Volk darauf aufmerksam, daß dies in krassem Gegensatz zum Potsdamer Abkommen stehe, das klar und eindeutig festlegte, daß die Demontagen bis spätestens Ende Oktober 1947 auslaufen sollten. Die Fortsetzung von Zerstörungen inmitten eines Trümmerfeldes war von Anfang an die schlechteste Friedenspolitik, die man sich vorstellen kann. Die Wiederaufnahme solcher Zerstörungen ist für jeden vernünftig Denkenden einfach unerträglich …

Dies alles geschieht in einem Land, wo jedes Gebäude mit einem Dach, elektrischer Anlage und Wasserleitung Seltenheitswert besitzt. Die deutschen Industriellen erklären verzweifelt: ‚Nehmt in Gottes Namen die Fabriken, betreibt sie selber, verwendet ihre Erzeugnisse für eure Zwecke, aber macht endlich Schluß mit dieser Politik der Zerstörung und der Ruinen!‘ Jede Politik muß, wenn sie Erfolg haben will, erträglich und leidlich vernünftig sein. Bei dieser Politik muß sich jeder Deutsche und jeder nur einigermaßen mit Vernunft begabte ausländische Besucher sagen, daß er in einer Irrenanstalt lebt.
Es hat einen Sinn, die Deutschen zu veranlassen, am Wiederaufbau Europas teilzunehmen.
Es ist aber sinnlos, sie zu zwingen, zur Vergrößerung des europäischen Trümmerhaufens beizutragen.
Es ist einfach verrückt, auf der einen Seite Millionen von Dollars in das Land hineinzupumpen und sie auf der anderen Seite wieder herauszupressen.“

Eine amerikanische Zeitung schrieb am 27. November 1947:
„Was uns alles zukommt an Mitteilungen über die Ausmaße der landweiten Zerstörungen und erst recht über menschliche Not, Hunger und Mangel am Allernotwendigsten an Kleidung, über menschenunwürdige Wohnverhältnisse, Armut und als Folge alles dessen sittliche Verwilderung bildet zusammen
ein solches Bild von Greuel, die kaum eine menschliche Phantasie erdenken, geschweige denn normale Sinne völlig begreifen können.
Deutschland hat nicht nur den Krieg verloren, sondern man hat ihm auch alles genommen, was zum notwendigen Bestand eines Volkes gehört.
Als Außenstehender kann man kaum noch den Mut aufbringen, zu glauben und zu hoffen, daß dieses Volk sich wieder aus seiner
beispiellosen Erniedrigung und inneren und äußeren Verarmung wird erheben können.“

Die Demontagekosten der Gute-Hoffnung-Hütte, Abt. Düsseldorf, betrugen 800 bis 1.000 DM je Tonne.
Die Herstellung neuer Maschinen — einschließlich der Montagekosten — hätte 400 DM je Tonne gekostet.
Die Hütte hätte also neue, bessere Maschinen viel billiger und in kürzerer Zeit herstellen können. Das Werk, das in großem Umfang für den Export arbeitete, mußte zerstört werden. Von den demontierten Maschinen erhielten Jugoslawien das Preß- und Hammerwerk und Maschinen für Schiffbaumaterial, Griechenland das Kesselhaus samt dem 1871 (!) gebauten Dach, Australien eine 5.000-t- Presse für Stahlbarren, Pakistan einen Kran für 125 t, für den es gar keine Verwendungsmöglichkeit hat, und Indien das Zubehör zu diesem Kran. Der Rest kam in verschiedene Länder. Knapp vor der Demontage hatte die Gute-Hoffnung-Hütte Exportaufträge für eine Million DM. Die Demontage erfolgte zur Vernichtung der deutschen Konkurrenz für England.
Die Morgenthau-Lobby der amerikanischen Militärregierung trieb die Vernichtungspolitik so weit, daß sie Reparationsmaschinen in grundsätzlich nicht stillgelegten Betrieben rauben ließen, um die deutsche Produktion zu stören und zu schädigen.

Die Deutschen verstanden auch nicht, daß man Maschinen auf Schrotthaufen verrotten ließ und Werke zwecklos demontierte, statt sie arbeiten zu lassen.
„Die englische Demontagepolitik ist besoffen von dem Gedanken, die deutsche Wirtschaft soweit nur irgend möglich zu zerstören, um die lästige deutsche Konkurrenz zu vernichten … In der englischen Zone habe ich Berge von verrostetem, vor langer Zeit demontiertem Material gesehen, das immer unbrauchbarer wurde, da es im Freien oder in feuchten, ungeheizten Schuppen lag.

Die Engländer demontierten Maschinen auch dann rücksichtslos, wenn keines der zu Reparationen berechtigten Länder sie haben will.

Die Engländer sind entschlossen, die deutsche Konkurrenz zu beseitigen, ganz gleich wie hoch politisch und moralisch der Preis dafür ist.“ (Freda Utley)

Aber selbst wenn Maschinen nicht verrotteten, sondern ins Ausland abtransportiert wurden, war der Wert,
der für die demontierten Maschinen auf das Reparationskonto angerechnet wurde, ein Hohn auf deren wahren Wert.
Die von Deutschland zu tragenden und auf Reparationskosten nicht angerechneten Demontagekosten beliefen sich
auf ein Vielfaches des auf das Reparationskonto angerechneten Wertes der demontierten Maschinen.

So kostete allein die Demontage der berühmten Thyssen-Hütte in Hamborn 65 Millionen DM!
Die Ersatzkosten sind mit 263 Millionen DM veranschlagt!
Aufs Reparationskonto angerechnet wurden 40 Millionen DM!
Hätte Deutschland das Werk behalten dürfen, dann hätte es in weniger Zeit neue, bessere Maschinen liefern können.
Thyssen-Krupp heute in Duisburg-Hamborn

Die August-Thyssen-Hütte war die leistungsfähigste Europas.
Sie erzeugte 1938 2.223.000 Tonnen Stahl! Mit der Demontage wurde im Juli 1948 begonnen.
Der Abbruch dauerte
fünf Jahre. 80 % der Maschinen hatten nach erfolgter Demontage nur mehr Schrottwert!

Die Art der Bewertung der demontierten Maschinen für das Reparationskonto war ein offenkundiges Unrecht: zuerst wurde der Wert von 1938 genommen;
dann wurde für die Jahre und die Kriegsschäden eine feste jährliche Wertabschreibungsrate festgesetzt. Sehr oft ergab sich dann der Wert Null,
obwohl die Maschinen vor dem Abbau voll in Betrieb und voll leistungsfähig waren.
So wurde für einen großen Teil der demontierten Maschinen auf Reparationskonto überhaupt nichts gutgeschrieben!

Die Demontage-Kosten der 5-Meter-Grobblech-Straße des Dortmund-Hörder Hüttenvereins betrugen eine Million DM.
Die Mindestersatzkosten belaufen sich auf 13 Millionen DM. Auf Reparationskosten angerechnet wurden 2,2 Millionen DM.

Schutt und Schrott bilden das Endergebnis der Demontage von Hochöfen, Siemens-Martin-Öfen und Walzwerken.
Die gewaltigen Walzstraßen und Pressen können nicht abtransportiert werden, weil ihr Gewicht für Brücken und ihr Umfang für Tunnels zu groß ist.
Wasser-, Dampf- und elektrische Leitungen, automatische Kontrollapparate können nicht wirtschaftlich demontiert werden und gehen praktisch fast völlig verloren.

Um die Öffentlichkeit irrezuführen und die Zerstörungen zu tarnen, erklärte das State Department
im November 1947 völlig unwahr, die Lohn- und Materialkosten der Demontagen seien relativ geringfügig.

Die Fachleute der ECA erklärten demgegenüber:
„Die Demontage ist eine reine Vergeudung, praktisch wertlos und eine Verschwendung. Die hohen Kosten der Demontage der Betriebsanlagen,
die hohen Kosten des Abtransportes und der Remontage, der Verlust durch den Produktionsausfall, die enormen Wiederbeschaffungskosten
für die demontierten Betriebseinrichtungen stehen in gar keinem Verhältnis zu dem von den Reparationsländern erzielten Vorteil und Gewinn …
Die Demontage war nicht nur ein Fehlschlag, sie war eine grenzenlose Dummheit und Schädigung der gesamten menschlichen Wirtschaft.

Die Seifenproduktion mußte — Gott allein weiß warum — um 25 Prozent gesenkt werden. Vielleicht haben die Alliierten Seifenpulver mit Schießpulver verwechselt.
Das größte deutsche Seifenwerk mußte ein Drittel seiner Ausrüstung als Reparationsleistung an Griechenland und Jugoslawien liefern …
Die Griechen und Jugoslawen boten dann die gelieferten demontierten Maschinen den Deutschen zum Kauf an.
Die Deutschen, die inzwischen die verlorene Ausrüstung durch die modernsten Maschinen ersetzt hatten, lehnten das Angebot ab.
Es stellte sich dann heraus, daß die demontierten Maschinen niemals ihren Bestimmungsort erreicht hatten,
sondern in Frankreich und Italien lagen und verrotteten, daß sie nur mehr zur Verschrottung taugten.“

Zur wirtschaftichen Lage der SBZ(Sowjetisch besetzte Zone) ab 1945.
Bis Mitte der 50er Jahre bremsten Demontagen von Produktions-und Infrastrukturanlagen, Reparationsleistungen aus laufender Produktion sowie die Überführung wertvoller Betriebe in sowjetisches Eigentum (Sowjetische Aktiengesellschaften) die Wiederaufbaudynamik. Zurückhaltende Kalkulationen gehen davon aus, dass die Pro-Kopf-Belastung in der SBZ/DDR mit 800 US-Dollar mehr als doppelt so hoch lag wie der Vergleichswert für den Westen (390 US-Dollar). Dazu gibt es zwei wichtige Standardwerke:Rainer Karlsch/Jochen Laufer(Hrsg.), Sowjetische Demontagen in Deutschland 1944-1949, Berlin 2002 und
Werner Abelshauser: Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945. München 2004
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Der verbrecherische Patentraub der USA
Primärquelle: National-ZeitungÜber den Nationalsozialismus, Adolf Hitler und andere NS-Führer, über das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg gibt es weltweit eine unübersehbar gro­ße Menge an Studien, Büchern und Fil­men. Fast alle Aspekte dieser Themen­kreise sind schon unendlich oft und mit den verschiedensten Bewertungen be­schrieben, analysiert und kommentiert worden. Man könnte glauben, dass nun alles gesagt worden ist. Doch dem ist nicht so. Ein für Deutschland sehr be­deutsames Gebiet ist bislang ausge­spart worden: Der Raub deutscher Pa­tente durch die Alliierten. 
Diese Lücke hat nun der Grabert-Verlag, Tübingen, mit der Buchneuerscheinung „Unter­nehmen Patentenraub“ (362 Seiten, € 19,80) geschlossen.Autor Friedrich Georg weist nach, dass Deutschland allein mit der erzwun­genen Herausgabe seiner Patente und Erfindungen eine Reparationsleistung erbracht hat, wie sie in ihrer Höhe ein­malig in der Weltgeschichte ist. Dies wird jedoch bis heute von den Medien und Politikern, auch den deutschen, so­wie der offiziösen Geschichtswissen­schaft geflissentlich verschwiegen.

