Der Glaube

An was glauben wir?

Glaubenssysteme können wie Filter der Wahrnehmung funktionieren. In Kulturkreisen, die von Glaubenssystemen geprägt sind, kann die authentische Lebensrealität kaum bis in die Gehirne der Menschen vordringen. Folglich leiden sie unter Realitätsmangel bis hin zu Realitätsverlust. Dennoch fühlen sie sich innerhalb der Grenzen ihrer trügerischen Weltbilder völlig wohl, glauben sich im Recht und gebrauchen ihre politische Macht, um die geschaffenen Schieflagen zu erhalten. Sie verewigen und verschlimmern die Normalität der Dummheit und des Wahnsinns. Sie verlieren sich in Mensch gemachten Realitäten.

Der Schlüssel zur Lösung dieser lebensbedrohlichen Entwicklung liegt im Verstehen der Auswirkungen gewisser mentaler Filter und in deren Auflösung, um einen klaren Blick auf die Realität und ihre Konsequenzen zu bekommen. Nur dann werden sich Menschen ausschließlich im Sinne solcher Konsequenzen entscheiden, die von allgemeinem Vorteil sind. Solcherart Orientierung und Verhalten führen zu einer globalen Kultur der Übereinstimmung und der Befriedigung natürlicher Bedürfnisse anstelle von Unterstützen krankmachender Illusionen und Nähren von Falschheit.

– Jenseits von Elend

In vollem Respekt vor der Privatsphäre religiösen Denkens habe ich bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass private Gedanken soziale Auswirkungen haben. Von daher darf selbst religiöses Denken nicht privaten Räumen überlassen bleiben, sondern muss öffentlich in gegenseitigem Respekt diskutiert und hinterfragt werden. Hier möchte ich unsere Kritikfähigkeit auf die weit verbreitete Idee von einem Gott lenken, der willens sei, die einen zu segnen und andere zu töten. Das Beschäftigen mit dieser Frage ist deshalb von entscheidender Bedeutung, da die Vorstellung von einem solchen Gott und der Glaube an diesen Nachahmer beflügelt: Selbstmordattentäter, Kriegsherren, selbst ernannte Stellvertreter. Die Identifizierung mit solcherart Gott schafft Menschen, die sich selbstherrlich Urteile anmaßen und diese vollstrecken, indem sie einerseits segnen und andererseits strafen, sogar töten. Dabei sonnen sie sich in vermeintlich göttlichem Lichte, den eigenen imperialen Wahnvorstellungen scheinbarer Unfehlbarkeit. Sie wähnen sich in einem übergeordneten Recht, wobei sie tatsächlich jedoch exklusive Rechte beanspruchen. Sie verneinen das Recht des Lebens auf Selbstbestimmung und sie versuchen die Freiheit einer Welt in Frieden mit der Gewalt globalen Terrors zu blockieren, nur um den Weg ihres Wahns alternativlos fortzusetzen.

Die Vorstellungen von einem „Gott der Auserwählten“ stammen aus vergangenen Zeiten, sie dienen weder gegenwärtigen Notwendigkeiten noch ewigen. Es sind Sicht- und Verstehensweisen, die lediglich im Laufe des Lebens als Teil kultureller Erziehung angenommen wurden und die Lebensweisen fördern, die die Misere der Welt vergrößern. Es ist hier nicht meine Absicht vorab zu urteilen. Doch soll das Angebot einer anderen Sichtweise jedem eine eigene Entscheidung darüber ermöglichen, ob die angebotene Sichtweise weiter führt und ob sie wahrhafter ist oder nicht. Im Sinne persönlicher Entwicklung und im Sinne der Chancen von Menschlichkeit und zukünftigen Lebens sind solche fortlaufenden Abwägungen notwendig. Sie sind lebenswichtig für die geistige Gesundheit. Beständiges Abwägen und Bewerten der Weltbilder sind das Fundament auch für soziale Gesundheit. Von daher ist es von grundsätzlicher Wichtigkeit, dass sich gerade auch die Menschen, die nach wie vor an eine Art von Über-Vater oder Über-Mutter glauben, von denen sie annehmen, dass sie sich um ihr Schicksal kümmern, wenigstens einmal mit diesem Thema beschäftigen.

