Babylon – der Anfang aller falschen Religionen?

In Konkurrenz zur heiligen Stadt Jerusalem, zur Braut Christi, steht eine »große Stadt«, ja eine »Hure«, deren entlarvtes Angesicht erschaudern läßt. Die Bibel gibt den vielsagenden Hinweis, daß »Babylon, die große Mutter aller Greuel der Erde« sei, eine Stadt auf sieben Bergen bzw. Hügeln (siehe Offenbarung 17,5.9.18). Handelt es sich hier tatsächlich um das als »Siebenhügelstadt« weltbekannte Rom, das zugleich Synonym für ein politisches Reich und ein religiöses System ist?

Das alte Babylon

Satan, der von der Welt verehrt werden wollte, schuf ein Zentrum der Sonnenanbetung. Es war Satans Versuch, sich Gott zu widersetzen. Die Götter und Göttinnen der alten Mythologie, die vor der Sintflut bestanden, wurden in den verborgenen Mysterien der Religion Babels erneut angebetet, um Satan zu ehren. Nimrod und Semiramis symbolisierten die Pantheons der Mythologie, die alle einen Gott des Krieges und eine Göttin der Liebe einschlossen. Nimrod war der Gründer Babels. Er symbolisierte den Gott des Krieges. Die Göttin der Liebe (Semiramis) wurde im Tempel Babels angebetet.


Die assyrischen oder babylonischen Städte im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris (oder Mesopotamien, etwa dem heutigen Irak) waren Stadtstaaten, an deren Spitze ein Priesterkönig stand. Zu den Aufgaben dieses Priesterkönigs gehörte die Verbindung mit den Götzen. Eine ganz besondere Verbindungsaufnahme fand nun einmal im Jahr statt, wenn der Priesterkönig in dem Tempel zu Ehren des Hauptgottes Marduk auf der Spitze des Zikkurats, einem aus Ziegeln gemauertem Turm mit der Oberpriesterin die „Heilige Hochzeit“ zum Segen und zur Fruchtbarkeit für Volk und Land vollzog (Fruchtbarkeistrituale).

Der Tempel in Babel war ein Turm, der bis in den Himmel reichte. Er stand für einen Versuch des Menschen, den Himmel durch seine eigenen Mittel zu erreichen und es war wirklich ein Tempel, in dem Satan durch Ritualprostitution und Menschenopfer verehrt wurde. Prostitutionen ehrten die Göttin der Liebe (Semiramis) während Menschenopfer den Gott des Krieges (Nimrod) ehrten.

Nimrod

Nimrod, der ein ein Urenkel von Noah war, wurde ein mächtiger Tyrann. Nimrod war der Schöpfer des Sonnenkultes. Nimrod wurde im Jahr 3275 v. Chr. ungefähr 95 Jahre nach der Sintflut geboren. Nimrod, der über Babel herrschte, war der Hauptanstifter des Turmbaus zu Babel. Dies war in allererster Linie eine Revolte gegen Gott. Im alten Babylon (Babel) gab es den Ritus der „heiligen Hochzeit“, die „rituelle Vereinigung“ des Priesterkönigs mit der Oberpriesterin – und die fand in einem Tempel auf der Spitze eines „Turms“ statt.

Nimrod und Semiramis ließen okkulte Praktiken, die vor der Sintflut getrieben wurden, wieder aufleben. Nimrod war ein grosser Astronom und behauptete, dass jede der Konstellationen des Tierkreises das Leben, die Karriere, die Gesundheit, der Charakter, das Verhalten, die Ehe und das Schicksal jedes Menschen kontrolliert, unter dessen Einflusses er geboren war. Er war sozusagen der Erfinder unserer heutigen Astrologie.

Er gab jedem der Planeten einen passenden Namen, ein Zeichen und einen bestmmten Einflusses, je nach Stand. Die Namen der Planeten und Zeichen haben sich mit der Entwicklung der Sprachen geändert, aber die Grundsätze sind im Laufe dieser 4.000 Jahre dieselben geblieben. Die Tierkreiszeichen zeigen unzweideutig, daß die z. B. Griechen etc. ihre Begriffe und Anordnungen des Tierkreises [und folglich ihre Mythologie, die damit verknüpft ist] von den Chaldäern übernahmen. Daß Nimrod mit der Orion-Konstellation identisch ist, kann nicht geleugnet werden.

Die in der Esoterik so hoch gelobte Astrologie hat ihren Ursprung im alten Babylon.

Rituelle Menschenopfer waren an bestimmten Himmelskonstellationen üblich und laut Nimrod notwendig. Irgendjemand, der sich weigerte, die Lehren von Nimrod zu akzeptieren, wurde gefoltert und wenn er weiterhin widersprach, wurde er getötet. Eine Regierung der Tyrannei wurde entgegen des Glaubens von Noah an den einen allmächtigen Gott in’s Leben gerufen und Nimrod wischte nach und nach die ganze Opposition gegen Lehre weg. Er nahm die Wahrheit des einen allmächtigen Gottes, verdrehte sie und änderte es in eine Lüge.

Als Shem, der Großonkel von Nimrod dies sah, zog er mit einer Armee los, um Nimrod zu töten. Im Kampf wurde Nimrod festgenommen und sein Körper wurde in viele einzelne Stücke zerhackt. Shem bat jeden seiner Krieger ein Stück des Körpers von Nimrod zu nehmen und die Stücke wurden überall im Königreich verteilt, um zu zeigen, daß Nimrod kein Gott war. Und sollte irgendjemand im Reich gefunden werden, der weiterhin an diesen Ritualen festhielt, würde ihn das gleiche Schicksal ereilen.

In der sumerischen Geschichte gibt es übrigens eine Geschichte über einen Mann, auf den die Beschreibung von Nimrod passt. Ebenfalls wird dieselbe Person von den Babyloniern, den Hittites, den Assyrern und sogar in Palästina erwähnt.