Die zahlreichen bahnbrechenden deut­schen Erfindungen – etwa die Gewin­nung von Benzin aus Kohle, das Düsenflugzeug oder die Rakete V 2 – weckten schon vor Kriegsende die Gier der Alliierten.

Nach dem 8. Mai 1945 bedienten sich die Feindmächte in Deutschland aus dem Vollen.

In dem Buch „Unter­nehmen Patentenraub“ liest man die Einzelheiten. Schon Anfang der vierzi­ger Jahre wurden in den USA gezielt Vorbereitungen getroffen, sich nach dem erwarteten Kriegseintritt und dem gleichfalls erwarteten Sieg über Deutschland sich dessen Erfindungs­reichtums zu bemächtigen.

Die ameri­kanische Regierung unter Harry S. Truman verkündete dann am 25. August 1945 die Exekutivorder 9604, nach der erbeutetes deutsches „Know how“ frei­gegeben und wissenschaftliche und in­dustrielle Informationen an die zivile US-Industrie verteilt wurden.

Das war nichts anderes als die staatliche Lizenz zum grenzenlosen Raub von Erfindun­gen und Patenten und zu deren völker­rechtswidrigen Ausbeutung.

Gnadenlos walteten die „Befreier“ ih­res Amtes und raubten alles, dessen sie habhaft werden konnten.

Dieses Buch enthüllt, wie die USA ih­ren Aufstieg zur Technologie-Su­permacht nicht unwesentlich dem nach 1945 aus Deutschland geraub­tem geistigen Eigentum verdanken. wie z.B. Wernher von Braun wurden in die USA verfrachtet, um dort in US-Diensten weiterzuforschen.

Im Kalten Krieg begann dann ein Wettlauf zwi­schen den Supermächten USA und Sowjetunion um die bessere Technologie. Die USA hatten beim Raubzug in Deutschland mehr in die Hände bekom­men und konnten sich damit einen enormen Vorsprung verschaffen.

Nach der Mondlandung der Amerikaner machte der Witz die Runde, ohne die deutschen Erfindungen und Wissen­schaftler wären die USA nicht auf dem Mond, sondern immer noch hinter dem Mond…

Nach neuesten Berechnungen wurden Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg über 750.000 Patente und weit über 100.000 noch nicht eingetra­gene Anmeldungen im geschätzten Gesamtwert von mindestens 30 Milliar­den Mark geraubt!

US-Angaben zu­folge wurden damals allein drei Millio­nen Dokumente mit einem Gesamtge­wicht von 1.500 Tonnen gesichtet und in Europa mikroverfilmt.


Horten HO-XVIII

Wie weit Deutsch­land mit seinen Erfindungen anderen Staaten voraus war, zeigt sich unter an­derem am US-Tarnkappen-Interkonti­nentalbomber Northrop B 2, der auf den kurz vor Kriegsende entwickelten deutschen Nurflügler Horten HO-XVIII zurückgeht; er war der erste Tarnkappen-Dü­senjagdbomber der Welt.

Auf die Frage, ob es von deutscher Seite je Versuche gegeben habe, die geraubten Patente zurückzufordern, antwortete Autor Friedrich Georg: „Mir sind keine bekannt. Wenn selbst nicht einmal offizielle Stellen, von denen man erwarten könnte, dass sie der Frage nachgehen, in welchem Umfang nach Kriegsende deutsche Patente abhan­den kamen, tätig wurden, dann wird es erst recht keine Rückforderungen von diesen an unsere ,US-Freunde‘ gege­ben haben. Selbst der Deutsche Indus­trie- und Handelstag (DIHT) musste ein­räumen, dass leider .keine Erkenntnis­se‘ über das Ausmaß des Patenklaus vorlägen.“

Die Stimme eines Lesers des Buches von Friedrich Georg: „Dieses Buch muss unbedingt einer breiten Öffentlich­keit bekannt gemacht werden. Ich habe dieses Buch an einem Wochenende ausgelesen, und mich überkam enor­mer Ärger, dass in meiner Ausbildung kein einziges Wort über diese Unglaublichkeiten erwähnt oder jemals in den Medien darüber berichtet wurde, die un­serem Volk unendlichen Schaden zuge­fügt haben.“

»Alle geheimen Forschungseinrichtungen aus der Luft besetzen!«
Primärquelle: Georg, Verrat in der NormandieWie die USA auf einen plötzlichen deutschen Zusammenbruch
im Jahre 1944 reagieren wollten
Im August 1944 rechneten die USA genauso wie deutsche Verräter fest mit der Möglichkeit eines plötzlichen deutschen Ausscheidens aus dem Krieg.
Für diese Eventualität wollte man Vorsorgen und sich die wichtigsten geheimen deutschen Test- und Entwicklungsstätten allein unter den Nagel reißen. Offizielle Mikrofilmdokumente beweisen es.So existiert ein Geheimdokument vom 14. August 1944 des Director of Technical Services der amerikanischen Luftwaffe an den Komman­dierenden General des Hauptquartiers der US-Armee. Danach planten die US-Streitkräfte im Falle eines unmittelbar bevorstehenden deutschen Ausscheidens aus dem Krieg die schlagartige Besetzung sämtlicher wichtigen deutschen Luftwaffenteststationen durch amerikanische Luftlandetruppen, gleich, ob diese in Gebieten lagen, die den anderen Be­satzungsmächten zugeteilt waren. Ausdrücklich wurde darin auch von der Möglichkeit gesprochen, spezielle Versuchseinrichtungen zu be­setzen, die in der zukünftigen russischen Zone lagen.

Das Codewort dieses Plans wurde aus den veröffentlichten Mikrofilmdokumenten entfernt, wohl, um weitere Nachforschungen interessierter Historiker unmöglich zu machen.

Man ging auf amerikanischer Seite dabei von zwei Möglichkeiten aus, wie ein bald erwartetes deutsches Ausscheiden aus dem Krieg ablaufen würde:

1.)Durch eine formelle Kapitulation des deutschen Generalstabs mit Aufrechterhaltung der Ordnung durch deutsche Soldaten (Plan Rommels oder von Kluges?)

2.)Durch die Niederlage eines Großteils der deutschen Armee mit anschließendem Chaos, Partisanenkampf und Aufständen.

Man sieht, daß diese Erwartungen ganz von den vorheri­gen Verhandlungen mit deutsche3n Verrätergruppen beein­flußt waren.


Auch Peenemünde sollte per Luftlandlandung von den Amerikanern besetzt werden. Die Basis bekamen aber die Sowjets in ihrer Hand und nutzten sie zwischen 1945–1952 als  Marine- und Luftwaffenstützpunkt.

Im Falle eines solchen Ausscheidens sollten schlagartig sämtliche deutschen Luftwaffenteststationen, die alle in der Nähe von Flugplät­zen lagen, durch massive Einsätze amerikanischer Luftlandetruppen besetzt werden und so vor der Selbstzerstörung durch die Deutschen und wohl aber auch vor der Einnahme durch die anderen Verbünde­ten der USA gesichert werden. Es dürfte hier in erster Linie um Zukunftstechnologien wie Düsen-, Raketentriebwerke und die Atom­bombentechnologiegegangen sein. Ihr Monopolbesitz durch eine ein­zige Siegermacht schien geradezu exklusive Weltherrschaftsansprüche zu verbürgen. Dies schien jedes Wagnis wert.

Um dies zu erreichen, plante man, fünfhundert kriegsmüde B-17 und B-24 Viermotbomber zu Nottransportern umzurüsten, die zusammen mit von anderen Kriegsschauplätzen abgezogenen deutschen Trans­portflugzeugen hochmobile und weitgehend autarke Luftlandetrup­pen in die Nähe der Testplätze bringen sollten. Dort sollten die mit eigener Flak, Pak und leichten LKWs ausgerüsteten Luftlandetruppen bis zum Eintreffen geeigneter Forschungsteams (T-Forces) den Schutz von erbeutetem Personal und Material übernehmen. Man rechnete, daß es bis zum Abzug der Luftlandetruppen nach getaner Arbeit rund drei Monate dauern würde.

Die dem Plan beiliegende Liste von Zielen zeigt ausdrücklich, daß es neben Luftfahrtforschungsstellen auch um andere Hochtechnologie gehen sollte.

Entgegen allen Erwartungen kam es jedoch im Sommer 1944 nicht zu dem erwarteten plötzlichen Ausscheiden Deutschlands aus dem Krieg, und was immer die Ziele der hochstehenden deutschen Verräter gewesen sein mögen, kam es trotz des alliierten Siegs in der Schlacht um die Normandie zu einer Stabilisierung der Westfront im Herbst 1944, die ihren Höhepunkt in der Schlacht von Arnheim hatte, als der Versuch von Feldmarschall Montgomery vereitelt wurde, durch einen Großeinsatz von Luftlandetruppen die Voraussetzungen zum Vorstoß alliierter Truppen gegen das Ruhrgebiet und bis nach Berlin zu schaffen.

Gleichzeitig sollte mit diesem kühnen Manöver die Gefahr der deut­schen V-2 Basen in Holland ausgeräumt werden.

Atomschlaggefahr für London


London 1945 – wegen der konkreten Gefahr eines deutschen Atomschlages wurden Evakuierungspläne ausgearbeitet!

Schon seit August 1944, als die Schlacht in der Normandie ihren Höhepunkt bereits über­schritten hatte, rechneten die Alliierten fest mit einem deutschen Nu­klearschlag gegen London und bereiteten deshalb entsprechende Evakuierungspläne für die englische Metropole vor.

Die Luftlandung von Arnheim scheiterte aber unter großen Opfern, und falls die Deutschen je die Absicht gehabt hatten, London mit nuklear bewaffneten V-2 zu beschießen, wäre dies für SS-Obergruppenführer Kammlers Raketentrup­pen bis in den April 1945 hinein von Holland aus möglich gewesen.