Wir sind alle mit der Tatsache konfrontiert, dass es nur wir selbst sind, die Menschen, die entweder das Angemessene tun, d.h. – sich entsprechend natürlicher Bedürfnisse verhalten oder das Falsche tun, dem Egoismus frönen, individualistischen, elitären Bedürfnissen, dabei andere verletzen, das Ganze in Teile spalten, Krankhaftes schaffen, Zerstörung und letztendlich das Ende menschlichen Lebens herbeiführen: die Hölle auf Erden schaffend. Was sonst ist die tief wurzelnde Bedeutung und archaische Erkenntnis der Hölle als ein fortwährendes Foltern von Umwelt und Menschen, das letztendlich in die Vernichtung der vergifteten, verstrahlten, übervorteilten, verwirrten, zu Geld gemachten, benutzten, erniedrigten, krank gemachten usw. Objekte mündet? Wir sollten um unser Selbst willen aufwachen, bevor es einigen Menschen tatsächlich gelingt, das zu vollenden, was sie in Wirklichkeit nie gewollt haben konnten!

Warten wir also bitte nicht in der Erwartung, dass jemand kommt und das repariert, was im Verlauf der Geschichte von Einzelpersonen und/oder kollektiv angerichtet wurde! Wenn es tatsächlich einen allmächtigen Gott gäbe, der die Schlechten tötet und die Guten segnet, wie erklärt sich dann, dass weltweit eine schmarotzende Minderheit auf dem Rücken einer Mehrheit lebt und auf diese Weise Elend und Terror schafft?

Jeder Einzelne trägt volle Verantwortung! Kein Gott nimmt sie ihm ab! Niemand kann sich vor ihr verstecken. Als Einzelne mögen wir unser Bestes tun, sogar tatsächlich im konkreten unschuldig sein; dennoch müssen wir der Tatsache ins Auge sehen, dass Schicksal/Karma oder kollektive Schuld existieren. Wir müssen verstehen, dass kollektive Ergebnisse angehäufter individueller Taten und Verhaltensweisen zählen! Die Wirkungen treffen alle, nicht nur diejenigen, die sie auslösen. Einige schlagen sofort und örtlich zu, andere nach längeren Zeiträumen überall in der Biosphäre und über diese hinaus, kaum zuvor bemerkbar in ihrem stillen Verlauf.

Es mag betroffen machen, wenn sich Schleier liebgewonnener Illusionen auflösen, doch ist dieser Durchbruch im Verständnis lebensnotwendig, authentisch, ein Tor zur Befreiung, zur Emanzipation von Gewalt und zur Freiheit innerhalb der kosmischen Abhängigkeiten. Allein der klare Blick auf die kausalen Zusammenhänge schafft die Voraussetzungen dafür, das eigene Leben den Grundbedingungen des Lebens gemäß zu führen.

– Welchem Gott dienen wir? Welche Ziele verfolgen wir?

Entweder schaffen wir es kollektiv, uns gegenseitig darin zu überzeugen, gemeinsam der Natur zu dienen und uns gemäß ihrer Regelmäßigkeit zu verhalten, oder wir werden von der Bühne der Existenz verschwinden.

Dies ist unsere eigentliche Wahl. Die Ur-Sünde besteht darin, diese Wahl und Chance zu missachten. Die Chance liegt darin, Gesellschaften zu schaffen, die im Einklang mit der Natur leben. Dies werden verantwortliche Gesellschaften sein, organisiert in direkter Widerspiegelung ewiger Gesetze ohne Zwischenschaltung religiöser oder politischer Instanzen, die stets ihr rücksichtsloses Eigenleben auf Kosten der Allgemeinheit entfaltet haben. Jeder Mensch dient dem Ganzen, jeder Mensch ist gleich wichtig. Wenn ein Teil seinen Part nicht voll erfüllt, ist das Ganze betroffen. Gegenseitiges Dienen und Pflegen der Umwelt garantieren beste Ergebnisse für jeden persönlich, in Gegenwart wie für zukünftiges Leben.

Lokale bis internationale Parlamente ohne Berufspolitker gewährenleisten einen soziokratisch organisierten allseitigen Informationsfluss bis hin zu einem Weltparlament. Einhellige Entscheidungsfindung und gemeinsam ausgerichtetes Handeln lässt eine Welt entstehen, die im Miteinander und Vollenden sowohl örtlichen und individuellen Bedürfnissen gerecht wird und dabei auch globale Zusammenhänge schützt und damit zum Allgemeinwohl beiträgt.