Diese Person war Gilgamesh.

Die gleich Geschichte existiert bei den Ägyptern (Osiris) u.s.w.

Weitere Namen von Nimrod sind unter anderem: BAAL, EL, BELUS, NINUS, ZEUS, JUPITER, RA, VISHNU, PAN-KU, TEOTL, ODIN, ….
Weitere Namen von Tammuz, dem Sohn Nimrods, sind unter anderen: TAMMUZ, BACCHUS, TAMMUZ, HURCULES, DIONYSUS, ATTIS, OSIRIS, HORIS, KRISHNA, YI, QUETZALCOATL, BALDER, …

Semiramis

Semiramis heiratete Cush – den Enkel von Noah und brachte Nimrod zur Welt. Sie war auch die Enkelin der Frau von Noah. Sie war die Frau von Cush zur Zeit des Turms und Mutter von Nimrod.

Semiramis war die Hohepristerin im Tempel und trug für die Tempel-Prostituierten die Verantwortung. Ritualprostitution war eine von Frauen geführte Religion (Man vergleiche hierzu auch die Kulte und Bräuche der heutigen Hexen, auf die auch John Todd in seiner Vortragsreihe aufmerksam macht). Während der Prostitution wurden die Frauen von Dämonen eingenommen und besessen. Die babylonischen „heiligen Prostituierten, die wahrscheinlich ein sehr hoch angesehenes Mitglied der Gesellschaft waren, wurden sehr verehrt wegen ihrer Vereinigung mit verschiedenen Göttern oder Göttinnen.

Es war alles so erdacht, daß die Gemüter der Neulinge bis auf den höchsten Gipfel der Erregung gebracht wurden, so daß sie, nachdem sie sich bedingungslos den Priestern übergeben hatten, darauf vorbereitet waren, alles anzunehmen. Nachdem die Einweihungskandidaten die Beichte abgelegt und die erforderlichen Eide geleistet hatten, »zeigten sich ihnen seltsame und verblüffende Dinge.

Babel wurde damit der Prototyp für den Angriff Satans auf die von Gott gewollte Bindung (Ehe) zwischen Mann und Frau.

Semiramis, die erste zur Göttin erhobene Königin dieser Stadt ähnelt verbblüffender Weise der Diana von Ephesus. Im allgemeinen wurde Diana als Jungfrau und Schutzherrin der Jungfräulichkeit dargestellt; aber die ephesische Diana unterschied sich davon sehr. Sie wurde mit all den Attributen der Mutter der Götter dargestellt und trug (als Mutter der Götter) eine Turmkrone, deren Anblick unweigerlich an denTurm zu Babel erinnert. In Ägypten wurde sie übrigens als Isis verehrt u.s.w. Wenn es jemanden gab, der von dem tragischen Tod Nimrods stärker als andere betroffen war, dann war dies seine Frau Semiramis, die von einer ursprünglich bescheidenen Stellung erhöht wurde, um mit ihm den Thron Babylons zu teilen.

Weitere Namen von Semiramis sind unter anderem: ASHTORETH, ASTARTE, RHEA, ISHTAR, BELTIS, APHRODITE, CYBELE, DIANA, ISIS, HATHOR, ISI, DEVAKI, HENG-O, MA TSOOPO, COATTLICUE, FREGG, FREYDA, …

Nimrod heiratend, konnte Semiramis ihre Position der Autorität in Babylon aufrechterhalten und so lange ihr Mann die Macht inne hatte, war sie sicher. Sobald er jedoch starb, war sie wieder in der Gefahr, alles zu verlieren, was sie hatte. Als Nimrod schließlich getötet wurde, hatte Semiramis alle Teile seines Körpers, die überall im Königreich von Uruk verteilt worden waren, zusammengesammelt. Nur ein Teil konnte nicht gefunden werden. Dieser fehlende Teil war sein Fortpflanzungsorgan – sein Penis. Semiramis behauptete, dass Nimrod ohne dieses Teil in einem Ritual nicht zum Leben wiedererweckt werden könne.

Semiramis wollte diese falsche heidnische Religion aber unbedingt lebendighalten. Ihre Astrologen sagten, daß am 22. Dezember die Sonne am Weitesten von der Erde entfernt ist, aber am 25. Dezember „von neuem geboren wird.“ Das ist als die „Wintersonnenwende“ im Heidentum bekannt. Semiramis wurde am 25. März schwanger (Ostern/Ischtar), das heißt der Frühlingspunkt im Heidentum. Sie erzählte dem babylonischen Volk, Nimrod sei der Gott der Sonne und daß er sie durchdrungen habe mit den Strahlen der Sonne und so wieder zum Leben erweckt wurde. Genau 9 Monate später, am 25. Dezember, gebar sie einen Sohn und nannte ihn Tammuz. Sie sagte, daß Tammuz eine Reinkarnation von Nimrod als dem „Sonnengott“ sei und am 25. Dezember geboren wurde und sie die „Göttin des Mondes“ oder die „Königin des Himmels.“ Sie lehrte, dass der Mond eine Göttin sei, die einen 28-tägigen Zyklus durchging und wenn dieser voll sei, ovulierte.
Sie behauptete weiter, dass sie vom Mond in einem riesigen Mondei herunterkam, das in den Euphrates Fluss fiel. Das sollte zur Zeit des ersten Vollmonds nach dem Frühlingsäquinoktium (Tag-und-Nachtgleiche) geschehen sein.

Durch ein Ritual und Zaubersprüche wurde das Leben zurück in den Körper von Nimrod „geatmet“. Die Göttin vereinigte sich sexuell mit Nimrod.

Der Plan, der so geschickt ausgearbeitet war, zeigte seine Wirkung. Semiramis erwarb durch ihren toten und zum Gott erhobenen Mann Ruhm, und im Laufe der Zeit wurden sie beide unter den Namen Rhea und Nin oder »Muttergöttin und Sohn« mit einer Begeisterung verehrt, die unglaublich war, und ihre Statuen wurden überall aufgestellt und angebetet.