Der amerikanische Geheimplan vom 17. August 1944 war der geniale Höhepunkt der von US-General Marshall aufgezeigten amerikanischen Politik, mit Hilfe einer erfolgreichen alliierten Landung in der Norman­die den Deutschen die Entwicklung und den Einsatz ihrer Nuklearwaffen unmöglich zu machen und dabei gleichzeitig diese Entwick­lungen in amerikanische Hände zu bekommen.

Man weiß heute, daß sich das amerikanische Manhattan Project zur Erzeugung der ameri­kanischen Atombombe bis April 1945 in einer Krise befand.

Die erfolgreiche alliierte Landung in der Normandie mag den Alli­ierten den nötigen Zeitgewinn gebracht haben, der den Einsatz deut­scher Nuklearwaffen in Verbindung mit der Vollendung von Interkontinentalwaffen knapp verhinderte.

Daß es diese Waffen am Kriegsende gegeben hat, wurden von Georg in dessen Büchern Hitlers Siegeswaffen und Atomziel Amerika nachgewiesen. Insofern war die Normandierinvasion mit kriegsentscheidend.

Falls die Absicht aber darin bestanden haben sollte, über die gelun­gene Normandieinvasion einen schnellen Austritt Deutschlands aus dem Krieg durch eine Kapitulation des deutschen Westheeres zu erreichen, dem ein rascher anglo-amerikanischer Vormarsch bis nach Berlin und als besonderes Bonbon noch ein ausschließlicher US-Zugriff auf die deutschen Forschungslabors folgen sollten, ist diese Variante kläglich gescheitert.

Nach der erfolgreichen Normandieinvasion kam es zu einer Reihe von Verhandlungen zwischen Deutschen und Alliierten, die angesichts der deutlich drohenden Niederlage nun hauptsächlich von offiziellen Beauftragten des Dritten Reiches mit den West- und Ostalliierten geführt wurden um eine totale Kapitulation, wie sie die alliierten Abkommen versahen immer noch zu verhindern. Was damals nach der Normandieinvasion genau stattfand, welche Verabredungen getroffen, eingehalten und gebrochen wurden  und welche „Handelsgüter“ die Deutschen (Kunstgüter und Technologie) den Alliierten anboten, um von diesen Zugeständnisse zu bekommen, wird wohl noch lange Zeit unbekannt bleiben, da das heutige Geschichtsbild erneut revidiert werden müßte, wenn hier die Einzelheiten bekannt würden.

Durch eine Verkettung verschiedener Umstände gelang es den Amerikanern auch im Frühjahr 1945 am Ende nicht, die wichtigsten deutschen militärischen Erfindnungen allein zu rauben.

Bei Kriegsende war so die deutsche Geheimtechnologie weltweit auf ein Gebiet von Argentinien bis Japan verteilt und auch die Alliierten der USA bekamen ihren Anteil an der Beute. Mit dem totalen Monopol einer Siegermacht über die anderen wurde es nicht.

Auch wirtschaftlich reagierten das Dritte Rreich und die deutsche Wirtschaft schnell auf die nach der gelungenen alliierten Landung in Frankreich entstandene Lage.

Halb Westeuropa ausgeplündert – Vannevar Bush und die gelungene Normandieinvasion
Primärquelle: Georg,Verrat in der NormandieDie Normandieinvasion hat bis heute eine überaus starke Bedeutung für die Weltwirtschaft.Es ging bei der Landung auf dem Kontinent nicht nur um die Atombombe. Der sich im August 1944 abzeichnende Erfolg der anglo-amerikanischen Landung in Frankreich ließ in den Kreisen der amerika­nischen Industriellen alle Alarmglocken klingeln. Wie auf dem Waf­fensektor, ging es auch im zivilen Bereich darum, wer sich den größten Löwenanteil an der zu erwartenden Beute sichern konnte.Die Jagdgründe der Plünderer waren aber nicht nur allein das Dritte Reich, sondern, wie heute oft vergessen wird, auch die anderen vor und während des Krieges von den Deutschen besetzten Länder und besonders ihr industrielles Herstellungs- und Erfinderpotential. Dies läßt sich mit Zahlen belegen: So waren bis Ende 1944 bereits 115 Ziele  von den mit solchen Ausspähungs- und Beutemissionen beauftragten alliierten CIOS-Teams besucht worden. Mit Ausnahme von Aachen und Straßburg waren bis dahin aber kaum Städte in alliierte Hände gefal­len, die zum eigentlichen Reichsgebiet zählten. Sie müssen also woan­ders gewesen sein.

Am 28. August 1944 hatte das erste anglo-amerikanische CIOS-Team zur Sichtung militärischer und kriegswirtschaftlicher Geheimnisse das eben besetzten Paris betreten.


Vannevar Bush (links) war auch im Mahatten-Projekt (amerikanische Plutonium-Bombe) involviert

Am selben Tag regte bereits in den USA Vannevar Bush, Vater des späteren US-Präsidenten George H. Bush und Großvater des US-Präsi­denten George W. Bush, die Jagd nach ganz anderer Beute an. Vannevar Bush war damals Direktor des OSRD (Office of Scientific Research and Development). Er schlug dem amerikanischen Kriegs­minister und Marineminister vor, außer militärischen Informationen auch technische Informationen von »industrieller Natur« aus den be­setzten Gebieten und aus Deutschland selbst zu erbeuten. Solche geraubten In­formationen würden nicht nur den eigenen Kriegseinsatz gegen Japan fördern, sondern auch der amerikanischen Industrie hel­fen, ihren späteren Platz im Welthandel zu erreichen und ungeahnte Beschäftigungsmöglichkeiten für die nach dem Krieg zu entlassenden US-Veteranen schaffen. Damit wird klar, worum es wirklich ging.

Dazu sollten die militärischen Waffensuchteams durch Industrie- und Technologieteams von US-Firmen unterstützt werden, die eigene Lang­fristziele und Zwecke hatten.

Die Antworten auf diesen vorgeschlagenen Raubzug Vannevar Bushs waren begeistert und kamen schnell von einer Vielzahl von Firmen, Agenturen und In­dividuen.

Als besondere deutsche Bedrohung galt Vannevar Bush und Harold L. Ickes, die beide aus der amerikanischen Petroleumindustrie stamm­ten, das deutsche Programm zur Herstellung synthetischer Treibstoffe aus Gas, Kohle und Schiefer. Hier mußten ihrer Meinung nach klare Verhältnisse geschaffen werden, welches Land die industrielle Vorherr­schaft in der Nachkriegszeit bekommen sollte. Energiequellen und ihre Beherrschung spielten damals wie heute eine entscheidende Rolle.

Bush war entschlossen, einer auf Frieden umgestellten deutschen In­dustrie mit ihrer fortschrittlichen Technologie im Konkurrenzkampf mit den Amerikanern um die Weltmärkte keine Chance zu lassen.

Die Folge der Bush-Vorschläge vom 28. August 1944 war eine in der Ge­schichte bis jetzt einmalige Ausplünderung und Ausbeutung der auf vielen Gebieten den Amerikanern bis Kriegsende überlegenen Wissen­schaft und Technologie deutscher Forscher und Industriebetriebe.

Dieses Programm begann am Ende der Normandieinvasion und endete erst mit der Gründung der neuen Bundesrepublik im Jahre 1949. Sein Nutzen für die amerikanische Privatwirtschaft war astronomisch und erstreckt sich bis ins 21. Jahrhundert. Es sucht bisher in der Wirt­schaftsgeschichte der Welt wegen seines Umfangs, seiner lückenlosen Anwendung und seines (absichtlichen?) Versagens, zwischen Kriegsbeu­te, Reparation und bloßem Diebstahl zu unterscheiden, seinesgleichen.

Die deutsche Industrie sowie die politische Führung waren sich ihrer­seits darüber im klaren, daß der Erfolg der Alliierten in Frankreich das Ende der deutschen Wirtschaft einzuleiten drohte. Schon zwei Wochen, bevor das amerikanische Ausforschung- und Ausplünderungspro­gramm entstand, versuchte man sich in der Gegenwehr, um die Ge­fahr eines wirtschaftlichen Versailles, so weit es ging, abzuwenden.

Aktion „Adlerflug“ und die Konferenz vom 10. August 1944 in Straßburg
Primärquelle: Georg, Verrat in der NormandieAm Sonntag, dem 30. Juli 1944, gelangen amerikanischen Panzerdivi­sionen der Durchbruch bei Avranches und der Gewinn des freien Ge­ländes von Westfrankreich. Mit dem nun möglichen Übergang von der hartnäckigen Verteidigung zum großräumigen Bewegungskrieg mo­torisierter Truppen war die Normandieinvasion als Landungsunter­nehmen zu einem für die Alliierten siegreichen Abschluß gekommen.Der Erfolg der alliierten Landung in der Normandie alarmierte die deutsche Industrie mit aller Dringlichkeit, daß das Ende des Dritten Reiches bevorstand. Die alliierten Kriegsforderungen nach einer be­dingungslosen Kapitulation und die Erfahrungen der Deutschen mit dem Raubdiktat von Versailles ließen nichts Gutes für die deutsche Wirtschaft erwarten.
Straßburg im Reichsgau ElsaßUnter höchsten Sicherheitsmaßnahmen ließ Reichsparteileiter Mar­tin Bormann deshalb eine neue wirtschaftliche Initiative ergreifen, die am 10. August 1944 im Straßburger Hotel Maison Rouge stattfand. Anwesend waren führende Vertreter der deutschen Konzerne, zum Teil aus dem  Freundeskreis Reichsführer SS.

Unter anderen waren dabei die Beauftragten von Krupp, Röchling, Messerschmitt, Rheinmetall-Borsig, Brown und Bovery, Siemens, Wintershall, Bosch, IG Farben, VW u. a., ferner führende Mitarbeiter des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion, des Reichswirtschaftsministeriums und des Marinebauamts.

In der Eröffnungsrede erklärte der Konferenzleiter SS-Obergruppen­führer Dr. Scheidt (Direktor von Hermsdorff & Schönburg Co.): »Die Schlacht um Frankreich ist verloren! Die deutsche Industrie muß er­kennen, daß der Krieg nicht gewonnen werden kann… Jeder deutsche Industrielle muß Fühlung mit ausländischen Firmen aufnehmen und mit ihnen Verträge abschließen. Das muß individuell geschehen und, ohne daß irgendein Argwohn erregt wird. Ferner müssen Vorberei­tungen für die Aufnahme beträchtlicher ausländischer Kredite getrof­fen werden für die Zeit nach Beendigung des Krieges.«


Martin Bormann war der Leiter der geheimen Konferenz in Straßburg

Martin Bormann ergänzte, daß »Deutschland Schritte ergreifen müs­se, um den rechtzeitigen wirtschaftlichen Wiederaufstieg zu sichern.