Vorstellungen von Überlegenheit entstehen in einer solch gesunden Mentalität nicht. Es gibt weder Machthunger, Neid, Sucht noch andere Ausdrücke persönlicher Defizite. Dadurch, dass wir uns gegenseitig Dienen, gewinnen wir nichts als emotionale wie körperliche Erfüllung. Wir kennen weder Gefühlsmangel noch ständige Angst oder Hunger. Soziales wie auch kulturelles Garantieren der Befriedigung persönlicher Bedürfnisse verhindert ganz offensichtlich das Entstehen von Mangelerscheinungen und illusionären Vorstellungen. Diese sind weder notwendig noch natürlich. Sie entstehen immer nur dann, wenn Menschen beginnen, sich selbst überlegen zu fühlen und anfangen, andere zu manipulieren und auszubeuten.

Das Gefühl von Überlegenheit und die irrige Annahme, berechtigterweise die Erlaubnis zu haben, andere zu gängeln und zu benutzen, das genau ist der Samen der Gewalt, das Tor zu Hölle. So normal es zunächst ist, dass der eine andere Vorstellungen zu bestimmten Lebensaspekten hat als andere, so ist es unsere menschliche Pflicht im Gespräch zu bleiben und die Integrität des Anderen auch dann zu akzeptieren, wenn dort ganz andere Meinungen angenommen wurden. Unausweichlich finden wir schließlich allein durch eingehendes Befassen mit dem Diskussionsgegenstand und durch Lebenserfahrung zu identischen Sichtweisen, denn wir sind identisch, stammen aus der gleichen Materie, der gleichen Information, dem gleichen Geist, den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Ein sich fortwährend entwickelndes Verstehen ist genau das Gegenteil von festgefahrenen mentalen Vorgaben, Ideologien und Dogmen. Dogmen sind die Quelle der Intoleranz. Dogmen widerstehen dem natürlichen Fluss der Informationen, dem spiralförmigen Fließen des Lebens und der Vollkommenheit. Dogmen und sture geistige Vorgaben verursachen Behinderungen dieses Flusses. Sie verursachen destruktive Gegen-Spiralen, Quellen für soziale wie individuelle Krankheit und soziales Elend. Saugkräfte und Turbulenzen des Untergangs. Jeder spürt sie heute schon überall.

Offener Dialog dagegen, das Akzeptieren gleicher Rechte, das Berücksichtigen des gemeinsamen Ursprungs, allgemeines Verständnis für globale Gerechtigkeit und natürliche Regelmäßigkeiten und Zusammenhänge führen Schritt für Schritt zu einer ganz anderen Art zu leben. Gewalt wird nicht länger toleriert, da sie schmerzt. Sie verletzt andere und uns selbst. Von daher geben wir gewalttätiges Verhalten ganz einfach auf, sobald wir uns als gleich mit anderen verstehen und ebenso empfinden. Auf diese Weise verliert sich die Illusion der Überheblichkeit, gleichzeitig stellen Krieg und Terror keine Optionen mehr dar, es gibt sie nicht mehr.

Zum Frieden gibt es keinen anderen Weg als den oben skizzierten. Bleiben wir ruhig und besonnen, lassen wir uns im Dialog gerade angesichts der überstarken Macht nicht aufhalten, die sich als den anderen überlegen empfindet und die seit Jahrzehnten Krieg und Terror verbreitet. Diese zerstörerische Macht kann nur dadurch aufgehalten werden, dass wir uns nicht in ihren Schlingen und Verlockungen fangen lassen. Nur im Klären des Denkens und im Widerstehen, all das zu glauben, was die Massenmedien der Kultur des Nihilismus über mächtige Kanäle verbreiten, um die Menschen durch immerwährende Ängste und fehl leitende Vorstellungen zu unterdrücken, kann vermieden werden, den böswilligen Strategien der Unterdrückung zum Opfer zu fallen.

Wir bleiben im Dialog auch dann wenn andere Kräfte versuchen, ihn zu sprengen. Gespräche sind eine großartige Quelle für Solidarität, wenn wir damit aufhören, über Recht und Unrecht zu streiten und dafür unsere Einsichten und Gefühle zeigen und teilen. Nur so entdecken wir die gleichen Gefühle in jedem von uns. Von Furcht bis Liebe, vom Verstehen bis zum Zweifel, wir teilen sie alle, denn sie sind unser gemeinsames Erbe. Dies ist der erste Schritt zum Verstehen: Wir sind eine große Familie. Im nächsten Schritt trennen wir authentische Gefühle und Gedanken von Illusionen und falschem Verständnis allein dadurch, dass wir uns die jeweiligen Konsequenzen genau anschauen. Da jeder jetzt verstehen kann, dass niemand jemals diesen Konsequenzen entrinnen kann, setzt ein allgemeines und generelles Verändern von Verhaltenweisen ein – niemand mag schmerzhafte Konsequenzen, jeder liebt Konsequenzen, die befriedigen.