Ein ägyptischer Obelisk“ (Hesekiel 8:5). Es ist das Bild des Penis Nimrod’s. Die biblische Cyclopedia von McClintock und Strong, sagt: „Auch die Türme der Kirchen sind beibehaltene Symbole aus dem alten Phalluskult“ („Phallus“, vol. VIII, S. 55).

Thomas Inman, in seinem Buch „alte heidnische und christliche Symbolik der Moderne“ schreibt, dass alte Fruchtbarkeitsriten und Phalluskult bei der Einrichtung der verschiedenen architektonischen Elemente, „wie wir jetzt sehen, Türme vor unseren Kirchen, Moscheen und Minarette, eingeführt worden sind“ (p . XXII). Dies sind ausreichende Beweise dafür, dass unsere Kirchen nicht mit solchen Symbolen geschmückt werden und dass sie damit keine Verbindung zu der Anbetung Gottes herstellen dürfen.

Rom ist übrigens die Stadt mit der größten Anzahl von Obelisken in der Welt. Es gibt nicht weniger als 19 Türme in Plätzen oder in den Gärten nobler Villen.

Die Mutter mit dem Kind

Semiramis bekam also einen Sohn und nannte ihn Damu (vom sumerischen „Damm,“ oder Blut), welcher in der späteren babylonischen Sprache Dammuzi, im hebräischen Tammuz und im griechischem Adonis genannt wurde. Diesem Sohn, der so in seiner Mutter Arme verehrt wurde, schrieb man alle Eigenschaften des verheißenen Messias zu und gab ihm nahezu alle seine Namen. Wie Christus in der hebräischen Sprache des Alten Testaments Adonai, der Herr, genannt wurde, nannte man Tammuz Adon oder Adonis. Unter dem Namen Mithras wurde er als der »Mittler« verehrt. Als Mittler und Haupt des Bundes der Gnade wurde er Baal-Berith genannt, Herr des Bundes.

Von Babylon aus breitete sich diese Mutter und Kind-Verehrung in die ganze Welt aus.

In Ägypten wurden die Mutter und das Kind unter den Namen von Isis und Osiris angebetet. In Indien, sogar bis jetzt als Isi und Iswara; in Asien, als Cybele und Deoius, Astarte, Astoreth; im heidnischen Rom als Fortuna und Jupiter-puer oder Jupiter, der Junge; in Griechenland als Ceres, die Große Mutter, mit dem Baby an ihrem Busen, oder als Irene, die Göttin des Friedens, mit dem Jungen Plutus in ihren Armen und sogar in Tibet, in China und Japan, wo Shing Muhen, die Heilige Mutter in China mit einem Kind in ihren Armen vertreten wurde. In Großbritannien beteten die Druiden-Priester die Jungfrau-Patitura als die „MUTTER DES GOTTES“ an. Andere Namen sind Aphrodite (Venus), Artemis (Diana), Athena (Mineva), Demeter (Ceres), Geae (Erde), Hera (Juno), Hestia (Vesta), Nandu (Ops) u.s.w.

Viele Missionare waren äusserst überrascht, als sie in neuen Ländern ankamen, und dort Mutter und Kind fanden, die fromm angebetet wurden. Das Bild der Mutter mit dem Kind wurde in der heidnischen Kultur so fest verankertt, daß, als die römisch-katholische Kirche auf der Bildfläche erscvhien, diese heidnischen Bildsäulen und Bilder einfach umbenannt wurden. Ab sofort wurden diese als die Jungfrau Maria und ihr leibhaftiger Sohn Jesus angebetet.. Maria wurde schleßlich als die Königin des Himmels gekrönt und angebetet.

Die zur Göttin erhobene Königin, die in jeder Hinsicht als die wahre Jungfrau betrachtet wurde, wurde also gleichzeitig als die Verkörperung des Heiligen Geistes angebetet, des Geistes des Friedens und der Liebe. Die Madonna Roms ist die Madonna Babylons. Die Königin des Himmels in dem einen System ist dieselbe wie die Königin des Himmels im anderen. Die in Babylon und Ägypten als Wohnung oder Wohnstätte Gottes verehrte Göttin ist identisch mit derjenigen in Rom.

Folgendes schreibt der Autor eines katholischen Werkes, das der Erhöhung der Jungfrau gewidmet ist und in dem alle Christus eigenen Titel und Vorrechte Maria verliehen werden:

»Siehe, die Wohnung Gottes, das Wohnhaus Gottes, die Wohnstätte, die Stadt Gottes ist bei den Menschen und in den Menschen und für die Menschen, zu ihrer Erlösung und Erhöhung und ewigen Verherrlichung… Ist es wirklich klar, daß dies von der heiligen Kirche wahr ist? Und in ähnlicher Weise auch ebenso wahr von dem heiligsten Sakrament des Leibes des Herrn? Ist es (wahr) in einem jeden von uns, sofern wir wirklich Christen sind? Unzweifelhaft; aber wir müssen dieses Geheimnis betrachten, (wie es) in einer besonderen Weise in der heiligsten Mutter unseres Herrn (besteht). Der Autor bemüht sich zu zeigen, daß »Maria mit Recht als die Wohnung Gottes bei den Menschen bezeichnet wird«, und zwar nicht nur in dem Sinn, daß ja alle Christen der »Tempel Gottes« sind, sondern in einem besonderen Sinn. Er fährt mit ausdrücklichem Bezug auf sie in dieser Eigenschaft als Wohnung fort: »Wahrlich, großartig ist der Vorteil, einzigartig ist das Vorrecht, daß die Wohnung Gottes bei den Menschen ist, durch welche die Menschen sicher dem Mensch gewordenen Gott nahekommen können. Hier wird die ganze vermittelnde Herrlichkeit Christi, des Gottmenschen, in welchem all die Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt, auf Maria übertragen oder zumindest mit ihr geteilt. Obige Auszüge sind einem Werk entnommen, das vor mehr als zweihundert Jahren veröffentlicht wurde.