Nach amerikanischen Angaben kauften deutsche Unternehmen in den Monaten danach mindestens 750 ausländische Firmen, darunter 214 in der Schweiz, 112 in Spanien, 98 in Argentinien, 58 in Portugal und 35 in der Türkei. Bormann sicherte den Firmen und Institutionen zu, sie bis zum Untergang des Dritten Reiches gegen etwaige Verstöße gegen die Außenwirtschafts- und Kriegswirtschaftsgesetze des Dritten Rei­ches in Schutz zu nehmen. Dieses Gesetz forderte zum Beispiel die Todesstrafe für alle, die die Devisenregelungen umgingen.

Einen kritischen Punkt stellte die auf der Konferenz vorgetragene Einschätzung dar, man brauche neun Monate, um das geplante Kapi­talfluchtprogramm Aktion Adlerflug erfolgreich abzuschließen. Das bedeutete, daß die Wehrmacht den Vorstoß der Alliierten über den gesamten Winter 1944 und bis Anfang bzw. Ende Mai 1945 hinauszögern müßte. Tatsächlich endete der Krieg in Europa dann nur zwei Tage vor Ablauf der auf der Konferenz veranschlagten neun Monate.

Weitere Straßburger Programmpunkte außer dem staatlich geschütz­ten Kapitalfluchtprogramm  waren eine Nachkriegs-Außenhandelsoffensive und die Schaffung einer Europäischen Wirtschaftsgemein­schaft.

Von dieser Konferenz gab es kein Protokoll. Höflich, aber bestimmt wurden die Anwesenden darauf aufmerksam gemacht, daß sie keine Notizen anfertigen durften.

Diese Maßnahme führte dazu, daß die Alliierten erst im November 1945 Wind von den beschlossenen Einzelheiten bekamen. Bis dahin war ein Großteil des Fluchtkapitals auf Nimmerwiedersehen unterge­bracht worden.

Die Tagung fand unter dem Schutz größtmöglicher Geheimhaltung und den schärfsten damals denkbaren Sicherheitsmaßnahmen statt. Zur Absicherung der Konferenz von Straßburg wurden die modernsten Si­cherheitstechniken bis hin zur elektronischen Überwachung durch SS-Techniker angewandt.


die von Amerikanern zerstörten Häuser am Gutenbergplatz


Straßburg am 11. August 1944 am Gutenbergplatz, das Transparent trägt die Worte: Das ist das Werk der Amerikaner

Dennoch geschah das Unglaubliche: Am 11. August 1944 ereignete sich überraschend ein schwerer amerikanischer Luftangriff auf das ansonsten strategisch völlig unwichtige Straßburg. Dabei wurde be­sonders das Hotelviertel in der Nähe der 111 und das historische Zen­trum um das Münster mit dem Gutenbergplatz schwer getroffen.

In heutigen touristischen Reiseführern über Straßburg wird der Angriff vom 11. August 1944 als »Irrtum« dargestellt.

Merkwürdigerweise durften die Straßburger neuesten Nachrichten am 12. August 1944 die Meldung schreiben: »Der Abwurf aus Straßburg war kein Zufall und kein Irrtum.«

Angeblich sollte der Luftangriff nach heutiger Lesart Eisenbahnzie­len im Umkreis von Straßburg dienen.

Unterlagen der 401. Bomber Group beweisen aber, daß der Angriff kein Zielirrtum war, denn man hätte wegen ordentlicher Bodensicht direkt mit »guten bis excellen-ten« Resultaten zielen können.

Alles wird klar, wenn man bedenkt, daß sich das Hotel  Maison Rouge genau in der bombardierten Zone befand.

Es kann also mit einiger Sicherheit angenommen werden, daß die Alliierten von dem Treffen informiert waren und etwas dagegen tun wollten.

Martin Bormann hatte im Vorgriff der Konferenz auf eine der älte­sten Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Anschlägen zurück­gegriffen: Der Termin des Treffens wurde einfach kurzfristig vorver­legt.

Die wohl nie zu beantwortende Frage ist, wer die Alliierten über die strenggeheime Konferenz in Straßburg ins Bild setzte. Die wirtschaftli­che Geschichte Nachkriegseuropas wäre wohl völlig anders abgelau­fen, wenn die Tagung im  Maison Rouge einen Tag später stattgefun­den hätte.

Auch die Maison-Rouge-Tagung ist eine der Folgen der Normandie-Invasion, die sich bis weit in unsere Zeit ausgewirkt haben.

Der Marshallplan-SchwindelMarshallplan contra Ausraubung, Mord und Zerstörung?
Eine ewige Verhöhnung der Deutschen
Marshall-Plan anstelle Morgenthau-Plan??Huttenbriefe für Volkstum, Kultur, Wahrheit und Recht, Februar 1998, S. 3-7.
Artikel von Diplomvolkswirt Karl Baßler.
Als Kredite (!) gegeben wurden durch den sogenannten Marshallplan nach Westdeutschland in den Jahren 1949 bis 1952, ca. 6,4 Milliarden DM.
Dieser Kredit (!) wurde aufgrund des Londoner Schuldenabkommens vom Februar 1953 mit Zins und Tilgung bis 1962 in Höhe von 13,00 Milliarden DM zurückbezahlt!

Diese 13,00 Milliarden DM Rückzahlung müssen ausschließlich für den Marshallplan angesetzt werden. Nach dem Londoner Schuldenabkommen (12. 2. 1953) dienten sie angeblich auch der Rückzahlung von sogenannten „Gario“-Mitteln, die angeblich für Lebensmittelhilfen in den Hungerjahren 1945 bis 1948 von den Besatzern bezahlt worden sein sollen.

Angeblich haben in den Jahren 1945-48 (also vor dem Marshallplan) die Westalliierten an Westdeutschland „Wirtschaftshilfe“ (Nahrungsmittel) in Höhe von 3,386 Millionen Dollar (Deutsches Geld- und Bankwesen in Zahlen 1876-1975, S. 341, Herausgeber: Deutsche Bundesbank, Frankfurt/Main 1976, Fritz Knapp Verlag, Frankfurt) geleistet.

Beim damaligen Weizenpreis von ca. 60 $ für die Tonne, hätte man damit 55 Millionen Tonnen Weizen kaufen können.

Die Westzonen (später BRD) hatten damals 40-45 Millionen Einwohner. 55 Millionen Tonnen hätten also für jeden Bürger der Westzone ca. 1200 kg Weizen bedeutet. Eine Menge, die für 3½ Jahre für jeden Deutschen 1 kg Weizen pro Tag (= ca 4000 Kalorien) ergeben hätte. 1400 Kalorien wären noch aus eigenen Beständen (Reichsnährstand) möglich gewesen, d. h. für jeden Einwohner hätten ca. 5400 Kalorien, die Ration eines Schwerstarbeiters z. V. gestanden.

In Wirklichkeit waren es aber nur 1000-1400 Kalorien (vom Reichsnährstand im Frühjahr 1945 noch sichergestellt).

Die angebliche Gario-Hilfe ist also nie in Deutschland angekommen. Ist sie nach Palästina verschoben worden oder auf den Konten von US-Großschiebern gelandet?

Doch wurde diese angebliche Hilfe beim Londoner Abkommen mit dem Marshallplan „verrechnet“, so daß die gegenwärtige Bundesregierung im Journal für Deutschland August/September 1997, Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, in einem ganzseitigen Demuts-Dankbarkeitsartikel folgenden Schwachsinn veröffentlicht:

„…Einmalig in der Weltgeschichte: Amerikas Staatskasse und die Vorratslager öffneten sich auch dem in Trümmer liegenden Feindstaat Deutschland!“ („Feindstaat“? 4 Jahre nach Kriegsende? – „In Trümmer liegend“? – Von den angelsächsischen Kriegsverbrechern durch Bomben zerstört!)

Bundeskanzler Kohl in seiner Dankesrede: „Wir Deutsche werden das niemals vergessen… danke Amerika!“ Es gebe kein anderes welthistorisches Beispiel, in der die siegreiche der besiegten Nation so großzügig aufgeholfen und sie dabei unterstützt hat, in den Kreis der Völker zurückzukehren… „Westdeutschland erhielt rund 3,3 Milliarden Dollar aus US-Hilfen. 1953 erließen die USA der Bundesrepublik zwei Drittel der Schulden. Aus den so freigewordenen Mitteln wurde der sogenannte ERP-Sonderfonds zur weiteren Unterstützung der deutschen Wirtschaft gebildet…“

Es läßt sich also nachweisen, daß es sich dabei um einen gigantischen Betrug der Engländer und Amerikaner handelte.

Selbst Ludwig Erhard, Bundes-Wirtschaftsminister ab 1949, schreibt in seinem Buch Deutschlands Rückkehr zum Weltmarkt, daß es von deutscher Seite keinerlei Kontrolle bzw. Bestätigungen für die angebliche Lebensmittel-Hilfe gibt.

Der deutsche Reichsnährstand hat noch im Frühjahr 1945 (Kriegsende 8. 5. 1945) für den Herbst 1946, also für eineinhalb Jahre voraus eine durchschnittliche Ration von ca. 1500 Kalorien pro Person sicherstellen können, sodaß es den Alliierten leicht hätte möglich sein müssen, durch eine Freigabe der deutschen Produktionsfähigkeit jede Verschlechterung sofort aufzufangen. Dies galt noch in größerem Maße für das restliche Europa. Eventuell notwendige zusätzliche Hilfen (Bedarfsspitzen-Ausgleich) wären nur für die Deckung außerordentlicher Schwierigkeiten, in kleinem Umfange notwendig gewesen.

Doch der maßlose, verbrecherische Vernichtungswille der Westmächte zerstörte 1945 sofort auch die deutsche Ernährungsorganisation (Reichsnährstand).

Dies war letztenendes die entscheidende Ursache für die verheerenden Hungerjahre 1946 und 1947, denen unzählige Deutsche zum Opfer fielen. Man muß davon ausgehen, daß es mindestens soviele Hungertote waren wie 1919, als der englischen Hungerblockade, verbunden mit einer verheerenden Grippeepidemie, 800.000 Deutsche zum Opfer fielen. Wer redet heute noch von diesem gezielten Massenmord der „Befreier“?

Im Bundeshaushalt des Jahres 1949 betrugen die von den Alliierten (West) abgepreßten Besatzungskosten 4,7 Mrd. DM. Für soziale Unterstützung für die 13 Millionen Flüchtlinge, 10 Millionen durch den Bombenterror obdachlos Gewordenen, die zurückkehrenden Millionen Kriegsgefangene, die durch die Währungsreform aller Ersparnisse beraubten 40 Millionen Westdeutsche waren nur 3,6 Mrd. DM, „für 4,5 Millionen Kriegsversehrte, Kriegshinterbliebene und Kriegswaisen rund 2,34 Mrd. DM“, also grade die Hälfte als Hilfe möglich!