– Allgemeines Glück ist die Konsequenz erfüllten Lebens

Beherzte spirituelle Entdecker verlieren niemals, wenn sie nur in Bewegung bleiben. Mit offenen Sinnen geistig beweglich zu bleiben ist ein Programm, bei dem es nur zu gewinnen gibt. Denn was ich erst einmal glaube, das gehört mir. Niemand kann es mir nehmen. Und nur ich bin es, der meinen Glaubensinhalten folgen kann, der sie beibehält, sie verändert oder ganz aufgibt. Unabhängig von den Dingen an die ich glaube, bin ich völlig frei, andere Gedanken, andere Herangehensweisen, neuartige Handlungsweisen zu untersuchen und zu bewerten. Es liegt an mir, neugierig, mutig, sensibel, offen zu sein, bereit, über das Gewusste hinaus zu lernen, im Bewußtsein, noch nichts zu wissen, meine grundliegenden Prinzipien erweiternd und vervollständigend und dadurch in der Realität des vollen Lebens zu verbleiben – oder aber, die Türe zu verschließen, und innerhalb einer sich höchst wahrscheinlich virtuell entwickelnden Realität einer künstlichen Welt leben zu müssen. Beide Welten existieren gleichzeitig. Das volle Leben und die virtuelle Welt. Das volle Leben wird von der einen originären Orientierung geführt. Die künstliche Welt hingegen wird von vielen verschiedenen und zweitrangigen Ideen beherrscht. Zu jeder Zeit haben wir die Wahl: das Original oder dessen Ersatz. Jedoch können wir nicht beiden gleichzeitig dienen.

Das gemeinsame Ziel vor Augen, führt kein Weg in die Irre.

Indem wir dem Licht folgen, kann uns kein Irrlicht etwas anhaben.

-Integrität des Lebens

Die Vision vom verwirklichten Frieden auf Erden lässt in manchen Menschen Angst vor Totalitarismus aufkommen. Seit Jahrtausenden an Mord und Totschlag, an Diebstahl und Übervorteilung gewohnt, trauen sie einem völligen Frieden nicht und halten ihn für eine Illusion. Für diese Menschen ist nach den Prägungen durch Patriarchat/Antikultur/Zivilisation der Destruktion/Nekrophilie/Gefühlskälte/Normalität des Nihilismus die neue Gesellschaft schwer vorstellbar. Ihre einseitige Weltsicht und eine Lebensweise, die Probleme schafft anstatt sie zu lösen, lässt das Rad der Geschichte mit zunehmender Unwucht laufen und verursacht solange schier endlose Wiederholungen ungelöster Aufgaben und Problemstellungen, bis Menschen durch erzielte Ausgewogenheit ihrer Lebensweise im sozialen wie ökologischen globalen Kontext diese Wiederholungen unnötig werden lassen. Die Kreisbewegung öffnet sich dann zu einer Spiralbahn, hinein in eine Qualität des Seins, die von menschlichen Zwängen befreit ist.

Zweifler können nur wiederholt auf die entscheidende Schwachstelle der Weichenstellung zwischen gesellschaftlicher Fehl-Entwicklung und Bewahren des Allgemeinwohls aufmerksam gemacht werden. Die menschliche Schwäche besteht darin, dass Menschen sich durch Manipulation ihres Geistes gegeneinander aufbringen können. Sobald verstanden ist, dass wir eine Spezies sind und schon immer der einen Spezies Mensch angehört haben und wir dann auch wie nahe Verwandte liebevoll miteinander umgehen, dann zeigt es sich, dass Mangelerscheinungen verschwinden und mit ihnen deren Folgen: Suchten, Machtgier, fehlende Sensibilität und Blindheit. Befriedigte Menschen verhalten sich friedvoll. Liebende Menschen verhalten sich liebevoll. Sensible Menschen verhalten sich rücksichtsvoll. Frohe Menschen bleiben ihr Leben lang froh und neugierig offen lernbereit, immer in sensibler, friedvoller, liebevoller Rücksicht auf alles Leben um sie herum. Das ist nichts Besonderes, ganz normal und überhaupt nicht totalitär wie befürchtet.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die christliche Vorstellung von „Erbsünde“ erst ihre wirkliche Bedeutung indem erkannt wird, dass die angeborene menschliche Schwäche sich normalerweise durch ganz natürliche Lernprozesse ausgleicht. So entlarvend es ist zu erkennen, dass es gerade die institutionalisierten Religionen im Verein mit den politischen Machtstrukturen sind, die schon immer in der Geschichte diesen Reifungsprozess zu blockieren suchten, so befreiend und heilsam ist es gleichzeitig, da wir unserer Unabhängigkeit von deren falschen Vorgaben entdecken. Dieses Entlarven wird Quantensprünge an Reifung breitester Bevölkerungskreise auslösen. Niemand läßt sich bei gegenseitigen Vorwürfen aufhalten, sondern alle widmen wir uns im Sinne des gemeinsamen Wohls den vor uns liegenden Aufgaben des weltweiten Ausgleichens und Wiedergutmachens. Die Mittel zur Realisierung der Versöhnung sind dann vorhanden, wenn wir anstelle von Macht und Profit das Bewahren der Lebensgrundlagen und das Genießen der Früchte der Natur ins Zentrum menschlichen Lebens stellen. Sobald wir die irrsinnigen Entwicklungen von Militär, Raumfahrt und anderen lebensvernichtenden Technologien beenden und dem Geldsystem die zerstörerische Zinsdynamik nehmen, werden riesige öffentliche Vermögen für alle notwendigen Aufgaben frei.