Hat sich das Papsttum seit damals gebessert?

Die Namen der Lästerung, die Maria durch das Papsttum verliehen wurden, haben nicht die geringste Spur einer biblischen Grundlage, sondern finden sich alle im babylonischen Götzendienst wieder. Ja, sogar die Gesichtszüge und die Hautfarbe der römischen und babylonischen Madonnen sind die gleichen. Bis vor kurzem, als Raffael etwas von dem gewöhnlichen Pfad abwich, gab es weder etwas Jüdisches noch gar etwas Italienisches an den römischen Madonnen. Hätten diese Bilder oder Statuen der jungfräulichen Mutter die Mutter unseres Herrn darstellen sollen, wären sie natürlich entweder in die eine oder die andere Form gegossen worden. Aber dem war nicht so. In einem Land von dunkeläugigen Schönheiten mit schwarz glänzenden Locken wurde die Madonna immer mit blauen Augen und goldenem Haar dargestellt, mit einem Aussehen, das sich völlig vom jüdischen unterschied, das man ja ganz natürlich der Mutter unseres Herrn zuschreiben würde, das aber genau mit dem übereinstimmt, was das ganze Altertum der Königin-Göttin Babylons zuschreibt. In fast allen Ländern ist die große Göttin mit goldenem oder gelbem Haar dargestellt worden, wodurch ersichtlich wird, daß es einen großen Prototyp gegeben haben muß, dem sie alle entsprachen.

Diese Übereinstimmung besteht auch nicht allein in der Haut- und Haarfarbe, sondern auch in den Gesichtszügen. Jüdische Gesichtszüge sind auffallend und haben ganz eigene Merkmale. Die Original-Madonnen haben aber überhaupt nichts von jüdischer Gestalt oder jüdischen Gesichtszügen an sich. Von denen, die persönlich beide verglichen haben324, wird jedoch erklärt, daß sie in dieser Hinsicht wie auch hinsichtlich der Hautfarbe mit den babylonischen Madonnen übereinstimmen, die Sir Robert Ker Porter in den Ruinen Babylons fand.

Es gibt noch ein weiteres bemerkens- und beachtenswertes Kennzeichen dieser Bilder, und zwar der Nimbus oder der besondere Lichtkreis, der häufig den Kopf der römischen Madonna umgibt. Mit diesem Kreis wird auch das Haupt der sogenannten Bildnisse Christi häufig umgeben. Wo konnte ein solches Ornamentseinen Ursprung haben?

Wenn im Falle unseres Herrn sein Kopf nur mit Strahlen umgeben gewesen wäre, mag man vielleicht behaupten, dies komme von der Erzählung des Evangeliums, daß sein Angesicht auf dem heiligen Berg vor Licht strahlte. Aber wo im gesamten Bereich der Schrift lesen wir je davon, daß sein Kopf mit einer Scheibe oder einem Kreis von Licht umgeben war?

Wonach man jedoch vergeblich im Wort Gottes suchen wird, das findet man in den künstlerischen Darstellungen der großen Götter und Göttinnen Babylons. Die Scheibe und insbesondere der Kreis waren die bekannten Symbole der Sonnengottheit und kamen in der Symbolik des Ostens reichlich vor. Mit dem Kreis oder der Scheibe war der Kopf der Sonnengottheit umgeben. Dasselbe war der Fall im heidnischen Rom. Apollo, das Kind der Sonne, wurde oft so dargestellt.

Der leichteste Weg, das Christentum und die Götzenkulte zu vermischen, war es also, die Idole und die Symbole zu übernehmen. Die Priester von Mithra wurden die Pater/Priester der römischen Kirche und die Priesterinnen, die in den Cybele Tempeln waren, wurde die Nonnen der römischen Kirche.

Viele Heiden waren daher auch vom Christentum angezogen worden und die Bischöfe begriffen, daß sie ihre Anhänger-Zahlen noch steigern konnten, wenn sie etwas Ähnlichkeit im Christentum und der Anbetung der Mutter-Göttin finden könnten. So entschieden Konstantin und seine Bischöfe, daß Maria ab sofort die Mutter von Jesus sei, die einzig in der Lage sei, die große Mutter des Heidentums zu ersetzen. Sie konnten damit erlauben, daß jene Leute, die noch zu ihrer Mutter-Göttin beteten, nun die Mutter Maria ist anstatt Cybele/Semiramis/Rhea/Isis etc. Nach und nach wurde diese Götzenanbteung der Semiramis an die Anbetung der Mutter Gottes angeglichen.

Was? Das glauben Sie nicht? Es kommt noch schlimmer …


Das neue Babylon

In Übereinstimmung mit dem Grundsatz, aus welchem die Beichte hervorging, erhob die Kirche, d. h. der Klerus, den Anspruch, der einzige Treuhänder des wahren Glaubens der Christenheit zu sein. So wie man glaubte, die chaldäischen Priester seien die einzigen, die den Schlüssel zum Verständnis der MythologieBabylons besitzen – ein Schlüssel, der ihnen von der frühen Antike an weitergereicht wurde – behaupteten auch die Priester Roms, die einzigen Ausleger der Heiligen Schrift zu sein.

Das Kardinalskollegium mit dem Papst an seiner Spitze ist jedoch lediglich die Kopie des heidnischen Priesterkollegiums mit seinem »Pontifex Maximus« bzw. »Obersten Priester« an der Spitze, welches in Rom von frühester Zeit an existiert hatte und das sich bekanntermaßen nach dem Modell des großen Original-Priesterkollegiums in Babylon entwickelt hatte. Der Papst beansprucht heute die Oberhoheit in der Kirche als der Nachfolger Petri, von dem behauptet wird, daß ausschließlich ihm die Schlüssel des Himmelreichs von unserem Herrn übergeben wurden.