Die Anwesenheit von Besatzungstruppen 4 Jahre und länger nach Kriegsende war ein absoluter Bruch des Völkerrechts. Besatzungs-Streitkräfte sind eine Kriegsmaßnahme, für sie gibt es nach dem Krieg keinerlei Notwendigkeit und deshalb auch keinerlei rechtliche Grundlage. Es war seit dem 1. Weltkrieg typisch für die Alliierten, auf diese Weise einen ehrenvollen und vernünftigen Frieden mit aller Gewalt zu verhindern.

Selbstverständlich waren alle deutschen Nachkriegsregierungen aus Unterwürfigkeit völlig unfähig, auch hier das Völkerrecht einzufordern und durchzusetzen.

Morgenthauplan! nicht Marshallplan!

Hier ist es nun die ERP-Kommission selbst, die zugeben mußte, daß die Ausraubung und Nachkriegs-Zerstörung Deutschlands durch die Westalliierten die Erreichung dieses Zieles verhinderten, ja unmöglich machten. Bereits zur Jahreswende 1946/47 erreichten Westeuropa (ohne Westdeutschland!) wieder den Stand der industriellen Produktion (die entscheidende wirtschaftliche Größe) wie 1938 (1938 = 100); 1949/50, also 3 Jahre später war dieses Niveau für Westeuropa (ohne Westdeutschland!) schon um 30% überschritten, also 130% des Basisjahres 1938 erreicht!

Das ist u. a. der Beweis, wie Deutschland während des Krieges die industriellen Kapazitäten der besetzten Länder geschont, ja ausgebaut hatte, denn nur aufgrund dieser modernen Kapazitäten war dieser rasante Aufschwung überhaupt möglich.

Von größter Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Feststellung der ERP-Kommission, daß West-Europa 1946/47 insgesamt, also mit Westdeutschland, 20% unter dem Stand von 1938 lag, also bei 80%, 1949/50 erst bei 110%. Die Entwicklung in Westdeutschland verlief völlig gegensätzlich. Hier lag der Stand der industriellen Produktion 1946/47 im Vergleich zu 1938 nur bei 25% und erreichte auch 1949/50 erst 79% dieses Vergleichsjahres!

In der Bundesrepublik wurden 100% der Produktion von 1938 erst 1950/51 erreicht und 130% erst 1954. West-Deutschland hinkte also dem westlichen Europa 5 Jahre hinterher.

Zahlen aus: Gerhart Jentsch, Der Marshallplan und Deutschlands Platz darin, S. 31 und 83, Herausgeber ECA Mission für Westdeutschland, Frankfurt/Main 1950. Zu beachten ist, daß in dieser Veröffentlichung ab 1948/49 nur noch von Westeuropa und Westdeutschland die Rede ist, Osteuropa, die Hälfte Europas, hatten die US-Kreuzfahrer ja 1945 zur Ausraubung und Ausmordung an den bolschewistisch-asiatischen Blutsäufer Stalin ausgeliefert, sodaß dann diese Völker auch nicht am Marshallplan teilnehmen konnten.

Diese unterschiedliche Entwicklung zwischen Deutschland und Europa, das 5jährige (west)-deutsche Hinterherhinken haben ihre ausschließliche Ursache in der Zerstörung und Ausraubung der deutschen Wirtschaft durch die Alliierten.

Deshalb ist es gerade heute (1997), im Zeitalter der vollständigen wirtschaftlichen Vereinigung Europas (Maastricht-Vertrag) eine zwingende Notwendigkeit, die durch die alliierten Kriegsverbrechen verhinderten deutschen Möglichkeiten und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart und Zukunft darzustellen.

Die nachstehenden Zahlen beruhen hauptsächlich auf:
a) Dem Harmssen-Bericht: „Reparationen – Sozialprodukt – Lebensstandard“, 4 Hefte, 1948,
b) Gustav Wilhelm Harmssen, „Am Abend der Demontage“, Sechs Jahre Reparationspolitik, mit Dokumentenanhang, 1951,
a) und b) Friederich Trüjen Verlag, Bremen.
(Der Harmssen-Bericht wurde seinerzeit im Auftrag der Ministerpräsidenten der neugebildeten deutschen Länder erstellt, er ist also ein amtliches Dokument.)
Die in den Tabellen gebrauchten Begriffe (Bezeichnungen des Raubes und der Zerstörungen) sind von Harmssen übernommen und bezeichnen dieselben Sachverhalte,
von Helmut Rumpf, Professor für Staats- und Völkerrecht, vortragender Legationsrat 1. Klasse (Ministerialrat) im Auswärtigen Amt Bonn, „Die deutschen Reparationen nach dem 2. Weltkrieg“ und „Handbuch zur Deutschen Nation,“ Band 1 Geistiger Bestand und politische Lage, herausgegeben von Bernard Willms, Hohenrain Verlag, Tübingen, 1986.

Tabelle 1
Ausraubung Sachvermögen Mrd.RM/DM(Reichsmark)Mrd.           Dollar
Ausraubungen von 1945 bis Ende 1947 46,75 19,90
Nach den Berechnungen v. Rumpf zusätzlich 37,00
Summe Rumpf und Harmssen (inclusive Demontagen) 87,00
Ausraubungen von 1945 bis 1952
Ausraubung der sowjetischen Besatzungszone
von 1948 bis 1950 (inclusive Demontagen) 70,00
Militärisches Gut 50,00
von Russen und Westalliierten erbeutete
deutsche Waffen
Raub der Patente 20,00
Raub an Bargeld 25,00
Besatzungsdiebstahl   1,00
Kunstdiebstahl, Bücherdiebstahl, im Grund
unschätzbar, aber mindestens 10,00
Summe Raub aus Volksvermögen 263,00 Mrd. RM/DM

Tabelle 2
Ausraubung durch laufende Entnahmen 1945-1952
Mrd. RM/DM
(Reichsmark)
Für den erzwungenen Export deutscher Kohle   4,00
Für sogenannte Restitutionen   2,00
Durch den vollständigen Raub d. deutschen Flotte
Verlust an Frachteinnahmen und Kosten für
Frachtzahlungen an die Alliierten   2,50
Demontagekosten 11,00
Ausraubung des Saargebietes (Kohle)   5,00
Wert der Zwangsarbeit der völkerrechtswidrig
zurückgehaltenen deutschen Kriegsgefangenen
und Zivilverschleppten:
      Kriegsgefangene 35,00
      Zwangsverschleppte 38,00
Verlust an Lizenzeinnahmen (bis 1955) aus
Patenten, Warenzeichen u. ä. 10,00
Besatzungskosten nach Angaben der
Bundesregierung (Zeittafel 1949-1969) allein für
die Westzonen 1945 bis 1952 50,00
für die Ostzone mindestens (nach Harmssen) 40,00
Summe laufende Ausraubung 197,50 Mrd. RM/DM

Tabelle 3
Schaden durch die Zerstörung Deutschlands 1945-1952
Mrd. RM/DM
(Reichsmark)
Schaden durch die politische Zerreißung
(zwischen 240 und 2400 Mrd. DM, siehe Folgendes) 400,00
Der wirtschaftliche Wert der Demontagen =
Ausfall an Produktion 65,00
Verlust an Wertsteigerung durch das 10jährige Verbot deutscher Spitzenforschung 70,00
Verluste durch Zerstörung des Osthandels 10,00
Verluste durch die Zerschlagung deutscher Großunternehmen 35,00
Schaden durch Zerreißung insgesamt 580,00
Summe des Raubs und der Zerstörungen 1040,00  Mrd. RM/DM

Raub der deutschen Ostgebiete, des Sudetenlandes
und des Vermögens der Volksdeutschen (Ohne Wert des Bodens!)
Geraubtes deutsches Vermögen (reproduzierbares Sachvermögen, ohne Bodenwert) in Ostdeutschland, Danzig, Memelland, Sudetenland und an den 6 Millionen Volksdeutschen in Osteuropa und auf dem Balkan:
mindestens 300,00
Gesamtsumme Gesamtdeutschland 1340,00 Milliarden RM/DM

Gegenüberstellung des Wertes der Ausraubung Deutschlands
zum Wert der angeblichen Marshall-Plan-Hilfe an Westdeutschland
In den 8 Jahren 1945 bis 1952 wurden
Deutschland geraubt. 1340,00 Mrd. RM/DM
In den Jahren 1949 bis 1952 wurden als sogenannte
Marshallplan-Hilfe ein zurückgezahlter Kredit von
gegeben.       6,40 Mrd. DM

Das heißt, daß in derselben Zeit 200 mal mehr geraubt und zerstört wurde, als rückzahlbarer Kredit gegeben wurde. Das ist die nackte Wahrheit über die sogenannte Marshallplan-Hilfe!! Also eine niederträchtige Verhöhnung des Deutschen Volkes, die aber von den Bonnern seit 50 Jahren ununterbrochen betrieben wird.

Erst im Mai dieses Jahres (1997) hat Bundeskanzler Kohl aus Anlaß des 50jährigen Jubiläums des M-Planes Tränen der Dankbarkeit vergossen. (Westdeutschland hat allerdings erst 2 Jahre später, also 1949 überhaupt ein Almosen davon bekommen. Herr Kohl hat also 2 Jahre zu früh geweint.)

Die volkswirtschaftliche Dimension der Ausraubung und Zerstörung im kriegszerstörten und geteilten Deutschland 1945-1952, gemessen an den Größenordnungen des deutschen Sozialproduktes

Die Höhe des Raubes und der Zerstörung lassen sich auch durch die Entwicklung und den Vergleich der Sozialprodukte in den Jahren 1945 bis 1952 und 1953 bis 1960 überzeugend beweisen.

Tabelle 4
Sozialprodukt und Besatzungskosten
Sozialproduktentwicklung2, 3
in Mrd. DM; Ostmark (ab 1948) West BRD  davon
Besatzungs-
kosten DDR davon
Besatzungs-
kosten
1945 geschätzte: 50% von 1939 32,30 5,00 15,00 5,00
1946 ebenso 32,30 5,00 15,00 5,00
1947 (nach Harmssen, S. 139) 43,00 6,00 16,00 6,00
1948 (nach Harmssen, S. 139) 57,00 5,00 18,00 6,00
1949 (nach Harmssen, S. 139) 73,00 4,70 21,00 5,80
1950 (nach Harmssen, S. 139) 98,10 4,65 24,00 7,00
1951 (nach Harmssen, S. 139) 120,00   6,49 25,00 8,00
1952 (nach Harmssen, S. 139) 137,00   7,89 27,00 9,00
Summe BSP 1945-1952 592,70   47,00  161,00   41,80
Summe BRD 592,7 + DDR 161,0 = 753,7 Mrd. RM/DM Ostmark,
davon 88,8 Mrd. DM Besatzungskosten

Allein die Besatzungskosten übertrafen in den vier Jahren des Marshallplanes dessen Leistungen um das Neunfache!!