Alle Kinder werden in dem gleichen Licht geboren – erst ihre Eltern führen sie in das Dunkel der Illusion.

Unsere Kinder machen ihre Entwicklung, da wir sie gewähren lassen. Sie machen ihre Erfahrungen in einem von der humanen Kultur gewährten Rahmen und aufgrund von Gelassenheit, Offenheit und Vertrauen lernen sie sehr schnell, was gut tut und was nicht, was befriedigt und was nicht. Sie lernen wichtige Grenzen von selbst. Ihre Lernergebnisse sind und bleiben unverfälscht authentisch, da sie an Erfahrung lernen und nicht an irgendwelchen Vorgaben. Sie lernen am Leben und nicht an Dogmen. Der Schlüssel zur gesunden mentalen Entwicklung ist Lernen ohne Verbote und Tabu-Themen. Die „Schule des Lebens“ hat sich seit Anbeginn der Evolution bewährt. Gemäß einem höchsten und umfassenden Plan radikalisiert sie dem ewigen und zeitlosen Gesetz folgend bei Lernresistenz ihre Methoden. Sie beendet das Dasein der Menschheit, falls diese unfähig und unwillig ist, gegebene Regeln zu befolgen, um das übrige Leben nicht vollends zu gefährden. Im Falle erfolgreichen Lernens aber entlässt sie die Menschheit in eine völlig neue Dimension des Daseins, in ein Leben ohne Sorgen, in ein Leben in Frieden und Fülle. Da der Spatz auf des Baumes Ast genauso wichtig ist wie der Mensch, der diese Zeilen liest, brauchen wir uns nicht zu sorgen. In einer Welt, in der wir einander zum Wohle aller und der Umwelt dienen, sind Sorgen überflüssig, gar schädlich. Das wird auch der letzte Zweifler zu verstehen lernen.

Liebe – und mache, was du willst!

Der Mensch der neuen Gesellschaft, der human gewordene Mensch, ist womöglich nicht „perfekt“darum geht es auch gar nicht! – der Mensch der humanen Gesellschaft ist nicht mehr destruktiv, aggressiv kriegerisch, gefühlskalt, berechnend, egoistisch usw. Sind erst gewisse Verhaltensweisen verschwunden, weil sie nicht mehr erzeugt, anerzogen und auch noch durch „Belohnungen einer Anti-Kultur“ gesteigert werden, dann sind wir dem Paradies sehr nahe, hier und jetzt.

Sich dies immer wieder bewusst zu machen, ist ein ganz entscheidender Schritt. Viele Menschen arbeiten daran, diese Erkenntnis in die Breite zu tragen, damit sie für Millionen von Menschen zugänglich wird. Die Massenmedien im Verein mit den Prägungen durch die Anti-Kultur arbeiten noch dagegen, monoman alternativlos, gewaltvoll, mit schier unermesslichen, der Allgemeinheit entwendeten Ressourcen, legal nur im Rahmen ihrer gegen die Natur gerichteten Systeme.

Hinter den Friedliebenden aber steht nichts weniger als das Leben selbst, vielfältig, mächtig, ausdauernd, natürlich, sich organisierend gemäß kosmischen Regelmäßigkeiten, autonom und selbstverantwortlich,in Resonanz mit dem Kosmos.

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Über totoweise

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!
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