Doch hierin liegt die wichtige Tatsache, daß der Papst einen solchen Anspruch auf Vorrang oder etwas ähnliches aufgrund dessen, daß er der Besitzer der Petrus übergebenen Schlüssel sei, nie öffentlich geltend gemacht hatte, bevor er nicht diesen Titel erhielt, mit dem tausend Jahre lang die Kraft der Schlüssel des Janus und der Kybel verbunden waren.

Als der Sitz des Reiches in den Osten verlegt wurde und Konstantinopel drohte, Rom in den Schatten zu stellen, mußte nach einem neuen Grund für die Aufrechterhaltung der Würde des Bischofs von Rom gesucht werden. Dieser neue Grund wurde gefunden, als um 378 der Papst die Schlüssel erbte, die die Symbole zweier bekannter heidnischer Gottheiten in Rom waren. Janus trug einen Schlüssel753 , und Kybele trug einen Schlüssel; und dies sind die zwei Schlüssel, die der Papst als Abzeichen seiner geistlichen Autorität stolz auf seinen Armen trägt.

Als der Papst schließlich nach Ansicht der Heiden den Platz der Stellvertreter von Janus und Kybele eingenommen hatte und daher berechtigt war, ihre Schlüssel zu tragen, sah er, daß der Anblick dieser Schlüssel die Täuschung aufrecht halten würde, wenn es ihm nur gelänge, den Christen glaubhaft zu machen, daß Petrus allein die Macht der Schlüssel hatte und daß er Petri Nachfolger war; und so wäre, wenn auch die zeitliche Würde Roms als Stadt verging, seine eigene Würde als Bischof von Rom fester gegründet denn je.

Janus der heute Petrus heißt

Man ließ einige Zeit verstreichen, und dann, als das verborgene Wirken des Geheimnisses der Gesetzlosigkeit den Weg dafür gebahnt hatte, machte der Papst zum ersten Mal öffentlich seine Vorrangstellung geltend, begründet auf die Petrus verliehenen Schlüssel. Etwa um 378 kam er zu der Stellung, die ihm nach Ansicht der Heiden die Macht der erwähnten Schlüssel verlieh. Doch erst 431 erhob er öffentlich Anspruch auf die Schlüssel Petri.

Wenige Lügen könnten gröber sein, doch wurden sie im Lauf der Zeit allmählich fast überall geglaubt, und wie nun die Statue Jupiters in Rom als wahres Bildnis Petri verehrt wird, glaubte man Jahrhunderte hindurch andächtig, die Schlüssel des Janus und der Kybele stellten die Schlüssel desselben Apostels dar. Während man die Leichtgläubigkeit der Christen hinsichtlich dieser Schlüssel als Sinnbilder für eine ausschließliche Macht, die Christus dem Papst durch Petrus verliehen habe, nur durch eine rechtliche Verblendung erklären kann, ist nicht schwierig zu verstehen, wie die Heiden sich um so bereitwilliger um den Papst scharten, als sie hörten, daß er seine Macht auf den Besitz der Schlüssel des Petrus gründete.

Die Bronzestatue des „Petrus“ im Vatikan

Bedeutende Archäologen und Historiker neigen dazu zu glauben, daß die Bronzestatue die des Petrus ist, jedoch ist sie in Wirklichkeit eine Statue des griechischen Gottes Jupiter. Die Statue des Petrus zeigt eine Sonnenplatte. Die Bischöfe in Rom forderten auch das Petrus das Haupt von der Kirche repräsentiere anstatt Christus. Der verlängerte Fuß wird regelmäßig von Götzendienern abgenutzt, die die Statue zur Huldigung küssen. Es wurde jedoch wieder und wieder nachgewiesen, daß es eine komplette Erfindung ist, daß der Apostel Petrus jemals Bischof Roms war.

Der Priester, deshalb, der im Namen Hermes die Mysterien erklärte, muss nicht nur mit den Schlüsseln von Peter, aber mit den Schlüsseln „von Peter-Roma“ geschmückt worden sein. Hier, dann, beginnt das berühmte „Buch des Steins“, in einem neuen Licht, und nicht nur so zu erscheinen, aber neues Licht auf einen der dunkelsten und die meisten rätselhaften Durchgänge der Päpstlichen Geschichte zu werfen.

Fällt eigentlich auch niemandem auf, dass die Katholische Kirche ihren wichtigsten Sakralbau nicht Christuskirche, sondern Peterskirche nennt? Und dass sie nicht auf einem „Christusplatz“, sondern auf dem Petersplatz in Rom steht? Selbst wenn es zuträfe, dass sich die Kuppel Michelangelos über dem Grab des Apostels Petrus wölbt – was längst als Legende entlarvt ist, da Petrus Grab in Jerusalem gefunden wurde (!!) müßten sich die Männer auf dem „Stuhl Petri“ fragen lassen, wie es um den Stuhl des Jesus, des Christus, in Rom steht. 2000 Jahre Kirchengeschichte ließen uns offenbar so abstumpfen, dass uns gar nicht mehr auffällt, dass man Christus durch Petrus ersetzt hat.


Matth. 16, 13-20:

„Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, daß der Menschensohn sei? Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, daß ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!

Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. Da gebot er seinen Jüngern, niemandem zu sagen, daß er der Christus sei.“

Wörtlich : ”Du bist Petros, und auf diese Petra will ich meine Gemeinde bauen. „Das griech. Wort “Petros” entspricht dem aramäischem Wort „Kephas” und bedeutet „Stein” „losgerissenes Felsstück”. „Petra” dagegen ist nicht der kleine Stein, sondern der „Fels”. Jesus gibt zu verstehen : „Du bist ein Stein, und auf den Felsen will ich meine Gemeinde bauen.”