6,4 Milliarden DM Marshallplangeld-Einnahme von den Amerikanern, 54,00 Milliarden DM-Zahlungen an die ausraubenden Besatzer.

Höchst bemerkenswert ist, daß in den 4 Marshallplan-Jahren der BRD allein die Besatzungskosten rund 24,00 Milliarden DM betrugen, also das 4fache der ganzen Marshallplan-„Hilfe“! oder: in jedem Jahr haben wir im Durchschnitt vier mal mehr an die westlichen Besatzungsmächte gezahlt, als wir als angebliche Hilfe bekommen haben!

Nimmt man noch die Besatzungskosten an die Sowjet-Besatzer hinzu, die mit Zustimmung der barbarischen Westalliierten die DDR aus Ostdeutschland ausmordeten und ausraubten, dann wurden 1949-1952 aus Restdeutschland 9 mal mehr Besatzungskosten herausgepreßt als der ganze Marshallplan in 4 Jahren als Kredit brachte!

Besatzungskosten verhindern notwendige Sozialleistungen
im verelendeten Deutschland!

Verlust von ca. 5,500 Mrd. DM (= 5.500.000.000.000 DM = 5,5 Billionen).

Die Zerstörung des Sachvermögens in der DDR durch Zerfall reproduzierbaren Sachvermögens von ca. 3,3 Billionen.

Kriegsschäden und Demontage –
Verluste in % der 1936 vorhandenen Kapazitäten
Westzone   Ostzone Ostberlin Westberlin
Kriegsschäden in %
der Kapazität 1936 0% 23% 24% 8,1%
Demontageverluste in %
der Kapazität 1936 45% 25% 53% 7,3%
Totalverluste 45% 48% 77% 15,4%
Zahlen aus: Kurt Pritzkoleit, Gott erhalte die Mächtigen, S. 126, Karl Rauch Verlag, Düsseldorf, 1953.

Dieses, bei freier Leistungsentfaltung mögliche Ergebnis muß dem tatsächlichen, nach Ausraubung, Zerstörung und Unterdrückung erzielten Ergebnis von 592,7 Mrd. DM gegenübergestellt werden;
1261,8 – 592,7 = 669,6 Mrd. DM Ausfall 1945-52
(entspricht Tabelle 3: 580 Mrd. in 8 Jahren!)
1945 BSP von 1950   98,1
1946 BSP von 1951 120,0
1947 BSP von 1952 137,0
1948 BSP von 1953 147,7
1949 BSP von 1954 158,6
1950 BSP von 1955 181,4
1951 BSP von 1956 200,5
1952 BSP von 1957 218,5

Summe 1.261,8 Mrd

Mehr als das 100fache des Marshallplan-Kredits an Westdeutschland!!

Die verlogene Darstellung: „Ohne Marshall-Plan wäre Deutschland zu einem einzigen großen Friedhof geworden, zu einer riesigen Fläche von Zerstörung, Verrohung, Unmenschlichkeit, Krankheit und Tod…. Nicht die USA hat davon profitiert, sondern ganz Europa – aber vor allem das deutsche Volk unter der Besetzung durch die westlichen Alliierten. Die massiven finanziellen und materiellen Hilfen werden durch die humane Motivation eher geadelt, niemand hier in Deutschland kann sich auf Generationen hin der Dankesschuld an die US-amerikanischen Unterstützer entziehen.“

Der Lebensstandard und die Investitionsmöglichkeiten Westdeutschlands wurden also absichtlich um mehr als die Hälfte niedergehalten.

Die Auswirkungen auf die anderen europäischen Staaten waren entsprechend; im Durchschnitt 20%, d. h. für die, wie z. B. die Niederlande, mit Deutschland eng verflochtenen Wirtschaften bedeutend mehr.

Zur Klärung von durch Bonn verbreiteten Mißverständnissen: Deutschland arbeitete vor dem Krieg, nach dem Krieg, wie auch heute, von der Natur seiner Lage und Geschichte her, in engstem Wirtschaftsverbund mit Europa, so daß der europäische Anteil seines Außenhandels ca. 70% beträgt, also kommt jede Steigerung der deutschen Leistung durch eine entsprechende Steigerung des Außenhandels unmittelbar Europa zugute.

Auf diesen europäischen Wirtschaftsverbund stützte sich im übrigen auch weitgehend der Marshallplan, er gab, von Ausnahmen abgesehen, nur, wenn der Empfänger „Ziehungsrechte“ für seine Produkte für andere europäische Staaten einräumte.

Was soll angesichts dieser mit voller Absicht vernichteten Möglichkeiten das läppische Theater, das um die Peanuts des Marshallplanes gemacht wird?

Die obengenannten Zahlen sind absolute Minimalzahlen. „Der kanadische Historiker James Bacque kommt in seinem Buch Verschwiegene Schuld, Berlin 1995, aufgrund intensiver Recherchen in Deutschland, sowie nach Einsichtnahme in mittlerweile offengelegtes amerikanischen Archivmaterial zu dem Ergebnis, daß durch diese so entstandene Hungersnot (1945-47 in Deutschland, der Verfasser) etwa fünf bis sechs Millionen Menschen ihr Leben verloren.“ Leserbrief Gerhard Hense, Tann, Niederbayern, in der FAZ v. 16. 6. 1997.)

Zitat:

Der nachfolgende Text ist ein Auszug aus einer Rede zum 8.Mai 1945 entnommen.
Während ich es gelesen habe konnte ich eigentlich kaum glauben was da alles stand:

Zitat:

[…] K. Akinscha – ein Moskauer Korrespondent der USA schreibt:
1945 wurde von den „Befreiern“ aus dem Osten, wie aus dem Westen,
im besiegten Deutschland, der größte Kunstraub der Weltgeschichte verübt.

Die „Legenden“ von den kriegszerstörten deutschen Kunstschätzen wurden durch den Mitarbeiter
des Moskauer Puschkin-Museums, Grigorij Koslow, zerstört und widerlegt und Auskunft gegeben
über den Raubzug von 1945 sowie die geheime Lagerung der Kunstwerke in sowjetischen Depots.

Die Rote Armee hat mehr als 2 Millionen Kunstwerke und Kulturgüter aus Deutschland in die Sowjetunion geschafft.

Diese Zahl ergibt sich aus einer Bestandsaufnahme des Jahres 1957, die einen Überblick über jene Kunstgegenstände aus Deutschland,
die von den sogenannten „Beutebrigaden der Roten Armee“ beschlagnahmt – also geplündert und in die UdSSR überführt wurden.
Über das Ausmaß der „privaten Beute“der Rotarmisten gibt es sowieso keine Angaben.

Zitat:

Schon 1944 hatten die sowjetischen Streitkräfte die Erlaubnis erhalten,
Pakete mit Beutegütern aus Deutschland in die Heimat zu schicken.

Jean Beran – NC Sonderkorrespondent:
Ein besonderer Gesichtspunkt der „Befreiung“ Deutschlands von 1945 besteht darin, daß die Deutschen,
den Alliierten in Forschung und Technik, je nach Gebieten, um zehn bis 30 Jahre voraus waren,
aber um ihre gesamten wissenschaftlichen Schätze gebracht wurden.

Der „News Chronicle“ schrieb am 21. Februar 1946,was er als einen – sogar unvollständigen – Überblick erwähnte:

Zitat:

Synthetischer Gummi: ein neuer Produktionsprozess, bei dem nur noch
ein Drittel der Grundstoffmenge benötigt wird wie im bisher üblichen Verfahren.

Raketen: lenkbare Geschosse, die den Atlantik in rascher Zeit überqueren können.

Blutplasma: künstlich hergestellt.

Brennstoffe: völlig neue Methoden für die künstliche Brennstoffherstellung die den Alliierten unbekannt waren.

Flugzeuge: wichtige Erfindungen in Richtung, mit denen sich die englischen
und amerikanischen Fachleute sich noch gar nicht beschäftigt hatten.

Ionosphärenforschung: weit fortgeschritten, mit einer größeren Genauigkeit
und Reichweite als jedes bisher den Alliierten bekanntes Gerät.

Infrarotstrahlen: Die deutschen Forschungsergebnisse ersparen
den alliierten Wissenschaftlern 10 Jahre zeitraubende Arbeit.

Aerodynamik: Die deutsche Entwicklung besonders für Flugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit ist sehr fortgeschritten,
die Forschung der deutschen Experten übertreffen jegliche ähnlichen Entwicklungen in den USA bei weitem.

Turbinenantrieb: die Deutschen haben eine Neukonstruktion entwickelt und eine Montagefabrikation,
die die ursprüngliche Arbeitszeit von 500 auf 10 Stunden herabsetzt.

Synthetische Stoffe: plastische Stoffe aus Kohle und Gummi, Textilien und Nahrungsmittel:
sehr große Zahl von polieren Produkten, eine hervorragende Leistung.

Pharmazeutische Produkte: viele neue Erzeugnisse, wurden erbeutet, auch eine Methode,
inaktives Insulin herzustellen, verbesserte Schmerzmittel, Betäubungs- und Schlafmittel,
Insektenpulver, die weniger giftig sind als die englische DDT.

Beran, der sich in einer Mischung aus Begeisterung und fassungslosem Staunen, seitenlang über den
wissenschaftlichen Vorsprung der Deutschen ausließ, stellte im „News Chronicle“anschließend fest:

Zitat:

Das sind wenige von vielen tausend Entdeckungen, die erbeutet wurden und die sich vom
größten Industriegeheimnis bis zu den kleinsten Einzelheiten der Produktionsweise erstrecken.
Insgesamt gesehen ist es eine der gigantischsten Kriegsbeuten, die je ein Sieger erhoffen konnte.

C. Lester Walker, (Journalist USA) schreibt –

Zitat:

„1945 spielte sich nicht nur der größte Kunstraub der Weltgeschichte ab, verübt in
Deutschland von Siegern, sondern auch der gewaltigste Diebstahl von Know-how„.

In welchem Ausmaß das den anderen Staaten in Wissenschaft und Forschung weit vorausgeeilte Deutschland –
das Deutsche Reich – 1945 von seinen Schätzen „befreit“ wurde, lässt ein Artikel erahnen, den der US-amerikanische
Walker im Oktober 1946 in „Harpers Magazine“ unter der Schlagzeile, „Secrets by the Thousends“ veröffentlichte.