Die große Zahl der Kirchenväter sah in dem Felsen Jesus Christus oder das Bekenntnis zu ihm, so beispielsweise Chrysostomos, Ambrosius, Cyril von Alexandria, Leo der Große, Augustinus, selbst der größte Papst des Mittelalters GregorVII. Erst ab dem 5. Jahrhundert erhob man den Anspruch, Petrus sei der Fels, und der Papst sei Nachfolger des Petrus und handle aus gleicher Vollmacht wie dieser. Für den Primat des Bischofs von Rom brauchte man natürlich eine biblische Begründung und dafür zog man den Ausgangstext heran. Die Kirche behauptet nun, „Nachfolger“ des Petrus zu sein und diese „Gewalt“ (Schlüssel-Symbolik) von ihm sozusagen geerbt zu haben und ihre Kirche auf dem Fels erbaut zu haben. Daraus leitet sie ihren maßlosen Anspruch ab, im Namen Gottes Sünden vergeben zu können und durch ihre Rituale den Menschen den Himmel aufschließen zu können und umgekehrt auch, jemanden für immer in die ewige Hölle verbannen zu können.

In Rom entstand im Laufe der Zeit neben den Heiligtum der Kybele auf dem Palatin das sog. Phrygianum auf dem Vatikanischen Hügel. Es scheint sich übrigens direkt unter dem jetzigen Petersdom befunden zu haben, denn bei dem Umbau des Domes im Jahr 1608 oder 1609 wurden eine Reihe schön gearbeiteter und reich beschrifteter Taurobolium-Altäre ausgegraben. Sie sind jetzt im Vatikanischen Museum zu besichtigen. Die Basilika steht jetzt also an der Stelle an der füher der Haupttempel von Cybele war (!). Sie trug, wie bereits erwähnt auch einen Schlüssel wie Janus, der ihr dieselbe Autorität wie Janus (Schlüssel zum Himmel und der Erde und den Mysterien der Welt vor der Sintflut) verlieh.

Der Vatikans von oben – in Form eines Schlüssels

Sicherlich werden einige Leser jetzt hoffentlich weniger skeptisch sein als am Anfang. Doch es geht noch weiter. Die katholische Kirche hat wirklich nichts ausgelassen.

Wie wir immer wieder feststellen dürfen, wurde immer wieder versucht, durch Namensänderungen den eigentlichen Kult zu verbergen. Und wieder haben wir es mit einem neuen/alen Götzen zu tun.

Dagon

(sonst bekannt als Nimrod/Neptune/Poseidon/….)

Die Priester von Dagon trugen eine Mitra-Kopfbedeckung und die katholische Kirche verwendet heute seltsamerweise das gleiche. Gemäß der ägyptischen Mythologie, als die Richter Osiris [Nimrod] schuldig fanden, die Religion von Adam zu verderben und seinen Körper zerschnitten, warfen sie die Teile in den Nil. Es wurde gesagt, daß ein Fisch eines dieser Stücke (seinen Penis) aß und sich daraufhin verwandelte. Später angelte Isis [Semiramis] entlang des Flusses einen Menschen halb Fisch, halb Mann. Dieses Seewesen war Dagon, der reinkarnierte Nimrod.

Und Dagon ist kein anderer als Nimrod, der aus den Ozeantiefen als ein Halbmann, Halbfisch auferstanden ist. Dagon kommt von „dag“und bedeutet Fisch. Darstellungen dieses Fisch-Gottes sind übrigens unter den Skulpturen von Nineveh gefunden worden.

Das Haupt bildete eine Mitra, während sein schuppiger Schwanz als ein Umhang nach hinten fiel.

Die Anbetung von Dagon beeinflußt bis heute auch die Essgewohnheiten. Dies klärt auch die Frage, warum manche Katholiken, Fisch an allen Tagen außer Freitagen essen. Ob sie es wissen oder nicht – sie folgen damit einem alten babylonischen Ritual. Betreffs des Rituals seiner Anbetung wissen wir auch von alten Schriftstellern, daß sich die meisten syrischen Völker aus religiösen Gründen enthielten, Fisch zu essen (Die katholische Enzyklopädie, 1913).

„Poseidon“ alias Dagon

In chaldäischen Zeiten war das Haupt der Kirche der Vertreter von Dagon und man dachte, er sei unfehlbar und wurde als ‚Ihre Heiligkeit“ angeredet. Die durch Babylon unterworfenen Nationen mußten den Ring und den Schuh des babylonischen Gottes-Königs küssen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Dagon wird übrigens auch vielfach in der Bibel erwähnt:

Richter 16,23

Da aber der Philister Fürsten sich versammelten, ihrem Gott Dagon ein großes Opfer zu tun und sich zu freuen, sprachen sie: Unser Gott hat uns unsern Feind Simson in unsre Hände gegeben.

1. Samuel 5,2

Die Philister aber nahmen die Lade Gottes und brachten sie von Eben-Ezer gen Asdod in das Haus Dagons und stellten sie neben Dagon. Und da die von Asdod des andern Morgens früh aufstanden, fanden sie Dagon auf seinem Antlitz liegen auf der Erde vor der Lade des HERRN. Aber sie nahmen den Dagon und setzten ihn wieder an seinen Ort. Da sie aber des andern Morgens früh aufstanden, fanden sie Dagon abermals auf seinem Antlitz liegen auf der Erde vor der Lade des HERRN, aber sein Haupt und seine beiden Hände waren abgehauen auf der Schwelle, daß der Rumpf allein dalag. Darum treten die Priester Dagons und alle, die in Dagons Haus gehen, nicht auf die Schwelle Dagons zu Asdod bis auf diesen Tag. Aber die Hand des HERRN war schwer über die von Asdod und verderbte sie und schlug sie mit bösen Beulen, Asdod und sein Gebiet. Da aber die Leute zu Asdod sahen, daß es so zuging, sprachen sie: Laßt die Lade des Gottes Israels nicht bei uns bleiben; denn seine Hand ist zu hart über uns und unserm Gott Dagon.