Die in Deutschland erbeuteten Aktenstücke mit wissenschaftlichen Geheimnissen
seien auf eine Dreiviertelmillion angewachsen, begann Walker seine Darstellung.
Eigens ein neues deutsch-englisches technisches Fachwörterbuch sei aufgesetzt worden
mit etwa 40.000 neuen technischen und wissenschaftlichen Ausdrücken, um die
sensationellen Fachausdrücke beim interessierten Publikum bekannt zu machen.

Einzelbeispiele:

Zitat:

„Wir erbeuteten unter diesen unschätzbaren Geheimnissen das Verfahren
und die Apparaturen zur Herstellung des besten Kondensators der Welt.
Millionenfach werden diese Kondensatoren in der Radion- und Hochfrequenz-Industrie gebraucht.
Dieser – der deutsche – hält mehrfaches Durchschlagen aus und fast 50 %
höhere Spannung als unsere amerikanischen Kondensatoren!
Eine wahre Zauberei für unsere Radiofachleute.

Auch bei den synthetischen Textilien machten die amerikanischen Plünderer sensationelle Entdeckungen.

Walker:
„Die Sammlung von Kriegsgeheimnissen hat auf dem Gebiet der Textilien so viele
Offenbarungen gebracht, daß den amerikanischen Fachleuten schwindelig geworden ist.

Über die Ausbeute in den Laboratorien der I.G. Farbenwerkehieß es:

Zitat:

Der größte Glücksfall von Fabrikationsgeheimnissen wurde uns in aus den Laboratorien
und Werken des deutschen Chemiekonzerns der I.G. Farben-Industrie zuteil.
Nie zuvor soll es ein solches Schatzhaus von Geheimverfahren gegeben haben.

– Es umfasst flüssige und feste Brennstoffe, Metallurgie, synthetischen Gummi,
Textilien, Chemikalien, Kunststoffe, Heilmittel und Farben.
„Die amerikanische Farbstoffindustrie wird mindestens um 10 Jahre vorwärtsgebracht“,
zitierte Walker einen US-amerikanischen Chemie-Experten, der angesichts
der Beute in Deutschland aus dem Staunen nicht herausgekommen war.“
könnten wir selber nie herstellen.

Nicht weniger eindrucksvoll sei die „Ausbeute“ der „Suchtruppen“ auf dem Gebiet
der Lebensmittel-Forschung, der Medizin und der Militärtechnik gewesen.

Völlig umwerfend aber bei der Luftfahrt und den Raketen:

Zitat:

„Die größte Bedeutung für die Zukunft besitzen die deutschen
Geheimnisse auf dem Gebiet der Luftfahrt- und der Raketengeschosse.

Wie wir jetzt wissen, hatten die Deutschen bei Kriegsende 138 Typen von lenkbaren Geschossen in verschiedenen
Stufen der Fabrikation und Entwicklung unter Verwendung jeder bekannten Art des Fernlenkens und Fernzielens:
Kurzwellen-Draht, Leitwellen, Schall, Infrarot Lichtbündel, Magnetismus, um nur einige zu nennen –
und zum Antrieb benutzten sie alle Methoden von Düsenantrieb für Unter- und Überschallgeschwindigkeit.

Walker traf mit einem der US-amerikanischen Ausbeutungsoffiziere zusammen,
der ihm aufgeregt eine winzige Röhre zeigte:

Zitat:

„Es ist schweres Porzellan, nicht Glas, und deshalb wirklich unzerstörbar.
Sie leistet 1.000 Watt mit einem Zehntel der Größe einer gleichen amerikanischen Röhre.“

(Heute kennen wir das Geheimnis ihrer Herstellung.)

– Er zeigte mir noch die „Infraroteinrichtung“, welche die Deutschen erfunden haben, um nachts sehen zu können.
Die Deutschen konnten mit jeder Schnelligkeit in der Finsternis fahren und dabei Gegenstände 200 Meter voraus sehen.

So ging es noch laufend weiter mit Polaroid, der Optik, Brot und Mehlgeheimnissen,
Fotografie, und wir mussten 10.000 bis 20.000 deutsche Patente bearbeiten.“

Ein Hersteller von Textilien sagte noch:

Zitat:

„Dieser Bericht würde meiner Gesellschaft 20 Millionen Dollar wert sein, wenn ich ihn allein haben könnte !!!“

Sie gesehen, man könnte allein auf diesem Gebiet einen ganzen Abend füllen.

Doch auch die anderen „Sieger“, vor allem Franzosen und Russen, plünderten das deutsche Know-how.
Doch am unverschämtesten „befreiten“ die USA Deutschland vom wissenschaftlichen Schatz,
auch von den deutschen Wissenschaftlern, die man ebenfalls „mitgehen“ ließ. […]

Eine andere Quelle zum Thema:

Zitat:

Zitat:

Wenn die Amerikaner selbst zugeben daß diese größte geistige Beute der Weltgeschichte der amerikanischen Industrie
– etwa der Raumfahrtindustrie – mindestens zehn Jahre Entwicklungsarbeit gespart habe, dann muß man hinzurechnen,
daß jeder Entwicklung eine Idee und ein Ziel voraus gehen, Faktoren, die oft wichtiger sind als die technischen Verwirklichungen.“

Hans Werner WOLTERSDORF

Angesichts der selbst ausgestellten Freibriefe der Alliierten, von Deutschland >Reparationen< abzuverlangen, ist man geneigt festzustellen, daß sowohl die demokratischen als auch bolschewistischen >Befreier< Deutschland offensichtlich mit einem Selbstbedienungsladen verwechselten.
Bereits während der Kampfhandlungen begannen sie im wahrsten Sinne des Wortes, zuzugreifen und sich an Deutschland gesundzustoßen.

So erhielt jede in Ostdeutschland operierende sowjetische Division im März 1945 den Befehl,
Beutegut in folgendem Umfang einzubringen und in die Sowjetunion zu schaffen
(Vgl. Hans von Kranhals, Ostdeutschland – heute (1955), zitiert nach: Deutsche Monatshefte, Heft 1/1989, S.11):

Nahrungsmittel:

Brot- und Futtermittel 50.000 t
Mehl- und Nährmittel aller Art 30.000 t
Zucker 25.000 t
Fleisch- und Fischkonserven, Käse 5.000 t

Vieh:

Rinder 30.000
Schweine 5.000
Schafe 40.000
Pferde 3.000

Transportmittel:

Personenwagen 1.000
Lastwagen 4.000
Fahr- und Motorräder 10.000
Landmaschinen:
Traktoren 500
Mähmaschinen 5.000
Binder 3.000
Driiimaschinen 5.000
Dreschmaschinen 500
Zentrifugen 5.000
Haushaltswaren:
Uhren 2.000
Nähmaschinen 1.000
Wasserklosetts 3.000
Badewannen 3.000
Klaviere 5.000
Teppiche 12.000
Silberbestecke 200 Sätze
Geschirr 200 Sätze
Radios 6.000

Verschiedenes:

Säcke 200.000
Felle 10.000
Photoapparate 1.000
Akkordeons 1.500
Drahtnägel 50 t
Verbandsmaterial 10 t

Planen 500

Multipliziert man nun diese auf Befehl einzubringenden Unmengen an Gütern mit der Anzahl der etwa 210 sowjetischen Divisionen,
die im März 1945 in Ostdeutschland eingedrungen waren, erhält man einen groben Eindruck
über das Ausmaß erster sowjetischer Plünderungen in diesem Teil Deutschlands.

Zitat:

Mit Reparationen im eigentlichen Sinne hatte dieser Raub nichts zu tun.
Die Amerikaner verhielten sich bezüglich Raub und Plünderung keineswegs zurückhaltender.

Angesichts der unüberschaubaren Entnahmen der Alliierten aus Deutschland und der finanziellen und wirtschaftlichen Aufwendungen,
die von Deutschland bzw. den deutschen Ländern Bundesrepublik, DDR und Österreich bislang erbracht worden sind,
drängt sich auch die Frage nach der Höheder bislang geleisteten Zahlungen auf.

Zitat:

Fest steht lediglich, daß es sich hierbei um Beträge und Werte handelt,
die in der bekannten Geschichte nie zuvor eine Nation je aufgebracht hat.

Um so mehr erstaunt es, daß von offizieller Seite keine genauen Zahlen
vorliegen und keine konkreten Angaben gemacht werden können!

Auf die Anfrage, wie groß nach damaligem und heutigen Wert die deutschen Reparationsleistungen nach dem Zweiten Weltkrieg
aus Beschlagnahme von deutschem In- und Auslandsvermögen, deutschen Patenten, aus Demontage, Materiallieferungen (Entnahme
aus laufender Produktion
) und Enteignung mobiler und irnmobiler Vermögenswerte waren, gab der Parlamentarische Staatssekretär

beim Bundesminister der Finanzen, Karl DILLER, am 9. März 2000eine geradezu klassische Antwort (Az. VB2 – 0 1266 B – 7/00):

Zitat:

»Die erbetenen Angaben über den Wert deutscher Reparationsleistungen nach dem Zweiten Weltkrieg sind
in der gewünschten Form nicht möglich, da dem Bund entsprechendes Zahlenmaterial darüber nicht vorliegt

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es – zumindest für die Bundesrepublik – keine dem Versailler Vertrag [DIKTAT!] vergleichbaren
Reparationsregelungen und damit auch keine nachvollziehbaren längerfristigen Reparationszahlungen gegeben.
Vielmehr haben die Siegermächte einseitig Reparationen entnommen.

Verbindliche Aufzeichnungen darüber gibt es nicht.

Verbindliche Angaben über von der ehemaligen DDR erbrachte Reparationen können ebenfalls nicht gemacht werden.
Ebenso wenig können definitive Angaben zu den einzelnen Formen der von Deutschland erbrachten
Reparationen oder gar eine Aufteilung nach deren damaligem und heutigem Wert gemacht werden.
Lediglich in Form einer Zusammenfassung der in diesem Zusammenhang relevanten Bereiche,
die jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, kann ein Überblick über deutsche Reparationen
und andere in dieser Beziehung bedeutsame Leistungen nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben werden.

Die über Reparationen verfügbaren Zahlen sind nicht authentisch und beruhen im wesentlichen auf Schätzungen, da der Bund
erforderlichenfalls auch nur auf die Literatur zurückgreifen kann, die den meisten wissenschaftlichen Bibliotheken zur Verfügung steht.
Darüber hinaus enthält die Zusammenstellung der Kriegsfolgeleistungen weitere Leistungen zur Bewältigung der
Auswirkungen des Krieges, zu denen beispielsweise die im Rahmen des Lastenausgleichs gewährten Hilfen gehören.
Auch insoweit liegen jedoch nur Zahlen aus einzelnen Bereichen vor.