Zephania 1,10

Zur selben Zeit, spricht der HERR, wird sich ein lautes Geschrei erheben von dem Fischtor her und ein Geheul von dem andern Teil der Stadt und ein großer Jammer von den Hügeln.

Es gibt übrigens noch viele weitere Erwähnungen in der Bibel.

Dagon Priester mit Mitra, Weihwasser mit einer Hand sprenkelnd.

Wie der Papst den Schlüssel des Janus trägt, trägt er auch die Mitra Dagons. Die Ausgrabungen von Ninive stellen dies völlig außer Zweifel. Die päpstliche Mitra unterscheidet sich grundlegend von der Kopfbedeckung Aarons und der jüdischen Hohenpriester. Diese Kopfbedeckung war ein Turban. Die zweispitzige Mitra, die der Papst trägt, wenn er am Hochaltar Roms sitzt und die Verehrung der Kardinäle entgegennimmt, ist genau die von Dagon getragene Mitra, dem Fischgott der Philister und Babylonier.

Später begann man übrigens auch, unseren Herrn Jesus Christus allgemein ICHTYS zu nennen, d. h. »Fisch, offensichtlich, um ihn mit Dagon gleichzustellen.

Das Fischsymbol wird seit Jahrtausenden weltweit als ein heidnisches Symbol verwendet. Fische wurden als ein Symbol von Nimrod ursprünglich angebetet (weil der Fisch die Sintflut überlebte). Der Sonnengott, der getötet worden war, wurde im Schoß seiner Mutter von neuem geboren. Ihre Gebärmutter wurde als die Wasser der großen Tiefe verehrt. Nimrod wurde als der Fisch-Gott Dagon in diesem „Wasser“ neugeboren.

„Göttin“ mit dem Fischhaupt Dagon auf ihrem Kopf

Es gibt jedoch ein weiteres Symbol der Macht des Papstes, das nicht übersehen werden darf, und zwar den bischöflichen Krummstab.

Woher kommt eigentlich der Krummstab?

Es ist gewiß, daß Nimrods zu Göttern erhobene Nachfolger allgemein mit dem Krummstab dargestellt wurden. Das war in Babylon und Ninive der Fall, wie es die vorhandenen Denkmäler zeigen. Doch dieser »lituus« oder Weissagungsstab der römischen Auguren war, das ist gut bekannt, von den Etruskern übernommen worden, die ihn wiederum zusammen mit ihrer Religion von den Assyrern abgeschaut hatten. Wie sich der römische Augur durch seinen krummen Stab auszeichnete, so waren auch die chaldäischen Wahrsager und Priester bei der Ausübung ihrer magischen Riten im allgemeinen mit einem Krummstab ausgestattet. Die Spur dieses Zauberstabs kann man direkt bis zum ersten König Babylons zurückverfolgen – Nimrod.

Der Krummstab des Papstes nun, den er als Wahrzeichen seines Amtes als der große Hirte der Schafe trägt, ist nicht mehr und nicht weniger als der Krummstab des Auguren oder der Zauberstab der Priester Nimrods.

Nimmrod mit Stab, geschmückt mit einem Knauf.
Man beachte auch die Sonnensymboliken und das Kreuz (siehe Artikel über das Kreuz) auf seiner Brust!

Schaut ihm in die Augen und sagt dann reinen Herzes, er sei der Vetreter Christi auf Erden?
Wieviele Menschen (!!) mußten wegen dieser Lüge grausam sterben?

Die „heilige“ Messe – das tatsächliche Opfer Jesu?

Nach eigenen Aussagen der katholischen Kirche werden während der katholischen Messe Brot und Wein des Abendmahls durch die Macht des Priesters in den tatsächlichen Leib und das authentische Blut Jesu verwandelt. Der Grundsatz, auf dem die Transsubstantiation basiert, ist zweifellos babylonischer Art, doch ist nicht erwiesen, daß dieser Grundsatz so angewendet wurde wie vom Papsttum. Sicher und erwiesen ist aber, daß ein solcher Hostiengott, wie ihn das Papsttum verehrt, im heidnischen Rom niemals verehrt wurde. Die Lehre von der Transsubstantiation ist vom Wesen her eindeutig Zauberei; sie erhebt den Anspruch, durch Aussprechen einiger mächtiger Worte eine Substanz in eine andere zu verwandeln oder durch einen geschickten Trick eine Substanz gänzlich zu entfernen und sie durch eine andere zu ersetzen.

Die Hostie, eine Oblate, die den gebrochenen Leib Jesu darstellen soll, ist nicht gebrochen, sondern rund. Daran erkennt man, daß es sich um ein weiteres Symbol der Sonne und des Baalsdienstes handelt. Der dünne runde „Kuchen“ erscheint bereits auf den Altären des Heidentums. Das Sonnenbild auf der Monstranz, an die Hostie als „Sonne“ angebracht ist, hat auffallende Ähnlichkeit mit dem Sonnenbild über den heidnischen Altären. Der Sonnenpriester weihte den Kuchen und verwandelte diesen angeblich in das wirkliche Fleisch seiner Gottheit, das dann aufgegessen wurde. Daher kommt das Wort „Baalspriester“ ursprünglich. „Cahna-Bal“, das Stammwort für „Kannibale“.

Was könnte das Papsttum dazu veranlaßt haben, so sehr auf der »Rundheit« seines unblutigen Opfers zu bestehen?

Sicherlich kein Hinweis aus der göttlichen Einsetzung des Abendmahls unseres Herrn; denn in allen Berichten davon findet sich nicht ein Hinweis auf die Form des Brotes, das unser Herr nahm, als er es segnete und brach und seinen Jüngern gab, indem er sagte: »Nehmt, eßt, dies ist mein Leib! Dies tut zu meinem Gedächtnis.« Ebensowenig kann es irgendeiner Anweisung über die Form des jüdischen Passahbrots entlehnt sein, denn dazu finden wir keine Anweisungen in den Büchern Moses. Und doch muß die Bedeutung, die Rom der Rundheit der Oblate zuschreibt, einen Grund haben; und diesen Grund findet man heraus, wenn man sich die Altäre Ägyptens ansieht.

Dieser Sohn nun, der durch diese Transsubstitution verherrlicht werden soll ist widerum kein anderer als Tammuz. Er war durch das heilige Orakel der großen Göttin die Fleisch gewordene Sonnengottheit.

Eine Silberplatte in Gestalt einer Sonne ist gegenüber dem Sakrament auf dem Altar angebracht, die zusammen mit dem Licht der Kerzen eine höchst glänzende Erscheinung ergibt. Was hat diese »glänzende Sonne« dort auf dem Altar zu suchen, gegenüber dem Sakrament, der runden Oblate?

In Ägypten wurde die Sonnenscheibe in den Tempeln dargestellt, die der Herrscher und seine Frau und Kinder anbeteten. In dem großen Tempel Babylons war das goldene Bildnis der Sonne zur Anbetung durch die Babylonier aufgestellt.Im Baalsdienst, wie er von den abgöttischen Israeliten in den Tagen ihres Abfalls ausgeübt wurde, wurde ebenfalls das Sonnenbildnis angebetet, und es ist auffallend, daß das Bildnis der Sonne, das das abgefallene Israel verehrte, über dem Altar errichtet war.

Bild eines Sonnenaltars

Die Transsubstantionslehre, d. h. die Verwandlung des „Brotes und des Weines“ in den tatsächlichen Leib und das authentische Blut Jesu, wurde im Jahre 1215 von Papst Innozenz III. zum katholischen Dogma erhoben. Spuren der Verwandlungstheorie finden sich bereits im 4. Jahrhundert und sie entwickelte sich stufenweise weiter bis unter Papst Theodor I. (643-649) bis die „Vervollkommnung“ dieses Brauchs durch die Hinzunahme der wunderwirkenden Reliquien erreicht war.

Hokuspokus – Lüge oder Wunder?

Die Messe ist ein Spektakel von herrlicher Pracht. Extrem bunte Roben, Musik, Glocken, Kerzen, Weihrauch bewirken einen besonderen psychologischen Effekt und bezaubern die Teilnehmer, während sich unter dem würdevollen komplizierten Ritual durch die Wirkung vieler Kreuzeszeichen und der Reliquie der runde Kuchen und der Wein angeblich in den wirklichen Leib und das wahrhafte Blut Jesu verwandeln. Danach wird der „Gott“ verspeist. Die Hostie ist nach katholischer Überlieferung der Gegenstand vieler Wunder gewesen. Es gab sogar Hostien, die bluteten und immer noch bluten.

Diese Verfälschung des Opfers Jesu wurde biblisch vorausgesagt als verwüstetes Greuel.

Selbst bis an den Obersten des Heeres wuchs er empor. Und er nahm ihm das Beständige weg, und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzst. Und ein Opferdienst wurde verbrecherisch gegen das Beständige eingerichtet. Und das Horn warf die Wahrheit zu Boden, und hatte Erfolg. (Dan. 8,11.12)

Und Streitkräfte von ihm werden dastehen; und sie werden das Heiligtum, die Bergfeste entweihen und werden das beständige abschaffen und den „verwüsteten Greuel“ aufstellen. Und diejenigen, die sich am Bund schuldig machen, wird er durch glatte Worte zum „Abfall“ verleiten. Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und entsprechend handeln. (Dan. 11,31.32)

Jesus war nach seinem Opfer auf Golgatha und seiner Auferstehung zum Himmel aufgefahren, um im himmlichen heiligtum Seinen Dienst der Vergebung für reuige Sünder anzutreten. Aber in Selbstüberhebung nahm Ihm einer Sein ein für alle Mal gebrachtes beständiges Opfer weg, um Ihn angeblich laufend auf Erden im Meßopfer neu zu opfern. Auf diese Weise wurde ein „verwüsteter Greuel“ errichtet und das himmliche Heiligtum entweiht, sowie die Wahrheit von einem hohepriesterlichen Dienst Jesu im Himmel zu Boden geworfen.

Dieser aber hat EIN Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für IMMER gesetzt zur Rechten Gottes. Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße. Denn mit EINEM Opfer hat er die, die geheiligt werden, für IMMER vollkommen gemacht. (Hebr. 10,12-14)

… so wird auch der Christus, nachdem er EINMAL geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten (Hebr. 9,25-28).

Weder der Papst, noch seine okkulten Bräuche sind göttlich und sollen angebetet werden!
Jesus Christus ist das Licht der Welt – erlöst werden kann nur der, der Jesus Christus als seinen Erlöser annimmt.

… wird fortgesetzt!
Quellen:
A. Hislop – „The two babylons“
http://www.discerningthetimesonline.net

Advertisements

Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
Dieser Beitrag wurde unter Politik und Geschichte abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Babylon – der Anfang aller falschen Religionen?

  1. Pingback: Benjamin H. Freedmans Rede | Totoweise

  2. totoweise schreibt:

    Rom regiert – bis heute

    Achtung: Die Titelmusik Orrfs „Oh, Fortuna“ wurde entfernt, damit es keine Speere für Deutschland gibt, die Tonspur beginnt also bei 1:50

    Rom regiert – bis heute:

    Es gibt zahlreiche Indizien, dass der heutige Vatikan eine Fortsetzung der babylonischen Tradition ist:

    Eine Analyse von Dave Cleveland zu den Strukturen hinter der Politik, die Errichtung der EU oder EUDSSR und der darauf folgenden Errichtung der Neuen Weltordnung / Viertes Reich

    Deutsche Überarbeitung:

    Fliederigis:

  3. regulus13 schreibt:

    Hat dies auf waltraudblog rebloggt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s