Der gesamte Wert der von den Siegermächten in unmittelbarem Zugriff genommenen Vermögenswerte sowie anderer deutscher Leistungen
konnte bislang nicht festgestellt werden und wird nach Lage der Dinge wohl auch nicht mehr annähernd genau zu erfassen sein.

Auszug aus “Wiedergutmachung“ von Ernst Rumpf bearbeitet und ergänzt von A. v. Thadden,
KULTUR UND ZEITGESCHICHTE. ARCHIV DER ZEIT/ROSENHEIM:

Reparationen auf Besatzungsbefehl

I. Westzonen

1) Kohleexport bis 1947: 200 Mio. $ 2)

2) Holzexport bis 1947: 1.000 Mrd. RM 2)

3) Industriedemontagen und Auslandsvermögen lt. alliierten, deutscherseits
als zu niedrig angefochtenen Schätzungen im JARA-Bericht von 1961: 520 Mio. $ (1938)

4) Auslandsvermögen, Stand 1958, nach deutscher Schätzung: 20.000 Mrd. DM 3)

5) Der Wert der 1945 von den Westmächten gestohlenen deutschen Patenten ist nie genau ermittelt worden.
Schätzungen gehen bis zu: 30 Mrd. DM.

(I Die Zahlen sind verschiedenen Schätzungen aus unkoordinierten Quellen entnommen.

2, 3 Quelle: Harmssen-Denkschrift. 1947, Anl. XII, 5. 16/17.
Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Nr. 140 vom 5.08.1958.)

II. Sowjetische Besatzungszone

1) Demontagen: 1.600 Mrd. $ (Wert 1938)

2) Holzeinschlag bis 1947: 600 Mio. $

3) Reparationen aus laufender Produktion bis 1949: 2-2,5 Mrd. $

4) Produktion der Sowjet. AG. bis 1948: 950 Mio $

5) Gleisabbau: 6.000 km

6) Enteignete Lokomotiven: 1.200

(Zahlenangaben von 1-6 sind entnommen aus: Nettl, Peter: German Reparations
in the Soviet Empire. Foreign Affairs, New York, Vol. 29, (1950/51), S. 300-307 .

Quelle: Rupp, Franz: Die Reparationsleistungen der sowjetischen Besatzungszone,
hrsg. vom Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen. Bonn 1951.)

Die umfassendste Zusammenstellung aller von den besiegten Deutschen nach 1945 erbrachten Zahlungen und
Leistungen verdanken wir dem an der Universität Zürich lehrenden schweizerischen Professor Jörg Fisch.
Seinem 1992 erschienenen umfassenden Werk „Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg“
ist die folgende und abschließende Tabelle entnommen.

Die bis 1953 von Ländern und Gemeinden erbrachten Leistungen fehlen auch hier.
Sie können kaum noch ermittelt werden.

Zitat:

Leistungen der Bundesrepublik Deutschland 1953 – 1988,
in DM (lfd. Preise) und Dollar (Wert 1938!) 1953 – 1988

1) Öffentliche Leistungen: 4.646 Mio DM – 986,6 (1938) Mio Dollar

2) Individuelle Wiedergutmachung: 55.641 Mio DM – 9.117,3 (1938) Mio Dollar

3) Londoner Schuldenabkommen: 15.129 Mio DM – 3.152,2 (1938) Mio Dollar

4) Besatzungskosten: 15.176 Mio DM – 3.379,8 (1938) Mio Dollar

Quellen:

1) Verträge mit Israel, westeuropäischen Staaten und internationalen Organisationen.

2,3) Deutsches Geld- und Bankwesen, Stat. Jb. BRD

4) Nach Rocke.

Quelle: Der deutsche Aderlaß klick mich
Nordbruch, Claus

Widergutmachung an Deutschland und Entschädigung für Deutsche

Kapitel: (ab S. 299) Die größte Plünderungsaktion in der Geschichte: >Reparationen< für die Alliierten

Wo wäre Deutschland heute, wenn es nicht ausgeplündert worden wäre?
Primärquelle: Lusar, Die deutschen Waffen und Geheimwaffen des 2.Weltkrieges und ihre WeiterentwicklungFür 6 Billionen Euro das deutsche Volk ausgeplündert – selbst Australien bekam seinen Beuteanteil!Das deutsche Volk hat im Zweiten Weltkriege Unvorstellbares geleistet, die deutsche Industrie hat mit unermüdlichem Arbeitswillen hervorragende Waffen hergestellt, die heute noch das Erstaunen der ganzen militärischen Fachwelt erregen.
In unterirdischen Rüstungsbetrieben, meist schlecht beheizt, (viele sind warm angezogen) wurde mit unvorstellbaren Fleiß an neuen Waffensystemen gearbeitet, um die Niederlage zu verhindern – gegen Kriegsende war der verbrecherische Morgenthau-Plan in Deutschland bekannt geworden, man wußte also was den Deutschen nach der Niederlage erwartete!  Die Deutschen sind nachweißlich das beste Erfindervolk der Welt und lagen fast überall uneinholbar vorn! Aus Neid,  Gier und Hass wurde nach Kriegsende das deutsche Volk ausgeplündert!Die deutsche Wehrmacht hat heldenmütig einer ganzen Welt von Feinden fünf Jahre lang Widerstand geleistet , denen die ganze industrielle Kapazität der Welt zur Verfügung gestanden hat, das deutsche Volk hat im Vertrauen auf die Gerechtigkeit ungeachtet der großen Schwierigkeiten und im Vertrauen auf Gott und das Recht den Kampf mit äußer­stem Mute durchgekämpft.

Mangelndes Verständnis der höheren Führung für die kampfentscheidende Technik der Waffen, Unentschlossenheit in der raschen Entwicklung moderner Waffen, Geräte, und Unterbrechungen in den Forschungen und Rüstungen, verbunden mit kleinlichen Eigenmächtig­keiten, Haarspaltereien und Kompetenzstreitigkeiten waren mit die Ursache, daß schließlich der Front die Waffen fehlten, die sie haben mußte, um dem ungeheuren Ansturm der feindhchen Massen, die über ein unvorstellbares Rüstungspotential verfügten, standzuhalten.

Mit Blut und Leben allein ließen sich weder die Tausende von Panzern noch die starken Verbände der vier­motorigen Bomber aufhalten, noch die Millionen feindlicher Soldaten, die von allen Seiten auf das Herz Europas zuströmten. Das deutsche Schwert mußte zerbrechen, weil es so der Wille seiner Gegner gebot, sein Geist aber ist geblieben und wird bleiben, um in friedlicher Arbeit neue Wege zur Gesundung des deutschen Volkes zu schaffen und damit auch den friedliebenden Völkern der Welt wertvolle Güter für die Erhaltung des Lebens zu geben. Den Siegern aber fiel billige und leichte Beute in einem unschätzbaren Wert von ungeheuren Goldmilliarden in die Hände. Die deutschen Gesamtverluste werden auf 6 Billionen Euro geschätzt.

Allein 340 000 Patente erbeuteten die Alliierten in Deutschland und mehr als 200 000 Auslandspatente wurden kostenlos weggenommen. Das Ausland selbst hat den Wert dieser geistigen Güter des deutschen Volkes auf 750 Milliarden Euro geschätzt, wobei zugegeben wurde, daß zahllose Patente nicht abzu­schätzen sind und ihr Wert allein in die Milliarden Dollar ginge.

Der Zug der Ausbeutung aber ging noch weifer. So verlangte z.B. England auch nach dem Kriege die kostenlose Auslieferung deutscher Patente, die in den Jahren der Nachkriegszeit patentiert worden sind, ein in der Weltgeschichte noch nicht dagewesener Fall.

Am 27. Juli 1946 unterzeichneten 27 ehemals alliierte Staaten in London ein Abkommen, gemäß dem alle deutschen Auslandspatente, die bis zum 1. August 1946 angemeldet wurden, d.h. 14Monate nach Beendigung der Feindseligkeiten(!) enteignet werden sollten.

Darüber hinaus wurden, um die deutschen Wissenschaftsinstitute zu schädigen, 32,1% aller deutschen Dozenten und Forscher aus ihren Forschungs- und Lehrstätten entlassen. Demgegenüber ist zu erwähnen, daß zu Hitlers Zeiten nur 9,5% des Lehrpersonalstandes der deutschen Hoch­schulen zur Entlassung kamen.

Ein amerikanischer Bericht aus Washington besagte: Das Office of Technical Services in Washington erklärte, daß Tausende von Tonnen an Akten dort liegen würden. Man schätzte, daß über eine Million einzelner Erfindungen verarbeitet werden müßten.

Ein Beamter in Washington nannte es: »die einzige Quelle dieser Art in der Welt, die erste vollständige Aussaugung der Erfinderkraft eines großen intelligenten Volkes«.

Die Amerikaner starteten bei Kriegsende die Ak­tion »Paper Clips« (Büroklammer), die die Aufgabe hatte, sich aller deutschen Erfindungen, Arbeitsvorgänge, Betriebseinrichtungen, Betriebsorganisationen und sonst für die eigene Wirtschaft wichtiger Dinge zu bemächtigen.

Um diese Aktion zu erleichtern, wurden alle deutschen Betriebe, gleich ob sie militärisch wichtig waren oder nicht, besetzt und durften ohne Genehmigung der Alliierten die Arbeit nicht wieder aufnehmen. Die Folge war eine große Arbeitslosigkeit, geringe Einnahmen, Hungersnot und Schwarzhandel.

Außerdem wurden Fahn­dungen nach Wissenschaftlern organisiert und diese aufgefordert, in alliierten Ländern für die Siegerstaaten zu arbeiten; man scheute sich nicht, einen gewissen Druck hinter die Wünsche zu setzen.

Australien hat bekanntgegeben, daß es 6000 deutsche Industrieberichte sowie 46 deutsche Wissenschaftler und Techniker auf diese Weise erhalten hat.

Es waren und sind dies die Leistungen eines kleinen aber bienenfleißigen und ehrlichen Volkes, das den Kampf verloren hat.

Die geistigen Güter deut­scher Wissenschaft aber werden nicht einzeln in den Siegerstaaten gehandelt, sondern die Patente werden tonnenweise zu den billigsten Preisen verkauft. Die auf vielen Gebieten der Technik, insbesondere aber auf den Gebieten der modernsten Waffentechnik rückständigen Industrien des Auslandes können sich durch die deutsche Geistesarbeit ungeheure Summen an Forschungskapitalien ersparen und sich neue Fabrikate zunnutze machen.

Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
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